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1 Einladung des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg
ju der Montag den 8. Mai, Abends 8 Uhr, im Henn'schen Saale stattfindenden Generalversammlung.
Tages-Ordnung. 1) Bericht über die Thätigkeit und Leistungen des Vereins im verflossenen Jahre;
2) Rechnungslegung; g 3) Festsetzung des Voranschlags der Einnahmen und Ausgaben für das folgende Jahr.
Um zablreiche Betbeiligung wird gebeten. Friedberg den 28. April 1876. Der Vorstand.
Zoologischer Garten in Frankfurt a. M.
1454 Eingang vor dem Hanauer Bahnhof. Sonntag den 7. Mai d. J., Vormittags von 7 bis 12 Uhr, ist der Eintrittspreis à Person
auf 20 Pfennig ermäßigt.
Zur Vermeidung von Störungen wird gebeten, beim Eintritt das Geld abgezählt in Bereit⸗ schaft zu halten. Von 12 bis 1 Uhr bleibt der Garten für Jedermann geschlossen.
Der Verwaltungsrath.
Aachener& Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft.
1456 Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungs- abschlusses für das Jahr 1875: M. 9,000,000.
Grundkapital.. 7G.—. Prämien und Zinsen-Einnahme für 1879.„ 7,424,281. 40. Wämen⸗Meertrüg:e ¼„ ine
M. 26,563,193. 80. Versicherungen in Kraft am Schlusse des Jahres M. 4, 152,310,565.—. Friedberg den l. Mai 1876. L. Winheim, Kaufmann in Friedberg, J. Wörner jun., Kaufmann in Bad- Nauheim, Agenten der Gesellschaft.
Versteigerungs-Anzeige. ö 1442 Donnerstag den 4. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, lassen die Erben des Justus Margraf zu
Dortelweil, erbtheilungshalber, nachverzeichnete Gegen-
stände unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht Grubenholz-Versteigerung.
werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigern: 1457 i i 1 3 ersteigern: 1457 Mittwoch den 3. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, 2 frischmilchende Kühe, 1 Rind, 2 Ziegen, 4 Schweine, werden 2 Haufen Grubenholz öffentlich meistbietend
15 Hühner, 1 Hahn, l ü vollständigen zweispännigen versteigert.
Pferdewagen 1 Schaufelpflug, 1 Egge, 1 Schiebkarren, 1 Dickwurzmühle, 1 desgl. Reibmühle, 1 Futtertrog, 1 Strohbank, 1 Fegmühle, 2 Kummete, Zugketten, voll- ständiges Kuhgeschirr, Heuseile, Ketten, Bütten und sonstige Haus⸗, Oeconomie- und Ackergeräthschaften. Dortelweil am 28. April 1876. Großherzogliches Ortsgericht Dortelweil.
J. A.: Mohr. ö
Holz⸗Versteigerung. Im hiesigen Gemeindewald kommt folgendes Holz zur Versteigerung: Donnerstag den 4. Mai l. J., Vormittags 8½¼ Uhr: 193 Raummeter Buchen Scheitholz, e„„ Prügelholz, 1854 Stück Buchen⸗Reisholzwellen, 33 Raummeter Fichten-Scheitholz,
80 5„ Prügelbolz, N 69 5„ Stockbolz, 2100 Stück Fichten⸗Reisholzwellen. N 1 Freitag den 5. Mai, Vormittags 8½ Uhr: ö 34 Stämme Eichen-Bau⸗ und Werkholz, 20 Kubik⸗ meter Inhalt, 9 Stämme Buchen⸗Werkholz, 7 Kubikmeter Inhalt, 280 5 Fichten Bau- und Werkholz, 150 Kubik⸗
meter Inhalt,
88 Stück Fichten⸗Stangen.
Södel am 28. April 1876. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Söͤdel.
1451 Nei g.
Faselochs-Versteigerung. 1448 Donnerstag den 4. Mai, Nachmittags halb 3 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger, zum Schlachten geeig⸗ neter Faselochs in der Behausung des Georg Matthes öffentlich meistbietend versteigert werden. Nieder⸗Erlen bach, 29. April 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Erlenbach. Wentz el.
1459 Mein Haus, Parkstraße 359 in Bad-Nauheim, will ich preiswürdig verkaufen. Refleetanten wollen sich direet an mich wenden.
Berlin am 29. April 1876.
Stern. Unter den Linden 14.
Ossen heimer Bergwerk. Gräfliche Bergverwaltung.
Arbeits- Vergebung. 1450 Für die Reparatur im Inneren der Kirche zu Burg⸗Gräfenrod sollen unten veranschlagte Arbeiten auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden und sind die hierauf bezüglichen Offerten, welche die Angebote in Procenten enthalten müssen, portofrei, ver— siegelt und mit der Aufschrift:„Submission für die 5 Arbeit zur Reparatur in der Kirche“ bis zum 13. Mai, Vormittags o Uhr, Bürgermeisterei Burg-Gräfenrod einzureichen.
