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ö* Betreffend: Einsendung der Verzeichnisse über die im
Communalintraden entstandenen Kosten.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
An die Einsendung der rubrizirten Verzeichnisse vom 4. Quartal v. J. erinnern wir Sie hiermit.
Betreffend: Löschordnungen.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg
4. Quartz 87a durch Sgtrelhrnanden 5 er
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Friedberg am 2. Januar 1873,
Trapp.
gan die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Hausen, Hoch⸗Weisel, Ilbenstadt, Oes, Schwalheim, Steinfurth ul We eshein
Unserer Verfügung vom 13. Novemb
Betreffend: Die nach dem Gesetz vom 22. November
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg N— an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bauernheim, Bodenrod, Dorn-Assenheim, Hoch⸗Weisel, Ilbenstadt, Bad⸗Nauhein
Unserer Auflage vom 17. v. Mts., Oberhessischer Anzeiger
er v. J. haben Sie binnen 3 Tagen bei 1 Thlr. Strafe zu entsprechen.
Ter a pp. N N
1. 1171 e 45 1872 vorzunehmende Wahl der Vertreter der Forensen.
Nieder⸗Rosbach und Schwalheim.
Ter a p p.
Betreffend: Die Taubstummen⸗Statistik im Großherzogthum Hessen.
Die Großh. Kreis-Schul⸗Commission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises.
Die Säumigen werden an Erstattung des in rubrizirtem Betreff aufhabenden Berichts erinnert.
B. iat r ö fat a dmntuz li in ch, d U„dz Negnull 1 Den Darleihern von Kapitalien an die Kreiskasse Friedberg wird hierdurch bekannt gegeben, daß vom 2. k. Mts, ab die Zinsen vo 2. Semester d. J. bei dem Kreis kassen⸗Rechner Fink dahier in der Mittagsstunde von 12 dis 2 Uhr in Empfang genommen werden kön nn
Friedberg am 30. Dezember 1872.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Das Gemeinderaths mitglied Wilhelm Sack von Wobnbach ist auf Ansuchen von dieser Stells entbunden worden. 1
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elepserg en 2 Sate 1678
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Nr. 149, haben Sie binnen 3 Tagen bei Ordnungsstrafe nachzukommen
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Friedberg am 31. Dezember 1872.
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Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 8 dera pe. 1
Deutsches Reich.
Darmstadt. Nach dem Reichsanzeiger wurden Grünig, Port.⸗Fähnrich vom Gr. 1. Infanterie⸗ (Leibgarde-) Regiment Nr. 115, zum Sec. Lieut.; Fritz, Unterossizier von demselben Regt.; Zimmer⸗ mann, Unteroff. vom Gr. 2. Inf.⸗Regt.(Groß- herzog) Nr. 116; Wagner, char. Port⸗Fähnrich vom Gr. 3. Juf.⸗Regt.(Leib⸗Regt.) Nr. 117; Locher, Unteroff. von demselben Regt. zu Port.“ Fäbnrichs; Kredel, Frhr. Röder von Diesburg, Hahn, Port.⸗Fähnr. vom Gr. Art.⸗Corps, Dabl⸗ mann, Port.⸗Fähnr. vom Feld⸗Art.⸗Regt. Nr. 15, zu außeretatsm. Sec.⸗Lieuts, befördert. Graf zu Isenburg-Phbilippseich, Rittm. und Escadron⸗ Chef vom Gr. 2. Drag.⸗Regt.(Leib⸗Drag.⸗ Regt.) Nr. 24, ist ausgeschleden und zu den beurlaubten Offizieren der Cavalerie des 1. Bat. (Darmstadt I.) 1. Großh. Landw. ⸗ Regt. Nr. 115 übergetreten.
Gießen. Nach dem amtlichen Personal⸗ bestande der Universit it studiren im gegenwärtigen Wintersemesler hier Theologen 14, Juristen 75, Medicin 69, Thierarzneikunde 9, Cameralwissen⸗ schaft 7, Architectur 5, Forstwissenschaft 19, Mathe ⸗ matik 14, Philosophie und Philologie 53, Pharmacie und Chemie 39, im Ganzen 304 immatriculirte Studenten. Dazu kommen noch 19, welche nicht immatriculirt die Vorlesungen besuchen, so daß die Gesammtzahl der Hörer 323 beträgt, 33 mehr als im Sommersemester.
Berlin. Die„Prov. ⸗Corresp.“, an das ganze Verhalten der päpstlichen Kurie während des Jahreslaufes erinnernd, sagt:„Das Auf; treten des Papstes zeichnet der Reglerung klar den Weg zur Regelung der kirchlichen Angelegenheiten vor. Je weniger unter den obwaltenden Ver⸗ hältnissen an eine Verständigung mit dem päpst⸗ lichen Stuhle zu denken ist, desto unabweisbarer tritt die staatliche Nothwendigkeit hervor, durch unzweifelhafte und unantastbare Gesetzesbestim⸗ mungen die Grenzen der geistlichen Rechte und Befugnisse in jeder Beziehung klar festzustellen.“
— Dasselbe Blatt wiederholt in einem anderen
Artikel:„Das Ministerium Roon, in welchem
Fücst Bismarck als Mitglied verbleibt, kann und
soll nichts anderes sein, als die Fortführung des Ministeriums Bismarck in demselben Geiste und derselben Richtung.“ Dieselbe bestätigt den er⸗ freulichen Forischritt in der Reconvalescenz des Kronprinzen.
