lich eine Mission seines Oheims, sondern nur die Absicht, als Unter-Lieutenant in die Dienste des Don Carlos zu treten.
— Gegenüber den Anschuldigungen spanischer Journale weist der„Moniteur“ auf die in letzter Zeit an der Pyrenäengrenze stattgehabten Beschlag- nahmen von für die Carlisten bestimmtem Material hin, indem er constatirt, daß fast das gesammte carlistische Kriegsmaterial den Carlisten zur See zugeführt werde, während die Einführung zu Lande wegen der ihr entgegenstehenden Schwierigkeiten nur unbedeutend sei.
— Der„Moniteur“ sagt in einem Artikel:
Stuttgart, 24. Sept. Die Generalver⸗ sammlung des deutschen Gustav-Adolphs Vereins wurde beute geschlossen. Von derselben wurde die alljährlich zur Vertheilung gelangende Liebesgabe dem Dorfe Saccen bei Königsberg i. Pr. zuge⸗ sprochen. Die nächstjährige Versammlung wird in Potsdam stattfinden auf Einladung der dortigen Behörden und einem besonderen Wunsche des Kaisers folgend.
Ausland.
Oesterreich⸗UUngarn. Wien, 24. Sept. Die„Neue fr. Presse“ meldet: Der Abschluß des ungarischen Anleihegeschäftes zwischen dem Finanz. 5 N 1 5 dae den e e dure deen See ee be en beute erfolgt. De Emittirung der Anleihe 958 Frankreich feindliche; drei Madrider Blätter schienen folgt in Schatzbonds, die in 5 Jahren rückzahlbar A 1 sind. Der Uebernahmscours ist noch unbekannt es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, den öffent-
885 8 5„lichen Geist Spaniens mit der Idee einer fremden 0 Zeltpuntt 58 Enussion nach bevorftehen Intervention zu befreunden. Das Blatt glaubt,
e seit er 755 7 0 98— Ber- daß die öffentliche Meinung Spaniens, wenn sie een inen den Slerteichlchen taats“ befragt gegen eine anti- nationale Ahenteurer— eisenbabngesellschaft und der rumänischen Eisenbahn⸗ Politik iber wüde, und sagt zum Schluß; gesellschaft sind heute zum Abschlusse gebracht worden. Die Macht der Tbalsachen prangt Spanien 15 Der rumänischen Eisenbabngesellschaft munen da“ Rückkehr zu einer constitutionellen Regierung, um din Fertigstelung. e e nothwendiges Element für den deuropäischen Bahnen erforderlichen Geldmittel vollständig zur Frieden zu werden CCC October ein Zusammentreffen mit der dann rück. 1875 955 e mit 40 Willtenen Ausgaben kehrenden Kaiserin Elisabeth in Baden-Baden bei över 10 Millionen mehr ale kü Jab 1874, 0 al in? i 9 g 8 5 5 52 pen de ien ee ar mit 103 Millionen Einnahmen festgestellt ist. Abend in Wien eingetroffen. Stundenlang vor- Das bestehende Deficit mit 7¼ Millionen bofft
ber waren sämmtliche zur Nordbahn führende der Minister ohne Erhöhung der Steuern durch
; die Ueberschüsse der indischen Finanzverwaltung Straßen von einer ungeheuren Menschenmenge be- 8 2 4 5 0 sch 9 und das Mehrerträgniß dee ordentlichen Steuern
zu decken. Alle Bedürfnisse, selbst die Fortsetzung des Aischinesenktieges, seien vorgesehen, ohne daß
setzt.
sowie der Bürgermeister an der Spitze des Ge
meinderaths empfingen die Ankommenden. Das Publikum brach in einen unbeschreiblichen Jubel aus. Unter fortwährendem Hochrufen und Hüte— schwenken bestiegen die Nordpolfahrer die Wagen, welche durch die wogende, begeisterte Volksmasse nur schrittweise vorwärts fahren konnten. Die am Bahnhofe erschienenen zahlreichen Deputationen von Corporationen Oesterreich-Ungarns schlossen sich dem Zuge an. Von dem glänzenden, groß- artigen Empfange gerührt, dankten die Führer der Expedition der unaufhörlich zurufenden Volks menge. Morgen Abend findet der Empfang in der Geo- graphischen Gesellschaft statt, welchem der Protector derselben, Kronprinz Rudolph, beiwohnt.
