Ausgabe 
11.9.1873
 
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1873.

Dionnerstag den 11. September.

Die Petitzeile

1 wird mit 3 kr, resp. 1 Sgr., berechnet.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

am 8 Vetreffend: Die Obst-Erndte im Jahre 1873.

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Amtlicher Theil.

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Friedberg den 8. September 1873.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgerme istereien.

über

uns die Zusammenstellung alsdann zusenden.

Da wir beabsichtigen auch in diesem Jahr eine Zusammenstellung die Obst⸗Erndte in demselben fertigen zu lassen und es an der Zeit sein dürfte, daß Sie über deren Ertrag in Ihren Gemeinden jetzt schon genaue und zuverlässige Aufnahmen machen und Notizen einsammeln, so beingen wir diesen Gegenstand hiermit in Anregung. b.

Sobald Sie dann in der Lage sind, eine Zusammenstellung nach unseren früheren Erlassen(vergleiche Oberb. Anzeiger Nr. 6 und Nr. 103 von 1868, Nr. 126 von 1869, Nr. 142 von 1870 und Nr. 110 von 1872) zu liefern, werden sie dies sofort in Ausführung bringen und

und

Bekanntmachung.

Die Zusammenstellung bat zu enthalten:

a. den Ertrag und Erlös der verschiedenen Obstarten der Ge⸗ meinden als solche, und zwar der Aepfel, Birnen, Zwetschen, Kirschen und Nüsse;

den Ertrag und Erlös der verschiedenen(unter a genannten) Obst⸗ sorten der Privaten, 8

haben Sie sich für diese Zusammenstellung des Musters, in den Verhandlungen des land wirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg vom 14. Dezember 1867 mitgetheilt wurde, zu bedienen.

das Ihnen

Ter a pip.

8 Auf Grund mehrfacher Anfragen sieht sich das Bezirks- Commando veranlaßt, hiermit bekannt zu geben, daß der diesjährige Termin zum Eintritt in die Unteroffizier⸗Schule zu Biebrich auf den 1. Oktober er. festgesetzt ist. Die in genannte Schule einzutreten wünschen, müssen wenigstens 17 Jahre alt sein und dürfen das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Anmeldungen haben bis spätestens 20. September d. J. bei den

Friedberg den 9. September 1873.

kesp. Bezirksfeldwebeln zu geschehen, wo den Betreffenden nähere Auskunft ertheilt werden wird.

aer und

Oberstlieatenant Bezirks⸗Commandeur.

Derttsches Reich. Darmstadt. Der zweite Ausschuß der eien Kammer ist am 4. l. M. wieder zusammen⸗ getreten und hat in den Sitzungen vom 4. und 5 die Kreisordnung, die Städteordnung und die Lundgemeindeordnung, in der Sitzung vom 6. l. M. den Entwurf des Schulgesetzes erledigt. Am 9. , M. wird der erste Ausschuß mit der Berathung des Hauptvoranschlags der Staatseinnahmen und Ausgaben beginnen. 12 Seitens der Großherzoglichen Regierung sst der praktische Arzt Dr. Eigenbrodt dahier nach Wien entsandt worden, um sich an den Verhand- lungen des daselbst tagenden dritten internationalen Longresses zu betheiligen. 0 Nach einer vorläufigen Uebersicht sollen die Staatseinnahmen in den zwei ersten Quartalen dieses Jahres die im Voranschlag angenommenen

Summen sehr erheblich überstiegen haben.

Am 7. d. Mts. ist der seitherige Abge⸗

udnete für den 13. Wahlbezirk der Provinz Starkenburg(Wolfskehlen), Stüber von Darm⸗ kadt, der sich wegen seiner Beförderung zum Hof⸗ gnichts director einer Neuwahl unterziehen mußte, durch einstimmiges Votum der Wahlmänner wieder gtwählt worden.

Berlin. Wegen des neuerdings in Luneville

un Deutschen verübten Attentats der, französischen HBedölkerung ist, sowie bei dem neulichen beklagens · wberthen Fall zu Pont-à-Mousson, sofort diesseits

Beschwerde bei der französischen Regierung erhoben

vor den.

Der Kronprinz hat, wie man vernimmt, vährend der Dauer seiner Inspectionsreise in Bahern jeden officiellen Empfang Seitens der

Fivilbehörden dankend abgelehnt.

In Uebereinstimmung mit andern Blättern

belt auch dieCorr. St. mit, daß die Frage 4 btzüglich der staatlichen Anerkennung des alt⸗

atholischen Bischofs Dr. Reinkens bei den jüngst

url, sattgehabten Berathungen des preußischen Staals

ninisteriums in bejahendem Sinne entschieden vorden sei. Was die Dotirungen des Bischofs geht, so ist dieselbe selbstverständlich eine reine dudgetfrage. a Gegen den Erzbischof Ledochowski ist, wie tOstd. Zig. erfährt, bereits in 9 verschiedenen

Fällen wegen eigenmächtiger Anstellung von Geist⸗ lichen Seitens der Staatsanwaltschaft Anklage erhoben worden. Wenn der Erzbischof auf dem von ihm betretenen Wege fortfährt, so dürfte die Summe der gegen ihn erkannten Geldstrafen also⸗ bald eine solche Höhe erreichen, daß seine Einkünfte dadurch mehr als absorbirt werden.

