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ichen Düngemitteln durchaus nicht überflüssig mache) und auf dessen beste Gewinnung und Aufbewahrung man deß⸗ balb großes Gewicht legen müsse. Stoffverlust des Stalldüngers trete ein durch Wegfließen der Jauche, durch Austrockenen und starkes Erhitzen des Düngers, weil hier— mit eine Verflüchtigung des koblensauren Ammon's, so⸗ wie ein Verlust an Kohlenstoff verbunden sei. Diesem Verlust müsse möglichst vorgebeugt werden durch Anlage guter Düngerstätten und Jauchengruben, häufiges Be⸗ gießen des Mistes mit Jauche, Verwendung von Gyps bzw. Schwefelsaure ꝛc. Durch die Verrottung gewinne freilich der Slalldünger insofern, als die Bestandiheile desselben, namentlich die der sesten Exeremente und des Streumaterials löslicher würden, während auf der anderen Seite die bei diesem Prozesse entweichenden Kohlenstoff— und Sliückstoffverbindungen verloren gingen. Von 100 Centnern frischem Dünger blieben bis zum halbzersetzten Zustande 80, bis zum speckigen Zustande 60 und bis zum ganzzersetzten Zustande nur 40— 50 Centner übrig; der Berlust an organischer Substanz und chemisch gebundenem Slüickstoff stelle sich beim Verrotten im Freien gegenüber dem Verrotten im Trocknen um 30% höher heraus. Nehme man den Stickstoffgehalt von 200 Centnern frischem Mist zu 80 Pfund an(so viel Dünger erzeuge nämlich ein erwachsenes Stück Rindvieh großer Race), so gingen davon verloren bis zum mürben Zustande 10, bis zum speckigen Zustande 20 und endlich bis zum zersetzten Zu⸗ stande 40 Pfund, welcher Verlust in Geldwerth ausgedrückt auf circa 40 Mark zu veranschlagen sei.— Die beste Aufbewahrungsmethode des Stalldüngers, bei welcher man die größte Menge und auch die unstreitig beste Qualität erhalte, sei die, den Dünger längere Zeit unter dem Vieh im Stalle liegen zu lassen und denselben nachher direct auf das Feld zu fahren. Diese Methode setze aber eine besondere Einrichtung der Ställe voraus. Im Uebrigen bilde dieser Gegenstand zur Zeit noch eine Streitfrage, die viele Gegner habe. Die Debatte war eine recht lebhafte. Dem landwirthschaftlichen Verein traten 6 neue Mitglieder dei.— Die nach Schluß der Versammlung vorgenommene Besichtigung des Fasselstalls und Fasselviehs ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, daß Nieder-Weisel eine ernst⸗ siche Verbesserung der Rindviebzucht anstrebt. Namentlich verdient bier lobend hervorgehoben zu werden, daß diese!
Gemeinde von dem Vergeben der Fassel an einen Fassel⸗ halter abgesehen har. Der dortige Gemeinde-⸗Fasselstall ist ein Muster von Einrichtung.
Darmstadt, 29. Juni. Gestern Abend ertrank beim Baden im großen Woog ein Artillerist. Derselbe wagte sich über die bestimmte Grenze hinaus, gerieth in's Löffel kraut und konnte trotz sofortiger Hülfeversuche nicht mehr gerettet werden.
Erbach. Der hiesige Stadtrechner und Cassier des Creditvereins, Rechner der evangelischen und katholischen Kirche und vieler Landgemeinden, Franz Volk, ist mit einer Summe von circa 150,000 Maik verschwunden. Diese bedeutende Summe hat er eines Theils aus den von Bauern der Umgegend anvertrauten Werthpapieren genommen und von der landwirthschaftlichen Bank in Frankfurt erschwindelt, andern Tyeils aus der Credit- und Stad ikasse gestohlen.
Oppenheim. Der Dammbruch bei Ludwigshöhe, der einen enormen Schaden angerichtet hat, ist offenbar keine Folge der Nachlässigkeiten in der Bewachung der Dämme, vielmehr scheint die gebrochene Stelle vollständig durch das Wasser unterwühlt gewesen zu sein, was sich daraus annehmen läßt, daß die Damm-Wache keinerlei Anzeichen einer Gefahr wahrnehmen konnte, und daß nach den erhobenen Ermittelungen sich plötzlich jenseits des Dammes eine Oeffnung bildete, welche mit dem Rheine unter dem Damme her in Verbindung stand und das Wasser durchließ.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 28. Juni. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Centner je nach Qualität M. 4.50— 5.60. Stroh per Centner M. 4.50 bis 5.20. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. 91 Pf., 2. Qual. 86 Pf., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.— 1.10, 2. Qual. 90 Pf. Eier das Hundert M. 4.60—5.—.