Handschreiben des Kaisers, durch welches Graf Roon zum Feldmarschall ernannt wird. Der „Staatsanzeiger“ bringt ferner die Ernennung des Grafen Roon zum Präsidenten des preußischen Staatsministeriums, sowie die Ernennung des Generals v. Kameke zum zweiten Chef der Armee Verwaltung unter Enthebung desselben von der Stellung als General- Inspecteur des Ingenieur- Corps und unter Verleihung des Ranges und Titels als preußischer Staats minister.
— Gemäß kaiserlicher Anordnung ist fortan die Landwehr ⸗ Infanterie mit Bapyonettsäbeln mit eiserner Scheide zu bewaffnen. Diese Seiten- gewehre rühren aus den Beute Beständen des letzten Krieges her und wurden auf die Chassepot⸗ Gewehre als Bayonette aufgepflanzt. Im Inte⸗ resse der Sauberkeit werden die bisher blanken Scheiden schwarz lackirt. Die zu den Landwehr⸗ Bezirkscommandos commandirten Stamm⸗Mann⸗ schaften behalten ihr bisheriges Seitengewehr mit Stichblatt bei.
— Von jetzt ab wird durch das Reichs⸗ kanzleramt eine Zeitschrift unter dem Titel: „Centralblatt für das deutsche Reich“ herausge⸗ geben, welche zur Aufnahme solcher für das Publi⸗ kum bestimmten Veröffentlichungen der Organe des Reiches dienen soll, die der Verkündigung durch das Reichsgesetzblatt nicht bedürfen.
Ludwigshafen. Aus dem Elsaß kommende Recruten werden demnächst in der Gesammistärke von 2300 Mann über die pfälzische Bahn be⸗
und 800 nach Coblenz bestimmt. N
Ausland.
Frankreich. Thiers ist am 28. Dez. beim Verlassen des Hotels des englischen Botschafters
Folgen.
— Ueber den dem Herrn Thiers zugestoßenen leichten Uafall schreibt der„Bien public“:„Gestern, sals Thiers die englische Bolschaft verlieh, wo er dinirt hatte, that er einen glücklcher Weise nicht ernsten Fall; der Fuß drehte sich ihm um und ergsiel auf die rechte Seite und auf den rechten Arm. Sofort aufgehoben, kehrte er nach dem Elysee zurück, und obgleich er einige geringe
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fördert werden; 1500 derselben sind nach Mainz
hingestürzt. Der Unfall blieb ohne nachtheilige
Quetschungen erhielt, so nahm er zur gewöhn⸗ 8½ lichen Stunde seine Arbeiten wieder auf und
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— Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht das empfing den ganzen Morgen über. Der Prasben 500
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— Die Zahl der Soldaten der Garde 9
empfand keine Erschünerung und sein Arzt w nicht gerufen.“ 5 f 9
bile und der mobilisirten Nationalgarde, welche da sie ihre militärischen Pflichten während da Krieges nicht erfüllt hatten, von den Kriegege richten verurtheilt würden, ist so bedeutend, b der Kriegsminister sich veranlaßt sah, den Besil zu ertheilen, die Ausführung eines Theiles d Urtheile zu suspendiren. 1 — Das Polizeigericht von Nanch hat ein rortigen Bürger, der eine von der deulschi Militärverwaltung während des Krieges aus schriebene Partie Schlagholz aus der Staal waldung kaufte, zu einem Monat Gesängniß un 45 350 Fr. Geldstrafe und Schadenersatz verurtheil) — Der officielle Neujahrs⸗ Empfang hat i. Versailles ohne bemerkenswerthen Vorgang stah gefunden. Thiers wechselte sympathische Wo mit den Gliedern des diplomatischen Corps. 1 Italien. Die„Italienischen Nachrich melden: Der deutsche Geschäftsträger bei päpstlichen Stuhle, Legations Secretär Stumt abgereist. Man glaubt, daß er für den Aug blick nicht ersetzt werden wird. Rußland. Das Bulletin vom 1. Janu über die Krankheit des Großfürsten⸗Thronfolg besagt: Dae Fieber ist fortdauernd im Nechla begriffen. Das allgemeine Befinden ist zufriet stellend. l 5 11 1 N
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Homburg v. d. H. Die Homburger Spielba ist Seisens der Administration derselben am Miftag d 29. Dez, unerwartet gesclessen worden. i
Homburg. Wider Erwarten öffneten sich am 31. O Nachmiitags nochmals die Spielsäle und es wurde e
nur mäß gem Andrange des Pubsekums bis zur gewög“
lichen Zeit gespielt und in voller Rube geschlossen. Auß ordentliche Sicherhelismaßtegeln, die geroffen waren, e wiesen sich als Unnbihig. Nachts um 12 Uhr fandesodan die Uebergabe des Gebäudes u. s. w. an die Stadt Hoh burg in Gegenwart eines Regierungs Commissärs stalt. Frankfurt. Das Publicum it, seit einigen Tagt bei Annahme von preußischen. Fünf⸗ Thaler scheine ziemlich mißtrauisch geworden, da man polizeilicherseil zwar die Nachricht(n die Deffezlltpteit gelangen lil daß zwei derartige Falsifieale, welche läuschend ähnl. sein sollen, eingeliefert worden seien, aber nicht glei zeitig die Merkmale angab, woran die ächlen von unächtlen Scheinen zu unterscheiden seicn. Uebrigens es mit der Aehnlichkeit nich! weit her sein. Frankfurt. Der Berliner Nachtschnellzug, ber fl Uyr hier eintteffen sollte, entgleiste am 2. Jan.
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Friedberg am 2. Januar 1873. 1
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der Einfahrt in die Stallion Gelnhausen durch dul
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