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1 i Namen aua Der Faselochsen Urthell üer die Tuchtige: Namen Namen fange Der Faselochsen Urtheil über die Tüchtig⸗ 3 N 1 2 Scan 5 keit der Faselochsen und& der der galel⸗ Schlag und keit ber Fastlochsen und 88 SGemeinden. Faselochsenhalter. sochsen. Abstammung. ihrer Unterhaltung. Gemeinden. Faselochsenhalter. ochsen.] Absiammung. ihrer Unterhaltung. a ian Sch Bernerbastard Gut, Hallung sehr gut 43 Södel Gemeinde 2 GBernerbastard Unbrauchbar, Haltung sehr er an 0 d und 10 7 4 gut und reinlich. Desgleichen Brauchbar, Haltung des⸗ Desgleichen Brauchbar, Haltung gut gleichen. und xeinlich. 37 Ostheim Balthaser Bopp 2 Desgleichen Gut, Haltung sehr gut 44 Staden Heinrich Hammel 2 Desgleichen Brauch bar, Haltung sehr und rein. ee 1 1 15 7511 0 Peter Schimpff. Desgleichen Gut, Haltung gut.. ö eogleichen nbrauchbar, Haltung gut. Gd r II. Vogelsberger Gut, Haltung ziemlich gut 45 Steinfurt) Pachter Reif 2 Desgleichen Gut, Haltung gut. 38 Pohl⸗Göns Anton Pommer II.] 2 0 9 e 95 f Pachter Schultheis Desgleichen Desgleichen. K. Schepp VI.. 1 a 70 4 n Gilbert Bender 1 Desgleichen. dus, Haltung sehr i ei Bop Reiner Berner Sehr gut, Haltung sehr ünzenber gut und rein. ann,, 5 t feinlich. 47 Wedesheim W. Hilger 2 Desgleichen Gut, Haltung sehr gut W. Knöpp. Bernerbastard Desgleichen. 5 b und rein. Fr. Konrad. Reiner Berner Desgleichen.(K. Schönwolf Desgleichen Desgleichen. Karl Schmidt Bernerbastard Brauchbar, Haltung desgl.] 48 Wisselsheim Pachter Schultheis] 1 Holländer Gut, Haltung gut. 40 Rockenberg Karl Billmeier 2 Desgleichen Gut, Haltung gul. 49 Wölfersheim Anton Huber 3 Bernerbastard Gut, Haltung sehr gut b. Haumann Vogelsberger Gut, Haltung vorzüglich 1 und reinlich. gut und rein. Chr. Löschhorn Desgleichen Brauchbar, Hal ung desgl. e„ 2 eg n— 1 sehr[50 Wohnbach Johs. Philippi 2 Be N e S i 4. desgleichen Brauchbar, Haltung sehr ohnba ohs. ilippi Berner 1 42 Schwalheim Georg Jehner gleich gut und faͤglich. Haltung sehr unreinlich. Christian Meyer. Desgleichen Brauchbax, Haltung ziem⸗ Bernerbastard Brauchbar, Haltung zwar 5 lich gut und reinlich. gut aber sehr unreinlich. Nach vorstehenden Einträgen sind: a. sehr gut 20 b. gut 49 o. brauchbar 25
d. unbrauchbar 10
e. noch anzuschaffen 5
Summa 109
Aus Stadt und Land.
ch. Friedberg. Alle, welche die neue Anlage des Gedenkeichenplatzes an der Turnhalle sehen und Sinn für das Schöne haben, freuen sich dieses bier zum Ausdruck gekommenen Sinnes. Leider jedoch sind schon einige Buchstaben der Ausschrift, welche die dort aufgestellte Bank irägt, ausgekratzt. Nicht verständige Erwachsene, sondern unverständige Kinder können jene Beschädigung ausgeführt haben. Es ist sehr zu wünschen, daß den Kindern in den Schulen eingeschärft werde, was es bedeutet, wenn Gegen⸗ stände, Einrichtungen und Anlagen für den öffentlichen allgemeinen Gerbrauch dem Schutze des Publikums anver⸗ aut und empfohlen werden. Nur wenn dieser Schutz gewährt, wirksam bethätigt wird, kann von Erhaltung und später von Erweiterung der neuen Anlage die Rede sein.
