Ausgabe 
28.5.1872
 
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zu Theil und namentlich von Seiten unserer Schuljugend noch vielsach der Brut und den Ciern aller Vogelarten mit Eifer nachgestrebt. Einsender dieses hat deshalb mit Freuden die in Nr. 56 Ihres Blattes enthaltene, die be siebenden Schutzbestimmungen in den Gemeinden ein schärfende und insbesondere auch das Einschreiten gegen den srevelbasten Unsug der von strafrechtlicher Verfolgung noch ausgeschlossenen schulpflichtigen Kinder anordnende Verfügung der hiesigen Verwaltungsbehörde begrüßt, hofft mit derszlben, daß die guten Früchte hiervon in Stadt und Land nicht ausbleiben mögen und will hiermit auch seinerseiis ein Scherflein zu den auerkennenswerthen Be sirebungen in der vorliegenden Frage noch besonders bei- getragen haben.

Darmstadt. Ein wolkenbruchartiges Gewitter, welches sich am 24. Mai Abends von 10 Uhr an fünf Stunden lang über der ganzen Gegend entlud, hat aber mals unberechenbaren Schaden verursacht. Insbesondere scheinen die an der Bergstraße gelegenen Orte, namenllich Jugenheim, Auerbach, wo das Wasser die Bewohner nöibigte, in die oberen Stockwerke zu flüchten, auch Häuser zerstörte, entsetzlich gelitten zu haben. Nicht minder der ganze Vor-Odenwald, dessen ausgedehnte Wiesengründe einem See gleichen. mungen unserer sonst so wasserarmen Residenz nicht ge wohnten Gegend ebenfalls das Schauspiel einer solchen, denn der neue nordwestliche(Blumenthal'sche) Staduheil ist durch den enorm angeschwollenen Darmfluß, der Dämme durchbrochen u. s. w., so weit das Auge nur reicht, lief unter Wasser gesetzt, welches an den Straßenanlagen ent setzlich gehaust hal. Man muß auf die betrübendsten Nach richten vom Lande gefaßt sein.

Aus dem Nied. Die seit etwa 14 Tagen fast unguf⸗ horlich vom Himmel strömenden Regengüsse haben im Ried an vielen Orten Ueberschwemmungen verursacht, die unsere Erndteboffnungen sehr verringert haben. Hoffen

Hier bietet sich der an Ueberschwem;

wir, daß der Himmel endlich einmal ein freundlicheres Gesicht zeige.

Aus Rheinhessen. Unlängst ist in Wendelsheim ein Fund von fossilen Ueberbleibseln einer urweltlichen Fauna gemacht worden, die in wissenschaftlichen Kreisen großes Interesse erregt. Bei dem Ausgraben eines Brunnens entdeckte ein Bauer Knochen, die bet der späteren Zusammensetzung sich als das ziemlich vollständige Gexüste eines ca. 20 Fuß langen, zu der Robben-Art ge hörenden Thieres der Urzeit erwiesen.

Schlußbemerkung.

A Friedberg. Der Herr Verfasser desEinge⸗ sandt bezüglich der Lehrer-Besoldungs-Verhältnisse hat einer darauf erfolgten, aus Versehen der Redaction oder des Setzers mitErwiderung überschriebenen Er- läuterung einen weiteren ArtikelZur Aufklä⸗ rung entgegengesetzt und schließlich eineBerich⸗ tigung dieser seiner Aufklärung folgen lassen, und ist hierauf, in Wiederholung der in derErwiderung ange wendeten Schreibweise nichts weiter zu sagen, als: der Herr Einsender möge sich die Mühe geben, an maßgebender Stelle genauere Erkundigungen einzuziehen, und er wird Stoff zu weiteren Berichtigungen seiner Aufklärung finden und z. B. erfahren, daß die Besoldungen der Stadt Schullebrer nicht, wie er in seiner Aufklärung angibt, etwa 590 bis 475(soll wohl beißen: 475 bis 590) Gulden, sondern 475 bis über 700 Gulden betragen ꝛc. Hier⸗ mit soll keineswegs die durch die Zeitverbältnisse bedingte Notbwendigkeit einer weiteren Aufbesserung bestritten, sondern nur die Art und Weise abgewehrt werden, in welcher eine einfache Darstellung dessen, was Seitens der Stadt für das Schulwesen überhaupt geleistet wird und werden muß, mißdeuntet worden ist; die deßfallsigen Unter⸗ stellungen des Herrn Einsenders mögen als das Product

einer etwas überschwänglichen Einbildungskraft angesehen und ihm zu Gute gehalten werden und ihm überdieß, wenn er Lust hat, die Sache noch weiter breit zu treten, das Feld allein überlassen bleiben!

