thäligsten Freunde der Land- und Forstwirtbschaft, dürften
Ang dieses großen Mißstandes.
bei der unterzeichneten Direktion einzusehen und müssen ö bis zum obigen Termin in 8 a r Wa hangen Submissienskasten Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstoßen,
papier,
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Ein Wort Beim Beginn der rauhen Jabreszeit möchte es viel⸗
leicht am Platze sein, ein gutes Wort für die bei uns üverwinternden Singvögel einzulegen. Sie, die wobl⸗
zu Gunsten der überwin⸗: große, täglich wachsende Zahl der Abonnenten, die weit ternden Vögel. über die Grenzen des deutschen Reichs binausreicht, sondern
es wird auch besonders bekundet durch das lebbafte Interesse, welches die hervorragendslen Männer der Wissen⸗ schaft und Praxis, wie Professor Dr. Zürn in Leipzig, Forstjunker v. Hirschseld in Bückeburg, Dirigent der Züchtereien Sr. Durchlaucht des Prinzen Hermann von Schaumburg⸗Lippe Universitäts-Gärtner Hochstetter in Tübingen und viele Andere, dem Unternehmen geschenkt haben, indem sie durch lehrreiche Beiträge fördernd ge— wirkt und auch für die Zukunft ihre schätzbare Hülfe zu⸗ gesagt haben. Dadurch ist das Blatt in den Stand ge— setzl, fortwährend belehrend und auregend für einen Erwerbszweig zu wirken, dessen hohe Wichtigkeit noch immer nicht so allgemein gewürdigt wird, wie es verdient, obgleich Deutschland niches im Wege steht, Ziele und Resultate zu erreichen, wie sie in so glänzender Weise in Frankreich, Belgien und England zu Tage treten. Die bisher erschienenen zahlreichen Broschüren, namentlich die des an der Einführung der Kaninchenzucht in Deutschland
mit Recht während der Strenge des Winters Anspruch baben auf eine kleine Unterstützung unsererseits. Viele Tausende von Vögeln geben in dieser Zeit durch Hunger und Kälte zu Grunde. Namentlich ist aber die Noth groß, wenn gegen Frühjahr bin noch einmal unerwarteter Schnsefall mit starkem Frost eintritt. Vorbergegangene gelinde Tage haben dann ost schon Schaaren von Lerchen, Bachstelzen und anderen Zugvögeln herbeigelockt, die nun bei dem wieder eintretenden Winter fast alle ihren Vorwitz mit dem Leben büßen müssen. Denn die Vögel wissen, bei— mufig gesagt, keineswegs die Witterung voraus, wie man gewöhnlich meint. Zu dem Hunger kommen noch die Naubvögel, von welchen selbst die undeholfensten, wie „ B. der Bussard, die sonst mit Fröschen, Kröten und N 1 l Aas sich beguügen müssen, jetz! die ermatteten Sänger so bochverdienten Hochetter, haben obne Zweisel wiel mit Leichtigken zu fangen vermögen. Durch das Aus— Hue gestiftet; aber indem sich die Verfasser derselben Areuen von Futter aber— bäufig genügt schon der vom die Bearbeitung eines Gegenstandes zur Aufgabe stellten, Getteide abgesonderte Unkraussamen— können gar viele ger ganz neu bei uns war und für den es ganz an dieser Vögel vor dem sonst unvermeidlichen Untergang beimischer und dss balb rau toner Flteralur sehlte, anden geschützt werden. Der Mensch erfüllt in diesem Falle nur könen fast nur ihre eigenen, ebenso kurzen, wie beschränkten eine Pflicht