Friedberg. Limburg lahnaufwärts, über Weilburg, Wetzlar, Gießen und von da seitwärts in die Wetterau vis gegen Hanau wird in der zweiten Hälfte des August und im Anfang des Sepiember d. J. der Schauplatz eines größeren Manöbvers sein. Den Schluß desselben wird eine Gesammtaction der 3 Divisionen des 11. Armeecorps zwischen Friedberg und Hanau bilden. Nachdem der goldene Grund von Mainz aus durchzogen ist, wird zu⸗ nächst die 41. Brigade(87. und 88. Nass. Regiment) längere Zeit in der Umgebung von Limburg mansoriren, eine Brigade zwischen Weilburg und Wetzlar, und im Anfange des September werden die 3 Divisionen zwischen Friedderg und Hanau zusammentreffen. 0
Friedberg. Am 10. d. fand in Hanau eine von allen Mitgliedern besuchte Zusammenkunft des Friedberg⸗ Hanauer Eisenbahn⸗Comites statt, um von den Plänen und Vermessungen, die dem Landrath v. Schrötter zur Begutachtung übersendet worden sind, Einsicht zu nehmen. Man einigte sich, der preußischen Regierung dafür Dank zu sagen, daß sie die Linie im Ganzen den Interessen der Gegend und Bevölkerung gemäß fesigestellt hat. Sodann wurde beschlossen, in einem Gutachten noch besonders die Berücksichtiguug der Orte Kaichen, Erbstadt und Helden⸗ bergen und die Anlage einer Station oder Hallestelle vor der Alistadt Hanau zu empfehlen. Die Bahnlinie führt von Friedberg über Assenheim, Windecken nach Hanau in den Central Bahnhof.
Gießen, 15. April. In der Nacht von Montag auf Dienstag soll in der Wohnung eines Telegraphen⸗ Beamten eingebrochen und demselben 65 Thlr. gestohlen worden sein. Es wurde in Folge dessen ein hiesiger Dach⸗ decker verhaftet.— Gestern wurde ein Taugenichts von Daub ringen verhaftet, welcher verdächtig ist am Montag Abend zwischen 5 und 6 Uhr in Oswald's Garten an einem, resp. an 3 Kindern, unzüchtige Handlungen verübr zu haben.
Darmstadt. Das Großherzogthum Hessen hatte im Dezember 1873 bei einer Gesammtbevölkerung von 852,894 Personen 313 Aerzte, 13 Wundärzte, 15 Zahn⸗ ärzte, 49 Veterinärärzie, 108 Apotheker mit 80 Gehülsen nud 39 Lehrlingen, 225 Heilgehülfen, 1167 Hebammen und 46 Hospiläler.
Framersheim(Rheinhessen), 15. April. In der Nacht vom 12. auf den 13.(Sonntag auf Montag) un⸗ gefähr um 3 Uhr Morgens wurde hier eine mit starkem Hetöse verbundene Erderschütterung wahrgenommen. Es klang, als ob ein stark beladener Wagen in der Richtung von Ost nach West vorbeiführe.
Mainz. Am 10. d. verstarb in hohem Alter der durch seine schönen Reisebilder aus den Tropenländern rühmlichst bekannte Natursorscher Freiherr v. Kittlitz.
Mainz, 15. April. Ju dem gestrigen Akendzuge, welcher von hier nach Bingen abging, wurde unterwegs während der Fahrt ein Passagier vom Schlage gerührt und klieb auf der Stelle todt.— Der Besuch der Blumen- ausstellung in der Fruchthalle war ein recht lebhafter. Es wurden bis zum Montag 3420 fl. vereinnahmt und 4000 Loose abgesetzt. ö
Allerlei.
