Ausgabe 
1.9.1874
 
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onderen Telegraphenlinie zwischen Italien und Frankreich. lor, wenn ich ihn nicht in zuvorkommender Weise] werden hiermit einverstanden sein, Viele werden

ry, die zur Verfügung desGefangenen sleht. A N 1. f N N

bang r, baten erinnern, eig Puud 1K. n. 1. reell bedient batte. Sobald wir, Cuxbaben aber auch ferner die Läster. Allee zu erhalten

e dee errano bsitzt und berrliche Landpalässe, wo er sich von den passtrend, nach ½stündiger Fahrt das offene Meer Mit meinen Reisegefährten betrat ich zunächst

8 86 Müten des Pontificats ausruhen kann. erreicht hatten, kamen die Bewegungen unsers, im das Unterland, ein kleines, flaches Sandland age Uebrigen trefflichen, Schiffes in ein rascheres an der Südostseite der gewöhnlich mit Ober-

Roth ist die Kant, Weiß ist der Strand, Das ist die Flagge von Helgoland.

Seit 8 Tagen bin ich in Helgoland. Die Aust, die mir schon manchmal von competenter Seite in verlockender Weife geschilderten See däderhöchst selbst kennen zu lernen und die

Wellen ließen mich und mehrere Reisegefährten mit dem Seewasser nähere Bekaantschaft machen. Der größere Theil der Gesellschaft(ca. 120 Personen) hatte jedoch auf dieses Studium ver zichtet und sich in die Kajüten resp. Salone zu rückgezogen, um mit mehr oder weniger Resignation

Helgoländer Badeleben. Tempo. Ein frischer Nordwest bewegte die See, land bezeichneten, 50 M. hoch sast senkrecht aus Von einer Landratte. Regenschauer und Sonnenschein wechselten mitf dem Meere aufsteigenden, grasbewachsenen, Klippe, Grün ist das Land, einander ab, zeitweilig über Bord kommende] welche durch eine Treppe von 190 hölzernen,

bequemen Stufen mit dem Unterlande in Ver bindung steht. Wohnungen mit Auesicht auf die See waren, wie man mir sagte, im Unterlande nicht mehr zu haben; ich wollte mich jedoch im Unterlande einquartiren und miethete daher eine Stube mit Aussichtauf den Himmel und das

ee Bewißheit, in angenehmer Gesellschaft von Ver- das Schicksalabzufallen zu ertragen. Wie eine] Oberland. Eigentliche Gasthöfe gibt es nur drei, ae anden die Reise zu machen und mit diesen das liebliche Musik wird es da manchem Mitfahrenden, dagegen im Unter- und Oberland eine Menge We Leben auf Helgoland zu genießen, bestimmten mich, der von dem gefürchtetenSeckater in rücksichts-][Logirhäuser. Die Preise eines Zimmers, meistens 750 die bekannte Insel aufzusuchen. An Bord des leser Weise decimirt worden war, geklungen haben, mit Cabinet, sind je nach Lage und Comfort der

Cuxhaven subr ich unter strömendem Regen von Hamburg Morgens 9 Uhr ab. Gegen den rauen Himmel stachen die stattlichen Landhäuser[ging derselbe vor Anker. nitten im frischen Grün prächtiger Anlagen und in Booten ane Land gesetzt uad hatten hier die Bärten, welche sich in malerischer Weise auf dem sogenannteLäster-Allee, eine Helgoländer Eigen zügeligen rechten Elbufer bis unterhalb Blanken- thümlichkeit zu passiren. Neugierige Badegäste se hinziehen, sehr vortheilhaft ab. Allmählig steben von der Landungsbrücke an zu beiden ieß der Regen nach, die auf unserem Schiffe be. Seiten Spalier und mustern die Neu-Ankommen indliche Musikbanre(6 Mann) ließ muntere den, solche mit angegriffenen Mienen durch den Weisen ertönen und erhöhte unter gefälliger Mit- RufDroschke gefällig ꝛc. harangutrend.

