Ausgabe 
31.5.1873
 
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Samstag den 31. Mai.

9 r A 5 E* 1 1 N E K* N 1 5 2 0 bn Die Petitzeile zr 5 ä f Lrscheine eden a bin wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet. Kreisblatt für den Artis ctiedberg. Dienstag, Pane und Samstag. dann in Ci. und Bab bia Für den Monat Juni kann auf denOberhessischen Anzeiger bei der Autungen Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. ellen enllaf, 1 Amtlicher Theil. 800 Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: därst wu Nr. 24. sub 3. Bekanntmachung, die Prüfung der Heilgehülfen betreffend. 2 stanzössche Friedberg am 29. Mai 1873. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. die Pat Ir am lin zeigt f 0 0 f Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: n Bumi Nr. 11. Gesetz, betreffend die Amortisation verlorener Bundes⸗Schuldurkunden Seite 91. Postvertrag zwischen Deutschland und Portugal Seite 93. S inn Nr. 12. Gesetz, betreffend Aenderungen des Gesetzes über das Posttaxwesen Seite 107. Bekanntm

emen, Seite 109. Bekanntmachung über die Ernennung eines Bevollmächtigten zum Bundesrathe Seite 110.

achung, betreffend die Ausführung des Gesetzes über die Jesuiten

dem durch!

e, neue gl Betresjend: Die Ausgleichung der Kriegskosten des Jahres 1866.

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Friedberg am 27. Mai 1873.

nne auß Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg A an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der unten genannten Gemeinden. dert. Cl Sie haben bei der Kriegskosten⸗Ausgleichung vom Jahre 1866 von den nach dem Gesetz vom 12. Mai 1868 und nach dem Gesetz vom mit 24 27. Juli 1869 gewährten Zahlungsfristen Gebrauch und demgemäß von den Theilzahlungen fünf Procent Zinsen zu entrichten gehabt. iedrigtt. L Behufs Controlirung der hiernach für die Hauptstaatskasse erhobenen Zinsen werden Sie umgehend angeben, welche Zinsenbeträge in den d 1 Jahren 1869 bis 1872 für jedes Jahr besonders nach den Gemeinderechnungen von diesen Herauszahlungen bezahlt worden sind. garen In so weit Ihnen die Rechnungen nicht vorliegen, da sich einzelne in Reviston befinden, oder noch nicht aufgestellt sein werden, werden eln Sie aus Ihren Dekretur- resp. den Handbüchern der Gemeinde-Einnehmern diese Beträge angeben. deren 7 Die Herauszahlungen betrugen von: 105 e Deien deim 4590 fl. 47 fr.] Melbaÿchc h 940 fl. 36 kr. Rockenberg,.. 896 fl. 8 N. n na Bruchenbrücken. 259 31 c, eee e e e 0% niedrin Fauerbach b. Fr. d%% gehe 270 77 24 Nieder⸗Mörlen. 668 77 12 77 Weckesheim ee eee e 7 58 17 zern 2 Fauerbach v. d. G.. 424% 57% Ober⸗ Mörlen 1471, 35 r b Seng Hoch. Weis el.. 3861 42, Oppershofen. 567 29 Wölsersheim. 578, 28. 'ne benstadt VC Tur a p p. 1 a Veröffentlichung. 9 f. 0 1 Betreffend: Mahngebühren bei Beitreibung der Gemeindeeinkünfte. 8 85 per 100 K. Das im Abdrucke nachfolgende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern bringen wir hiermit zur Kenntniß des Publikums. uet, 101 Friedberg den 30. Mai 1873. Lroßhetzeflae Kreisamt Friedberg. Haft ra p p. 1, a a i. . A0% Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Wir haben uns veranlaßt gesehen, die in§. 16 der Instruction zur Vollziehung der Verordnung, die Einbringung der Communalintraden in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend vom 24. Mai 1833 auf zwei Kreuzer normirte Gebühr für Zustellung eines Mahnzettels Wat 0 allgemein auf drei Kreuzer zu erhöhen und beauftragen Sie, dieß durch Sen in den Kreisblättern zur Kenntniß 7 en ba 5 bringen. von aer ck. autenbusch. 4 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 1 71% Heinrich Weil IV. und Adam Hartmann von Münzenberg sind zu Feldschützen für diese Gemarkung ernannt worden. Heinrich b Mörschel II. von Reichelsheim ist als Feldschütze für diese Gemarkung ernannt und in Pflichten genommen worden. 11. 1 Cilu. i n Deutsches Reich. partielle Amnestie zu erwarten stehe. Der Gnaden gesucht wird, geht an die Geschäftsordnungs⸗ Friedberg. Am Nachmittage des 29. Mai act würde sich sowohl auf die Niederschlagung Commission. Der Postvertrag mit Italien wurde reiste Seine Königl. Hoheit der Großherzog mit einer Reihe noch anhängiger Untersuchungen, als in erster und zweiter Lesung genehmigt und darauf Gefolge wieber von hier ab, um sich zunächst nach auf den gänzlichen oder theilweisen Erlaß ver- die erste Berathung des Reichshaushalts erledigt. ö der Residenz Darmstadt zu begeben. schiedener bereits rechtskräftig erkannter Strafen] Der Etat für Heer und Marine und die damit 0 Loch Darmstadt. Während in andern Staaten erstrecken. zusammenhängenden Vorlagen wurden an die Bud⸗