Frankfurt, 16. April. Gestern Mittag wurde in Folge des Pfeifens der Locomotive auf der Verbindungs⸗ bahn ein Pferd scheu und rannte mit dem Wagen, in welchem eine Frau saß, dem Zug entgegen. Die Frau sprang in ihrer Angst aus dem Wagen und stürzte auf das Geleise, von welchem sie sich nicht sofort wieder er⸗ heben konnte. Der Locomotivführer, welcher die Gesahr gewahrte, hatte Geistes Gegenwart u genug, rechtzeitig die Maschine rückwärts wirken zu lassen, in Folge dessen der Zug gerade vor der daliegenden Frau stehen blieb.
Weimar, 13. April. Ein Telegramm aus Alexan⸗ dria an Frau Hofrath Rohlss vom 12. d. M. bringt die Nachricht, daß die Herren der Expedition in die libysche Wüste glücklich in Esneh am Nil wieder eingetroffen sind. Die Rückkehr nach Europa wird in wenigen Wochen erfolgen.
Dresden. Ein Graf von Gleichen, schreibt der„Cal⸗ culator“, ist in unserer Nähe an der Elbe aufgetaucht. Derselbe hat eine Liebschaft mit drei Schwestern, die in seinem Hause beschäftigt sind, und jetzt alle Drei die trif— tiasten Grün ke haben, von ihm gehelrathel sein zu wollen. Da dieser Gleichengraf noch nicht zum Islam überge⸗ gangen und zur Zeit noch Christ ist, so ergriff er den Ausweg, die mittelste Schwester zu heiralhen und verlangt Civiltrauung der beiden Anderen an die rechte und linke Hand.
London, 11. April. In Soutbampion trifft man Vorbereitungen für den feierlichen Empfang der Leiche Livingstone's. Vom Ministerium ist der Befehl ertheilt worden, die Leiche ohne Umstände zu landen. Etwa zwei Stunden vor der Ankunft des Schiffes werden die Flaggen halbmaßt aufgezogen werden, und während des Landens Kanonen abgefeuert, die Glocken geläutet und ein Todtenmarsch gespielt werden. Einladungen sind an die literärischen und wissenschaftlichen Gesellschasten u. s. w. ergangen, den Major zu den Docks zu begleiten und dem Leichenempfange beizuwohnen.
London, 15. April. In der vergangenen Nacht hat eine Explosion der Gas-Anstalt in Astley⸗Deep, unweit Dunkanfield, stattgefanden, wobei etwa 50 Personen ge⸗ lödtet oder verwundet wurden.
Einige Mittheilungen über die Wetterauer Industrie⸗ Ausstellung.
Am zweiten und letzten Freitag eines jeden Monats hält das Comite seine regelmäßigen Sitzungen ab, um die Vorbereitungen zur Aus- stellung zu berathen und festzustellen.
Erklärungen, sich als Aussteller zu betheiligen, sind abgegeben von den Verwaltungen der Berg- werke, der Saline und Mineralbrunnen der Wetterau, von den Fabrikanten dahier und zu Ober-Mörlen ꝛc., von Handwerkern und Künstlern vieler Orte, sowie von Oekonomen. Auch die Betheiligung Wetterauer Brauereien sei hier besonders erwähnt, da diese Industrie hier in Friedberg eine ausgezeichnete Ver— tretung verdient. Einzelne Aussteller haben 10 bis 12 Nummern und ebenso viele Flächen-Meter belegt. Das Interesse an der Sache nimmt täglich zu. Ein Schmiedemeister, jenseits der Nidda wohnend, schrieb bei Einsendung seiner Ausstellungserklärung: „Es muß zu diesem zweckmäßigen Unternehmen ein jeder tüchtige Arbeiter der Wetterau bei- tragen und etwas Entsprechendes aus seinem Fache liefern, indem eine Wetterauer Industrie-Ausstellung
schon lange erwünscht gewesen wäre.“ Mit diesen und anderen ähnlichen Aeußerungen ist dargethan, daß die Bedeutung und Zweckmäßigkeit unseres Unternehmens überall erkannt wird.