— 26. Sept. Der Ministerpräsident, Fürst Auersperg, und die übrigen in Wien anwesenden Minister sind heute Vormittag bei den Führern der Nordpolexpedition vorgefahren, um ihneu ihren Besuch abzustatten und sie zu der glücklichen Rück. kehr nach Bewältigung der im Dienste der Wissen⸗ schaft durchgemachten Mühsale und Gefahren zu beglückwünschen.
— 26. Sept. Fürst Milan von Serbien ist hier eingetroffen.— Die feierliche Sitzung der Geographischen Gesellschaft, in welcher Payer und Weyprecht über die Nordpolexpedition berichten werden, ist bis zum 30, d. M. vertagt worden.
Schweiz. Bern, 24. Sept. Der Post⸗ Congreß beschloß die Errichtung eines internatio- nalen Post⸗Büreaus ähnlich dem internationalen Telegraphen⸗Büreau, dessen Organisation Gegen- stand späteren Beschlusses sein wird.
— 25: Sept. Der internationale Postcongreß beendigte die erste Lesung des Postvertragsentwurfs und wählte Paris einstimmig als Congreßort für das Jahr 1877, wofür der Vertreter Frankreichs dankte. Den sofortigen Beitritt zu dem Unions- vertrage ließ derselbe noch zweifelhaft.
Frankreich. Paris. Bei seiner Durch- reise durch Sizille bei Grenoble wurden Thiers Seitens der Bevölkerung Ovationen dargebracht. Thiers hielt eine Ansprache, worin er die Hoff— nung auf eine dauernde Befestigung der Republik als Regierungsform des Landes ausdrückte.
Wie man der legitimistischen„Etoile d' Angers“ von hier meldet, ist Graf Bardi, der Neffe des Grafen Chambord, dessen Ankunft hier vor einigen Tagen gemeldet wurde, nach Spanien abgereist. Dieser junge Prinz hätte nicht eigent⸗
Vice⸗ Admiral Poeckh an der Spitze zabl⸗ reicher Marine- Offiziere, Generale und Offiziere,
außerordentliche Mittel nothwendig würden. Großbritannien. London. Der„Stan-
dard“ enthält ein Telegramm aus Dublin, des
Inhalts, daß der Amnestie-Association die Mit— theilung zugegangen sei, Disraeli werde Irland besuchen und der Königin die allgemeine Begna— digung der senischen Gefangenen anempfehlen.
— Dem„Globe“ zufolge fand zwischen Eng⸗ land und Spanien eine Correspondenz über eine von spanischen Küsten- Offizieren auf englischen Kauffahrern vorgenommene Durchsuchung statt. England habe keine Satisfaction gefordert, sondern nur die Erwartung ausgesprochen, daß in der Folge umsichtiger verfahren werden würde.
— Die Delegirten der Berg Arbeiter von Staffordshire und Woreestershire find geneigt, eine Lohn⸗Herabsetzung anzunehmen.
Spanien. Madrid, 24. Sept. General Moriones bat 4 carlistische Bataillone bei Pambe- luna geschlagen.— Die Carlisten haben Andorra angegriffen, das sich weigerte, die Waffen und die übergetretenen entwaffneten Mannschaften aus- zuliefern.
Italien. Rom. Der König uaterzeichnete am 20. d. in Turin ein Decret, durch welches die Auflösung der Kammer ausgesprochen wird; dasselbe soll nach Minghetti's Rückkehr hierher veröffentlicht werden.
Mailand. Der„Pungolo“ meldet: Die zwischen der Schweiz und Italien bestehende Grenz⸗ Differenz ist am 23. d. durch den amerikanischen Gesandten Marsy schiedsrichterlich entschieden. Der Anspruch Italiens wird danach für begründet er— kannt und Italien ein Gebietszuwachs von 800 Hektaren zugewiesen.