Maurerarbeit, veranschlagt zu 121 M. 95 Pf., Steinhauerarbeit 1 Schreinerarbeit 4300„—„ Weißbinderarbeit SO„Nn,
Kostenüberschläge und Bedingungen können vom 4. Mai an auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Burg— Gräfenrod eingesehen werden. Vilbel, 28. April 1876. Ber o d,
Bezirks⸗Bauaufseher.
Die Victoria- Quelle
ist von allen Emser Quellen die kühlste und reichste an Kohlensäure, deßhalb zum häus— lichen Gebrauch die geeignetste. Sie wirkt vortrefflich gegen alle Catarrhe des Magens, der Athmungswerkzeuge, gegen Husten, Heiserkeit ꝛc. In ganz frischer Füllung ange⸗ kommen bei Ph. J. Weiß in Bad⸗Nauheim.
Stelle-Gesuch.
1460 Ein Maschinist, der schon länger als 12 Jahre den Dienst als Führer thut und mit den besten Zeug⸗ nissen versehen ist, sucht für die diesjährige Ernte eine ähnliche Stelle bei einer Dampf-Dresch-Maschine. Das Nähere bei M. Ranft in Friedberg.
NB. Auf Verlangen können auch noch mehrere Leute
dazu gestellt werden.
Schönen Frühlattig 1462 bei Heinrich Rausch, Neuthorstraße.
bei Großherzoglicher
Danksagung.
1467 Den Schülern und Schülerinnen meines sel. Mannes, aus früherer und späterer Zeit, welche dem⸗ selben ihre über das Grab hinausgehende Liebe und Dankbarkeit durch Errichtung eines Denkmals auf seinem Grabe in so schöner Weise bethätigt haben, sage ich meinen innigsten Dank.
Marie Störger, geb. Henricg.
1464 C. Schortmann, Gäriner in Friedberg, Vor⸗ stadt 150, empfiehlt:
Früh⸗Gemüse⸗Pflanzen:
Wirsing, Oberkohlraben, Blumenkohl, Weißkraut, Rothes Salatkraut, Knollen⸗ Sellerie. Um meinen geehrten Abnehmern ein rasches Gedeihen jeder Pflanze zu sichern, habe letztere alle schon ver— pflanzt, pikirt. ö
Sehr gutes Heu hat abzugeben
1469 Wilh. Goekus.
Malzkeime,
eine größere Parthie, helle Waare, empfiehlt billigst 1465 L. H. Strauß.
Glossen 9.
1447 Wenn die Magdeburger Gesellschaft 3 Jahre lang 25 Prozent an der Prämie der versicherten Landwirthe gewonnen hat, so sollen sie 10 Prozent Rabatt für die folgenden 3 Jahre bekommen. Es wird 16 Jahre her sein, daß dieser Gesellschaft erklärt wurde, sie habe durchschnittlich 15 Pro— zent Jahresgewinn von den Prämien zu erwarten. Jetzt ist die Erwartung auf 25 Prozent gerichtet. Die neueste dreijährige Periode hat jedoch folgenden Gewinn an den Prämien ergeben:
1873 7,79 Prozent,
1874 4,41 5
1875 3,93 3
Was darüber ging stammte von den Zinsen her. Bei alledem muß ein Grund vor⸗ handen sein, anzunehmen, daß dieser Gewinn von den Verbandsversicherungen allein auf 25 Prozent steigen werde, sonst würde man nicht darauf hin einen Rabatt in Aussicht gestellt haben. Wo ist aber dieser Grund zu entdecken? Der Vertrag schweigt davon.(D. 698.) Eine hübsche Wohnung
1452 ist auf nächsten Monat an eine ruhige Familie zu vermiethen. Näheres bei der Exped d. Anz.
Zu verpachten einen Garten.
1453 Heinrich Müller II. Wittwe.
3 bis 4 tüchtige Austreicher
finden gegen hohen Lohn sofort Arbeit bei Ang. Höpfner, Bad⸗Nauheim.
1431
Roggenkleie und Futtermehl 1466 billigst bei L. H. Strauß. 1307 Für meine hiesigen Trinkhallen suche 2 lüchtige Verkäuferinnen.
Dr. A. Mettenheimer'sche Mineralwasser⸗Anstalt ö Gießen.
1468 Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere geliebte Frau, Tochter und Schwiegertochter,
i Dorothea Werner, geb. Zimmer, plötzlich zu sich zu rufen.
Zugleich sagen wir Allen, welche die Ent⸗ schlafene zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten, unseren herzlichen Dank. 1
Friedberg.
Die trauernden Hinterbliebenen,
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Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.
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