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Dienstag den 8. April.
N 41.
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Die Petitzeile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Erscheint jeden
Amtlicher Theil.
Betreffend: Den Abverdienst unzahlbarer Feldstrafen.
Friedberg den 5. April 1873.
a 0 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bönstadt, Gambach, Griedel, Ilbenstadt, Melbach, Münzenberg, Bad⸗Nauheim, Nieder-Jlorstadt, Nieder-Mörlen, Nieder-Wöllstadt, Ober-Wöllstadt, Rockenberg, Staden, Weckesheim und Wisselsheim.
Der Einsendung des Nachweises über den Abverdienst der bis Ende vorigen Jahres überwiesenen Feldstrafen sehen wir entgegen.
Ter a p p.
Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- tungsblatt Nr. 14 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der
zinanzen, die Verwallung der Brücken und Ueberfahrten beireffend.
II. Zusammenstellung der Ergebnisse der Staats⸗
schuldentugungokasse⸗Rechnung für 1870. Die Einnahme
7943817 fl. 17¼ kr. Die Ausgabe beträgt 7017884 fl. 91 kr. Ist Vorralb 925932 fl. 26½ kr. Die definuw überwiesene Slaatsschuld zu Ende 1870 ist 45367712 fl. 257 Ar.
Diese Summe theilt sich: a. in unverzinsliche Kapi⸗ galien 3321317 fl., b. in Kapitalten 3% 715450 fl. 0 kr., c. in solche 2 3½% 517300 fl., d. in solche à 4% 1753811 fl. 55% kl., e. in solche à 5% 1000433 fl. 20 tr. . in solche à 6% 700000 fl., g. den planmäßigen Kapital⸗ werih des zu Ende 1870 verbliebenen Rolbschild'schen Aulehens von 6½ Millionen Gulden mit 7360000 fl. Eine Vergleichung der Activen und Passiven der Groß— herzoglichen Slaaisschuldentilgungskasse zu Ende 1870 er- Abt einen Beuag des ersteren von 15202971 fl. 2¼ kr., einen solchen der Passiven von 13524278 fl. 52½ ke. Lerglichen bleibt Siand der Passiven oder eigentlichen Elaalsschuld zu Ende 1870 321307 fl. 50 kr.
III. Ueveisicht der für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreilung der Bedursfnisse der israelitischen Zeligionsgemeinden des Kreises Vilbel.
IV. Ueber sicht der für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Besitreiiung von Communalbedüsfnissen in dun isrgeliunschen Religionsgemeinden des Kreises Groß— Gerau.
V. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen stemder Orden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haten alleignäobigst geruht: am 10. März dem Hofgerichls— lath Dr. Heimich Stüber und dem Hofgerichlsadvokalen Wolf Buchner, die Erlaubniß zur Annahme und zum Hagen des ihnen von Sr. Majestät dem König von württemberg verlichenen Oiga⸗Ordeus, am 11. März dem bezirksgerichiskach Dr. Bodenheimer die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen der ihm von Sr. Maj. dem beutschen Kaiser, König von Preußen verliehenen Kriegs— denkmünze für Nichicombatiantien, am 14. März dem Philipp Straub zu Mainz, sowie am 16. März dem Kreisarzt Dr. Birnbaum zu Mainz, dem Kreisaizt Dr kocherer zu Oppenheim, die von denselben nachgesuchte Glaubniß zur Annahme und zum Tragen der ihnen von Sr. Maj. dem deulschen Kaiser, König von Pleußen ver— lehenen, Kriegsdentmünze für Nichicomballanten und am 17. März dem Hostheater-Hülfskassier Göbel die Erlaub— muß zur Annahme und zum Tragen der ihm von Sr. Maj. dem dculschen Kaiser, König von Preußen virlichenen Kriegedenkmünze für Nichtcombatlanten zu ertheilen.