der Dankbarkeit. Die Anlegung ven Fuller Erfabrungen zur Seite. Dem nun dadurch ane ges plätzen sollie überall Nachahmung finden. wordenen Mangel abzuhelsen und demgemäß ergänzend zu wirken, die fortlaufend gemachten Erfahrungen und 3— Beobachtungen in Bezug auf alle Zweige der Zucht zum Städtische Straßenbeleuchtung. r U Maheben 155 Handel 1 Bekehr ie i je i ie 0 allen Schwindel und alle Unzuträglichkeiten schonungslos a Wie er he 4 8 5 een unpartheilisch aufzudecken und auf deren Abstellung in diesem Jabre es wieder beliebt, die städtischen zu wirken, das ist die Aufgabe der„Blätter für Straßenlaternen um ca. 1—1½ Stunden nach Kaninchenzucht“, die sie bisher verfolgt haben und bereits eingetretener Dunkelheit anzuzünden.— die auch künstig ihnen zur Richtschnur dienen wird.— In den Monaten November und Dezember sollte Der Akonnemenlepreis pro 1874 bewägt fl. 1. 12 kr. * ig Rücksicht auf die kurzen Ta e wofür sämmiliche bisher erschienenen Nummern, sür deren man roch ein wenig Rücksich 825 8 9 ersie Hälfte wiederholte Auflagen nöthig waren, nachbezogen nehmen, denn gerade gegen Abend ist der Verkehr werden können.— Mit Beginn des nächsten Jahres wird in den Straßen außerordentlich lebhaft. das Format vergrößert und tritt damit ein ewas erhöbter Liegt es denn vielleicht in der nicht recht ge- Preis 1 1 1 die Buchhandlung von handbabten Controle, oder in der unpraktischen Carl Bindernagel in Friedbera an. Eintbeilung der Beleuchtungsstunden? Die städt⸗ ische Straßenbeleuchtung soll doch gegen früher Hunderte von Gulden mehr kosten und ist dennoch entschieden mangelhafter.
Man hofft von entscheidender Stelle
Handel und Verkehr.
Grünberg, 14. November. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 12 fl.
12 kr.; Korn(90 Kilo) 9 fl. 6 kr.; Gerste(80 Kilo) Bestitig⸗7 fl. 18 kr.; Hafer(60 Kilo) 6 fl. 20 kr.; Moller (90 Kilo)— fl.— kr.; Erbsen(110 Kilo) 12 fl. 55 kr.; Linsen(100 Kilo) 13 fl.— kr.; Samen(90 Kilo) 13 fl. . 72 f 24 kr.; Kartoffeln(100 Kilo)— fl.— kr. Literarisches. Marburg, 14. Nov. Wochenmarkt. Butter koflete
Die„Blätter für Kaninchenzucht“. Wohl 1 Pfd. 12— 13 Sgr. Eier 1 St. 8—9 Hlr. Käse pr. selien ist ein Blatt in's Leben gerufen, welches sich vom Stück 10- 12 Hlr. Kartoffeln 2 Liter 15— 16 Hlr.
ersten Anfang seines Erscheinens an einer so allgemeinen do. 170 Pfd. 34—35 Sgr. Tauben das Paar 5 bis und regen Toeilnahme erfreut bat, wie die seit dem 7 Sgr. Hahne 1 St. 12—15 Sgr. Hühner 1 St. 1. Januar d. J. vom Kammer-⸗Assessor Rasch, Secretär 8— 10 Sgr. Gänse 1 St. 30-60 Sgr. Hasen 1 St.
des land- und ferstw. Provinzial-Vereins für das Fürsten⸗ 25—35 Sgr. g.
thum Hildesheim— Verlag der Gerstenberg'schen Buch. Frankfurt, 14. Nov. Der heutige Heu- und Stroh⸗ handlung in Hildesheim— berausgegebenen„Blätter markt war gut besahren. Heu kostete per Cir. 2 fl.— ke. für Kaninchen zucht“. Es zeigt das nicht blos die! bis 3 fl.— kr. Stroh per Centner 1 fl.— kr. bis
1 fl. 30 kr. Butter 1. Qual. 44 kr., 2. Qual. 4042 kr. Eier das Hundert 4 fl.— kr., Kariofseln 2 fl. 24—42 kr. per 200 Zollpfund.