als die Salutschüsse von Heigoland unsernCux- haven begrüßten. Zwischen Düne und Insel

der auf See geht, empfehle ich, vorher sichrund gegeben, unschuldigefaẽle Witze wie jenen derum satt zu essen und sich damit gegen dieDroschke gefällig läßt sich wohl ein Jeder ge Seekrankheit zu rüsten. Wirklich zuverlässige Schutz- fallen, besonders Damen gegenüber wird jedoch mittel gibt es ja hiergegen nicht, allein bei den die schuldige Rücksicht öfters außer Acht gelassen. zerschiedenen Seefahtten, die ich bisher gemacht Das Streben des Gouverneurs der Insel(be nabe, habe ich gefunden, daß mein Magen gegen kanntlich seit 1807 im Besitze Englands) ist da »ie Bewegungen des Schiffes unerschüttert blieb, her seit Jahren darauf gerichtet, die Läster-Allee

Die Passagiere wurden

Die wirkung eines soliden Frühstücks, welches ich in- Läster- Allee bat schon zu vielen Ausschreitungen, wischen zu mir genommen, deu durch die Ungunst man kann wohl sagen Rohbeiten, seitens einzelner des Himmels etwas niedergedrückten Mutb. Jedem, Badegäste(denn nur solche bilden dieselbe) Anlaß

Einrichtung sehr verschieden; Sie können bier von Tolr 3. an bis zu Thlr. 10. 12. und mehr per Woche wohnen, Reinlichkeit und Ord- nung trifft man hier in den Häusern überall; die Helgoländer denken in dieser Hinsicht anders wie die Sicilianer, von denen erzählt wird, daß sie die Fremden,(Deutsche, Engländer), die nach Sicilien kommen, für sehr schmutzig halten, weil sich disselben so oft waschen.

(Fortsetzung folgt.)

Handel und Verkehr. Grünberg, 29. August. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 12 fl. 3 kr.; Korn(90 Kilo) 9 fl. 12 kr.; Gerste(80 Kilo) 8 fl. 6 kr.; Hafer(60 Kilo) 5 fl. 53 kr.; Molter (90 Kilo) fl. kr.; Erbsen(110 Kilo) fl. kr.; Linsen(100 Kao) fl. kr.; Samen(90 Kilo) 13 fl. 16 kr.; Kartoffeln(100 Kilo) fl. kr.

Mainz, 29. August. Productenmarkt. Waizen per August fl. kt., per Nov. 11 fl. Korn per August

venn ich ibm vorher Speise und Trank in nicht zu beseitigen. Ein von ihm unterzeichnetes Plakat, 7 5* 33 1 1. 1 u kleinen Portionen zugeführt batte, daß er aber welches dieser Tage angeschlagen wurde, bittet das per Del. 17 fl. 15 3 18 fl. 15 kr. Raps nfolge des Wellenschtags das Gleichgewicht ver. Bade-Publikum, ihn bierin zu unterstützen. Viele per Sept. 16 fl. 6 kr.

Bet an t u ch u n g. 578 Aus dem Vorstand des Vorschuß- und Credit⸗ ereins zu Reichelsheim(eingetragene Genossenschaft) t Friedrich Bernhard Schwarz, als Ersatzbeamte, us⸗ und für denselben Christian Wilhelm Altmanns⸗ erger daselbst in gleicher Eigenschaft eingetreten.

Der Eintrag hierüber ist im Genossenschafts-Register nter Nr. 2 erfolgt. Friedberg am 19. August 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Bramm, Landrichter-Viear.

Hoftaithe- Versteigerung. 583 Montag den 7. September l. J., Vormittags I Uhr, soll in hiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag

es hiesigen Bürgers und Bäckermeisters Carl Stelz

ie demselben gehörende Hofraithe nebst Scheuer unter

2586 über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. ziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche na

1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben Friedberg am 31. Juli 1874.

Oeffentliche Aufforderung.

Die Besitzer der in Nr. 94 des Oberh. Anzeigers unter Inserat-Nr. 2868 verzeichneten Immobilien

wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, the

ils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem

Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, be⸗

ch Maßgabe des Artikel 29 des Gesetzes vom 21. Februar werden. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Ne

Bekanntma chu.

um 1 Uhr, sollen auf dem Büreau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Nieder-Weisel zwei der Gemeinde ge hörige, zu schwer gewordene Faselochsen, 1 Nothscheck, reiner Berner, 1 Vogelsberger Race, öffentlich versteigert werden.

2579 Donnerstag den 3. September 1874, des Mittags

Orgel-Concert zu Bönstadt.

