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1876.
Donnerstag den 3. August.
N. 91.
Oberhessischer Anzeiger.
wird mit 11 Pfennig berechnet.
Die Petitzeile
Kreisblatt für den Kreis Kriedberg.
Erscheint jeden
Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Die Aussicht über die Vicinalstraßen, hier die
Aufnahme des Verkehrs auf denselben.
Friedberg am 27. Juli 1876.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
Wir übersenden Ihnen je ein Exemplar der von Großberzoglichem
Ministerium des Innern in obigem Betreff am 12. laufenden Monats erlassenen Justruction, um sich damit vorläufig bekannt zu machen und einstweilen über die Persönlichkeiten, die als zuverlässige Zähler an: zunehmen sind, sich zu verlässigen ö
Zugleich eröffnen wir Ihnen, daß wir bezüglich der von uns zu treffenden Anordnungen ꝛc. eine Besprechung mit Ihnen und den Bezirks- bauaufsehern des Kreises Termin auf
Samstag den 12. Angust laufenden Jahres, Vormittags 11 Uhr,
auf dem Rathhause in Friedberg
anberaumt haben.
Sie werden sich in diesem Termin ohne Ausnahme einfinden,
eine Vertretung durch den Beigeordneten kann nur in ganz dringen den Fällen Ihr Nichterscheinen entschuldigen; unter allen Umständen muß
jede Gemeinde vertreten sein.
Ter a p p
Bekanntmachung,
die Ausführung des Berggesetzes vom 28. Januar l. J,
Zur Beseitigung von Zweifeln bezüglich der slimmuugen im Art. 207 Absatz 2 des Berggesetzes vom dieses Jahres wird hierdurch Nachstehendes zur gebracht.
Nach Absatz 2 des genannten Artikels findet eine Verlängerung solcher Muthscheine, welche nach den seitherigen Vorschriften ausgefertigt und am 1. Juli dieses Jahres noch in Kraft befindlich sind, nicht mehr statt. Dieselben begründen einen Anspruch auf Verleihung, ohne daß es dazu eines weiteren Aufschlusses oder einer Anzeige der Verleihungsfähigkeit, wie seither, bedarf.
Die Verleibung kann daher erfolgen, sobald den in den Art. 27 bis 30 des Berggesetzes enthaltenen Vorschriften Genüge geleistet ist. Die Besitzer der Muthscheine haben jedoch vorher und längstens bis zu der in
Anwendung der Be— 28. Januar
allgemeinen Kenntniß
insbesondere die Einreichung der Situationsrisse zu älteren Muthungen betreffend.
Artikel 27 erwähnten Tagfahrt den vorgeschriebenen Situatsonsriß zum Zboecke der definitiven Begränzung des Grubenfeldes und der Ausfertigung der Verleihungsurkunde bei der Bergbehörde(dem Bergmeister) einzureichen. Auf antrag des Mutbers kann zwar die Tagfahrt verlegt werden, doch darf dadurch die Instruction anderer Muthungen nicht aufgehoben werden. Die Besitzer solcher Muthscheine sind daher gehalten, nach Ablauf der Gültigkeitsdauer derselben auf erfolgte Aufforderung der Bergbehörde längstens innerhalb einer Frist von drei Monaten den Situationsriß ein— zureichen. Eine Verlängerung dieser Frist findet nicht mehr statt.
ö Darmstadt den 12. Juli 1876.
Großherzogliches Ministersum des Innern.
v. Star c.
g Rautenbusch.
Bekanntmachung, den Maßstab der Situationsrisse bei Muthungen betreffend.
In Gemäßheit des Festsetzung der seither übliche Darmstadt den 18. Juli 1876.
Art. 17. des Berggesetzes vom 28. Januar dieses Jahres wird bierdurch bestimmt, daß
vorläufig bis auf anderweitige;
Maßstab von ¼000 für die Situationsrisse auch ferner beizubehalten ist.
Großberzogliche Ober-Bau-Direction. Aer n o ld. Klunk.
Deutsches Reich.
Berlin, 30. Juli. Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Preußen sind heute vom Haag nach der Schweiz abgereist. Bei der Ab- reise waren die Königin der Niederlande, die königlichen Prinzen, der Minister der auswärtigen Angelegenheiten, sowie der deutsche und der eng- Bourke lische Gesandte anwesend.
— 30. Juli. Fürst Bismarck ist heute mittag nach Varzin abgereist.
