Ausgabe 
1.10.1874
 
Einzelbild herunterladen

r:::.. b 5 1* 8*

Nauheimer Teichhaus. Kirchweihfest.

2925 Sonntag den 4. und Montag den 5. Oktober

. Tanzmusik.

Karl Kramm.

Bad⸗Nauheim.

8 125 2927 Zur Feier des Kirchweihfestes findet Sonntag den 4. und Montag den 5. Oktober

D. Fritz.

Neuer Zoologischer Garten in Frankfurt a. M.

Eingang vor dem Hanauer Bahnhof.

Zum letzten Mal in diesem Jahre.

Sonntag den A. Oeto ber d. J., Vormittags von 7 bis 12 Uhr ist der Eintrittspreis: für Erwachsene. auf 12 Kreuzer 2 für Kinder unter 10 Jahren auf 6 77 ermäßigt. Zwischen 12 und 1 Uhr bleibt der Garten für Jedermann geschlossen. Der Verwaltungsrath.

2933 Zu der nächsten Donnerstag stattfindenden Gemeinderathswahl schlagen wir folgende Herren vor, welche durchgängig für die Städteordnung sind und durch ibren erprobten Gemeinsinn und Unabhängigkeit sich am besten hierfür eignen:

1. Advokat Seyd.

2. Jean Huber.

4 15 dib

Fritz Hecht.

5. Lederhändler Reis.

6. August Trapp.

statt, wozu freundlichst einladet

2929

7. Johannes Falck.

8. Schreiner Pfeffer. 9. W. Gärtner.

10. Georg Hieronimus. 11. A. Rausch II.

12. Fritz Reuß.

Bee

2874 Samstag den 3. Oetober e.

im Saale des Hotel Trapp. Das Comite.

Wetterauer Industrie-Ausstellungs-Lotterie.

2905 Die noch übrigen Gewinne können in dieser Woche, jedesmal von 1 3 Uhr Nach- mittags, im Seitenbau des Burgkasernenhofes gegen Abgabe der betreffenden Loose abgeholt werden. Nicht abgeholte Gewinne werden nach dem 20. October zu Gunsten der Ausstellung verwendet. Auswärtige Besitzer von Gewinn-Nummern erhalten gegen Einsendung der betreffenden Loose unter Nachnahme der Verpackungs- und Portokosten die Gegenstände zugesendet. Friedberg den 28. September 1874. Das Verloosungs- Comité.

Vorschuß- und Credit-Verein zu Kriedberg.

(Eingetragene Genossenschaft.) 2916 Nach F. 83 laden wir zu der am

Mittwoch den 7. Oktober l. J., Abends 8 Uhr, (nicht Samstag den 3. Oktober, wie in Nr. 115 angezeigt), im Saale des GasthausesZu den drei Schwertern dahier stattfindenden dritten auser ordentlichen Generalversammlung

ein. a Tagesordnung: f Ankauf eines eigenen Locales. Friedberg am 29. September 1874.

Für den Ausschuß: Der J. Vorsitzende Carl Seriba.

Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Wo sagt die Exped. d. Anz.

Einen Keltertrog mit Stein

2917 hat zu verkaufen Georg Staubi. 2922

ö

Au meinen ersten Leibsünger.

Hab' Dank für die erwies'ne Ehre, Sie ließ mich kalt, wär ich ein Fisch.

MitDummen selten ich verkehre. 17 Sie fürchten mich, denrunden Tisch. 29233 Gemeinderathswahl. 1 Faunsstäte 2918 Die in der Nathhaus-Versammlung gewählte 8 Commission von 12 Mitgliedern vereinbarte folgende Candidatenliste: nb 1 Georg Hieronimus. Carl Scriba. N Gerhard Mai. L. Seyd. Iesfen J. A. Nauheim. Adam Steinhäußer. J. Pfeffer. G. Trapp 11 Ad. Rausch II. Dr Aug. Trapp. 9 Fritz Reuß. Lonis Waas. lundlung Die Commissions-Mitglieder. 2932 Von der Bürgerversammlung in Philippi's Wirthschaft wurden heute folgende Candidaten für den Gemeinderath aufgestellt: Carl Scriba. 8 Jakob Pfeffer.. Dettefsen 5 0 Trapp. bloß. e J. Morschel. nucsehen Jean Huber. a Johs. Falck. Fritz Reuß. Advokat Seyd. Abschri Carl Heidt, Rechner(ist wählbar). Adam Rausch II. Advokat Curtman. des Armt Friedberg am 29. September 1874. derselben 5 selber ge Geflügelte Worte zum Wahltage. 10 Zwar aus Gemeinem sind wir All' gemacht, allgemeine

Doch kann Gemeinderath nicht Jeder werden.

O Gott! Gemeinderath sein ist doch schön. (Einer, der es gern wieder wäre.)

Trotz Wasser⸗-Versorgung und Hoch- Ausbringen Wird's schwer mir halten, durchzudringen. (Im Wasser ruht's sich gut.)

Bleibt fern unreifen Jugendsäften Empfiehlt dersteinerne Haus Poet. Mitmittelalterlichen Kräften Der Fortschritt in die Brüche geht.

Greift nur hinein in's volle Menschenleben,

Nur nicht zuviel, mit zwölfen ist's genug. So Manche seh' ich, die vergeblich streben

Und hoffen bis sie seh'n: Es war nur Trug.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Daß ich so traurig bin.

In Friedberg Gemeinde⸗Ordnung?? Das will mir nicht in den Sinn.

Ruf der Städte-Ordnung: Adam, wo bist Du? Antwort:

Tenor⸗Stimme, von einem Seiten wege: Bei meiner Eva, der Gemeinde⸗ Or dnung⸗ Was die Städte-Ordnung bringt,

Mußt du ertragen; Der Steuerzettel wird es schon besagen.

Gemeinderath kann man nicht immer bleiben Mein Sohn! Dies kannst du binter's Ohr dir schreiben. (Trost bei'm Scheiden.)

292

An den neuen Gemeinderath:

Durch Eintracht wächst das Kleine, Durch Zwietracht zerfällt das Größte.

Win

e. theilunge

Verantw. Red.: Carl Bindernagel.

Druck und Verlag von Carl Bindernagel.