Auis an die Berren Lehrer.
Der seither im Selbstgerlage des Verfassers erschienene
Hilfsbogen über die neuen Maße und Gewichte und das neue Geld— die neuen Muͤnzen— im Vergleich zu dem Maß-, Gewichts- und Münz-System im Großherzogthum Hessen von Fr. Schenk, Lehrer in Laubach, ist in meinen Verlag übergegangen und soeben in 2. vermehrter und verbesserter Auflage erschienen. Das Honorar fließt, wie bei der ersten Auflage, in die Kasse des Lehrerwaisenstifts für Hessen. Dadurch, daß das Heftchen stärker geworden ist, mußte auch der Preis entsprechend erhöht werden. Der Verkaufspreis beträgt jetzt 6 kr. Wegen der Bezugsbedingungen beliebe man sich hierher zu wenden.
Friedberg im Juni 1874. Carl Bindernagel. Einladung zum Abonnement
auf die
von dem 1. Juli l. J. täglich erscheinende Zeitung
Neue Hessische Volksblätter.
Die„Neuen Hessischen Volsblärter“ werden zur Beseitigung einer Reihe von äußeren Mißständen, unter welchen die seuh rigen„Hessischen Volksblätter“ zu leiden halten, von Freunden und Mitarbeitern derselben ins Leben gerufen, wie denn das seitherige Redactions-, Expeditions- und technische Personal fast unverändert das⸗ selde bleibt. Die„Neuen hessischen Volksblätter“ werden kein exclusides Parteiorgan sein, sondern unabhängig nach oben und unten, wahrbaft und enischieden freisinnig, sern von Zelotismus nach der einen oder andern Scite hin, auf politischem wie religiösem Gebiete jede ehrliche Ueberzeugung achtend, mit ebenso großer Gerechligkeit als Consequenz ihrer Aufgabe: der Förderung des Volks- und Gemeindewoble unter ibunlichster Festhalsung des Princips der Seldstverwaltung zu ensprechen bemüht sein Die„Neuen hessischen Volksblätter“ werden das berechtigte Interesse sowohl unserer Bürger und Landwirthe, als auch des Beamtenstandes mit gleicher Uaparteilichkeit berücksichtigen und biernach ein allen unbefangenen Stimmen offen stebendes Organ für Jedermann aus dem Volke sein. Dem böheren und niederen Schulwesen werden wir stets die erforeerliche ernste Beachtung widmen und haben uns zur Besprechung aller dahin einschlagenden Frogen die Mitarbeitung erprobter Fachmänner gesicherf. Der politische Theil der„Neuen Hessischen Volkedläuler“ bietet deren Lesern eine umfassende politische Uebersicht; über die wichtigsten Tagesereignisse bringen dieselben entsprechende Leitartikel, so daß der Leser steis rasche und umfassende Kenntniß von allen bemerkens— werthen Vorgängen des öffentlichen Lebens erhält. Für Berichte über Handel und Verkehr, Landwiribschaft, über— baupt für die materiellen Interessen des Publikums sind gediegene sachverständige Kräfte gleichfalls gewonnen worden. Wir richten hierbei, wie in jeder anderen Beziebung, auf die localen und provinziellen Angelegenheiten besonderes Augenmerk und werden in allen Tyeilen des Landes Correspondenten für uns thätig sein. Das Feuilleton findet die sorgfältigste Berücksichtigung. Vom 1. Juli ab bringen wir darin die spannende, dem modernsten Leben enmommene größere Originalnovelle„Auch ein Gründer“ aus der Feder des beliebten Schriftstellers Max Ring. Außerdem liefert das Feuilleton regelmäßige Mistheilungen über Theater, Concerte, Mißcellen, literarische Notizen ꝛc. ꝛc. Inserate finden unter allen Umständen eine große Verbreitung und wind die einspaltige Petitzeile mit 3 kr. be— rechnel. Ber wiederholter Annoncirung wird ein erbeblicher Rabat bewilligt.— Der Abonnementepreis für das Blatt berägt trotz der erhöhten Herstellungskosten nur 1 fl. pro Quartal(obne Postprovision). Alle Postanstallien nehmen Bestellungen an. Zu zahlreichem Abonnement auf die„Neuen Hess. Volksblätter“ erlaubt sich die unterzeichnete Expedition ecgebenst einzuladen.
