Ausgabe 
17.10.1872
 
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Das oftmalige Erscheinen ein und derselben Person unter

Zornahme derselben lation erregte Aufmerksamkei!

und führte schließlich zur Fesinahme nach vergeblscher

Flucht. Die fünf bel ior vorgefundenen Geldtaschen sollen

usammen 70 fl. enhalten haben. N 5 stag brachte ein Bauer aus Schwaben einen Transport Aepfel mit der Bahn hierher. sstachdem er sie abgeliefert und das Geld einkassirt hatte, geckte er das Silbergeld in seine verschlossene Reisetasche, das Papiergeld, ca. 130 fl., in eine nicht verschließbare Seitentasche derselben, hängte die Tasche an den Puffer zines Eisenbahnwaggons und ging dann gemüthlich setner Wege. Als er nach einer Stunde zurückkam, war zwar ver Zug nicht elwa abgefahren, wohl aber die Tasche um ein Weniges leichter geworden, indem das Papiergeld fehlte. Darmstadt. Am Samstag Abend stürzte der neu⸗ erbaute große Keller des Herrn Bierbrauer Winter theil⸗ weise zusammen. 2 Pferde eines Mannes aus Ueberau ver Gersie abgeladen, stürzten mit in die Tiese und wurde bas eine derselben von den Trümmern geiödtet, während das andere mit nur leichten Verletzungen zu Tage geför⸗ bett wurde. Als ein Glück kann es noch bezeschnet werden, vaß die Katastrophe zu einer Zeit eintrat, als die Arbeiter zämmllich sich entfernt batten, da im andern Falle sicher Menschenleben zu beklagen gewesen wären. Der durch den Einsturz erlittene Schaden wird auf 10,000 fl. geschätzt.

Bei Darmstadt stießen Montag früh 5 Uhr zwei Hüterzüge der hessischen Ludwigsbahn zusammen, wodurch der um diese Zeit eintreffende Münchener Schnellzug Aufentbalt und Verspälung erfuhr..

Aus der Provinz Starkenburg wird berichtet: Eine früver kaum für möglich gehaltene Erscheinung, die Einfuhr oberhessischer Kartoffeln, ist dieses Jahr zu ver⸗ leichnen. Dieselben werden in guter, auserlesener Quali⸗

zt zu 1 fl. 45 kt. an die betr. Stationen der Main⸗ Weser⸗Baähn geliefert, angebolen, während man noch in Kürze in Alsbach, Seeheim ꝛc. für ächte goldgelbe 4 bis fl. freilich vergeblich verlangte.

Mainz. Die Enthüllung des Denkmals, welches die

Stadt dem früheren Gouverneur der Festung, dem Prinzen Dol demar von Schleswig⸗Holstein errichten ließ fand am Sonntag in feierlicher Weise statt.

In der Pfalz, nämlich in Wachenheim, Deidesheim, Dürkbeim, Forst und der ganzen dortigen Gegend, bat die Weinlese begonnen; in anderen Gegenden des Gebirgs hat man schon während der letzten ach! Tage zu lesen angefangen. Was die Qualität anlangt, so ist man sehr zufrieden, desto weniger mit der Quantität. Heidelberg. Der als ausgezeichneter Operateur be⸗ rühmte Professor Franz v. Chelius verläßt seinen langjährigen Aufenthaltsort Heidelberg und siedelt nach Dresden über.

Karlsruhe. Der neulich hier ermordete russische Schrifisteller v. Reiff ist ein geborener Neuenburger (Schweiz). Er ging jung als Lehrer nach Rußland, machte sich durch seine Werke, über die russische Gram- matik und Sprache verdient, so daß er geadelt und zum Ritter des Wladimir-Ordens ernannt wurde. Im Jahre 1835 ertheilte ihm die vussische Akademie die große Gold⸗ Medaille. 1853 erhielt er von dem Großherzog von Baden den Zähringer Löwen-Orden. Sein Mörder ist vom Schwurgericht zu Karlsruhe zum Tode verurtheilt worden.

Aus Vilsbiburg erzählt ein Artikel desKur. j. Nederbayern, daß ein dortiger Nagelschmied u. A. auch solche Nägel fertigt, welche den bei der Kreuzigung, Cheisti gebrauchten angeblich sehr ähnlich seien, lasse dann solche durch die Redemptoristen weihen und suche sie, zur Heilung von Menschen- und Thierkrankgheiten dienlich, auf die einträglichste Weise anzubringen.

Berlin. Vor einigen Tagen ist der seit dem deutsch⸗ französischen Kriege wohl über die Grenzen Europas hinaus bekannt gewordene ehemalige Koch, Herr Günberg, Er finder der Erbswurst, im Alter von 53 Jahren gestorben.

