t. — de Kdt Aug est J
1 kchalten.
1870
t Su
8, 9. 18,
endet lender
& Schinpff
d n det Lek.
—— 3—
Dienstag den 29. October. N 127.
berhes
sischer Anzeiger
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
2
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag
Friedberger Intelligenzblalt.
Für die Monate November und Dezember kann auf den„Obechessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden.
Beginn des Unterrichts am 1. Dezemb
2
2
Das Schulgeld beträgt im Ganzen 18
das Bürkau des Landesgewerbvereins, Rheinstraße Nr. 14 in Darmstadt“, richten.
Amtlicher Theil. J
Minterbauschule des Localgewerbpereins in Darmstadl.
er l. J. Dauer 3 Monate. Unterrichtszeit taglich von 8—12 und 1—5 Ubr, mit Ausnahme
er Sonntage und Samstag Nachmittage.— Unterrichtsfacher: Bauzeichnen, Freihandzeichnen, darstellende Geometrie, Bauconstruktionslehre, Rechnen, Geometrie, Anfertigung von Bauvoranschlägen, Materialienkunde, gewerbliche Buchführung und Mechanik.
fl. und wird bei Beginn des Curses vorausbezahlt. Anmeldungen wont man baldigst„an
Deutsches Reich. Darmstadt. Nach dem Reichsanzeiger wurden
—— 2—
Nr. 14, zum Großh. Drag.⸗Regt.(Leib⸗Drag.⸗ Regt.) Nr. 24 versetzt. dom 4. Großh. Inf.⸗Regt.(Prinz Carl) Nr: 118, um Pr.⸗Lieut., Fehr. v. Bissing, Pr.⸗Lieut. vom
kosten auf die Staatskasse betr., wurde mit dem Berlin, 25. Oct. Das Abgeordnetenhaus Zusatze angenommen, daß nur denjenigen Ge- erledigte in der heutigen Sitzung die General-
Dalmer, Port.⸗Fähnr. vom 3. Pomm. Inf. Regt. meinden die Wohlthaten der Vorlage zu Tbeil Discusßon des Antrags Berger's betreffs der An— g werden sollen, welche bis 1875 sich zur Vornahme nahme der Geschäftsordnung des Reichstags für Ochsenstein, Sec.-Lieut. der Parzellenvermessung bereit erklären.— Auf das Abgeorbnetenhaus, wobei vielseitig die Bei—
die Interpellation Curtman's in Betreff des Bades behaltung der Rednerliste befürwortet wurde, und Nauheim antwortete das Ministerium, daß kein nahm nach der Specialdiscussion schließlich fast
L. Großh. Drag. Regt.(Garde- Drag. ⸗Regt.) Grund zu etwaigen Befürchtungen vorhanden sei, einstimmig die Geschäftsordnungsvorlage an mit
Nr. 23, zum Rittmeister und Esc.⸗Chef befördert. 5. Biegeleben, Pr.⸗Lieut. aggr. demselben Regt., n das Regt. einrangirt. Wahl, Vice-Feldwebel vom 1. Bat.(Darmstadt II.) 3. Großh. Landw.“ Regts. Nr. 117, zum Sec. Lieut. der Reserve des 2. Großh. Inf.⸗Regts.(Großherzog) Nr. 16 befördert.
e 224. Oct. Die zweite Kammer beendigte In ihrer heutigen Sitzung die Vorlage in Betreff der gesetzlichen Regulirung der Gehalte der Volks— chullehrer. Zunächst handelte es sich um die Ge— halte der Vicare, die nach Beschluß der Kammer rei Viertel des Gehalts der betreffenden Stelle, nindestens aber 400 fl. betragen sollen. Die an⸗ gesiellten Lehrerinnen wurden den Vitcaren gleich- zestellt. Darüber, ob die zu gewährenden Alters- mlagen vom Staat oder der betr. Gemeinde zu nagen seien, entspann sich eine längere Debatte, m welcher für den Antrag der Mehrheit des Aus- chusses, Uebernahme auf die Staatscasse, die Abgg. Kritzler, Curtman, Goldmann, Becker, K. J. Hoffmann, Metz, Schäfer und Keil(Fürth) intraten und geltend machten, daß die Gemeinden, on deren Willen die Gewährung der Alterszu⸗ nge nicht abhängig sei, doch unmöglich unter zu— fälligen Verhältnissen leiden dürften, daß die Uebernahme auf den Staat aber mancherlei Hinder— misse und Mißstände beseitige. Die Regierung wie die Abgg. Zentgraf und Volhard erachteten lie Alterszulage als einen Theil der Besoldung, für den ebenfalls die Gemeinde aufzukommen habe. Der Antrag, die Alterszulage Einer Stelle auf e Gemeinde, die übrigen aber auf die Staats- iusse zu übernehmen, gelangte nicht zur Annahme; die Kammer entschied sich vielmehr für den An— bag der Mehrheit, nahm aber einen andern Ar⸗ kel an, wonach der Staat da einzutreten hat, mo die Gemeindemittel zur Bestreitung der Schul— tetürsnisse überhaupt nicht ausreichen. Schließlich wurde noch die Bestimmung angenommen, daß ige gegenwärtige Gesetz, die Wohnungsvergütungen tasgenommen, rüdwirkende Krast vom 1. Jan. d. J. an haben solle, obwohl die Abgg. Heydenreich und Feil(Fürth) den Antrag gestellt, daß der Staat ie für 1872 erforderlichen Nachzahlungen über— tehme. Die Regierung gab die Zusicherung, daß se 6den Gemeinden hierbei in jeder Hinsicht ent— genkommen, sie auch durch Vorschüsse unterstützen erde.— Die weitere Vorlage, die Uebernahme der on den Parzellenvermessungen entstehenden Mehr-
da die gegebenen Mittel genügten, um den Bade- Amendements Laeker's betreffs der Wahlprüfung gästen auch nach Wegfall des Spiels dieselben und der Bildung einer besonderen Commission für Annehmlichkeiten wie bisher zu gewähren.(Siehe Finanzfragen. Das Haus trat sodann in die Art. Bad- Nauheim.) Berathung von Petitionen ein.