VI. Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. März der Louise Weitz von Rüdigheim zu gestaften, daß dieselde in Akunst stalt des bisherigen den Familiennamen Größer uud der Torolhea Schimiot zu Gießen zu gestatten, daß küselbe in Zukunft slalt ihres bisherigen den Familien⸗ N jühre.
III. Elibhenlung von Erfindungspatenten. Seine Ainigliche Hohen der Greßherzog. allergnädigst ge⸗ muht: am 14. März den Herren Louis Grimm, Fabrikant, and Johanne Corvin, Ingeni ur zu Magdeburg, auf deten Nachsuchen ein Erfindunge patent auf die durch Be⸗ schreibung näher erläuterte Jüumasse für Heizapparate und Heiziöhren jeder Art, sowie für Backöfen und Koch⸗ apparate, am 17. März dem Herrn Ebuard Schlamp aus Merstein auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspalent auf die durch Zeichnung und Veschreibung näher erläulerte Con— stuction einer Hebevorrichtung für Wasser aus Brunnen ente dem Director des Gasapparal: und Gußwerk zu Mainz, Herrn Heinrich Krauße, auf dessen Nachsuchen ein Erfindungepalent auf die durch Zeichnung und Veschreibung nüher erläuterte Construction eines Gasolinapparates, allen
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dreien unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch die verliehenen Patente Niemand in der Anwendung be— reits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umsang des Großherzogthums zu ertheilen.
Darmstadt. Die Vorarbeiten bezüglich des kaum vorgelegten Volksschul-Gesetzes sind durch den Referenten Realschuldirector Greim in Offen bach bereits so weit gefördert, daß der Gesetz⸗ gebungs⸗Ausschuß bereits Mitte d. M. zusammen⸗ treten wird.
— Am 24. März wurde der Privatdocent Dr. Ernst Zimmermann zum außerordentlichen Professor bei der juristischen Facultät der Landes— universität ernannt.
— Einer Meldung der„Darmst. Zeitung“ aus Petersburg zufolge wird Kaiser Wilhelm am 26. d. M. Abends dort erwartet und das von mehreren Zeitungen verbreitete Gerücht von dem Rücktritt des Fürsten Gortschakoff dementirt.
Mainz. Mit Anfang des nächsten Monats wird dahier eine Ingenieur⸗Inspection unter dem Befehl eines General-Licutenants und zwei Obersten als Abtheilungs-Chefs Garnison nehmen. Sie führt die Oberaufsicht über die Plätze Mainz, Straßburg, Metz, Diedenhofen, Saarlouis und Bitsch, und das zu dem 8., 11., 13., 14. und 15. Armee Corps gehörige Ingenieur- und Pionier⸗Wesen.
Heppenheim a. d. B. Die vor einigen Jahren nach den Anforderungen der Jetztzeit neu erbaute„Landes ⸗Irrenanstalt“ dahier hat sich seit— dem immer mehr gehoben, so daß Ende vorigen Jahres die Zahl der Pfleglinge auf elwa 250 gewachsen war. Die an die Anstalt gemachten erhöhten Ansprüche haben das Ministerium des
Innern genöthigt, von den Ständen gegen die
vorige Finanzperiode 21,500 Gulden mehr zu be— anspruchen, eine Summe, die allerdings bedeutend, aber unbedingt nöthig ist, wenn die Anstalt nicht in ihrer Entwickelung empfindlich gestört werden soll. Berlin, 3. April. Der Reichstag nahm in der heutigen Sitzung nach längerer Debatte den Gesetzentwurf über den Post-Pakettarif in zweiter Lesung in der Fassung der ursprünglichen Vor- lage an. Der Lasker'sche Antrag betreffs der Reichscompetenz für das Civilrecht und der Som- bart'sche Antrag betreffs der Aufhebung der Meile als Entsernungsmaß passirten die dritte Lesung. — 4. April. In der heutigen Sitzung des Reichstags begründete der Abg. Lasker seine Inter- pellation über die Handhabung der Gesetzgebung des Actienwesens. Lasker führte an, daß die Untersuchungs-Commisßon blos das Eisenbahn— wesen ventilire, bei dessen Verwaltung der Staat selbst betheiligt sei, daß aber seine gegenwärtige Interpellation die Frage betreffe, ob dieselben Normativbestimmungen für alle Arten von Actien⸗ Gesellschaften zutreffend seien. Lasker sprach sich gegen die Räckkehr zum Concesstonswesen aus. Staatsminister Delbrück erkannte Namens der Reichsregierung die gerügten Mißstände an; er
erklärte, daß er von den Einzel⸗Regierungen Gut⸗ achten einfordern und dann ein neues Gesetz über das Actienwesen vorlegen werde. Es folgte hier⸗ auf die Discussion über die Interpellation, wobei v. Kardorff, Sonnemann und Lesse über Delbrück's Erklärung ihre Befriedigung aussprachen.
