d muß d
nders sieht es mit dem Vetgiften. Das Vergisten it
„
Ferner und um die Korndiemen; sind die Wände genügend glatt, Feldmaus in dem Graben bleiben und wird ann erschlagen. In der Nähe Hildesbheims wurde am Abens um eine eden gesetzte Forndieme ein Graben ge⸗ agen; am anderen Morgen fanden sich in demselben 500 Mäuse. Auch diejenigen Mäuse, welche mit den Zarben in die Dieme gekommen sind, werden durch die Fräben gefangen, indem die Thiere von Zeit zu Zeit aus er Dieme herauskommen müssen, um zu trinken. Ferner at der bekannte schlesische Landwirth Herr v. Rosenberg⸗ ipinski eine Methode veröffentlicht, bei welcher die Mäuse urch Anwendung von Rauch in ihren Löchern erstickt Herden sollenz sein Verfahren ist in den meisten land⸗ dirthschaftlichen Zeitungen mitgetheilt worden. Es muß gegeben werden, daß keine dieser eben genannten Ver⸗ älgungsmethoden einen durchgreifenden Erfolg gehabt hat, umal da keine derselben allgemein angewandt worden ist, ber dafür haben jene Arzen der Vertilgung das für fich, aß sie von keinen sonstigen Nachtheilen begleitet sind.
10 man Gräben um die einzelnen Felostücke
e
eerführerisch, weil es verhältnißmäßig am wenigsten NMühe und Nachdenken erfordert, zumal da die Erlangung ies gewünschten Giftes den Consumenten, gelinde gesagt, außerordentlich erleichtert wird. Ein Apotheker eines Keinen Landsiädtchens verkaufte in wenigen Wochen 16 Centner Arsenik. Sollte dieser Arsenik wohl in erlaubter Deise innerhalb der Gebäude verwandt worden sein? Ein underer Apotheker in Westfalen hatte schon vor einiger zeit 150 Ctr. Weizen zum Vergiften gebraucht und be⸗ Fbäftigte 20— 30 Arbeitsleute mit der Anfertigung des Mäufegiftes. Täglich finden wir in politischen und land⸗ Birthschafilichen Zeitungen längere und kürzere Anzeigen don Apothekern, Chemikern und Kammerjägern über ihre löchst vortrefflichen Gispräparate. Was ist die Folge des Zergiftens gewesen? Genau dieselbe, wie bei den erst⸗ genannten Vertilgungsmetvoden: die Mäuse werden weniger, zerschwinden aber trotz alles Vergiftens erst dann, wenn lie Witterung ihnen den Krieg erklärt, und weil das Wetter es in diesem Herbstie mit den Mäusen gut meinte, o haben sich dieselben trotz alles Giftes lange und zahl⸗ eich genug gehalten.(Schluß folgt.)
D. Frankfurt a. M., 23. Nov.(Börsenwoche zom 16.—22. November.) Unter mancherlei ungünstigen
Einflüssen konnte die Börse, auf welche auch die Partei-
lämpfe in der französischen Nationalversammlung ver⸗ fimmend einwitrkten, keine enischiedene Richtung einnehmen. Staatsbahn, mit 363½ am Samstag eröffnend, schlossen seute 364½. Sie wechselten mit Creditactien in der
sationen sta nut fl. 7000) bereits escomptirt hatie. Creditactien, am waren am Aufang der Woche ziemlich vernachlässigt, später
Elisabeth neue Emission, Franz⸗Joseph und Voralberger
Gunst der
bhaberei erreichte M N den 66er. 65 1e chten am Montag beinah
stern 14 7 in diesem Effect starke Reali⸗ 5 und trat eine Verflauung des Courses ein, da die Speculation den erwarteten günstigen Auswels(Minus letzten Samstag 366, blieben heute 364½. Lombarden jedoch in stärkerer Nachfrage; trotzdem vermochten sie ihren Stand vom Samstag, zu 219 nicht mehr zu erteichen und schlossen 217½. In österreich. Bahnactien ging
statt. Albrecht 1 fl. höher, ebenso Ungar. ⸗Galizische höher;
