er 1872. Donnerstag den 15. August. e e 1 4 Nag N 9 05 9. * Weiz f 9 6 fr.„ Kati f 8 e Ert. 1 3 1 3 3 *. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. . 1873: 1 4 22 Amtlicher Theil - Au J 5 t 1 Betrefsend: Die von C. D. Magirus in Ul f Anleitung ündung ve e i a 4 ben 1 111 Lundslädten und Oö fern, 5 ee e 1 Friedberg den 21. Juni 1872. Heilbun Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. * 1 Von dem Vorsitzenden des Comités für die Deutsche Feuerwehr“ löschwesens enthalten, so empfehlen wir Ihnen zufolge Verfügung * versammlungen C. D. Magirus zu Ulm sind folgende beiden Schriften:[Großherzoglichen Ministerums des Innern vom 14. d. Mts. zu Nr. eticht. 1 Anleitung zur Gründung von Feuerwehren in Landstadten und M. d. J. 7043 deren Anschaffung zu Lasten der Gemeindekasse. U 0. 1 Dörfern; 8 a Wir bemerken hierbei, daß eine Anschaffung der unter 2) ge— 9 Klett D Uebungs- und Feuerlöschregeln nannten Schrift die gleichzeitige Anschaffung der Schrift unter 1)
en neuerdings verfaßt worden.
Sterg Jm laid des 2 N derselben zu beziehen.
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Da diese beiden Schriften, deren erstere 40 kr., letztere 12 kr. gebunden kostet, sehr schätzenswerthe Andeutungen und Belehrungen, sowie die neuesten Erfahrungen im Gebiete des Feuer⸗
Beide obgenannte Schriften sind in der Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff in Friedberg vorräthig und von
voraussetzt, indem die Uebungs- und Feuerlöschregeln für Feuer wehrcorps berechnet sind.
Trapp.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Wilhelm Nees zu Friedberg ist zum Todtenauskleider daselbst bestellt worden.
D- Hanbria
Jute Schin
Deutsches Reich.
„ 21 Darmstadt. Der Beginn der Vorlesungen 2 an der polßytechnischen Schule dahier für das olree Wintersemester 1872— 73 wird für den 7. Oc⸗
„ gem ober l. J. angekündigt. Studienjahr und Auf 435 gahmeprüfungen beginnen am 4. October. Die Außer ett Nil Anmeldungen und Aufnahme geschehen schriftlich eeskl oder auch persönlich vom 30. September an bei 9 der Direction. ige en Eguyin— Das den Ständen zur Berathung vorge— n„ den e gelegte Gesetz in Betreff der Pensionirung der r„mt f Z vilstaatsdiener ist den Betheiligten entschieden
84% 6 ungünstiger als die seitherigen Bestimmungen der — n e, Dienstpragmatik vom 12. April 1820. Hervor⸗ verdagtbl, 110 fe erufen wurde die Vorlage durch die auf jedem
gandtag wiederholten Klagen über die Höhe des Hensiousetats, der fortwäbrend im Steigen begriffen senschaft st, am 1. Januar 1863 242,648 fl. betrug, im er am 1. Sept. v. J. bereits auf 324,700 fl.
** ungeschwollen war. In den Beamtenkreisen, ins- Apettol usondere aber bei den auf Widerruf angestellten g Staatsdienern ist der neue Gesetzentwurf nicht 2.7 Aft fünstig aufgenommen worden und werden dieser— delt 2 1 lalb Schritte bei dem demnächstigen Zusammen— tn e, bitt der Stände resp. Berathung des in Rede lleski fahenden Gesetzes sicherlich zu gewärtigen sein. pelle L Zum Berichterstatter über den Gesetzts⸗ e tutwurf, die Gehalte der Volksschullehrer betreffend, in der Abg. Kempff ernannt. Der für Mitte 1 äeses Monats in Aussicht genommene Zusammen- mir, tütt des zweiten Ausschusses wurde wegen Ab— Husa vesenheit mehrerer Mitglieder desselben vertagt 8s Bassa⸗ ind ist vor Mitte September nicht zu erwarten. 4700 vor Ende September wird hiernach auch die 1 zweite Kammer ihre Berathungen nicht wieder auf— Grü tehmen können.
7 1 L— Wie die„Hess. Volksbl.“ vernehmen, ist I den dem Ministerium des Innern dieser Tage an V roßherzogliche Provinzialdirection in Mainz ein
gilb Fart(rlaß abgegangen, welcher die alsbaldige An— nundung des Reichsgesetzes vom 4. Juli d. 3.
ö auf die in Mainz wohnenden Jesuiten verfügt. 1. 6˙ů n Berlin. Der persönliche Adjutant des Groß—
n e. iasten Thronsolgers Prinz Wladimir Variatinsky bereits aus Petersburg hier angekommen. Auch ir kaiserlich russische General- Gouverneur der Ostsee-Provinzen Fürst Bagration ist gleichzeitig An getroffen. Auf Allerhöchsten Befehl des Kaisers el das 1. Brandenburgische Ulanen- Regiment Fäaiser von Rußland) Nr. 3 aus Fürstenwalde
resp. Beeskow ebenfalls zu der diesjährigen großen Parade bei Berlin, welch; nach den getroffenen Festsetzungen am 7. Seplember c. stattfinden wird, herangezogen werden.
