Ausgabe 
21.7.1874
 
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aentischieden nachtheilig auf die Gesundheit.

ch ist, so ist es dagegen in gewissen Distrikten um so eichter zu erlangen und erfordert da weiter keinen Auf⸗ band als die Einsammlungskosten, da die Produktions⸗ kosten nicht gerechnet werden müssen.

Vergiftung von Hausthieren durch be⸗

Fzallenen Weizen. Nicht selten kommt es vor, daß man Geireidekörner und Stroh, die mit Sporen von

Steinbrand oder von Rost verunxeinigt sind dadurch am

Sesten verwerthen zu können glaubt, daß man sie an die Hausthiere verfütlert. Nun wirken aber alle so befallenen Futtermittel, besonders, wenn sie in größerer Menge ge⸗ neicht werden und die Verunreinigung ziemlich stark ist, Auf einem größeren Gute enisland z. B. aus diesem Grunde eine Krankheit, die der Rinderpest in höchstem Grade ähnlich war, deren wahre Ursache aber noch rechtzeitig ermittelt wurde. Eines der Thiere wurde gelödtet, während die Andern bei guter Pflegung und guter Nahrung, natürlich unter Hinweglassung des schädlichen Futters, sich allmählig, wenn auch nur sehr langsam wieder erholten. Auch die Pferde, denen das oben erwähnte Futter gereicht worden war, erkrankten unter denselben Symptomen. Um ganz

sicher zu gehen, wurde versuchsweise solcher Weizen und

olche Spreu an Thiere eines andern Stalles verfüttert und auch hier traten nach verhältnißmäßig kurzer Zeit die gleichen Krankbeitserscheinungen auf. Es ist deßhalb in

zeddem Falle geratthen, mit Rost oder Brand verunreinigtes HBetteide, erst einer gründlichen Reinigung zu unterwerfen, bevor es zur Verfüllerung kommt.

Unfruchtbare Pfirsichbäume fruchtbar zu machen. Nach vielen in Frankreich ausgeführten Ver⸗ uchen soll das beste Mittel zu diesem Zwecke die An⸗ wendung von schwacher Pottaschenlauge sein, die man sich Zuch einfach in der Weise bereiten kann, daß man Holz⸗ asche mit Wasser auszieht. Diese letztere kann aber auch direct verwendet werden, indem man sie unter dem Baume

ausstreut. In jedem Falle ist aber zu beachten, daß man nicht nur in der Nähe die Lösung aus gießt ober die Asche ausbreitet, sondern so weit die Wurzeln sich verbreiten, d. h. mindestens so weit die Krone reicht. Auch bei andern Obstbäumen wirkt eine solche Düngung außer⸗ ordentlich günstig auf den Fruchter trag.

Handel und Verkehr.

Grünberg, 18. Juli. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 16 fl. 20 kr.; Korn(90 Kilo) 11 fl. 17 kr.; Gerste(80 Kilo) 9 fl. kr.; Hafer(60 Kilo) 7 fl. 45 kr.; Molter

Linsen(100 Kilo) fl. kr.; Samen(90 Kilo) 13 fl. 26 kr.; Kartoffeln(100 Kilo) 4 fl. 14 kr.

Frankfurt, 18. Juli. Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete per Ctr. 1 fl. 45 kr. bis 2 fl. 30 kr., Stroh per Centner 1 fl. 30 kr. bis 1 fl. 50 kr., Butter 1. Qualität 36 kr., 2. Qualität 34 kr., Eier das Hundert 2 fl. 42 kr.

Mainz, 18. Juli. Productenmarkt. Waizen per Juli 14 fl. 15 kt., per Nov. 13 fl. kr. Korn per Juli 10 fl. 42 kr., per Nov. 9 fl. 48 kr. Hafer per Juli 12 fl. 15 kr., per Nov. 10 fl. Rüböl per Oci. 19 fl. ke., per Mai 19 fl. 45 kr. Raps per Sept. fl. kr.

Verloosung.

Braunschweigische Thlr. 20⸗-Loose von 1868. Gewinn-Ziehunz vom 30. Juni 1874. Heim⸗ zahlung am 30. Septbr. 1874. Tolr. 20,000. S. 6088 Nr. 33 Thlr. 5000. S. 7217 Nr. 18 Thlr. 2000. S. 1648 Nr. 23 Thlr. 600. S. 1151 Nr. 50, S. 2267 Nr. 44, S. 3802 Nr. 32, S. 3982 Nr. 50, S. 4459 Nr. 34, S. 5039 Nr. 45, S. 5786 Nr. 20, S. 6423 N. 1, S. 8270 Nr. 20, S.