2572 Der rühmlichst bekannte Organist J. C. Weber aus Offenbach hat sich auf besondere Einladung bereit erklärt auf unserer von Herrn Foͤrster in Lich neu er⸗ bauten Orgel Sonntag den 6. September(am Tage der Einweihung), Nachmittags 3 Uhr, ein Concert zum

. ehr günstigen Bedingungen an den Meistbietenden ver Nieder⸗Weisel den 29. August 1874. Besten des hess⸗ Lehrer- Waisen⸗ Stifts zu geben. 8 beigert werden. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Den Freunden kirchlicher Musik diese vorläufige Friedberg den 29. August 1874. Reuter. Anzeige. Programme besagen das Nähere.

12 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 2415 In Folge der Boöͤnstadt den 29. August 1874 cn 8 Foucar. 5.

Miuthildenstift Vilbel.

dahier haben wir für die Herbstsaison schon jetzt unser

Wetterauer Industrie⸗Ausstellung

Fr. Pabst, vebrer.

1 F 0 0. 8 8* 1. 5 de ins- Lager, namentlich in angefangenen und fertigen Stickereien fad n d J. eg age nen maike Ee g e Drod und Jrödchen J) deß auch Darlehen über 100 und bis zu 200 fl. geben zu den billigsten Preisen ab. Wir hoffen auf O 8 80* 1 g auf allgemeine Privatschuld oder Pfandverschreibung geneigten Zuspruch. Geschwister Schloß, sowie alle sonstigen Bäckereiwaaren 1 gegeben werden, wenn jedem der beiden Bürgen Usagasse. 2582 zu haben bei

N

2 für jede Bürgschaftssumme über 100 fl. der Besitz

i ur jede? 1 2 am 3054 Vel Gelegenheit der Wetterauer Industrie⸗ S. Butzbach Wittwe, ö eines freien auen 2 1 nne Ausstellung zu Friedberg habe ich verschiedene im Hause des Herrn Baͤckermeisters Rauch, Usagasse. 1 Immobiliarpermögens innerha es Ortsgerichts⸗ Größen meiner verbesserten Häcksel-Maschinen sowie

*

. Bezirks von 800 fl. Seitens des Ortsgericht be 1 scheinigt ist;

0 3 Sorten Rübenschneid-Maschinen mit engl. Messern, eine Colleetion aller Arten Pumpen, 2 und Zroͤhrige

38 Zimmer nebst Küche ze. ꝛc.

2) daß bei Erwerbung ansehalscher Güterkauf⸗ Säe Maschinen für Kohl, Mohn und Reps zu säen, und! 2202 du vermietben. E effmaun 1 schillinge, deren Eingang durch Caution der aus⸗ 1 Exemplar kleiner Feuerspritzen für Feuerwehren oder f reichende Bürgschaft sicher gestellt itt, die Provision zum Selbstgebrauch für Fabrik- und größere Gutsbesiger 85 2 5 5 auch unter 4 Prozent herabgesetzt werden kann, sehr geeignet, ausgestellt und lade alle Interessenten zur Todes- Anzeige. 1 roovon wir dem dabei interessirten Publikum hiermit Besichtigung derselben mit dem Bemerken ein daß jeder⸗ 2576 Verwandten und Bekannten kheilen wir 9

257 V 0 Beke e cheile ir

Fbenntniß geben..

Vilbel im Juli 1874... Für den Verwallungsrath des Mathildenstifts:

Ferts ch,

Ein Zimmer

zeit Proben, sowohl mit den Maschinen, als Pumpen, auf dem Ausstellungsplatze vorgenommen werden können.

Der Verkauf der Ausstellungsgegenstände kann in Ab-

wesenheit des Ausstellers von den Herren stellungs-Comite's vollzogen werden.

Weckfort Sobn,

des Aus

tiefbetrübt mit, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat in der Nacht vom W. auf den 29. Aug. unsere liebe Gattin und Mutter

Fran Katharinn Schudt, geb. Lanbus, zur Goͤrbelheimer Mühle nach längerem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen

I 1 5 Mechanische Werkstätte Nieder⸗Eschbe N 1 2.70 soglesch gesucht. techanische Werkstätte in Rieder⸗Eschbach.f ae N 6 1 2 Görbelheimer Mühle 242 Einen vollständigen, gut erhaltenen ö Gine Schenkam me den 29. August 1874. * Brennerei⸗ Apparat 2573 sucht baldigst einen Pla. Naͤheres bei Katharina Die trauernden Hinterbliebenen. 0 bst billig zu verkaufen, wer? sagt die Erped, d. Anz.[Frank, Butzbach, bei Schreiner Marguth. 1. 1

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