Mainz, 14. Nov. Probuctenmarkt. Waizen per Nov. 11 fl. 48 k., per März 19 M. 45., per Mai 19 M. 50 Korn per Nov. 10 fl. 20 kr., per März 16 M.— per Mai 15 M. 95. Haser per Nov. 107% fl., per März 18 M. 80., per Mai 18 M. 65. Rüböl per Nov.— fl. — kr., per Mai 31 M. 95. Raps per April 29 M. 30.
Washington, 12. Nov. Der Jahresbericht des Schatz⸗Departements constatirt für das letzte Jahr eine in Folge der Börsenkrisis eingetretene Verminderung der Einnahmen an Zöllen von 25 Millionen, ferner eine Verminderung der Einnahmen an inneren Abgaben von 11 Millionen wegen der veränderten Steuergesetze. Die Ausgaben haben sich um 2 Millionen vermindert.
Hamburg, 13. Nov. Der gestern von bier nach New⸗York abgegangene Dampfer der Adlerlinie„Lessing“ wurde, bei Glückstadt vor Anker liegend, durch den von Brasilien kommenden Dampfer„Bahia“ angesegelt und am Bug beschädigt. Der Dampfer der Adlerlinie„Klop— stock“ übernimmt Passagiere und Ladung des„Lessing“ und geht sofort nach New-Vork ab. Der„Bahia“ ist ebenfalls beschädigt.
Bern, 14. Nov. Laut officieller Meldung an den Bundesrath werden am 6. December die Gotthardsbahn— linie Biasca-Locarno und Lugano-Chiasso vertragsmäßig dem Betriebe übergeben.
Ueber Spielwerke.
3402 Sobald man Spielwerke in den Zeitungen ange- kündigt sieht, denkt man unwillkürlich an die Schweiz und an Heller in Bern und weiß, daß Weihnachten heran⸗ naht; es scheint fast, als ob Herr Heller keine Ruhe hätte bis er in jedem Hause eines seiner Werke weiß.*
Auf der Wiener Weltausstellung erregten seine in einem besondern, reizenden Pavillon aufgestellten Musikspielwerke durch die Tonsülle, Reichhaltigkeit und harmonische Vollend— ung ihrer abwechselnd ernsten und heitern Melodien ver— dientes Aussehen unter dem musikliebenden Publikum und lenkten die allgemeine Aufmerkfsamkeit auf sich.
Die Verdienste des Herrn Heller wurden durch die Ertheilung der Verdiestmedaille, det einzigen Medaille über— haupt, welche in diesem Kunstgenre gegeben wurde, gekrönt. Wer Freude an Musik hat, sollte sich nicht besinnen, sich ein solches Musikwerk anzuschaffen. Abgesehen davon, daß man damit seinen sämmtlichen Pekannten Freude macht, verschafft man sich selbst viele fröhliche Stunden; spielt ein solches Werk einen schönen Walzer oder eine Opernarie, so fühlt derjenige in vorgerückten Jahren neues Leben, er schwelgt in der Erinnerung an Liebesfreud und Liebeslust; ist man noch jung, so belebt u es die Hoffnung; es köstet den unglücklich Liebenden, es klagt, es lacht, es hofft mit ihm, erheitert den Kranken, ist schließlich der einzige, sprechende, treue Freund.
Es eignen sich diese Spielwerke auch vorzugsweise zu Weihnachtsgeschenken, denn es sind Gegenstände, die den Geber lieb und unvergeßlich machen. Darum fetzt Euch in den Besitz eines solchen, Ihr bereitet Euch die schönsten,
unschuldigsten und dauernsten Freuden.
Lieferung für das Landeszuchthaus.