(90 Kilo) fl. kr.; Erbsen(110 Kilo) 12 fl. 45 kr.

Serie 8901 Nr. 35

9974 Nr. 32 1 Thlr. 100. S. 1151 Nr. 8, S. 3202 Nr. 11, S. 4459 Nr. 20, S. 4843 Nr. 16, S. 6744 Nr. 33, S. 8270 Nr. 19 à Thlr. 70. Alle übrigen Nummern in den am 1. Mal 1874 gezogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von Thlr. 21.

Die glorreichen Jahre deutschen Heils 1870 und 1871 sollen in die Herzen der Gegenwärtigen und Zukünftigen eingegraben werden und deßhalb bilden sich unter Deutschlands Patrioten so viele Vereine. Friedberg ist nicht zurückgeblieben, sein Veteranen- und Militär-Verein geben Zeugniß hiervon. Der ächte Deutsche schwört bei Deutsch⸗ lands Fahne, vereinigt sich unter der Fahne, lebt und stirbt für seine Fahne. Der Friedberger Militär⸗Verein hat noch keine solche Fahne, sehnt sich aber darnach. Einsender hofft, daß diese leise Anregung genügt um unsere patriotisch gesinnten Frauen und Jungfrauen zu veranlassen durch Verleihung einer Fahne sich ein bleibendes An- denken zu verschaffen. 8.

Aecht kölnisches Wasser

von Johann Maria Farina.

Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst.

Johann Maria Farina in Cöln.

Proclbham.

2196 Bei angestellter Sachuntersuchung hat sich heraus⸗ gestellt, daß das Vermögen des dahier verstorbenen Kaufmanns August Platzer überschuldet ist. Zur Abwendung des förmlichen Conecurses ist Termin zum Güterversuch auf den 18. August d. J., Vormittags 9-10 Uhr, in das Local des unterzeichneten Gerichts anberaumt und werden Diejenigen, welche Forderungen an die Masse haben, aufgefordert, solche im obigen Termin unzumelden und sich zum Güteversuch einzufinden unter Androhung des Rechtsnachtheils, daß die Nichterscheinen- den als dem Beschluß der Mehrheit beitretend angesehen werden. Ein etwaiger Vergleichsbescheid wird nur durch Anschlag im Gerichtslocal veröffentlicht. Hanau am 15. Juli 1874. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. Ce st er. vdt. Winkler.

Wersteigerung von Maurer- und Pflaster- arbeit.

2204 Die Fertigung eines Kanals und Gossenpflasters im Eingang zu Södel

1) Maurerarbeislohn, veranschlagt zu e

2) Pflasterarbeitslohn eee e soll Montag den 27. Juli d. J. in der Wirthschaft des Herrn Dillenburger an die Wenignehmenden wersteigert werden.

Friedberg den 18. Juli 1874.

Großyerzogliches Kreisbauamt Friedberg.

Re u ß.

Immobiliar⸗Versteigerung. 2206 Freitag den 24. Juli d. J., Vormitttags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die nachbeschriebene Hofraithe mebst Grundstück, den Kindern des verstorbenen Georg Schäfer gehörend, nochmals und zwar zum Letztenmale öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden..

Gemarkung Friedberg.

Flur. Nr. Klftr. 2. 343. 25,5. Hofraithe in der Stadt, 4. 163. 96. Acker am Pfaffenbrunnen.

Friedberg den 18. Juli 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.

Fear.

Heltenklagen

Arbeits⸗Versteigerung.

2203 Samstag den 25. d. M., Nachmittags 4 Uhr, ollen auf dem Büreau Großherzoglicher Bürgermeisterei Sber⸗Mörlen die zur Ausführung eines Wiesen

ulturplans in der oberen Fauerbach erforderlichen Schleußenbau-, Graben- und Planirarbeiten: Maurerarbeiten, veranschlagt zu 46 fl. 14 kr Zimmerarbeiten e Schlosserarbelten 67, Bachregultrung-, Graben- und Planir⸗ arbeiten.

wenigstnehmend in Accord gegeben werden und sind

zusttragende hierzu eingeladen. Friedberg am 20. Juli 1874. Gere b, Wiesenbaumeister.

und Manschetten ic. bel K. Friedrich neben der Post.

Faselochs⸗Versteigerung.

2197 Freitag den 24. Juli d. J., Nachmittags 4 Uhr, soll ein der Gemeinde Petterweil gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochse auf hiesigem Rathhause öffentlich meistbietend versteigert werden. Petterweil am 16. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. Lenhardt.

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