haben alle Einbußen aufzusreisen, Nordwest sogar um 2 fl. Von deutschen Bahnactien Bayr. Oftvahn 30% nledriger; hessische Ludwigbahn und Pfälzische Maxbahn eiwas matter. Das Geschäft in Wiener Bahnactien hat in den letzten Tagen von seiner früheren Lebhaftigkeit sehr nachgelassen. Dieselben haben gegen die Vorwoche(1069—56) einen Rückgang pon 13 fl. erlitten. Deutsche Bankactien waren, mit wenigen Ausnahmen, nicht stark im Verkehr; obgleich gegen Wochenende in festerer Haltung, schlossen dieselben doch meistens mit nachgebenden Coursen. Oesterreich⸗ Deutsche Bank, welche nächste Woche den 26. d die Actien der franco österreich⸗ ungarischen Bank am hiesigen Platze zur Subscription bringt, hielten sich fest zu 129. Ueber die Prosperität des Instituts der Deutschen Handelsgesell⸗ schaft vernimmt man Günstiges, so daß deren Aclien, die seit der Vorwoche 2% stiegen, noch einer weiteren Courssteigerung fähig erscheinen. Deutsche Vereinsbank um 1½% matter. Darmstädter Bankactien blieben gegen die Vorwoche um 7 fl. niedriger. Württemberg. Vereinsbank behauptet zu 199. Provinzial⸗Disc onto um 2½% niedriger. In Anlagepapieren, sowie in allen anderen Gebieten war es still und unterlagen Course nur unbedeutenden Variationen. Oesterreich. Silber- und Papierrente gegen ihre vorwöchentliche Notiz je um 1¼% höher. Von Loosen Braunschweiger gefragt und besser. Die neu eingeführten 4½% Prioritäten der Hannover⸗ Altenbeckener E. B. wurden 96/8, die Actien der Rjäsh⸗ Wjäsma E. B. zu 88⅝ gehandell. Von Wechseln Amster⸗ dam matter, Paris höher, London und Wien unverändert. Von Sorten Napoleons niedriger. Nach schrift. Der günstige Bankausweis, welchen London sandte, sowie in Folge dessen festere Course von Berlin und Wien, brachten die bisherige Leihargie zum Weichen und schlossen Credil⸗ actien bei lebhaftem Verkehr zu 366, analog dem höchsten Cours der Vorwoche. Staatsbahn bei guter Frage mit 365½ schließend. Für Banken im Allgemeinen besseres
wenig um und fanden nur geringe Coutsderänderungen
Animo, speciell höher notiren Rheinische Effectenbank,
Wechslerbank, Deutsche Vereinsbank, Wiener Unionsbank und Württemberg, Vereinsbank. Uebrige Werthe ohne
Veränderungen.
Marktberichte. 5
Grünberg, 23. November. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 14 fl. 40 kt.; Korn(90 K.) 8 fl. 24 kr.; Gerste(80 K.) 7 fl. 30 kr.; Hafer(60 K.) 4 fl. 15 kr.; Molter(90 K.)
fr., 30 k.; Erbsen(fth K.) 9 fl. 52 kr.; Linsen (100 K.) 14 fl.— kr.; Saamen(90 K.) 15 fl. 15 kr.; Kartoffeln(100 K.)— fl.— kr.
Mainz, 22. Nov. Das dießwöchentliche Gelraibe⸗ Geschäft verlief ohne Animo und geschehen Umsätze unter kleinen Coursschwankungen zu beinahe, vorwöchentlichen Preisen. Am heutigen Markle war der Verkehr etwas belebter bei unverändetder Stimmung. Zu notiren ist: Waizen effectiv 14 bis 15¼ fl., per März 14% bis 1ůõ7* fl. Korn effectiv 10—10½½ fl., per März 10½ fl., Gersle, Pfälzer, 10¾— 105 fl., Franken 11 bis 11½ fl., Hafer effectiv 4 fl., per März 5 fl.— Rüböl nicht belebt, aber fest, effectiv rohes 22¼— 23 fl., gereinigtes 24 fl. ohne Faß, per Mai 24½— 24 ½ fl. mit Faß Kohlsamen 19½— 20 fl., Mohnöl 36 fl., Leinöl 24 fl. Hülsenfrüchte verkehrten ruhig zu unveränderten Preisen⸗ Deutscher Kleesamen 27— 28 fl., Luzerner 30— 31 fl. Repskuchen 84— 90 fl..
Bitte.
Da wit beabsichtigen wiederum eine Christ⸗ bescheer ung für die Kinder, welche die hiesige Kleinkinderschule besuchen, zu veranstalten, so bitten wir die Bewohner unserer Stadt uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Bei der theilweisen Theue⸗ rung und den sonst doch günstigen Verhältnissen hoffen wir um so mehr auf milde Herzen fur unsere Kleinen. Frühzeitige Einhändigung der uns zugedachten Geschenke wäre sehr erwünscht.
Hilda Dieffenbach. Johannette Klipstein.
Wilhelmine Diegel. Emilie Trapp.
Auguste Klipstein. Christiane Werner.
Proc lam.
