Ausgabe 
28.9.1872
 
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1 licherseits unbedingt sicher zu stellen. Die Land⸗

Regierung zu diesem Zwecke eine ihrer Hauptauf⸗ gaben finden. 6 Die Einweihung der Siegesdenkmäler zu

Diüppel und auf Alsen ist auf den 30. d. M. seestgesetzt. Der Enthüllung wird ein Gottesdienst

worangehen, nach derselben aber sowohl von den Düppeler als Alsener Befestigungen 50 Kanonen- schüsse gelöst werden.

DerReichs- Anzeiger publicirt die Be- kanntmachung, betreffend Kündigung der nord deutschen Bundes- Anleihe vom Jahre 1870 zur Rückzahlung am 1. Januar 1873.

Der Kaiser reist am 28. d. Abends mit

Extrazug nach Baden Baden.

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München. Herr v. Pfretzschner, dessen Er- nennung zum Minister des Aeußern mit dem Vorsitz im Ministerrath und zum lebenslänglichen Reichsrath bestätigt wird, ist nach Berg beschieden mnd vom Könige in Audienz empfangen worden. Gleichzeitig mit der Ernennung des Herrn w. Pfretzschner zum Minister des Auswärtigen hat der König das Gesammtministerium beauftragt, bezüglich der Ernennung eines neuen Finanz- ministers Vorschläge zu machen.

Straßburg. Der(gut deutsch gesinnte) Niederrh. Kurier schreibt: Herr About ist aus seiner Haft ertlassen worden. Da nichts davon werlautet, daß er gegen Caution auf freien Fuß gesetzt wurde, so muß man annehmen, daß er wegen Mangels an Beweis emlassen worden ist. In diesem Falle darf man die gonze Affaire füg⸗ lich als durchaus kein Meisterstück der Staatskunst bezeichnen. Sie hat unnöthigen Lärm gemacht, und Herr About würde jetzt, nachdem die Sache überstanden, den ganzen Zwischenfoll wohl für wieles Geld nicht mehr sich abkaufen lassen. Konnte besser Reclame für ihn gemacht werden?

Nächsten Samstag, den 28. September, dem Jahrestag der Capitulation Straßburgs, findet mach derStraßb. Ztg. in feierlicher Weise die Grundsteinlegung der neuen Besestigung Straß⸗ burgs auf Fort 5(Oberhausbergen) statt. Sämmt⸗

liche Offiziere, Aerzte und Militärbeamte sind

durch Parolebefehl hierzu eingeladen.

Ausland.

Oesterreich. Das zur Vertheilung gelangte Rothbuch enthält 69 diplomatische Actenstücke, wo⸗ runter das Antritts- Circular Andrassp's und die Antworten der österreichischen Missionen, welche

den günstigen Eindruck des Circulars bei den

auswärtigen Regierungen constatiren, ferner De⸗

peschen des Gesandten am italienischen Hofe, Grafen

Wimpffen, über seine Antritts Audienz und den

günstigen Eindruck, welchen bei der italienischen Regierung die Ernennung des Freiherrn v. Kübeck

.

zum Botschafter bei der Curie hervorbrachte.

In dem Budget Ausschusse der Reichs rathsdelegation erklärte Graf Andrassy als poli- tischen Zielpunkt die Erhaltung des Friedens. Hierzu sei nothwendig, daß man die Ueberzeugung beibringe, man könne als Freund verläßlich, als Feind gefährlich sein. Bei der Zusammenkunft

ider Monarchen sei die Absicht lediglich dahin ge gangen, den aufrichtigen, guten Beziehungen zu

neuconstituirten Deutschland Ausdruck zu Abmachungen hätten nicht stattgefunden,

dem geben.

der Meinungs? Austausch der Minister sei voll

kommen befriedigend gewesen.

Frankreich. Zwischen der italienischen und

französischen Regierung ist ein Conflict entstanden.

Erstere verlangf von letzterer die Bezahlung von

500,000 Franken, die aus der Abtretung von

Nizza noch in Rest sind. Frankreich stellte jedoch eine Gegenrechnung von 450,000 Franks auf, die

es für Rechnung Italiens auf die religibsen Körper-

schaften der von diesem aufgehobenen Klöster an

Pensionen bezahlt habe, und behauptet, es babe die von Italien eingegangenen Verpflichtungen ein flach erfüllt, worauf aber Italien einwendet, Frank-

reich habe diese Zahlungen aus freien Stücken

und ohne davon Anzeige zu machen, geleistet,

weßhalb dieselben nicht anerkannt werden könnten.

Deputirte des rechten und linken Centrums gaben die ausgesprochene Absicht kund, einen Ge⸗ setzentwurf einzubringen, welcher Thirrs die Präsi⸗ dentschaft auf Lebenszeit überträgt. Die Linke ist dieser Absicht entgegen.