Thorn. Amllicher Bekanntmachung zufolge sind hier Fälle von asiuischer Cholera vorgekommen; die Ktankheit soll durch Holzflößer aus Polen eingeschleppt worden sein. Bis zum 12. d. waren bier 12 Erkrankungssälle an Cholera zu constatiren, darunter 5 mit lödilichem Erfolg.

Paris. Dem dänischen Gesandten in Paris, Herten von Moltke, ist, als er kürzlich von Wien auf seinen hiesigen Posten zurückkehrte, wie die Blätter erzählen, in Straßburg ein kleines Ungemach passirt, welches er wohl nur sich selbst zuzuschreiben hatte. Er fragte dort die Babnbedmien, ob es ihm nicht etlaubt

wäre, in seinem Schlafwaggon zu bleiben, während ber Zug auf ber Gürtelbahn nach dem andern Bahnhof führe, und als man ihm dies abschlug, ließ er die Bemerkung laut werden:Zur Zeit der Franzosen war man artiger. Die Aeußerung mag wohl etwas schärser gewesen sein, denn kaum war er auf den Wartesalon zugegangen, als auch schon ein Commissär in Begleitung von vier Mann Wache erschien, um den Reisenden festzunehmen. Herr v. Moltke berief sich auf seinen diplomalischen Charakter, und wurde, nachdem er seine Identität erwiesen, wieder auf freien Fuß gesetzt.

London. Der Geschützfabrikant Sir Joseph Whit⸗ worth hat ein neues Geschütz aus Stahl hergesiellt, das eine Tragweite von beinahe sechs englischen Meilen bei sehr geringer Abweichung der Flug bahn haben soll.

Verloosungen. Madrider Prämien⸗Anleshe. Ziebung vom 1. October. Hauptpreise: Nr. 10401 25,000 Francs, Nr. 200049 und 396884 je 2000 Fre., Nr. 47012

108252 155753 und 289393 je 1000 Fr.

Productenbörse zu Friedberg am 15. October. Heutiger Preis loco Waizen, aute Qualität, fl. 14¼fl. 15. Korn, fl. /. Gerste, fl. 10½. afer, fl.. artoffeln, fl. 2½¼ ½. Alle Preise verstehen sich 200 Pfund= 100 Kilo. Nächste Pobuctenbörse wegen des(sraeliuschen Feiertages Dienstag den 22. October.

Marzibericht.

Frankfurt, 14. Oct. Waizen, wetterauer,(100 Kilo) 14¾ 15 fl., Korn(100 Kilo) 910 fl., Gerste (100 Kilo) 10¾ 11 ½ fl., Hafer(100 Kilo) 7/86 ½ fl., Repo(100 Klo) 1920 fl., Nit.(50 Kilo) 23 fl.

Arbeits Vergebung. 2852 Die zur Herstellung der Schloß gartenmauer im Droßh. Schlosse zu Friedberg ersorderliche Steinhauer⸗

urbeit veranschlagt zu... 448 fl. soll im Submassionswege vergeben werden.

Die Uedernehmer haben ibre Offerten versiegelt mit ver Aufschrift: Submission für Steinhauetarbelt zur Derstellung der Schloßgartenmauer zu Friedberg dis längstens den 26. October. Vocmitiags 11 Uhr, bei unterzeichnetet Stelle einzureichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen offen liegen.

Friedberg am 10. October 1872.

Gtoßherzogliches ae Friedberg. Re u 5.

Mobiliar ⸗Versteigerung. 2878 Nächsten Doanerstag den 17. und Freitag den 18. d. Mie. jedesmal von Morgens 9 Uhr ab, werden vie zum Nachlaß des Gaftwirths Jakob Schimpf II., Zriedrichstraße Nr. 390, gehörtgen Mobiliargegenftäude, namentlich: 1 Cassaschrank, eine große Partie Möbel, Bettwerk, Leinengeräthe, alle Wirtbschaftsgeräthschaften, eine große Partie rothe und weiße Weine, Champagner, Branntwein, Essia, Cigarren, Stein⸗ und Mohnöl, Fässer, mehrere Waagen, Bohlen, Bretter u. dgl., ssodann sämmtliche Paus, Küchen⸗ und Kellergeräth⸗ sschaften öffentlich an den Meisibietenden gegen Baar⸗ gahlung versteigert.

Bad⸗Naubeim am 12. Oktober 1872. N Bad Nauheim. 5 chu tt.

Arbeits Versteigerung.