Mainz 28. Juni. Producten-Markt. Waien per Juli 20.75, per Nov. 21.46. Roggen per Juli 15.95, per Nov. 16.20. Hafer per Juli 19.60. Rüböl per October 33.90.
Einer Benachrichtigung zufolge, wird vom Juli d. J. ab zu Gettenau am Hause des Gastwirths Rack daselbst eine Haltestelle zur Aufnahme von Postreisenden eingerichtet werden.
D. Frankfurt a. M., 29. Juni. Die Tendenz ge⸗ stal tete fich heuse bei Bötsenbeginn etwas sester, befonders in Folge der besseren Notirungen des Wiener Privatver⸗ kehrs, welche durch Gerüchte von bevorstehenden Conserenzen und der Neutralität Montenegro's motivirt wurden. Das Geschäft war jedoch im Ganzen ohne Animo und beschränkte sich fast nur auf die durch den Ultimo bedingten Trans⸗ actionen. In Prolongation zeigten sich Staatsbahnactien und Lombarden schließlich noch gesucht, von welchen letztere wegen des darin herrschenden starken Stückemangels vor⸗ übergehend zu höherer Notiz verkehrten. Creditactien waren allseitig offerirt und der Deport darauf sast ganz geschwun⸗ den. Geld für Prolongationszwecke hat etwas angezogen, und stellte sich auf ca. 4%. Nach vollzogner Liquidation trat die Contremine, von matteren Berliner Coursen unter⸗ stützt, wieder mit bedeutenden Blancorerkäufen an den Markt, welche gegen Schluß eine weitere Verflauung der Tenzenz, welche nur schwach durch festere Pariser Anfangs⸗ notirungen paralysirt wurde, hervorriefen. Creditactien bewegten sich zwischen 111½— 112¾— 110 und 111. Staaisbahnactien zwischen 217—217/⁰—216¼½—217 und 216. Lombarden zwischen 67½ 70-66 und 67. Oesterreichische Bahnen zeigten sich sämmtlich matter. Von deuischen Bahnen Hessische Ludwigsbahn und Pfälzische Maxbahn niedriger. Banken stellten sich meist matter. Oesterreichische Nationalbank sest. Von Staatsfonds Oester⸗ reichische Renten und Ungarische Schatzbons schwächer. Oesterreichische Prioritäten am Markt. Von Loosen 1854er 30%, 1860er, 1½%, C editloose 2 M., Ungarische 1½ M. niedriger. Wechsel billiger, namentlich Wien, Amster— dam fest.
Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 29. Juni 1876.
Holländische fl. 10-Stücke. Mk. 16 65 G. Dusaten e e* 9 57—62 Ducaten al marco 5 9 57-62 20-Frankenstücke„ 16 17—421 Englische Sovereigns 1„ 20 35.—40 Russtsche Imperiales„ 16 67— 72 Dollars in God%
Eichenstammholz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Brandoberndorf. 2239 Montag den 10. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr anfangend, kommen in dem fiskalischen Walddistrikt Sankhardt des Schutzbezirks Gravenwiesbach ö
(80 Stück Eichen⸗Stämme von 164,33 Festmeter Inhalt
an Ort und Stelle zur Versteigerung. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be— lanntmachung ersucht 5 Brandoberndorf den 29. Juni 1876. Der koͤnigliche Oberförster e
Holz-Versteigerung.
2238 Donnerstag den 6. Juli 1876, Vormittags 9 Uhr,
werden in dem hiesigen Gemeindewald,„Distrikt Lehr,
versteigert:. 223 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 390„ Reisholz.
50 Stück Aspenwellen, 193 Stangen Eichen-Wagnerholz, 225 Eichen⸗Baumstüßen,
2 Kiefern⸗Stangen. 0 Gegen Bürgschein wird Frist geben. 5
Assenheim den 29. Juni 1876. f Großherzogliche 1 1 050 Assenheim.
e st.
1 bis Martini 1876 ge-
2216 Für die Pfleglinge im Armenhaus soll ein Stück Leinwand zu 12 Betttüchern, ein, Stück Leinwand zu Hemden, ein Stück Baumwollenbieber zu Unterhosen, ein Stück Kittelzeug, ein Stück Baumwollentuch ange⸗ schafft werden. Die Herren Kaufleute, welche diese Liefer- ung übernehmen wollen, werden gebeten, die Muster mit der Preisangabe dem Unterzeichneten Montag den 3. Juli d. J. einzureichen. Friedberg den 29. Juni 1876. 1 Für die Armen⸗Commisston: Meyer.
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2167 Wegzugshalber ersuche alle Diejenigen, welche eine Forderung an mich haben, dieselbe bis zum 15. Juli d. J. bei mir einzureichen.
Gleichzeitig ersuche Alle, welche noch Zahlungen an mich zu leisten haben, dieselben ebenfalls bis zum 15. Juli d. J. gefälligst zu ordnen, da alles Offenstehende nach dieser Zeit meinem Anwalt übertrage.
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