Die Blätter dementiren anscheinend aus zuverlässigen Quellen die Meldung desSiecle, daß Graf Apponyi einen Protest gegen die Roh- stofffölle überreicht hatte; die fremden Mächte, wird erklärt, wollen, ehe sie irgend einen Schritt in dieser Sache thun, den Ausgang der Unter handlungen mit England abwarten. Großbritannien. DieTimes meldet aus Konstantinopel vom 24. d.: Der Zar drüßte in der Unterredung mit Djemil Pascha, die am 19. d. stattfand, wiederholt den Wunsch einer Er höhung der herzlichen Beziehungen mit der Türkei aus. Ferner meldet das Blatt aus Paris vom 24. d.: Wie man vernimmt, hat Frankreich fol- gende Präliminar-Bedingungen Englands für einen neuen Handelsvertrag angenommen: 1) den Ab- schluß eines vollständigen Vertrags; 2) die Auf nahme einer Stipulation in denselben, wonach sich beide Theile einander die Rechte der meist begünstigten Nationen einräumen; 3) Beseitigung der den britischen Schiffen auferlegten Extrasteuer. Es wird ein baldiges Abkommen erwartet.

Frankfurt. Der zweite Tag des Pferdemarkts war gleichfalls vom Wetter begünstigt und waren viele Kauflustige am Platz. Der Umsatz bewegte sich, abgesehen von den ganz schweren Arbeitspferden, mit welchen unsere hiesigen Brauer ihren Pferdebestand für die nun begonnene Suoperiode completirten, meist in Wagenpferden mittleren Schlags, in Reitpferden war das Geschäft weniger ledbaft. Im Ganzen ist das Resultat der beiden verflossenen Tage ein zufriedenstelendes, bei manchen Gastungen, wie z. B. leichteren Arbeitepferden, selbst ein gutes zu nennen.

Darmstadt. Bei dem hiefigen Landgericht ist ein höchst komischer Rechtsstreit anhängig. Ein Bäcker kaufte von einem Handelsmann um den Preis von 150 fl. ein Rind, wobei sich der Verkäufer vor Zeugen geäußert, er wolle dafür jeden Tag 10 Wasserwecke nehmen. Der Käufer verweigert nun, gestützt auf jene Aeußerung, die Zahlung des Kauspreises, liefert aber dem klagbar ge wordenen Verkäufer läglich 10 Wasserwecke, deren bereits mehrere Säcke voll zusammengekommen sind.

Darmstadt. Der auf den 28. d. zur öffentlichen Verhandlungen vor dem hiesigen Bezirksstrafgericht fixirte Preßproceß des Hofgerichtsadvokaten Ohly gegen Pfarrer Baist ist durch Vergleich erledigt worden.

Mainz. Die Probe des neuen zweiten Geleises der hiesigen Eisenbahnbrücke hat dieser Tage stattge⸗ funden. Am 1. October wird das Geleise dem Verkehr übergeben werden.

Cassel. Der Musk tier Wilkel vom 1. Bataillon des 6. thüringischen Jufanterie-Regiments Nr. 95(11. Armee⸗Corps) erhält circa 1700 Thaler und eine silberne Ankeruhr aus den aus Anlaß des Krieges 1870 1871 beim Kriegsministerium deponirten patriotischen Gaben für die Eroberung der ersten feindlichen Fahne.

Karlsruhe. Eine der jüngsten Sitzungen des Schöffengerichtes in Karlsruhe brachte eine Verhandlung, welche von nicht geringem Interesse sür das Publikum war. Es hatte sich nämlich durch chemische Untersuchung ergeben, daß der Himbeersaft, welcher in den Wasserbuden ausgeschenkt wird, durchgängig Arsenik enthält. Es kommt: dies davon her, daß der Saft mit Anilin gesärbt ist, und diese rohe Farbe fast immer arsenikhalltg ist. Die That; sache lag dem Gerichte klar vor Augen in dem Arsenik, welches die Chemiker aus dem Syrupe dargestellt hatten, und konnte nicht bestritten werden. Nur der Umstand, daß die Veikäuser selbst die Gefährlichkeit ibrer Waare nicht kannten, für deren Zustand sie aber immer verant lich bleiben, vermochte das Gericht nur eine geringe Geld.: strafe zu erkennen. Diese Fruchtsäfte, deren Verbrauch gegenwärlig sehr allgemein ist, werden im Großen in chemischen Fabriken dargestellt, und bei dem leider so weiten Gewissen der Indufürte überwiegt der Vortheil des Verkäufers immer den des Verbrauchers. Dem Publikum wird aber diese Enthüllung zur Warnung dienen, jenen rothen Saft in den Wasserbuden zu meiden und sich selbst vor Schaden zu schützen, denn unmoͤglich kann die Polizei täglich in den Buden Untersuchung vornehmen, ob der Himbeersaft auch wirklich von Himbeeren herstammt, und nicht aus Traubenzucker und aus Theer gewonnenem, mit Arsenik bereitetem Anilin dargestallt ist.

