Ausgabe 
18.4.1874
 
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Beilage.

Oberhessischer mzeiger.

* 46.

Deutsches Reich. Darmstadt. Am 27. März wurde der Präsidenten. 6 Superintendent der Superintendentur Oberhessen Bemerkungen unter lebhaftem Beisalle mit folgen⸗ Prälat Dr. Friedrich Carl Simon auf sein Nach- der Erklärung zurück:Ich behalte mir und suchen und unter Anerkennung seiner mehr als meinen Nachfolgern das Recht vor, jeder Con- fünfzigjährigen der evangelischen Kirche geleisteten ferenz nach persönlichem Ermessen beizuwohnen ausgezeichneten Dienste in den Ruhestand versetzt und Ihnen den Inhalt mitzutbetlen oder zu ver- und von der ihm verliehenen Würde eines Prä- schweigen. Ich erkenne in dieser Beziehung keinen laten der evangelischen Kirche enthoben, und dem Richter über mir an. Bei fortgesetzter Special Superintendenten der Superintendentur Rheinhessen berathung werden die§h. 28 theils nach der Dr. Carl Georg Friedrich Schmitt die Würde Regierungsvorlage, theils nach den Commissions⸗ eines Prälaten der evangelischen Kirche, mit ee Anträgen angenommen. a f Sitz und Stimme in der ersten Kammer der den DerK. 3. wird über das Befinden Stände des Großberzegthums verbunden ist, des Fürsten Bismarck geschrieben, daß es sich jetzt verliehen. mit jedem Tage bessert, so daß derselbe wieder- 13. April. Heute Nachmittag trat der holt schon einige Stunden am Schreibtische ver- Finanz- Ausschuß der zweiten Kammer mit dem bringen konnte. Mivisterium zu einer gemeinschastlichen Sitzung., 14. April. zusammen. Es handelte sich dabei um das Nach- beute von dem Gerichtshof für kirchliche Ange- trags⸗Bupget und die Hoftheater-Frage. Sicherem legenbeiten auf Grund des§. 24 des Gesetzes Vernehmen nach wird der genannte Ausschuß noch dom 12. Mai 1873 in contumaciam zur Amts- weitere Sitzungen in Betreff der fraglichen Ange- entsetzung verurtheilt. E legenheit abhalten. dieNordd. Allg. Ztg. bestätigt aus 14. April. In der gestrigen Sitzung des sicherer Quelle, daß der Admiralsrath von Madrid Groß b. Cassationshofs sind die von dem Großh. die briden in der Sulu: See in Beschlog genom. Bezirksgericht und Großb. Obergericht zu Mainz then deutschen Handelsschiffe zue Marie aus in Betreff des in demMals zer Journal seiner Altona undGazelle aus Apenrade mit den Zeit veröffentlichten Briefes an Se. Maj. den Ladungen freigegeben 1* eie Bebörden 808 deutschen Kaiser erl ssenen freisprechenden Urtheile Manlsc zur Auefütrung dieser Verfügung 8 cassirt worden. Der Gerichtshof hat hierbei als wiksen(eren. Die Entschädigung der Eizentbümer entschiedene Wahrheit angenommen: daß der Brief e ee 9 ain 8 unter die Strafverfügung des§. 95 des Keichs⸗schlagnahme krlilkemen Verluste e strafgesetzes falle, und hat die Sache an das Ober 5 A hoffentlich bald 1 0* gericht zurückverwiesen, um über das zu bestimmende N 8 L eithnie Mastge käpfuche Strasmaß zu verhandeln und zu entscheiden. 1 cen en ee ec e Dort Aöeorontter Schroder bat den Antra zur Uebernahme der ihm dort übertragenen Stel, 5 92 8 5 ig lung eines päpstlichen Nuntius auf den 28. d. eingebracht, die Stellen gewisser Beamten, die bis fesigesegt Ein Nachfolger für denselben auf dem dohin nur widerrufliche waren, z. B. die ders hiesgen posten uch icht I e 4* Buchhalter, Revisoren, Probaloren zt zu definitiven? en zu erklären und die Inhaber derselben, unter Fest⸗ Ausland.

haltung des Quinquenniums, in unwiderrvflicher 0. ga; 25 Weise anzustellen. HDODiäesterreich⸗Ungarn. Wien, 15. April.

