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diener ⸗Penstontrungsgesetzes bestimmt, wit verlautet,
1872.
Dienstag den 26. März.
2 36.
berhessischer Anzeiger.
Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. U
Aim
1. April
dreimal erscheinen.
388 kr., mit Bestellgeld 47 kr.
beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“; derselbe wird auch ferner wöchentlich nement beträgt bei den Kais. Reichs-Poststellen vierteljährlich
nur
30 kr.
Das Abon—
Bei der Verlagsexpedition kostet der„Anzeiger“ pro 2. Quartal A bonnements- Anmeldungen bitten wir baldigst zu machen, damit vollständige Exemplare geliefert werden können.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Unterstützungen aus der Mathilden-Stiftung der Provinz Oberhessen für 1871.
An die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
Diejenigen von Ihnen, in deren Gemeinden sich Wittwen oder Waisen von im Kriege 1870%71 gefallenen oder
Friedberg am 23. März 1872
in Folge von
Krankheiten gestorbenen Soldaten, die keine Chargen bekleiden, und nicht zur Reserve oder Landwehr gehören, befinden, haben dies
binnen 8 Tagen unfehlbar anzuzeigen und zugleich deren Familien- und Vermögens
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und sonstigen Verhaltnisse näher darzustellen.
en Die Feldstrasen von der ersten Periode 1872 können an den besmmen Zahltagen. Dienst Als besonderen Erbebungstag bestimmen wir für den Landgerich tsbezirk Butzbach Fre
Herrn Gastwirth Joutz in Butzbach.
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Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses im Interesse ihrer Orteangehörigen mit
15. April die Mahnung ersolgt. Friedberg den 21. März 1872.
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ag und Donnerstag an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. tag den 3. April d. J., Nachmittags von 2 bis 3 Uhr, dei
dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem
Großberzogliches Rentamt Friedberg. Lin deck
Deutsches Reich. Darmstadt. Die von der Regierung ge— machte Vorlage über die Revision des Civilstaats—
u. A., daß die Pensions berechtigung nicht mehr, wie seither, von dem Tage bes ersten Decrets, sondern vom Tage der Verpflichtung für den Staatsdienst eintreten soll, eine Vergünstigung, durch welche einzelne unserer Staatsdiener sechs, ja sogar zehn Jahre bei der Berechnung ihtes Dienstalters zugerechnet erhalten würden. Die Pension, welche nach den ersten zehn Jahren ge— währt wird, soll anstatt der seither festgesetzten sechs Zehntel in Rücksicht auf die erhöhten Ge— halte nur noch fünf Zehntel des mit der Stelle verbundenen Gehalts betragen. In demselben Ver— hältniß sind die Pensionen der höheren Dienst— altersclassen vermindert.— Als Nachfolger des in Ruhestand tretenden Prälaten Dr. K. Zimmer- mann wird Hofprediger Dr. Bender vielfach ge— nannt. Von anderer Seite hofft man jedoch, daß der Superintendent Dr. Schmidt von Mainz zum Nachfolger Zimmermanns ausersehen werden wird.
— Nach dem Militär⸗Verordnungsblatt wurde
dem Major Ramstädter vom 2. Großh. Hessischen Infanterie Regiment Nr. 116 mit Pension und ber Regimentsuniform der Abschied bewilligt und Major von Goetze vom 2. Nassauischen Infan— kerie-Regiment Nr. 88 ale Bataillons-Commandeur I das 2. Großh. Hessische Infanterie Regiment Nr. 116 versetzt. Friedberg. Der Geburtstag des deutschen Katsers wurde in unserer Stadt ganz in der Weise festlich begangen, wie das be- treffende Comité in seiner vorausgegangenen Ver- öffentlichung angekündigt. Durch Ausstecken von Fahnen hatte die Stadt schon am frühen Morgen ein fesliches Ansehen gewonnen. Bei dem Fest— isen im„Hotel Trapp“ war eine ziemlich zahl- liche Gesellschaft betheiligt. Am Abend füllten sich die Räume der„Drei Schwerter“ mit Fest— sheilnehmern und verlief das Banquet in würdigster Weise, burch Ansprachen, Musik- und Gesangs— Vorträge belebt.
Mainz. Dem evangelischen Pfarrer Bauer wurde das franz. Sanitätskreuz verltehen.
— Der bisherige Redacteur der„Mainzer Zeitung“, Dr. Sausen, legt die Redaction dieses Blattes nieder und wird dieselbe an einen geist⸗ lichen Herrn übergehen.
Berlin. Der Kaiser empfing an seinem Ge— burtsfeste die Glückwünsche des Hofstaats und der Commandeure der Leibregimenter, hierauf die der Mitglieder der königlichen Familie, der fürstlichen Persönlichkeiten, sowie der activen Staatsminister.