Amerika. New⸗Nork. Die Baumwollen⸗ Fabrikanten von Neu-England haben vorgeschlagen, die Production der Fabriken um ein Drittel herabzusetzen.
Aus Stadt und Land.
Friedberg. Es ist erfreulich constaliren zu können, daß bei den Bürgermeisterwahlen in Butzbach, Lan genhain, Maibach, Massenheim, Münster, Oppershofen, Rodheim und Staden die seitherigen Bürgermeister sämmtlich fast einstimmig wieder gewählt worden sind, einmal weil da⸗ durch constatirt, welche brauchbaren Kräfte seither diesem Amie vorstanden, und dann, weil es wohlthuend ist, daß die Bürger der betreffenden Orte deren Verdienste auch die gebührende Anerkennung durch die Wiederwahl zu Theil haben werden lassen.
Friedberg. In ber am 21. September zu Offenbach abgehaltenen Generalversammlung bes Landesgewerbvereins, erwähnte dessen Präsident auch die beiden lokalen Aus⸗ stellungen zu Mainz und Friedberg. In Bezug auf letztere wurde wörtlich gesagt:„Auch in Friedberg bildete sich ein Comité von Gewerbtreidenden und Freunden des gewerb⸗ lichen Forischrittes, um daselbst eine Ausstellung von In⸗ dustrie⸗ und landwirthschaftlichen Erzeugnissen der Wetterau zu veranstalten. Diese Ausstellung hat die ge⸗ hegten Erwartungen übertroffen und ein er⸗ sreuliches Bild der Leistungs fähigkeit der dortigen Industrie gegeben.“ Dieser erfreulichen Mittheilung können wir noch eine andere anfügen, die nämlich, daß die Diplome für die Wetterauer Ausstellung nunmehr bald den Auszuzeichnenden zukommen werden, nachdem jüngst die Zahl der vom Gewerbverein zu ver- leihenden Medaillen ihre Feststellung gefunden hat.
Friedberg. Wir machen darauf aufmerksam, daß der Organist an unserer Stadtkirche, Herr Taubstummen⸗ Lehrer Schneider, am 11. d. Mts. ein Orgelconcert in Gemeinschaft mit andern bewährten musikalischen Kräften zum Besten der Meininger Abgebrannten geben wird und dürfen wohl die Hoffnung aussprechen, daß die Bewohner unserer Stadt und Umgegend ihr Interesse an diesem Concert um seiner selbst willen, sowie auch der Verwendung des materiellen Ertrags wegen bethätigen werden.
Friedberg.(Ein zweiter Frühling). Nach heißem, trockenem Sommer brachte uns der August einen frühen kalten Herbst. Die Früchte sind schnell gereift; viele Bäume schon blätterlos. Da bringt uns ber Sep⸗ tember einen zweiten Frühling. Tags August⸗Hitze und Nachts die Milde des Maies. Bereils zeigt sich die Wirkung der neuen Jahreszeit. Am Schillers Platz sind mehrere Kastanien⸗Baͤume milk ftischem grünen Laub ge⸗ schmückt. An einem sprossen die rothen Leuchter-Blüthen empor. Ju einem Garten am Mainzer Thor blühen zum zweitenmal die Trauben. Junge Früchte sind bereits aus⸗ gebildel. f
Schwalheim. Am 256. d. fand die Bürgermeister⸗ wahl dayier statt und es wurde der seitherige Bürgermeister Hensel mit allen abgegebenen Stimmen wieder gewählt. Dieses Wahlresultat ehrt sowohl die Gemeinde Schwalheim wie ihren Bürgermeister. Durch zehnjährige tüchtige Amts⸗ führung, sowie durch ein stetes Berellsein, Arm wie Reich mit Rath und That zu dienen, hat sich Bürgermeister Hensel das Vertrauen seiner Gemeinde allgemein erworben.