g[Das Abgeorductenhaus beschloß, den Fux'schen Berlin, 14. April. Reichstag. Fortsetzung. Resolutions-Antrag auf Erlaß* Gesetzes be⸗ Der Abgeoroncte v. Treitschle tritt für den Antrag treffs Ausschließung der Jesutten und der ihuen Bennigsen ein. v. Mallinckrodt vertheidigt sein affilüirten Orden und Congregation n n aus Oester Amendement vom Standpunkte des Centrums. Der reich dem Ausschusse für die confesstonellen Gesetze Präsident des Reichskanzler-Amtes Delbrück weise zu überweisen. N 6

Forckenbeck weist die bezüglichen

Erzbischof Ledochowski wurde

Der Beschluß erfolgte nach Be die Bemerkang Mallinckrodt's zurück, die Milliarden gründung des 8* eee seien für militärische Zwecke verschlungen, und hebt bei namentlicher Abstimmung mit 148 gegen 21 hervor, die Milliarden seien als Kriegskosten ge- Stimmen. i 08 zabli und für Kriegszwecke bewilligt, nicht um 16. April. Das Abgeordnetenhaus nahm Copitalien für Deutschland auzusammeln. Bundes- heute mit großer Majorität in der E neraldebatte bevollmächtigte Campbausen erklärt sich mit dem die zweite Confessionsvorlage, belr. Anerkennung Bennigsen schen Compromisse einverstanden und be- der Religionsgesellschaften an, nachdem 5 Redner merkt, es gäbe keine wichtigere Finanzpolitik, als für den Gesetzentwurf gesprochen und Niemand den Frieden zu sichern, und kein sichereres Mittel, principielle Bedenken dagegen geltend gemacht hatte. diesen Zweck zu erreichen, als den Frieden zu ge Schweiz. Bern. Durch Urtbeilsspruch bieten. Diesen Weg wollen wir uns durch den des Berner Appellationsbofes sind die renitenten vorliegenden Gesetzentwurf erhalten. Feldmarschall[ Mitglieder des katholischen Kirchengemeindtraths Graf Molike constatirt, daß sein Stand punkt in von Charmoille im Jura abgesetzt. det Frage unverändert sei. Ein starkes Deulsch⸗ Der Berner Regierungsrath hat auf eine land in der Mitte Europas sei die beste Bürg- Nachricht, daß im Jura am nächsten Sonvtog, schaft des Friedens. Gegenüber dem Revanche am Tage der Volksabstimmung über die Bundes N sei ne Hand am Schwelle nothwendig. revision, umuhen befürchtet werden, zu deren rüstung bedeute Krieg, der hoffentlich durch die Verhütung in einer außerordentlichen Sitzung die! Weisheit der französischen Regierung vermieden nothwendigen Maßregeln angeordnet. 5 werde. Nach einer kurzen Rede Lusker's wird Frankreich. Paris. Der berüchtigte die Debatte zeschlossen. Der Antrag Hasenclever spanische Pfarrer Santa-Cruz ist unter polizeilicher wird darauf mit allen gegen die Stimmen der Bereckung von Bayonne nach Paris gebracht und drel Antragsteller abgelehnt. g linckrort wird mit 256 von 372 gegen 114 des Innern, Herrn Baragnon, bedeutet worden, Summen abgelehnt. Der Antrag Ausseld(Fort- daß er in Lille internirt wird. schritt) wird gleichfalls abgelehnt. Der Antrag Die französische Regierung hat Herrn von Bennigsen wird mit großer Majorität angenommen. Lesseps den Rath gegeben, die von der internatio⸗ (Dafür auch die Fortschrittepartei.) nalen Tonpencemmission bezüglich des Suez-Canals 15. April. Reichstagssitzung. Fortsetzung gefaßten Beschlüsse zu eecepliren. ter zweiten Lesung dis Militärgesetzes. Windthorst 14. April. Der Contre-Admiral Ribour spricht gegen§. 2, weil er dae ganze Gesetz be- sist heute nach Southhamplon abgegangen, um ssch lämpfe, und bemängelt den Compromiß und die auf dem englischen Postrampfer nach Sidney ein teffallsfgen Verhandlungen und Conferenzen ein- zuschiffen.

E 1 e 2 g l Der Antrag Mal- hier von dem Unterstaatssekretär im Ministerium

zelner Reichetagsmitglieder, auch des Reichstags

Klassischen mit dem Modernen

[der stets

Nach den Andeutungen der officiösen Blätter scheint es, daß die Regierung den Versuch machen will, von England die Auslieferung Rochefort's und seiner Venossen, oder doch die Verbannung derselben von englischem Boden zu verlangen. DerConstimtionnel meldet in der That, daß ein Vertreter des Justizministeriums in besonderer Mission nach London abgegangen ist.