— Während der Reichsanzeiger nur mittheilt, der Feldmarschall Graf Moltke sei, nach mehr— fachen Berathungen mit dem dem Kaiser nach Gastein gefolgten Militärkabinet von Gastein ab— gereist, will die Wiener„Presse“ wissen, Graf Moltke sei nach Belfort gegangen, um eine In- spectionsreise in den occupirten Departements zu unternehmen.
— Die Disciplinar-Ordnung für das deutsche Heer, welche durch eine in der nächsten Woche zusammentretende Commission festgestellt werden soll, wird sich, wie die„Spen. Ztg.“ hört, im Großen und Ganzen der preußischen Disciplinar-Gesetz⸗ gebung anschließen und nur da von derselben ab— weichen, wo das Militär Strafgesetzbuch eine Aendexung erheischt.
— Wie die„Spen. Zeitung“ hört, ist im Unterrichtsministerium die Ausarbeitung eines all— gemeinen Unterrichtsgesetzes in Angriff genommen, in der Voraussetzung, daß über die Reform der Kreisordnung nach Ablauf der Vertagung des Landtags eine Verständigung erzielt werden wird.
— Die östers geäußerte Absicht, das gesammte Eisenbahnwesen zur Reichssache zu machen, ist in letzter Zeit von verschiedenen Seiten angeregt worden. Auch jetzt scheinen die Hauptbedenken da- gegen, wie früher, von dem preußischen Handels- ministerium erhoben zu werden.
— In dem Etat des Cultus ministeriums werden bedeutende Mehrforderungen für die Universitäten und das Volksschulwesen den Schwerpunkt der Veränderungen gegen die bisherige Aufstellung bilden. Bei der glänzenden Finanzlage des Staates ist kaum anzunehmen, daß gerade diese Forderung eine Bemängelung im Finanzministerium erfahren soll.
— Die Berliner Abendblätter melden über einen Zwischenfall der Berliner Wechelerbank mit dem Bankhaus Gedalia in Kopenhagen anläßlich der französischen Anleihe: Die Wechslerbank war vertragsmäßig zu der Annahme von Zeichnungen auf die Anleihe gegen ¼ pCt. Provision bevoll— mächtigt und nahm solche bis zu 573 Millionen Frs. Höhe an, da sie schriftlich und telegraphisch eine feste Basis hatte. Der französische Finanz- minister hat die ganzen Zeichnungen refüsirt. Die
haltung fordern im Falle die eingeleitete diplo⸗ matische Intervention die Anerkennung der Zeich⸗ nungen nicht herbeiführen sollte.
München. Wie die„Allg. Ztg.“ vernimmt, hat der Generaladjutant Freiherr v. d. Tann, welcher bekanntlich den deutschen Kaiser in Nürn⸗ berg empfing und nach Regensburg begleitete, dem König einen in Regensburg geschriebenen Brief des Kaisers nebst dessen freundschaftlichen Grüßen überbracht.
— Der Kronprinz des deutschen Reichs ist am 12. d. dahier eingetroffen und hat sich fol⸗ genden Morgens nach Hohenschwangau begeben. In seiner Begleitung befinden sich General v. Blumen- thal und Oberstlieutenant Mischke.
Kaiserslautern. Die Kaiserin von Deutsch⸗ land war am 11. d. dahier anwesend zur Be⸗ sichtigung der pfälzischen Ausstellung. Die Fahrt durch die Stadt erfolgte unter dem jubelnden Zuruf der zahlreich versammelten Bevölkerung. Die Kaiserin verweilte zwei Stunden im Aus- stellungsgebäude.
Straßburg. Die„A. A. Ztg.“ veröffentlicht den Wortlaut einer Monstreadresse, die augen- blicklich in Elsaß Lothringen zur Unterzeichnung im Umlaufe ist. Die Adresse protestirt gegen die Jesuitenaustreibung und wird, wie der„Karlsr. Ztg.“ geschrieben wird, auf Befehl des Bischofs von allen Geistlichen der Straßburger Dibeese colportirt.
seit einigen Tagen eine Gesellschaft deutscher Banquiers an Fabriken, was zu kaufen ist, und hat bereits 6, darunter ein paar der bedeutendsten (eingegangenen) Fabriken erworben; andere Ankäufe stehen noch bevor. Man darf hoffen, daß die Wiederaufnahme der Fabrikthätigkeit auch die fleißigen, zumeist wegen Mangel an Arbeitsver- dienst ausgewanderten Arbeiter und Arbeiter- Familien zurückführen und daß Bischweiler bald wieder seinen früheren Rang unter den elsässischen Fabrikstädten einnehmen wird.
Ausland. Oesterreich. Gastein. Kaiser Wilhelm, welcher sich des besten Wohlseins erfreut, trifft am 31. August in Berlin ein. Der Zusammenkunst der drei Kaiser in Berlin geht eine Zusammen- kunft des Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser von
Wechslerbank wird von Gedalia volle Schadlos—
Oesterreich in Ischl voraus. Der Kaiser von
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Aus dem Elsaß. In Bischweiler kauft


