14
ogel,
„ Deibnacht
dtaͤder en N 10 ode
l
de tie d
eder
den
ag
eretett Btt⸗ dert des which“ Let Ste en ur Cr 126. dt 758 brechen/ 1 W tab dn n. mist dete 5 Fei tisig n tuen Nang un 1 1 2 t ü 0 4% e f r Jen t 14 u den serasaser 488 bt katar⸗ 2 7*
ee und A rtadeltnd/
1
Steben,
* 1 Peril. 1461
ttt
z55btler
0 282
rr
*
222er
1872.
Dienstag den 24. Dezember.
M151.
Oberhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Mit dem 1. Januar beginnt ein neues
Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. und bemerkenswerthesten Tagesbegebenhei Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen
und locale Notizen, außerdem wöchentli Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel nc.
ch einmal
Abonnement au ten,
in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗
f den Oberhessischen Anzeiger, Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kur besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, „geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours Berichte,
welcher auch ferner wöchentlich dreimal, ze Uebersicht der interessantesten allgemein belehrende und unterhaltende Verloosungen von Staatspapieren
Blatt intercssante Novellen und Erzählungen, Gedichte
Das Abonnement beträgt bei der Verlags⸗Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗
jährlich 47 kr. mit Bringerlohn.
Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr.
der Anzeiger kann
brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in Abbestellung erfolgt.
Bestellungen beliebe man bal di
nach auswärts auch dur
ch Privatboten direet von uns bezogen werden.. a st zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗
hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das ntue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich
Die Expedition.
Betreffend: Die Mathildenstiftung im Kreise Friedberg
richtigen, daß unser Rechner, vorschriftsmäßigen Bescheinigungen
Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, Herr Beigeordneter Steinhäußer dahier,
Amtlicher Theil.
—
An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, gefälligst zu benach⸗ die Pflegegelder für das 2. Semester 1872 gegen Beibringung der Donnerstags und Freitags den 2. und 3. Januar 1873 auszahlen wird.
Für
Friedberg am 20. Dezember 1872.
den Vorstand:
e
Deutsches Reich.
Darmstadt, 21. Dez. Heute fand im weißen Saale des Großherzoglichen Residenzschlosses die Eröffnung des 21. Landtags durch S. K. H. den
Großherzog dem Programm gemäß statt. Die
5 3
„
1 1
Umfang und der Bedeutung der an Sie gelangen
1
1
dabei gehaltene Thronrede lautet: Meine Herren Stände!
Ich habe Sie diesmal zur Eröffnung des Landtags um Mich versammelt, weil Ich Ihnen persönlich auszudrücken wünschte, welche hohe Wich— tigkeit Ich den Aufgaben beimesse, die Sie in der bevorstehenden Session zu bewältigen haben werden.
Wenn auch ein ansehnlicher Theil der Staats- aufgaben an das Deutsche Reich übergegangen ist, wie dies zur Behauptung der nationalen Stellung und zur Förderung der Wohlfahrt Deutschlands nothwendig war, so werden Sie doch aus dem
den Vorlagen erkennen, daß den einzelnen deutschen Staaten noch ein weites Gebiet segensreicher Wirk— samkeit und selbstständiger Entwicklung geblieben ist, zu dessen Pflege es der umsichtigen und hingeben⸗ den Mitwirkung der Stände dringend bedarf. Den Zusagen gemäß, die auf dem vorigen Landtag von Meiner Regierung gemacht worden end, wird eine Reihe von Gesetzesvorlagen Ihrer Berathung und Beschlußfassung unterbreitet werden. Die bereits ausgearbeiteten Entwürfe eines Gesetzes über die innere Verwaltung und die Bertretung der Kreise und der Provinzen, einer Städteordnung und einer veränderten Land- Ge⸗ neinde⸗ Ordnung haben den Zweck, der Bevölke⸗ jung eine erweiterte Theilnahme an den Geschäften ter Staatsverwaltung, den Gemeinden eine freiere Bewegung in der Verwaltung ihrer eigenen An⸗ elegenheiten einzuräumen. A Gesetz über die Verhältnisse der Volks- schulen soll diesen wichtigen Zweig des öffentlichen lebens unter Festhaltung des Grundsatzes, daß zie Leitung des Volks schulwesens dem Staat ob- legt, zeitgemäß regeln. N 0 0 uch über die nachlliche Stellung der Kirchen und kirchlichen Vereine im Staate ist ein Gesetzes⸗ tatwurf in der Ausarbeitung begriffen, der Ihnen u Laufe der Sitzungsperiode vorgelegt werden wird.
Nicht minder wird der Entwurf einer neuen Landständischen Geschäftsordnung zur verfassungs⸗ mäßigen Zustimmung an Sie gelangen.