3135 Nach eingegangener glaubhafter Anzeige ist das Sermögen des Johannes Heßler, Heinrichs Sohn, on Mittelbuchen überschuldet. Behufs Abwendung des förmlichen Concurses wird zum Versuch der Güte und zur summarischen Anmeldung der Forderungen
Termin auf den 3. Dezember d. J., Vormittags
9 bis 10 Uhr,
in das Local des unterzeichneten Gerichts, Schloßstraße Nr. 26, anberaumt, in welchem sich die Gläubiger beim Kechtsnachtbeil, daß die Ausbleibenden als dem Be · schluß der Mehrheit bettretend angeseben werden. einzu⸗ enden haben. Ein etwaiger Vergleichsbescheid wird hurch Anschlag im Gerichtslokal eröffnet.
Hanau am 5. November 1872.
Königliches Amtsgericht Abtheilung II. C ö st er. dt. Strohmaper.
Versteigerung eines Faselochsen.
3255 Mittwoch den 27. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird auf hlesigem Rathbause ein gemeinheitlicher Fasel⸗ achse öffentlich an den Meiftbietenden versteigert. Bad- Naubeim am 23. November 1872. Großherzogliche Bürgermelsterel Bad⸗Nauhe im. Sr l.
Ohne Mediein.
Brust- und Lungen-
kranke fiaden auf naturgemäßem Wege selbft in verzweifelten und von den Aerzten für unbeilbar erklärten Fällen radicale Hei⸗ lung ihres Leidens
ohne Mediein. Nach spezieller Beschreibung der Krank- heil Näheres brieflich durch Dir. 15 H. Fickert, Berlin, 2013 allstraße Nr. 23.
Obne Medicln.
Mühlsteine
Friedr. Holl in Worms.
Packflachs
—
ue zug
ernennen geruht. Braunfels den 20. November 1872.
Bekanntmachung.
3247 Des Fürsten zu Solms Braunfels Durchlaucht haben den seitherigen Rechtsanwal und Notar Herrn Staudinger zu Wetzlar vom 1. Dezember c. ab zum Kammerdirekter zu
Fürstliche Rentkammer. Stephan.
Wurmpatronen
das Stück zu 3 kr.,
Brustpastillen, 1585 ärztlich empfohlen als bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals⸗ u. Brustleiden, in Schachteln à 17 ke zu haben bei Hofapotheker Sturmfels.
— 2 2 32 2 uhelm. 38 75* 2 2 2 5 — 8 2 88 8 88 Die soeben erschienene Nr. 8 enthält: 83
Her Buchführer von Lemgo. Roman von Georg Hesekiel.(Fortsetzung.)— Der Fetischdienst von
Lourdes.— Lothringer Fahrten.— Von Richard Andree. V. Im Waskenwalde. Mit 4 Illustrattonen von Th. v. Eckenbrecher.— Am Familientische: Die Rekruten von Pompell. Mit 8 Illustrationen.— Der Schieds- spruch des Kaisers. Mit einem Kärtchen des San Juanarchipels.— Das Drelkalserzelt zu Wustermark. Mit Origin alzeichnung von C. Rechlin Sohn.
fehlen sich
Schimpff in Friedberg.
Ein Zapfjunge a2i0 wid gehael. Wo: Jagt die Erpede b. l
Kapitalausleihung.
300 fl. legen in der Kirchenkasse zu Ober-Rosbach
3206 Frtedberg.
ist zu haben in bester Qualtlät bet M. D Loeb.
gegen genügende Sicherheit 3251 Werner, Kircchenrechner.
zu 5% zum Ausleihen bereit.
Kalender pro 1873.
Gustav⸗ Adolf Kalender 8 kr. Hessischer Hausfreund 8 Katholischer Bilderkalender 9„ Illustrirter Familienkalender 18 Lahrer Bote, gestempelt 11, Landkalender 1„
7 8 dürchschossen 6„
Vorräthig bei Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg.
8
Empfehlung.
3210 Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich seit beute bein großes Lager in allen Sorten Schuben und Stiefeln errichtet habe. Durch direkte Einkäufe bin ich in den Stand gesetzt, zu sebr billigen Preisen abzusetzen; ganz besonders preiswürdig kann ich gefütterte Lederschuhe mit Holzsohlen abgeben.
Assenheim den 21. November 1872. Carl Bopp III.
3256 Ein zur Nachzucht geeigneter
Zuchtochse,
Vogelsberger Race, wird zu kausen gesucht. Bad⸗Naubelm. Schutt, Hürgermeister.
Porzügliche Jlammzkohlen 3258 find fortwährend bei en mich
Eine schöne große Wohnung
3248 ist zu vermiethen. W? sagt die Exped. d. Bl.
Glacé-MHandschule e 8, F 800