Literari sches.

Die letzten Lieferungen desHessischen Gedenk⸗ buchs enthalten wieder viele werthvolle Illustrationen, so das Portrait Ihrer K. H. der Prinzessin Alice in Stahlstich, verschiedene Blätter von Camphausen und Fikentscher und eine Specialkarte zu den Kämpfen an der Loire. Das Schlußkapitel schildert die Gründung des neuen deutschen Kaiserreichs in frischer lebendiger Sprache, und bildet einen würdigen Abschluß der Kriegsgeschichte. Wichtige Beilagen sind die Zusammenstellung der voll⸗ ständigen Verlustlisten der Hessischen Divission nach den amtlichen Veröff e ntlichungen und die Liste der an Militär und Privatpersonen verliehenen Ehrenzeigen. Im letzten Heft befinbet sich die vollständige Subpscribentenliste und ist die staitiiche Anzahl derselben ein Beweis, daß sich das Werk in allen Kreisen eingebürgert hat. Der Reigertrag dieser Lieferung kommt den Invaliden zu gut. Zugleich weisen wir darauf bin, daß die Verlagshandlung den Abonnenten des Weikes das Anrecht zum billigen Bezug eines großen Kunstblattes, welches den Ruhmestag der hessischen Waffen in dem deutsch-französischen Krieg zur Darstellung bringt, einräumt. Das in stattlichem Format erschienene Gedenkblatt veranschaulicht den Angriff der 1. Insanterie-Brigade gegen Amanvillers. Voller Leben und Bewegung, dabei ächt künstlerisch und durchaus wahr⸗ veitsgetreu ausgeführt, ist es für Diejenigen, welche an dem ewig denkwürdigen 18. August so tapfer mitgesochten haben, ein Andenken von bleibendem Werth, und den Zurückgebliebenen ein getreues Bild der Schrecken dieser Riesenschlacht.

N 7 Holz⸗Versteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf.

1438 Montag den 3. Juni werden in den Dißtikten Salzlackenkopf, Hirtsprung, Tiefestruth, Wolfrain, Kühunner, Zipfen, Sauersumpf, Fischwäsem und Breit kopf versteigert:

A. Brennbolz.

Holzart. Scheuuh. Prügelh. Stockb. Reish. Raummeter. Buchen 572 218 90 176 Eichen 93 36 74 24 Nadelholz 8 6 7 4 690 As pen 8 2 76

B. Bau- zc. Holz.

4 Eichen⸗Stämme von 60 115 Centimeter Durch⸗

messer und 46 Meter Länge mu 11,28 Festmeter,

15 Nadel- Stämme von 20 34 Centimeter Durch-

messer und 616 Meter Länge mit 9.47 Festmcter,

2 Buchen⸗Stämme von 4758 Cent'meter Durch

messer und 68 Meter Länge mit 3,03 Fefimeter, 30 Fichten⸗Stangen mit 2.40 Fesfmeter.

Die Bersteigerung degiunt Morgens präcis 9 ÜUbr. Zusammenkunft im Difirikt Salzlackenkopf auf der Eichelstorf⸗Glashütter Chaussee Nr. 1.

Das in den Olstrikten Sauersumpf, Breitkopf und Zischwäsem vorkommende Holz wud bei der Versieigerung nicht vorgezeigt, die Steigerer wollen sich dasselbt vorher von Groß herzoglichem Forflwart Jann in Etichelsdorf zeigen lassen.

Bel dem Eichenscheitholz findet sich sür Glaser und Küser brauchbares Werkholz.

Das Holz ist durch neugehaute Wege gut auf die Schotten⸗Niddaer Staatsstraße abfahrbar.

Eichelsdorf am 21. Mai 1872.

Großberzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Hep er.

Holz- Versteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Hoch- Weisel.

1440 Dienstag den A. Juni d. J., von Morgens präcis 9 Uhr an, werden in den Oicfrikten mittlerer

und vorderer Köppel und Thierberg öffeptlich verftelgert: 50.8 Raummeter Buchen- Scheitholz,

20 1 Fichen⸗ 45 5 Buchen⸗Prügelholz, 4 9 Eichen⸗ 1 6 5 Erlen- 1 1 Abc pen⸗ 5 1635* Buchen⸗Stockholz, 18 5 Eichen⸗ Erlen⸗ 7

1 1150 Wellen Buchen Reisholz. 97b0 desgleichen aus 1. und 2 Durchsorstung,

200 Eichen⸗Rele holz, 200 1 Nadel⸗ 5 9 Welch⸗

4 Cichen⸗Stämme mit 1.06 Cubkmeter,

53 Nadelhelzstangen mit 0,27 5 Zahlungefrist bis Ende Seplember d. J. Zusammenkunft in Vodenrod.

Buß bach den 25. Mal 1872. Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. Dittmar.