8888 Samstag den 19. Oktober, Nachmittags 3 Uhr, ollen auf dem Büreau des Greßberzoglichen Bürger⸗ mmeissers zu Münzenberg nachstehende Arbeiten einer öffentlichen Verstrigerung ausgesetzt werden: fl. kr. 1) Maurerarbeit, It. Kostenüberschlag für 140 2) Zimmerarbeit 237 Dachdeckerarbeit 100 b Schleinerarbeit 8 Schlosserarbelt e 6) Glaserarbelt 8 20 7) Pflastererarbeit 31 15 8) Wagnerarbeit 9 30 9) Weißbinderarbent 17 40 100 Liefern von Kalk 75 11) Nefern von Russensteinen 154 12) Liefern von Mauersteinen aus den Münzen berger Steinbrüchen 2 30 13) Liefern von Pflastersteinen 32 14) Liefern von Sand 40 15) Anfabren der Steine und Aussetzen der⸗ selben 40 Gambach am 12. Oktober 1872. Schneider, Benrts Bauaufseher.

10 Zimmergesellen 833 können noch Arbelt erhalten. Heinrich Füller J.,

Zimmermeister.

Die dermalige Lage

Beil Bindernagel& Schimpffu in Friedberg ist vorräthig:

der evang. Kirche im

Großherzogthum Hessen. Aktenmäßige Darstellung gegenüber der Denkschrift des Professor Köhler, herausgegeben von G. Chr. Dieffenbach und G. Schlosser.

Preis: 54 kr.

Versteigerung

2895 Samstag den 19. or., Vormittags 10 Uhr, werden in der büfigen vormaligen Burgeaserne die der Milttär⸗ verwaltung gehörigen Turngeräthschaften, als: Schwede; baum, Seile ꝛc. ꝛc. öffentlich verflelgert.

Friedberg den 16. Oktober 1872.

Großherzogliche Garnisonverwaltung. 1 pri d.

Arbeits- Versteigerung. 2887 Donnerfiag den 24. Oktober, Vormittags 11 Ubr, sollen auf dem Gemeindebause zu Oppershofen nachstehende Arbeiten einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: fl. kr.

1) Maurerarbeis, It. Kostenüberschlag für 9 2) Steinhaue rarbeit 20 3) Wagneraxbeit 6 20 4) Brechen, Anfahren und Aufsetzen von

Mauerstieinen aus den Steinbrüchen

von Rockenderg 23 5) Liefern von Erment 10 12 6) Planirarbeit 430 7) Chauffi arbeit 500 Gumbuch am 12 Ottober 1872.

Schneider, Bezirks⸗Bauaufseher,

Obligations ⸗Verloosung. 2889 Bei der heute flattgebabten Verloosung der lorgel. Religionsgemeinde Obligattonen wurde die Obligation Nr. 12 à fl. 100. zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1873 ausgeloost.

Bemerkt wird, daß der Inhader zur Verfallzeit gegen Ablieferung der Obligation nebst Coupon und Talon bet dem Rechner der israel. Religionsgemeinde den Bettag in Empfang nehmen kann, indem dir Verzinsung von der Verfallzett an aufhört.

Munzenberg den 13. Oktober 1872. zür den Vorstand der istgel. Religtonsgemeinde

Münzenderg Marcus Engel.

Steinerne Töpfe,

Auswahl und billigst bei Friedberg. M. D. Loeb.

Ein gewandtes Mädchen,

2881 wesches kochen kann und ein Hausmädchen werden gegen guten Lohn gesucht. Näheres dei der

Expedition d. Bl.

2892

e Beginn des neuen Jahrganges! 23 28 esit Zeit zum Abonnement. 82 E Daheim. 8 0* S5 E- 2 88 2 8

Am 1. October eröffnet das Daheim ein neues Abonnement und ladet dazu jedes Haus ein, wo das Bek ürfniß nach einer guten, wertbvollen Unterbaltungs⸗ lectüre vorhanden ist. Möglichste Gediegenbeit in Wort und Bild, allseitige Anregung und Unterbaltung find Besirebungen des Dahelm. Nach Ablauf eines Jahres bildet der Jahrgang einen flattlichen Band von über 800 Seiten mit gegen 150 künstlerischen Bildern, ein werthvoller Bestandtbeil jeder Familiendibltothek.

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Friedbera.

An- und Verkauf

don Staats- Papieren, Anlehens⸗

1744

loosen, Coupons zc. ꝛc. anter Zuficherung rerller Sedienung, Friedberg.

J. A. Nauheim.

Geld Cours. Frankfurt am 15. October 1872.

Preußische Friedrichs d'or

fl. 9 6859 Pisiolen nner enn Holländische fl. 10 Stücke 9 5355 Ducalen gie nt 5 3436 Ducaten al marco, 1 3 3937 20⸗Frankeustücke 9 19¼ 20% Englische Sovereigns. 11 4850 Russische Imperiales. 9 4244 Dollars in Golld. 228½26½