Dresden, 31. Juli. Die gestern geschlossene zol General-Conferenz deutscher Eisenbahnen bat im gesetzt würden. Wesentlichen die auf vier S ecial-Tarifen basirende der Congreß den Vorlage des Harzburger Tarif Verbandes und beabsichtige. event. eine diese vier auf drei Special Tarife der Großvezier babe modifieirende Vorlage des preußischen Handels- daß die Absicht bestebe Ministeriums angenommen.
München. Der Kronprinz Reiches trifft am 3. September in Regensburg ein und wird die beiden folgenden Tage die da selbst concentrirte Cavallerie-Division inspiciren.
— 1. Aug. Der Kronprinz und die Kron 31. prinzessin des deutschen Reiches sind zum Besuche Stratheden die der Ausstellung heute Vormittags hier eingetroffen. de
Regensburg, 28. Juli. Bei der gestern lischen Fratge vorgenommenen Urwahl, an der sich die patriotische Partei nicht betheiligte, wurden Stimmen mehr abgegeben, als das vorige
Der Senat hat die für
für 1875 genehmigt.
Es sei
des deutlschen Der Unter- Staats-
richt von einem
Juli.
die Berathung des Kriegsbudgets eintreten. und des Unterrichts geforderten Nachtrags Credite
Großbritannien. Im Unterbause erklärte der Unter— gegenüber dem Mitgliede Andersen:
Regierung sei nicht officiel benachrichtigt über den Vor- Abschluß eines Handelsvertrags zwischen Frankreich
und Nord-Amerika, durch welchen die Eingangs- zölle in Amerika für französische Waaren herab—
Abschluß eines solchen Vertrages Forster gegenüber erklärte formell in
barten Provinzen mit Tscherkessen zu
Lowther erklärte, die Regierung habe keine Nach— beabsichtigten Hauptstadt von Dahomey
Im Oberhause lenkte Lord Aufmerisamkeit die diplomatische Correspondenz in der orienta— und beantragt eine Resolution, in der das Haus sich bereit erklärt, 184 liberale rechthallung der Verträge von Mal. Maßregeln auf sich zu nehmen. klärt sich gegen den Antrag Stratheden, vertheidtgt
— Kriegs und von der Möglichkeit abhängig, die Cooperation der übrigen Mächte zu erlangen. Die Regierung werde es ihrerseits an Anstrengungen nicht fehlen lassen, daß keine nicht durchaus notte wendige Veränderung eintrete, sich in Verpflicht- ungen für weitgehende Projecte nicht einlassen und
die Ministerien des Kriegs
London, 31. Juli. Staats ⸗Seecretär
Die nur thun, was eine zufriedenstellende dauernde Lösung der gegenwärtigen Frage herbeiführen könne. Die odrientalische Frage überhaupt anzu-
regen sei leicht, dieselbe abzuschließen aber schwer. Die Regierung wünsche nicht Gefahr zu laufen, wobei der europäische Friede ohne Noth gestört werden könne. Hierauf schlug Lord Stratbeden die Zurückziehung seines Antrages vor, der sodann mit Acclamation abgelehnt wurde.
nicht wahrscheinlich, daß
Bourke,
Abrede gestellt,
die Griechenland benach— Türkei. Constantinopel, 31. Juli. colonisiren. Der„Pester Lloyd“ meldet, daß in Constantinopel Secretär des Colonial Amts ungeheure Aufregung berrsche und ernstliche Un-
ruhen stündlich befürchtet würden Italien wird Namens der Großmächte in Coustantinopel und Belgrad gleichzeitig die Einstellung des Krieges fordern. Die jetzige Reise der serbischen Minister ins Hauptquartier betrifft die neulichen Eröffnungen Englands
— Da Freiwillige von Widdin N so
die
Angriff auf
des Hauses auf Serben-Kinder alle zur Auf Fals Sclaven verkauft baben, hat der Groß— 1856 nothwen igen vezier angeordnet, daß künftighin die Urheber Lord Derby er- solcher Aete mit dem Tode bestraft werden sollen. Reuter's Bureau“ meldet aus Semlin
Ausland. die Regierungs-Politik und weist die Beschuldigung vom 31 Juli: Gexüchtweise v rlautet, daß die * 1 7 1 1 N 1 5 1 1* N N 1* irn Wenn Frankreich. Versailles, 31. Juli. zurück, als beobachte die Regierung eine wohl Türken gegen Kujojewatsch vorma Wenn Die Kammer der Deputirten hat den ganzen wollende Neutralität für die Türkei. Die künftige 7 währ wäre, so wäre Saltschar und die
Unterrichtsctat angenommen und wird
Morgen in Politik der Regierung sei von den Ergebnissen des
serbischen Positionen am Timok stark bedroht.