Sicherste und billigste Anlehensloose.

1435 Meininger fl. 7 Loose höchster Preis fl. 45,000. Brausschweiger Thlr. 20. 1 Thlr. 80 000. 3% Oldenburger 7 40. 5 17. 35,000. 4% Raab,Grazer100. 1 50,000. Ungarische fl. 100.* 1 5 fl. 150.000. Coursmäßig zu haben im Bank. und Commissionsgeschäft von 2 Leopold Schwab& Cie. in Frankfurt a. M., (3045) Bleidenstraße 17.

Holz Nerstei gerung. 1432 Freitag den 31. d. Mio., Vormittags um 9 Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald, Distrikt Alterschlag und Grauerberg, folgende Holzsorti⸗ mente öffentlich meistbtetend versleigert:

20 Raummeter Buchen ⸗Scheitbolz,

19* Buchen⸗Prügelbolz,

45 5 Buchen Stockholz, 2650 Stück Buchen Wellen,

750 Eichen⸗ 1 2450 Nadel⸗*

2 Nadel⸗Stämme und

319 Nadel⸗Stangen.

Die Zusammenkunft i auf der Waldbahn oberhald den drei Eichen.

Gegen vorschriftsmäßige Büͤrgscheine wird Zahlungs frist bis 1. Sevtember d. J. gestattet.

Rodheim am 23. Mai 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterel Rodheim. 12 d. B.:

Wehrheim, Beigeordneter.

GrassaamenPersteigerung.

1449 Montag den 3. Juni. Vormittags 10 Uhr, kommt in dem Wirthschaftstokal von Karl Hermes dahlet die diesjährige Grassoamen-Erndte aus den Freigerrlich von Franckenflein'schen Waldungen zur öffentlichen Ver⸗ stelgerung. Ockfladt den 25. Mai 1872.

Der Freiherrlich von Franckenfsein'sche Obersörster

Rumpf.

Arbeits-Versteigerung.

1439 Samftag den 29. Mai, Nachmittags 1 Uhr, sollen in hiesigem Rath bause nachstebhende zur Herstellung der Pfarr- und Schulhofraithe erforderlichen Arbelten, sowie das Anfahren und Zerschlagen von Unterbaltungs⸗ steinen an die Wenigsinebmenden veraccordirt pn Schreiner- und Glaserarbeit veranschlagt zu 5 43

Schlosserarbeit

Weißbinderarbelt 42 55 Pflasterarbeit 179 1 Maleriallteferung 98 58 Brechen, Anfah en und Zerschlagen von

Unterbaltungssleinen 17 168 Bönstadt den 23. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermelsterel Bönstadt. Geibel,

Einen Lehrjungen

sucht Franz Reitz, Bäckermeister.

1436

6 Krampf,

Mobiliar- Versteigerung. 1437 Mittwoch den 29. Mai, Vormittags 10 Ubr, werden dit zum Nachlasse des Jobe. Ddeil auf der Brunnenmüßble dei Nieder⸗Ros dach gebötenden Gegen⸗ flände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung verffeigert:

1 Pferd, 1 Kuh, 1 Rind, 20 Hübner, 4 Enten,

1 Hund, 1 vollsändiger Oekonomie-Wagen, 1 Pflug,

1 Egge. 1 Scdielkarrn und sonstige Ockoenomiege⸗

räthschaften u. s. w.

Nieder⸗Rosbach den 24. Mai 1872.

In Auftrag: Groß berzoglichen Landgerichts Friedberg. Groß berzogliches re Nieder⸗Rosbach.

riß leinene Caschentüchtt,

1136 gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, Aermel, Herrenkragen, Vorhemden, Kragen-e Manschettenknöpfe, Hosen⸗ träger, Moiréschürzen sowie Myrten⸗ kränze bei K. Friedrich neden der Polt.

Ladenmädchen

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Das von Bezirksfeldwedel Eimer seither in einem neuerbauten Hause bewohnte Logis ist sofort anderweitig zu vermiethen. Nähere Auskunft ist bei demselden zu erfragen.

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