Darmstadt im Juni 1874.
Die Expedition. (Buchdruckerei von Rudolf Fendt.)
NB. Bestellungen bitten wir zeitig bei der betreffenden Postanstalt machen zu wollen, damit vollständige Exemplare geliefert werben können.
(H. 61671.)
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Fürstlichen Brunneumeisters neu besetzt werden. gar an eee Qualität wre empfangen. Alle, welche auf diese Stelle refleetiren und die zu ihrer Friedr. Hilbrecht Wittwe. Besorgung nöthigen Kenntnisse zu haben glauben, wollen 7075
sich innerhalb 4 Wochen bei dem Untzeichneten melden. Ein Lehrling
Büdingen den 6. Juni 874. kann gegen Lohn die Bäckerei erlernen bei
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1841 ist verloren gegangen auf dem Wege von Nauheim nach Friedberg. Der redliche Finder wird gebeten, das⸗
selbe gegen gute Belohnung an die Expedition d. Anz. abzugeben.
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1828 steht zum Abbruch zu verkaufen bei Friedrich Ritzel, Schmiedmeister.
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Ludwig⸗ und Alicenstiftung.
1837 Die Mitglieder der Agentur Friedberg werden hierdurch freundlichst ersucht, sich Mittwoch den 17. Juni, Nachmittags 2 Uhr, auf Windecker's Felsenkeller ein⸗ zufinden.
1825 Sonntag den 21. d. M., Namittags um 2 Uhr, soll die Generalversammlung der Mitglieder des hiestgen Spar⸗ und Vorschußvereins in dem Saale der Frau Rosenbecker dahier abgehalten werden, wozu hiermit Einladung ergeht.
Rechnungsablage und Bestimmung der Dividende
sind die vorzüglichsten Gegenstände, welche auf der Tages⸗ ordnung stehen. Steinfurth, 13. Juni 1874. 6 Spar- und Vorschuß-Vercin zu Steinfurth. (Eingetragene Genossenschaft.) 1703 Für eine Spezereiwaaren-Handlung in Hanau eine mit dieser Branche vertraute Verkäuferin gesucht— Nähere Auskunft ertheilt d. Exped. d. Anz.
Stotternde
1447 heilt A. E. Gerdts, Spracharzt, in Friedberg in der Burg.
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Todesanzeige.
1842 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß unser lieber Enkel, Neffe und Vetter Wilhelm Kramme am 11. d. Mts. nach langem schwerem Kranken— lager sanft dem Herrn entschlafen istt. Zugleich sagen für die vielen Beweise innigster Theilnahme, sowie Denen, welche ihm die letzte Ehre erwiesen haben, ihren herzlichsten Dank Assenheim den 15. Juni 1874. Die trauernden Hinterbli
und Manschetten ꝛc. bei K. Friedrich
(eren.
chsauszüge.
Evangelische Gemeinde.
Getaufte: Dem dahier wohnhaften aus Mühlhausen
7. Juni. in Thüringen gebürtigen Gerber Friedrich August Schneider ein Sohn Heinrich Konrad, geb. 19. März.
Beerdigte:. 8. Juni. Joseph Appel, Buͤrger zu Londorf im Kreise
Grünberg und Taglöhner 6. Juni.
10. Juni. Friedrich Wilhelm Theodor Görtz, Söhnchen des hiesigen Bürgers und Großh. Hof Apothekers Wilhelm Carl Görtz, alt 3 Jahre 5 Monate 18 Tage, F am 8d. Juni.
10. Juni. Konrad Philipp Wilhelm Netz, Sohn des verst. hies. Bürgers nod Drehermeisters Philipp Wilhelm Netz, 39 Jahre 8 Monate 20 Tage alt, 1 9. Juni.
11. Juni. Maria Henriette Louise Trapp, Tochter des verst. hies. Bürgers und Apothekers Ambros Konrad Trapp, alt 74 Jahre 8 Monate 29 Tage, fam 9. Juni.
dahier, alt 38 Jahre, F am
Berantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.
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