Die Ankunft des Königs von Italien ist nunmehr auf den 22. d. Mts. festgestellt. Es ist selbstverständlich, daß zu dieser Zeit alle Mit⸗ glieder des Königlichen Hauses und auch Fürst Bismarck hier anwesend sind, um so mehr als

[der Besuch, wenn auch bestimmte diplomatische

Verhandlungen nicht damit verknüpft sein werden, doch eine große politische Bedeutung in sich trägt. Wenn von klerikalen Blättern mit einem gewissen Nachdruck darauf hingedeutet wird, daß die Ein- ladung zu der Entrevue von hier ausgegangen sei, so befinden sie sich im Irrthum. Auch die Prov.⸗Corr. constatirt, daß die Initiative von italienischer Seite ausgegangen, bestätigt aber, daß die Kundgebung des beabsichtigten Besuchs hier sehr günstig aufgenommen worden ist und der Empfang jedenfalls ein sehr herzlicher sein wird.

Während des Besuchs, welchen der König

von Italien dem hiesigen Hofe abzustatten gedenkt,

werden großartige Jagden im Grünewald statt⸗ finden. Victor Emanuel ist bekanntlich ein leiden schaftticher Jäger. Ueber die sonstigen Hof-Fest⸗ lichkeiten zu Ehren des Königs verlautet noch nichts Bestimmtes. Das diplomatische Corps wird während der Anwesenheit des Königs fast vollzählig hier vertreten sein.

Bekanntlich ist Seitens des Handelsmintsters

eine Conferenz zur Ergründung der vielen Eisen⸗ bahnunglücksfälle zum October er. ausgeschrieben worden und haben dazu die Direcloren und Ober- beamten sämmtlicher größeren Eisenbahn-Verwalt⸗ ungen Einladungen erhalten. In Bezug darauf finden in den Kreisen der Locomotivführer, Zug- führer und Bahnmeister der verschiedenen Gisen⸗ bahnen Besprechungen statt, in wie weit ihrerseits darauf einzuwirken sci, daß der Congreß ein wirklich praktisches und erfolgreiches Resultat zu Tage fördere. Diese Erörterungen hahen durch weg ein Einverständniß darüber ergeben, daß an den Handelsminister ein Gesuch zu richten sei, zu

der betreffenden Conferenz, sowie auch zu späteren Versammlungen gleicher Art auch Vertrauensmänner ihrer Branchen einzuladen, indem nur durch eine gegenseitige Belehrung der theoretisch und der praktisch gebildeten Elemente des Eisenbahndienstes ein ersprießlicher Erfolg, zu erwarten stehe. Den höheren Chargen würden ebensowohl die Erfahr⸗ ungen der drei genannten Beamten Branchen zu Gute kommen, wie umgekehrt diesen die theoreli⸗ schen Kenntnisse der Ersteren. a Spandau. Am Freitag hat hier ein Ver⸗ gleichsschießen zwischen dem Mausergewehr und dem aptirten Chassepotgewehr, mit welchen ein Theil der Armee propssotisch bewaffnet werden soll, stattgefunden, welches für beide Systeme vor⸗ treffliche Resultate lieferte. i Wilhelms hafen. Der Capitän zu See Werner hat die Functionen des Ober ⸗Werft⸗ Directors in vollem Umfang übernommen. Kiassel. In der öffentlichen Conferenz der dahier tagenden, siebenundzwanzigsten Jahresver⸗ sammlung des evangelischen Gustav⸗ Adolph ⸗Ver⸗ eins am 5. d. M. kam es nach einer Reihe ein⸗ gehender Vorträge über die Lage der evangelischen Diaspora⸗Gemeinden im Auslande zur Abstimmung über die Frage, welcher der drei vom Central- vorstande in Vorschlag gebrachten Gemeinden (Grabow in Posen, Kolomee in Galizien und Montabaur in Nassau) die diesjährige, etwa 9150 Gulden betragende Liebesgabe des Vereins zugewendet werden solle. Die Bedürftigkeit aller drei Orte war vorher in einem längeren, sach gemäßen Neferate nachgewiesen worden. Die Ab geordneten entschieden sich mit 39 Stimmen für Kolomea; dagegen erhielt Grabow 22 und Monta- baur 17 Stimmen. Als nächster Versammlungs⸗ ort wurde Stuttgart ausersehen, welche Stadt neben Erfurt eine diesbezügliche Einladung an den Vereins vorstand hatte ergehen lasten. Fulda. Der hiesigeAnzeiger schreibt: Wir sreuen uns, berichten zu können, daß unser Bischof, der an rheumatischen Leiden erkrankt war, sich des Besseren befindet. Nach ärztlicher Be⸗ stätigung ist er außer Gefahr und kann zeitweilig schon das Bett verlassen. Ein Schlaganfall, wie verschiedene Zeilungen meldeten, bat ihn nicht be⸗ troffen. Die Theilnahme, welche man dem Bischofe

M 106.

Oberhessischer Anzeiger

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