— Das„Armee-Verordnungs-Blatt“ enthält wiederum einen Bericht über Nachforschungen von 14 verschiedenen Truppentheilen nach dem Verbleib von zusammen 172 vermißten Mannschaften, unter denen sich allein 58 vom 61.(8. Pommterschen) Infanterieregiment befinden, die fast alle seit den Gefechten bei Talant, Dijon, Prauthoy(21., 23. und 28. Januar 1871) vermißt werden; Leute von anderen Regimentern sind bei Wörth ver— wundet worden und seitdem verschollen.
— Dem Bundesrath ist der Entwurf eines Nachtrags zum Haushaltsetat des deutschen Reichs für 1872 zur Beschlußnahme vorgelegt worden. Dieser Nachtrag ist in Ausgabe auf 182,491 Thlr., nämlich auf, 180,491 Thlr. an fortdauernden und auf 2000 Thlr. an einmaligen außerordentlichen Ausgaben, und in Einnahme auf 38,475 Thlr. festgestellt. Die Mittel zur Bestreitung des Mehr- bedarfs von 144,016 Thlr. sollen durch Beiträge der einzelnen Bundesstaaten nach Maßgabe ihrer Bevölkerung aufgebracht werden. Von obiger Summe der Ausgaben sollen 60,395 Thlr. auf das Reichskanzleramt, darunter 6000 Thlr., um den Gehalt des Präsidenten des Reichskanzler— amtes behufs Gleichstellung mit dem Chef der kaiserlichen Admiralität auf 12,000 Thlr. zu er— höhen, 22,320 Thlr. sind für das statistische Amt erforderlich. Für die Marineverwaltung werden 109,896 Thlr. beansprucht, darunter 12,000 Thlr. für den Chef der Admiralität, 97,496 Thlr. für die zum October stattfindende Indienststellung eines Geschwaders. 6900 Thlr., fallen auf den Etat des Rechnungshofes und 3300 Thlr. auf den Etat des Reichs-Oberhandelsgerichts. Die ge— nannte Einnahme von 38.475, Thlr. ergibt sich aus den Beiträgen von Elsaß Lothringen zu den Ausgaben für das Reichskanzleramt, den Rechnungs— hof und das Reichs-Oberhandelsgericht,
— Der„Reichs anzeiger“ veröffentlicht den
vom Kaiser sanktionirten Staatshaushaltsctat pro 1872, ferner einen Erlaß des Kaisers an den Reichskanzler, worin der Kaiser für die an⸗ läßlich seines Geburtstages ihm zugegangenen Glückwünsche dankt. Der Erlaß schließt: Nicht ohne tiefe Bewegung, doch auch mit freudigem Stolze habe Ich diese Beweise treuer Anhänglich⸗ keit und nationaler Sympathie entgegengenommen. Mögen Alle, welche mir durch idre patriotischen Zurufe so liebevolle Aufmerksamkeit erwiesen haben, Meines berzlichsten Dankes versichert sein. — Die„Voss. Z.“ schreibt:„Wie nach Mit- theilungen aus den Regierungskreisen verlautet, schweben zur Zeit zwischen den deutschen Cabi— netten Verhandlungen ob es zweckmäßig sei, den infallibilistischen Uebergriffen des Clerus gemeinsam entgegenzutreten. Es wird sich dabei in erster Linie wobl um die Frage handeln, ob eine ge— meinsame Action nicht gegen die Competenz des Reiches verstößt.“
— Nach der vor Kurzem gebrachten Notiz über die Ausprägung von Reichsgoldmünzen waren bis zum 2. März in den Münzstätten des deutschen Reiches in Zwanzigmarkstücken 41,046,160 Mark zur Ausprägung gelangt. In der Zeit vom 3. bis 9. Marz sind ferner in solchen Stücken ge— prägt in Berlin 4,729,780 Mark, in Hannover 1,012,460 Mark, in Frankfurt a. M. 108,900 Mark, in München 794,366 Mark und in Karls— ruhe 250,000 Mark, zusammen 6,895,500 Mark. Die Gesammtausmünzung stellt sich daher bis 9. März auf 47,941,660 Mark.
Ausland.
Oesterreich. Wien. Beide Häuser des Reichsrathes genehmigten in dritter Lesung den Gesetzentwurf, betreffend die Erhöhung des Friedens- standes der Cavalerle. Die Regierung machte Mittheilung von der durch den Kaiser erfolgten Sanktion des Nothwahlgesetzes und kündigte an, daß der Reichsrath bis zum 7. Mai vertagt sei.
Schweiz Bern. Der Bundesrath ab— strahiet von Schritten gegen die in Genf wohnen— den Communarden, da die gegen dieselben vorge- brachten Anschuldigungen grundlos sind.


