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66 In dem Wahlprogramm des Wableomites für Oberrechnungsrath Backe wird von Duldung und gleichen Rechten aller Religionsgenessen gesprochen, was doch wohl in dem Munde der ultra · montanen Partei gewiß in einem ganz anderen Sinne zu deuten ist. Es gebietet deß halb die Pflicht, ren israelitischen Wählern zum Reichstag die Augen zu oͤffnen und diese leeren Phrasen in das wahre Licht zu setzen. Die Geschichte zeigt, daß wir Josraeliten früher, wie auch heute noch, mit unseren christlichen Mitbürgern zufrieden und einig gelebt, daß aber alle unsere Bedrückungen von der ältesten bis zur neuesten Zeit an vielen Orten meistens von den Jesuiten und deren Helfershelfern, die stets bestrebt waren die Welt in Dummheit und Unfreiheit zu bringen,
hervorgerufen wurden.. 1 NR 5 Laßt Euch deßhalb von gleisnerischen Worten nicht irre fübren und gebt dem freisinnigen Candidaten
Dr. jur. Schröder eure Stimme, getreu der Devise:„Für Fortschritt und Recht.“ a N N 6a Ein israelitischer Wähler.
Stimmzettel
81 für Herrn Dr. jur. B. Schröder in Wormz find zu beziehen bei der Buchhandlung von Carl Scriba in Friedbert.
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72 Wir baben den Wablaufruf des Wahlcomités des 2. Oberhessischen Wablbezirks gelesen und müssen gesteben, daß denselben Jedermann, welcher Confesston er angebören und welcher politischen Richtung er huldigen mag, unterschreiben könnte. Wir haben einer Wahlbesprechung des Hrn, Backe beigewohnt und wabrgenommen, wie derselbe sein allerdings beachtungswertbes Programm in den 12 Punkten mit vieler Ruhe und Offenheit und ohne jegliche Beleidigung gegen uns einfach, aber klar und deutlich entwickelt hat. Wir haben den ganzen Wablkampf bis jetzt mit allem Interesse erfolgt und müssen leider gesteben, daß auf unserer Seite allzuviel Schimpfen und Schreien ganz entgegen unserem Grundsatz„Freiheit und Gleichheit für Alle“, auf der andern Seite aber männ— liche Rube und Ueberlegung berrscht. Es sind gewiß jetzt schon viele Stimmen für uns verloren und gehen noch manche verloren, wenn nicht Herr Dr. Schröder noch in der letzten Stunde durch Gründe und durch ein besseres Programm die Wäbler für sich zu begeistern versteht. Viele Wähler in Stadt und Land.
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denselben zu übertragen. Wilhelm Weis.
Heinrich Würz.
Unter Bezugnahme auf vorstehende Anzeige empfehle ich mich in der Anfertigung aller in das Fach der Buch⸗ binderei einschlagenden Arbeiten und werde stets für prompte Bedienung besorgt sein.
Friedberg den 5. Januar 1874.
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Stotternden,
64 welche gründlich geheilt werden wollen, empfehle ich den Spracharzt Herrn Gerdte hier. Herr Gerdts hat meinen Sohn Friedrich im v. J. vollständig geheilt und spricht mein Sohn heute, als ab er nie gestottert hätte.
Gießen, 2. Januax 1874.
Walther, Districts-Einnehmer.
Für Stotternde.
Ich spreche hiermit heute dem Spracharzt Herrn Gerdts meinen Dank aus, daß er mich im Angust v. J. vom Stottern vollständig geheilt hat, und spreche ich heute wie jeder gesunde Mensch
Gießen, 4. Januar 1874.
Heinr. Bloß, im Hause des Herrn W. Wallenfels.
Jeder Stotternde,
der beim Singen nicht anstößt, wird geheilt, und erhält eine gute, natürliche Sprache. Bis zum 20. Januar werden noch Patienten angenommen.
Gießen. A. E. Gerdts, Spracharzt.
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83 Am 4. Januar starb nach kurzem Leiden unser innigst gellebtes und einziges Kind
Louise M e tz im 2. Lebenssahre. Theilnehmenden Verwandten,
Freunden und Bekannten von dem uns so schmerz⸗
lichen betroffenen Verluste hiermit Mittheilung machend, bitten zugleich um stille Theilnahme Friedberg. Die trauernden Eltern.
Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. tere, Ane Met
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