r- Nockenberg. Bei der gestern dahier statigehabten Bürgermeisterwahl wurde von 117 Abstimmenden der seit⸗ herige Bürgermeister Krämer mi 59 Stimmen wieder gewähll. Von ultramontaner Seite wurde alles Mögliche zur Erreichung der Summenmajorität für Gaswirth Landvogt aufgeboten. Letzterer erhielt jedoch nur 35 Summen. Mit dazu, daß Krämer wieder gewählt wurde, hat insbesondere beigetragen, daß derselbe, weil als partheilos bekannt, fast alle Stimmen der im der Strafanstalt Marien⸗ schloß Angestellten(Evangelischen) erhieli.
Büdingen. Die von Herrn Seminarlehrer Wahl zu Friedberg bei hiesiger Odst⸗, Blumen- und Gemüse⸗ Ausstellung nach geschehener Aufforderung ausgestellien Modelle der Obstbäume-Veredlung haben auch hier allge⸗ meinen Beifall gefunden und die Preisrichter haben ein⸗ stimmig dem Aussteller„ehrende Anerkennung“ zu Theil werden lassen und der Freude Ausdruck gegeben, daß den Seminaristen zu Friedberg in solch anschaulicher Weise Anregung, Interesse und Kenniniß sur; spätere Betreibung eines wichtigen Zweiges der Landwirlhschaft gegeben wird.
Maibach, 23. Sept. Bei der heule dahier stattge⸗ habten Bürgermeisterwahl wurde der seuberige Bürger⸗ meister, Herr Konrad Philippi II. von den 34 anwesenden Wahlberechtigten einstimmig wiedergewählt. Mit dieser Wahl gibt sich die Gemeinde ein ehrendes Zeugnch, indem sie die Verdienste ihres seit 1836 ununterbrochen im Amte befindlichen Bürgermeisters zu würoigen weiß, dem auch schon vor 3 Jahren von Seiten Hoher Regierung eine ebrende Auszeichnung zu Theil wurde, welche ihn für seine lange und treue Wuksamkeit mit der Verdienst⸗ medaille„Für langjährige treue Dienste“ decorirte.
Darmstadt, 25. Sept. Seine Königliche Hoheit der Großherzog desuchte gestern Nachmittag von bier aus das Elisabethen-Waisenhaus in Nieder Ramstadt. Auf der Rückfahrt gerieih Se. Königl. Hoheit in eine große Gefahr, indem in der Nähe des Bessunger Telegraphen⸗ Bureaus der Großherzoglichen Equpage der Wagen eines Traisaer Mannes, dessen Pferd scheu geworden war, in Carriere enigegenranie. Ein Ausweichen der deiden Ge⸗ fährte war nicht mehr möglich, doch wurde die Wucht des unvermeidlichen Anpralls dadurch gemildert, daß die Pferde der Equipage sofort zum Stehen gebracht waren, worauf der Großh. Kutscher und der dienstihuende Lakai das scheue Pferd, welches sich in die Geschirre der Großherzog⸗ lichen Pferde verwickelt hatte, rasch vom Wagen lösten, so daß Seine Königliche Hoheit alsbald, ohne den Wagen verlassen zu haben, die Fahrt forisetzen konnte.
Allerlei.
Fulda, 23. Sept. Gestern Nachmittag entstand im Staatswalde der Oberförsterei Giesel zwischen den Dörfern Istergiesel und Giesel ein nicht unerheblicher Waldbrand, welcher einige dreißig Morgen junger Tannenschläge innere halb dreier Stunden in Asche legte.
Meiningen, 24. Sept. In dem eine Stunde von hier enifernren Orte Obermaßfeld hat eine Feuersbrunst 10 bis 15 Häuser und 10 Scheunen verzehrt. Der Her⸗ zog und der Erbprinz eilten sofort zur Brandstelle.
Meiningen, 24. Sept. Die zur Zeit hier einge: gangenen Unterstützungsgelder belaufen sich auf ewa
240,000 fl. Die reichlich fließenden Liebesgaben erleichtern
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