Der Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und Ausgaben für die Jahre 1873 bis 1875 ist einstweilen auf Grund der bestehenden Ein— richtungen und Normen entworfen worden, da es noch nicht möglich war, den Entwurf der neuen Personal⸗ und Besoldungs-Etats der Behörden, die zum Theil von dem Zustandekommen der Ihnen vorzuschlagenden Gesetze abhängig sind, abzu— schließen. Es bleibt vorbehalten, den Hauptvor— anschlag demnächst nach Maßgabe der in den Etats eintretenden Aenderungen umzugestalten und dann auch einen neuen Gesetzesentwurf über die Regelung der Pensionsverhältnisse der Civildiener Ihnen vorzulegen. Zunächst wird es erforderlich sein, das Finanzgesetz für 1872 auf die ersten sechs Monate des Jahres 1873 auszudehnen.
Ich wünsche lebhaft und hoffe zuversichtlich, daß es Ihnen, Meine Herren Stände, gelingen wird, die großen Aufgaben, welche Ihnen gestellt sind, in Uebereinstimmung mit Meiner Regierung zum Segen des Landes zu erledigen.
Meines landes hesherrlichen Wohlwollens wollen Sie sich versichert halten.
— 20. Dez. Die zweite Kammer constituirte sich heute unter dem Vorsitz des Abg. Becker als Alterspräsidenten, schriit zur Bildung der 5 Abtheilungen, welche eine vorläufige Prüfung der Wahlen vornahmen, indeß keinen Grund zu Be— anstandungen fanden, worauf zur Wahl der 6 Präsidentschaftscandidaten geschritten wurde, aus deren Mitte der Großherzog die beiden Prästdenten zu ernennen hat. Abgegeben wurden 37 Stimmen, davon fielen auf K. J. Hoffmann, George und Becker je 26, auf Metz und Scriba je 22 und Kuhl 20. Weiter erhielten Stimmen Dumont 14, Goldmann 13, Stüber, Welcker und A. v. Rabenau je 11, Buff 9, Küchler 4, Büchner 2, Schuchard, Schröder, Gebhardt, Stephan und Wadsack je 1 Stimme.
— 20. Dez. Die zweite Kammer bielt heute noch eine Abendsitzung ab, da die Ernennung K. J. Hoffmann's zum ersten, George's zum
zweiten Prästdenten im Laufe des Nachmittags erfolgte. Hoffmann bezeichnete in seiner An⸗ trittsrede die Unterstützung des Ministeriums in seiner reichsfreundlichen Politik als Aufgabe der Kammer, die zum Aufbau der inneren Gesetzgebung des Landes berufen sei. Hierauf erfolgte die Wahl des Sekretariats. Zum ersten Sekretär wurde Greim mit 32, Heinzerling mit 29 Stimmen zum zweiten gewählt. Schröder er— hielt 5 Stimmen.
— Auch die erste Kammer hielt am 20. Dez. ihre constituirende Sitzung. Der Graf von Er- bach⸗Fürstenan ist wiederum zum Präsidenten er- nannt. Es wurde die Wahl von drei Mitgliedern vorgenommen, von welchen der Großherzog den zweiten Präsidenten ernennt. Gewählt wurde: 1) Graf von Schlitz, genannt von Görtz; 2) Frei- herr von Riedesel zu Eisenbach und 3) Präsident Dr. Krug.
— Geheimerath Maurer hat mit Rücksicht auf seine vorgerückten Jahre und sonstige persön⸗ liche Verhältnisse die ihm zu Theil gewordene Berufung als lebenslängliches Mitglied der ersten Kammer abgelehnt.
— Der Großherzog hat den Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, zum zweiten Präsi— denten der ersten Kammer ernannt.
— 21. Dez. In der heute Nachmittag statt⸗ gehabten Sitzung der II. Kammer kamen zunächst eine Reihe neuer Eingaben zur Verlesung und erfolgte dann die Vorlage verschiedener neuer Gesetze. Es erschien hierauf das Gesammt-Mi⸗ nisterium und legte das Budget für 1873— 75 vor. Die Einnahmen betragen 10,817,796 fl., wobei die französische Kriegs-Entschädigung nicht in Ansatz gebracht ist. Die Ausgaben, darun- ter 120,000 fl. für Eisenbabn- Subventionen, 10,181,708 fl. Es ergibt sich sonach ein jähr- licher Ueberschuß von 636,088 fl. und von 1,908,200 fl., für die ganze Finanzperiode. Der Director des Finanzministeriums legte hierauf ein Gesetz vor, betreffend die Verlängerung des gegen- wärtigen Finanzgesetzes auf die ersten sechs Monate des Jahres 1873. Abg. Dumont beantragte die Dringlichkeits Erklärung, welchen Antrag die