— Der seitherige Bevollmächtigte Hessens beim:— Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht eine Bundesrath, Odersteuerrath' Göring, ist zum Bekanntmachung, wonach bei Einlösung der pro Ministerialracth im Finanzministerium befördert 1. Januar 1873 gekündigten Schuldverschreibungen worden. der 1870er Bundes-Anleihe, wenn dieselben vom
N 5 a 2„1. bis 14. November laufenden Jahres vorgelegt Der kürzlich dan einem Schlaganfalie be werden, per 100 Thaler Capital, inclusive der vom
1. Juli an aufgelaufenen Zinsen und Agios, der Rundbetrag von 102 Thalern gezahlt wird.
— Die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ schreibt: Die eommissarischen Berathungen über das Gesetz, betreffend die bürgerliche Eheschließung, sind zu Ende gebracht und haben zur Aufstellung eines Entwurfs im Cultusministerium geführt, der dem Staatsministerium nunmehr vorgelegt wer— den wird.
— Auch diejenigen Personen, welche von der Eisenbahn-Verwaltung während des Krieges in Frankreich beschäftigt worden sind, sollen mit der 1870%7 1 für Nicht-Com⸗ battanten beliehen werden.
— Die Reisediepositionen des Kaisers haben durch den Tod des Prinzen Albrecht zwar eine Abänderung erfahren, doch wird der Kaiser sich nach einem Aufenthalt in Ludwigslust auf einen Tag nach Hannover begeben und alsdann dem sächsischen Königspaar zu dessen goldener Hochzeit persönlich seine Glückwünsche bringen.
— Die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ sagt: Das dem Landtage vorzulegende Gesetz über den Mißbrauch geistlicher Gewalt ist bestimmt, die Grenzen des Rechts zur Verhängung von Kirchen- strafen genau sestzustellen.
— Der Bischof von Ermland legt Verwahrung ein gegen die Verhängung der Temporaliensperre. Die„Germania“ bringt den Wortlaut des biscköf— lichen Schreibens an den Cultusminister.
— Dem Vernehmen nach hat Hr. v. Bleich⸗ röder den Posten eines englischen General-Consuls in Berlin, nachdem die deutsche Regierung ihre Zustimmung gegeben, angenommen, und er wird das Excquatur erhalten. An Stelle des zum bri⸗ tischen General-Consul für Rheinland und West— phalen mit dem Wohusitze in Düsseld orf ernannten Hrn. J. A. Crowe wird der woblbekannte Ver— leger Herr von Tauchnitz das britische General- Consulat in Leipzig übernehmen.
troffene pens. Kriegeminister Oberst Dornseiff ist am 24. d. gestorben.
— Nachdem die Landstände die für die be⸗ vorstehende Landessynode erforderliche Summe von 12,000 fl. bewilligt haben, werden die Wahlen voraussichtlich in der Kürze ausgeschrieben werden. Daß dieselben im Sinne der liberalen kirchlichen Richtung ausfallen werden, ist kaum mehr zweifel haft, nachdem sich die Vertreter der hessischen Protestanten Vereine und der Friedberger Con- ferenz über eine gemeinschaftliche Candidatenliste geeinigt haben. Der großen Mehrzahl aller De- scanats-Synoden wird durch dieses erfreuliche Er— eigniß die Unannchmlichkeit eines für kirchliche Angelegenheiten wenig geeigneten Wahlkampfes gewiß erspart sein.
— Der Finanzausschuß zweiter Kammer hat den Abg. Kraft mit der Bexichterstattung über die Vorlage der Regierung betraut, wonach der Stadt Mainz zum Zweck ihrer Erweiterung das Recht eines außerordentlichen Steuerausschlags eingeräumt werden soll.
§ Bad⸗ Nauheim. Die Großherzogl. Regie- rung hat die Interpellation unseres Abgeordneten Curtman dahin beantwortet, daß durchaus kein Grund zu Besergnissen über Reduction im Bad- betriebe vorläge, daß vielmehr genaue Ermittelungen zu dem Resultate geführt hätten, daß auch bei Uebernahme des Bades durch den Staat dem Publikum dieselben Annehmlichkeiten wie seither geboten werden würden und daß außerdem eine Erweiterung und Reorganisation der Badedircetion und ihrer Befugnisse bevorstehe, daß insbesondere der Bürgermeister der Stadt Nauheim als söolcher Mitglied der Badedirection werden solle. So ist denn endlich die Beunruhigung, die wie ein drückender Alp auf der Bevöbikerung gelegen hat, beseitigt und haben die allseitigen eifrigen Be— mühungen hierum noch in der letzten Stunde zum erwünschten Ziele geführt.
Kriegsdenkm inze für
e
1