l. die Beamten ihre Besoldung monatweise ausgezahlt i, erhalten, geschah dies in Hessen bisher nur quar⸗ Hun, talsweise. Wir erfahren aus zuverlässiger Quelle,

gaben daß die Regierung damit umgeht, die Auszahlung e, jetzt ouch bei uns monatlich bewirken zu lassen, bun dine Einrichtung, die namentlich von den niederen 1, Staats bediensteten begrüßt werden wird. Die er Regierung hat zum Zweck des Neubaues eines ne Kreisamtsgebäudes in Lauterbach eine Anforderung 1 2040 von 30,000 fl. an die Stände gelangen lassen.

DerFr. Ztg. schreibt man von hier,

711 daß zur bevorstehenden Jubiläumsfeier des 25jäh⸗ 7711 tigen Regierungsantritts des Großherzogs eine

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Mainz. Bestem Vernehmen nach ist zum Director des hiesigen Gymnasiums auch ein preußzi⸗ scher Pädagog, der Director des als musterhaft anerkannten Gymnasiums zu Emmrich, Dr. Bine⸗ feldt, ernannt, nachdem dessen Uebertritt in den hessischen Staatsdienst von der preußischen Regierung gestattet worden. Diese Berufung eines nicht- hessischen Schulmannes macht einiges Aufsehen.

Berlin, 27. Mai. Reichstag. Ein Schreiben des Reichskanzlers, worin die Genehmigung des Reichstages zur strafrechtlichen Verfolgung des Reichstagsdeputirten Probstes Jazdzewski wegen einer in Marienwerder gehaltenen Predigt nach

getcommission verwiesen, der Rest des Etats soll in pleno berathen werden. Im Laufe der Debatte theilt Minister Delbrück mit, daß der Bundesrath der Aufhebung der Salzsteuer nur gegen vollen Ersatz zustimmen werde, und die Bundesrathsaus⸗ schüsse sich gegen die projectirte Ersatzsteuer von Tabak und Börsengeschaͤften einstimmig ausge⸗ sprochen haben.

28. Mai. Der Reichstag genehmigte in seiner heutigen Sitzung den Postvertrag mit Italien in dritter Lesung. Bei der darauf folgenden zweiten Berathung des Elben'schen Antrages be⸗ treffs Errichtung eines Reichs⸗Eisenbahnamts sprach

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