Bei den Preisvertheilung mitzuwirken hat Großherzogliche Centralstelle der hessischen Gewerb⸗ vereine zugesagt. Die Gewerbvereins- Medaille bildet den ersten Preis; dann kommen, nach dem Urtheil der unparteiischen Preisrichter, die Aus- zeichnungen des Ausstellungscomite's, bestehend in Diplomen und in lobender Erwähnung. Alle diese Auszeichnungen werden veröffentlicht. Nament⸗ lich wird dieses in einer Brochüre, welche das Comite nach der Ausstellung über dieselbe heraus- geben wird, geschehen. Darin genannt zu werden, muß für jeden strebsamen Industriellen und für jeden Ort der Wetterau eine Ehrensache sein.
Es können noch Anmeldungen geschehen, da die zu Gebote stehenden Räumlichkeiten groß sind. Allein es kann doch, wie in den desfallsigen Be⸗ lanntmachungen angegeben, vorkommen, daß Spät⸗ linge in Platz und Annahme zurückstehen müssen. Also beeile sich Jeder, der, wie jener ebrenwerthe Schmiedemeister mitwirken will, bei unserem„zweck⸗ mäßigen Unternehmen“, dieses zu erklären. Auch die Nichtindustriellen können dieses, indem sie ihr Interesse an der Sache recht lebhaft zu erkennen geben und dieses sachliche Interesse auch bethä⸗ tigen, demnächst durch fleißigen Besuch der Aus- stellung und schon jetzt durch Betheiligung an der Ausstellungslotterie. Der Verkauf der Loose hat bereits begonnen. In jedem Orte sind dafür Agenten ernannt. Die Aussichten auf schöne, ge⸗ bräuchliche und werthvolle Gewinngegenstände be⸗ günstigen diesen Beweis des Interessens für unser
Unternebmen. Aber auch an den anderen Interesse⸗
beweisen wird es nirgends fehlen.
Landwirthschaftliches.
Rahmgewinnung. Bekanntlich erfolgt dieselbe in der Art, daß man die in der Milch suspendirten Fett⸗ kügelchen an die Oberfläche steigen läßt und sie dann ab⸗ nimmt. Bei gewöhnlichem Betrieb und in kleinern Wirth⸗ schaften wird das Aufsteigen des Feites am wirksamsten in der Art begünsligt, daß man, erstens, die Milch in möglichst flacher Schicht, also in niedern Schalen aufftellt und dann zweitens, besonders dafür Sorge trägt, daß die Milch möglichst lange süß bleibt, da das coagulirende Casein die Feukügelchen einschließt und am Aussteigen hindert. Neben großer Reinlichkeit, ist es nun vor Allem der Sauerstoff der Luft, der dem Sauerwerden ber Milch hindernd entgegentrut und es wäre demnach vorzugsweise sür reichliche Zufuhr reiner Luft in die Milchkeller Sorge zu tragen.
Das Ausstellen in dumpfen Kellerräumen, die mit stagnirender, die Entwicklung pilzartiger Fermente be⸗ günstigender Luft erfüllt sind, sowie das dichte. Ueber⸗
einanderstellen der Milchsalten, sind deßhalb entschieden zu
verwerfen. Je mehr bei Anlage der Milchsinben für leb⸗ haften Zutrin von athmooepbärischer Luft, für Helligkeit und Geräumigkeit gesorgt wird, um so vollkommener und
besser wird auch die Rahmausbeute sein. 1
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