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ul ker.
. 1872
. * Bent lun — b.
874
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Oeffentliche Aufforderung.
1923 Nachdem der Großherzogliche Hofgerichtsadvokat
Dr. Gutfleisch in Gießen als Bevollmächtigter der
nachbenannten Freiherren Schenk zu Schweinsberg,
nämlich:
1) des Kammerherrn Joseph Alois Schenck zu Schweins— berg zu München,
2) des Kammerherrn Karl Schenck zu Schweinsberg zu Nieder⸗Ofleiden,
3) des Generalmajors Ludwig Schenck zu Schweins⸗ berg zu Cassel,
4) des Hermann Schenck zu Schweinsberg modo dessen Nachlaß,
5) des Generalmajors Karl Schenck zu Schweinsberg
zu Cassel,
6) des Wilhelm Schenck zu Schweinsberg zu Fron— hausen,
7) des Ferdinand Schenck zu Schweinsberg zu Fron⸗ hausen,
dei dem unterzeichneten Gerichte den Antrag gestellt hat, das in den Gemarkungen Ober ⸗Florstadt und Nieder— Florstadt gelegene, in den durch Deeret vom 16. Oktober legalisirten Grundbüchern dieser Gemeinden auf den Namen„v. Schenck, Freiherr zu Schweinsberg“ mit dem Erwerbtitel„Ersitzung“ unbeschränkt eingetragene Gelände, bestehend aus folgenden Parzellen:
1) Der Gemarkung Ober-Florstadt: Flur I. Nummer 360; Flur II. Num. 154. 177; Flur III. Num. 96. 163; Flur IV. Num. 183. 200. 270. 288. 341. 431; Flur V. Num. 91. 186. 442. 443. 562. 598; Flur VI. Num. 4. 64. 95. 200. 278;
2) der Gemarkung Nieder- Florstadt: Flur I. Num. Flur III. Nr. 35. 43. 53. 59. 66. 71. 78. 82. 169. 180. 242. 317. 325; Flur IV. Nr. 78. 283. 289. 2393. 413; Flur V. Nr. 9. 17. 78. 123. 136. 152. an. 527. 550. 565. 575. 329. 696; Flur VI. Nr. 162; Flur VII. Nr. 13. 56. 38. 107. 124. 190. 200. 219. 266. 324. 334; Flur VIII. Nr. 15 89. 151. 187. 236. 268. 298. 354; Flur IX. Ar. 99. 144. 188. 191. 389. 479; Flur X. Nr. 26. 30. 141, 354 in einer von seinen genannten Vollmachtgebern verein— Sarten Weise unter diese zu vertheilen, unter Vorlage einer Bescheiniguug des Großherzoglich Hessischen Lehn— vofs vom 15. Juli 1871, wonach dieses Gelände als ein von Seiner Durchlaucht dem Fürsten zu Sayn— Wittgenstein⸗Hohenstein relevirendes Lehen— in den Zehnbriefen bezeichnet als„halber Hof zu Florstadt in ver Wetterau mit allen seinen Inn- und Zubehörungen“, womit zum letztenmale durch Lehnbrief d. d. Wittgenstein um 14. März 1822 ber Freiherr Karl Ludwig Schenck u Schweinsberg sen beliehen worden— auf Grund ves Art. 17 pos. b. des Gesetzes vom 2. Mai 1849, vetr. die Aufhebung des Lehnsverbandes unentgeltlich vom Sehnverbonde befreit worden ist, vorbehältlich jedoch der Inveräußerlichkeit der früheren Lehnsobjecte bis nach erfolgter Sicherstellung der den Lehnserben nach Art. 6
es allegirten Lehnsgesetzes gebührenden Entschädigungs—
seträge, obne jedoch durch öffentliche resp. gehörig be⸗ laubigte Urkunden nachzuweisen daß seine Vollmacht— leber die einzigen rechtmäßigen Nachkommen des als asten Lehnsträgers bezeichneten Kaspar Magnus Schenck u Schweinsberg sind, von welchem das fragliche Gut em 16. Juni 1592 dem Grafen Ludwig von Sayn, Zrafen zu Wittgenstein zu altem rechten Mannsleben zufgetragen worden sein soll, so werden alle Diejenigen, velche wegen der früheren Lehns qualität des Gutes oder rus irgend einem anderen rechtlichen Grunde Ansprüche un dasselbe resp. dessen einzelne Bestandtheile zu haben flauben, hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche binnen Monaten, von dem ersten Erscheinen dieser öffentlichen kufforderung in der Darmstädter Zeitung an gerechnet, b gewiß dabier geltend zu machen, als sonst die gericht⸗ che Bestätigung des Theilungsvertrages erfolgen und er Eintrag in das Mutations⸗Verzeichniß auf die oben n Antragsteller nach Maßgabe der zu den Akten 4 segebenen Looszettelentwürfe verfügt werden wird. Friedberg den 20. Juni 1874. 8 Großherzogliches Landgericht Friedberg. . 2.
dm n. Landgerichts-Assessor.
Procl am. 1196 Bei angestellter Sachuntersuchung hat sich heraus⸗ testellt, daß das Vermögen des dahier verstorbenen Ldaufmanns August Platzer überschuldet ist. Zur bwendung des förmlichen Concurses ist Termin zum Jüterversuch auf den 18. August d. J., Vormittags 9— 10 Uhr, das Local des unterzeichneten Gerichts anberaumt und werden Diejenigen, welche Forderungen an die Masse haben, aufgefordert, solche im obigen Termen anzumelden und sich zum Güteversuch einzufinden unter ndrobung des Rechtsnachtheils, daß die Nichterscheinen— den als dem Beschluß der Mehrheit beitretend angesehen erden. Ein etwalger Vergleichsbescheld wird nur durch Anschlag im Gerich slocal veröffentlicht. Hanau am 15. Juli 1874. 5 Königliches Amtsgericht Abtheilung II. e dt. Winkler.
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Friedberg den 18. Juli 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. nun.
Arbeits-Versteigerung. 2203 Samstag den 25. d. M, Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Büreau Großherzoglicher Bürgermeisterei Ober⸗ Mörlen die zur Ausführung eines Wiesen— culturplans in der oberen Fauerbach erforderlichen
Schleußenbau-, Graben- und Planirarbeiten:
Maurerarbeiten, veranschlagt zu 46 fl. 14 kr. Zimmerarbeiten 100„ 40„ Schlosserarbeiten 67„— Bachregulirung-, Graben und Planir⸗ arbeiten 426 6 wenigstnehmend in Accord gegeben werden und sind
Lusttragende hierzu eingeladen. Friedberg am 20. Juli 1874. Greb, Wiesenbaumeister. Jaselochs-Versteigerung 2197 Freitag den 24. Juli d. J., Nachmittags 4 Uhr, soll ein der Gemeinde Petterweil gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochse auf hiesigem Rathhause öffentlich meistbietend versteigert werden. Petterweil am 16. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterwell. n
Verfügung. Das Schuldenwesen des Ludwig Seibert von Fried— l berg betreffend. 2212 Das zwischen der Ehefrau des Christian Oster— mann von Utrecht und den Gläubigern des Ludwig Seibert von Friedberg abgeschlossene Arrangement wirb auf Grund beeidigten Inventars, stattgehabter öffentlicher Aufforderung und vorgenommener causse cognitlo hiermit gerichtlich bestätigt. Friedberg den 14. Juli 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Bramm, Zimmermann, Landrichter Viear Landgerichts Assessor.
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