3339 Mittwoch den 18. November d. I., e Oeffentliche Aufforderung.
10 Uhr, werden dahier für 1875 im Submissionswege 3424 Die Besitzer der in Nr. 135 des Oberhessischen Anzeigers unter Inserat⸗Nr. 3372 verzeichneten Immobilien
zur Lieferung vergeben: 1) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, 2) gebleichtes Leinengarn Nr.
zusenden),
3) Stahl und Eisenwaaren, 5 4 Kölner Leim(sind Muster einzusenden), 5) Seilerwaaren, 6) Dielen und Latten, 7) Holzbohlen in verschiedenen Sorten,
über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen.
Friedberg am 4. November 1874.
20(sind Muster eln-⸗PNechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche! i 5 so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden.
wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber
Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem solche binnen drei Monaten
Großherzogliches Landgericht Friedberg. Bra mm, Landrichter-Vicar.
8) Fensterglas,
9) Eichenholzdauben für Küferwaaren,
10) Spiritus,
11) Soda(calfinirte), a 1
12) Papier und sonstige Schreibmaterialien(Muster sind einzusenven),.
13) Reiserbesen(sind Muster einzusenden), i
14) ausgeschnittenes Leder zu Fußbekleidungen, Rind— leder, Schafleder und Weberschurzfelle. a
Die Lieferungsbedingungen sind täglich von 8 bis
12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags
Lieferungs⸗- Anzeige.
3409 Mittwoch den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr,
soll die Lieferung von 5000 Stück hartgebrannten Russen⸗
steinen für hiesige Gemeinde an den Wenigstnehmenden
auf hiesigem Rathhaus vergeben werden.
Petterweil am 12. November 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil.
L ein har dt.
Universal⸗Reinigungs⸗Salz.
den vor 3272 Von allen Aerzten als das einfachste und billigste
i i Kr zer sschwäche und andere Magenbeschwer— legt sein, wozu noch bemerkt wird daß Krampf, Verdauung ö „ 8 und Pfennige zu lauten haben. den, in/ ½% Original⸗Packeten mit Gebrauchs ⸗An⸗ 1 Kürenfchleß den 7. November 1874. weisung à 36, 18 und 9 kr. nur allein acht und direet Großherzogliche Landeszuchthaus-Dirktion. bezogen von Wittwe J. A. Windecker. Seer
—— 3378 Feinste
Gesundheits-Chocolade
mit und ohne Gewürz, Vanille zu den billigsten Preisen bei N. D. Loeb.
Ein krästiges Dienstmädchen r sofort gesucht, Zu erfragen bei
Bekanntmachung.
3408 Donnerstag den 19. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll im neuen Kurhaus dahier eine Parthie Zeitungs altes Gußeisen u. s. w. öffentich versteigert werden. 5 Bab ⸗Nauhelm den 14. November 1874. Großherzogliche Badedirektion Nauheim.
wohne ich Schuhmachergasse Nr. 345. 1. wohne ich Schuh 7 75
1 4 b n! „ 14 5 6 f „ * 610 * 1 13 g. a 1 . 1 1 „** +
3234 Alle Sorten
Strick- und Cerneaur wolle
billigst bei M. Volk.
Dr. med. Carl Engelhardt,
prakt. Arzt in Echzell. Wohnung bei Herrn Kann. Sprechstunde täglich von
3851 8 bis 9 Uhr Morgens. 9— Ein Junge, 3403 welcher die Metzgerei erlernen will, kann sofort
in die Lehre treten bei Nicolaus Engel.
Bekanntmachung.
3423 Der Unterzeichnete empfiehlt für Glaser, Schreiner und Küfer sein Lager in Abfällen von Eichenholz in jeder beliebigen Länge, Breite und Dicke, von 2 bie 5 Jahre all, zu annehmbaren Preisen.
Vilbel, 18. October 1874.
Ph. Mittelstädter. Zwei Zimmer
vermiethen,
in der Kaiserstraße mit oder ohne Moͤbel zu Nah, in der Exp. d. Anz. 3377
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