Coblenz. Die bet Andernach kreuzenden Personen und Güterzüge geriethen am 25. d. derart in einander daß von letzterem mehrere Waggons total zertrümmert wurden; ein Menschenleben ist dabei nicht zu beklagen, indem das Personal mit dem Schrecken davon gekommen ist.

Paris. Im Indre-Departement spielte neulich vor dem Zuchtpolizeigerichte von Le Blanc ein Proceß, der wieder aufs Neue von dem beklagenswerthen, unter der sranzösischen Landbevölkerung noch herrschenden Aber- glauben Zeugniß ablegte. Am 28. Juli hatte ein surchtbares Gewitter in der Gemeinde Las Cbatte-Langlin großen Schaden angerichtet. Unter dem Vorwande, daß

einer Protesston und Glockenläuten, das Unglück hätte verhindern können, stürzten sich die Einwobner in die Kirche, unlerbrachen die Messe, verjagten den Pfarrer und überließen sich den unwürdigsten Ausschreitungen; dann drangen sie, während der Pfarrer sich in der Sak eistei versteckt hielt, in seine Wohnung, warfen die Kleider zum Feuster hinaus, schlugen die Personen, die sich ihrem Treiben widersetzten und drohten den Pfarrer zu lödten, weil er den Hagelschlag bestellt habe. Zebn Weiber und vier Männer erschienen deßhalb auf der Anklagebank; vier wurden freigesprochen, die anderen zu Strafen von zwei Tagen bis zu drei Monaten und zu den entsprechen⸗ den Geldbußen verurtheilt.

D. Frankfurt a. M., 26. Sept. Die Börse zeigt sich noch immer, jedem Versuche gegenüter, die Course nach oben zu treiben, zurückbaliend. Dies war auch heute wieder der Fall, indem Speculationseffecten anfänglich ca. 3 fl. höher gingen als gestern, da aus Wien gute Course kamen und man die Mindereinnahme von 144 000 fl. als einerelativ günstige ansay, weil ihr im Vorjahr eine große Mebreinnahme gegenüberstand. Bald jedoch gewann, durch flauere Berliner Notirungen unterstützt, die Contremine wieder die Oberhand und die ganze Avance ging so ziemlich wieder verloren. Nur Lombarden hielten sich gut. Auch auf den übrigen Gebieten des Courszettels häl! die Unbeweglichkeit an. Banken balancirten nur um Bruchtheile hin und her. Vereinsbank heute matter, Darmstädter, Deutsche Effectenbank, Baubank ꝛc. ꝛc. fest. Württemb. Gattungen beachtet. Rheinische Credit bei guter Frage. Bei Bahnactien, Prioritäten, Loosen und Staatspapieren kam nirgends ein auch nur mittelmäßig lebhaftes Geschäft zu Stande, die Umsätze waren minimal, bei einer überwiegenden Mehrzahl gleich Null. Doch hielten sich Preise ziemlich unverändert. Von deutschen Bahnen bayrisch Ost abermals flauer. Französ. Rente bei 87 umgehend. Von Pfandbriefen bayerische und rheinische beliebt. Von letzteren gelangt am 2. October eine neue Serie zur Emission.

Productenbörse zu Friedberg

am 26. September. Heutiger Preis loco Waizen, fl. 14 ½¼½ ½. Korn, fl. U ½. Gerste, fl. 10½ 0 Hafer, fl. Kartoffeln, fl. 1%. Alle Preise verstehen sich 200 Pfund 100 Kilo.

Wegen des israelitischen Feiertage nächste Börse Dienstag den 1 Oetober.

Ditte an alle edlen Menschensreunde um Hülse Im Frübjahr d. J. starb nach langem Schwind⸗ suchtleiden Lehrer Eckhardt zu Berkersheim, Provinz Hanau, 51 Jahre alt. Der Verstorbene hinterläßt eine schwache und arme Wittwe mit 6 unversorgten Kindern, wovon das jüngste kaum 8 Jahre alt ist. Ich wende mich deßhalb an Euch Ihr edlen Menschenfreunde mit der Bitte einige Brosamen des Ueberflusses zur Rettung dieser Unglücklichen beizusteuern. Nieder ⸗Florstadt den 20. Sept. 1872. A. Volk, Lehrer.

Zur Entgegennahme von Gaben werden alle Lehrer gebeten. Die Expedition d. Bl. erklärt sich zur Annahme von Gaben bereit.

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