Großbritannien. London. Der Kaiser von Rußland wird den gegenwärtigen Dispositionen zufolge erst am 15. Mai in England eintreffen.

Er wird von einem seiner Söhne und wahrschein

lich von Fürst Gortschakoff begleitet sein. Zu Ehren des Kaisers wird eine große Truppen⸗ Revue im großen Park von Windsor stattfinden und in Verbindung mit derselben werden 10,000 Mann Teuppen auf dem Cavallerie-Uebungsplatze in der Nähe von Windsor campiren. Man er- wartet auch, der Monarch werde den Rennen in Ascot beiwohnen.

Türkei. Konstantinopel. Herr v. Les⸗ seps bat dem Vicekönig von Aegypten angezeigt, daß die Arbeiten eingestellt und der Canal ge schlossen werden solle, wenn es bei den von der Commisstion auferlegten Bedingungen verbleibe. Der Vierkönig bat Herrn v. Lesseps angewiesen, dieses nicht zu tzun, widrigenfalls er die Arbeiten fortsetzen lassen würde. Man glaubt nicht, daß Lesseps die Arbeiten einstellen werde.

Amerika. New-ANork. Der demokratische Candidat für den Gouverneurposten in Artansas bat, gestützt auf die günstige Entscheidung des Staatsgerichtshofes, den republikanischen Gouver⸗ neur aus dem Amte vertrieben und sich der Hauptstadt Little-Rock bemächtigt. Der Gouver- neur rief die Intervention des Prasidenten Grant an.

Musik.

Praktischer Lehrgang des Clavierspiels. Von Louis Köhler. 10 Bände von durchschnittlich 60 Seiten, à 54 Kreuzer. Henri Litolss's Verlag in Braunsch weig.

Der rübmlichst bekannte-Verfasser, durch seine ausge; zeichneten musikalisch-pädagogischen Werke einzig in seiner Art dastehend und weit über das deuische Vaterland hinaus andkannt, dieiet im vorliegendenLehrgange wiederum ein so gediegenes und praklisch unübertreffliches Lehnweik für die Jugend und, in seiner Folge, für das neifere Alter, daß es unbedingt den ersten Platz in diesem Genre der Musikliterair einzunehmen destimmt ist. Von den (tsten Anfängen des Ctavierspiels ausgehend, führt der Praktische Lebrgang mit systematischer Sicherheit, und in stusenweise geordneter, wechselnder Folge, den Lernenden nicht allein in der Technik, sondern auch in der ästhetischen Vortragsweise zu einer bedeutenden Vollendung. Ju diesem Zwecke hat der Verf. seinen Lehrsteff selbst geschaffen und seine Muster- und Bildungsstücke durchgehende aus der guten Musikliteratur gewätlt. Besonders aber hat mer es verstanden, selbst schon im ersten Hefte, welches die An⸗ sangselemente des Clavierspiels umfaßt, ansprechende Volks- und Kindermelodien mit leichten Sachen von Mozart, Hummel, A. E. Müller, Czeiny, Wan⸗ ball u. J. w. zu verflechten und so don vornberein den jugendlichen Sinn zu sesseln und zugleich für die edleren Formen des musikalischen Ausdrucks zu erwecken. Dieser Gesichtspunkt aber, nämlich die Verbindung des technischen Sindiums mit der Freude des Schülers an dem auch äußerlich Reizvellen, der dunte, jedoch pädagogisch degrün⸗ dele Wechsel des Mechanischen mit dem Musikalischen, des des Charactervellen mit dem Brillanten, des Instructiden mit dem Idealen ist in so glücklicher Wahl sesigebalten und durchgeführt, daß der sonst sich so leicht einschleichenden Unsuß, dem Uederdtusse, die Folge jeder dloß mechanisch⸗ trockenen Leor⸗ weise in allen Wissenschaften und Künsien sein wuß, bier nie Raum gegeben wird. Um aber das Hauptziel, näm⸗ lich die Vorbereitung zum Studium der Classiker zu er reichen, gab der Verf. in dem 410 verschiedene Nummern zählenden Werke dem progressiven Lebrgange angemessene Composittionen von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Veek⸗ bhoven, Schubert u. s. w. instructive Sonaten Literatur durch die Namen Clementi, Hummel, Kublau, A. E. Müller, D vieler Anderen in reicher Auswahl vertreten. 8 der Hand, daß durch diese in der Samm Werke den Schülern bedeutende Geldersparniss schassung von S pecial⸗Ausgaben geboten wird.

und finden wir namentlich die eines ssek und

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