— 5. April. In der heutigen Sitzung des Herrenhauses wurden die Gesetzentwürfe über Ge⸗ währung von Wohnungsgeld-Zuschüssen an un⸗ mittelbare Staatsbeamte und über die Bewilligung der Geldmittel zur Unterstützung der durch die Sturmfluth Beschädigten Pommerns und Schleswig- Holsteins ohne Debatte unverändert angenommen.
— Das am 13. Februar in Havana ange⸗ kommene deutsche Geschwader ging von dort aus am 13. März nach Plymouth in See. Das Kanonenboot„Delphin“ verließ am 13. März Konstantinopel, war am 18. in Malta, kam am 21. in Tunis an und ging an demselben Tage in die spanischen Gewässer nach Malaga weiter.
— Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ spricht mit freudiger Genugthuung von den Aeußerungen, die der Kaiser Franz Joseph gelegentlich des Empfanges der Delegationen gethan habe. Seit mehr als 25 Jahren hätten Oesterreich⸗Ungarn und Deutsch⸗ land sich nie einander so nahe gestanden und seien nie in so herzlicher Freundschaft mit einander ver⸗ bündet gewesen, als in dieser Epoche eines unge⸗ trübten Einverständnisses der beiderseitigen Regie⸗ rungen und Völker.
Danzig. Der Lieutenant v. H., der vor einiger Zeit bei Gelegenheit der Instruction von Rekruten mehreren derselben die Nasen mit der Cigarre verbrannt hat, verbüßt nunmehr, wie der „Pr. Litt. Ztg.“ geschrieben wird, die über ihn verhängte Festungsstrafe von 9 Monaten in Pillau.
Königsberg. Die Direction der Ostbahn be⸗ absichtigt, gegen die mitstrikenden Hülfsweichensteller und Bodenmeister, weil dieselben vereidet seien, die strafgerichtliche Untersuchung zu beantragen. Arbeiter sind in großer Zahl eingetroffen, die Strikenden sind nicht wieder angenommen worden.
Leipzig. Der Vorstand des deutschen Buch- drucker⸗Vereins der Principale macht bekannt, daß die beabsichtigte Delegirten-Versammlung von Principalen und Gehülfen vorläufig nicht statt- findet und daß der Vereinstarif in allen Vereins- buchdruckereien spätestens Montag, den 21. April, einzusühren sei.
Braunschweig. Der Herzog von Braun- schweig hat seine Absicht, dem Großherzog von Oldenburg die Regentschaft seines Landes nach seinem Tode bis zur Erledigung der Successions— frage anzutragen, in einer Vorlage an die Stände ausgesprochen, ehe er sich der Zustimmung des Großberzogs versichert hatte. Er soll sich auch mit seinem Wunsch vertraulich an den Kaiser ge— wandt haben; dieser soll jedoch die ihm zugedachte Ehre mit dem Bemerken abgelehnt haben, daß er eine Uebernahme der Regentschaft seinerseits aus dem Grunde nicht für passend erachte, weil er sich
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