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Dienstag den 12. November.
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i Oberhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Für die Monate November und Dezember kann auf den„Obethessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden.
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Amtlicher Theil.
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Betreffend: Die Wahl der Mitolieder des Vorstandes der israel. Religionsgemeinde zu Friedberg. Bei der nach Maßgabe der Wahlordnung vom 14. Juni 1872 am 6. d. Mts. stattgehabten Wahl zur Ergänzung des rubr. erde ist Ludwig Grödel dahier mit 34 von 60 Stimmen zum Vorstandsmitglied auf fünf Jahre gewählt worden. Indem dieses Wahlresultat zur Kenntniß der Gemeindemitglieder gebracht wird, gibt man weiter bekannt, daß jeder Stimmberechtigte binnen dreitägiger Frist— vom Tage an gerechnet, wo die Bekanntmachung im Oberhessischen Anzeiger erscheint,— während welcher Frist, das Wahlprotokoll mit allen Anlagen bei dem ersten Vorsteher eingesehen werden kann, Einwendungen gegen die Wahl oder gegen den Gewählten bei Ver— meidung des Ausschlusses bei Großherzoglichem Kreisamt vorbringen kann.
Friedberg am 8. November 1872.
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Der Regierungs-Commissar: Großherzoglicher Kreisessessor Haas.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Friedrich Christian Schmidt zu Assenheim wurde als Feldgeschworener für die Gemeinde Assenheim ernannt und in
Pflichten genommen.
Deutsches Reich. Darmstadt. Wie der„Fr. Ztg.“ mitge⸗ heilt wird, hat das großherzogl. Ministerium des Innern zum Behuf einer Darstellung über den Zustand der Schulen in Hessen umfassende Er⸗
bebungen angeordnet, welche sich auf die Zahl der
Schulkinder jeder Schule sowie die Zahl der Knaben und Mädchen, auf den Beistand des Lehrergehalts einer jeden Schule und die persön⸗ ichen Zulagen der Lehrer erstrecken. Weiter ist zu ermitteln, ob die vorhandenen Schulwohnungen ür verheirathete geeignet sind oder nicht und denn Schulwohnungen nicht vorhanden, ob und das dem Lehrer für die Miethe einer Wohnung us der Gemeindekasse vergütet wird; ferner wünscht man die Stundenzahl zu wissen, welche von dem lehrer im Jahre zum Unterricht verwendet wird, und zwar sowohl im Sommer, wie im Winter. — Die Prinzen Ludwig und Wilhelm sind
em 8. d. mit einer Anzahl Offiziere über Mainz
lach Metz gereist, um der auf dem Schlachtselde don Gravelotte stattfinvenden Einweihung des zum Andenken an die gefallenen oder in Folge der Strapazen des Feldzugs erlegenen Angehörigen der hess. Diviston errichteten Denkmals beizuwohnen.
Darmstadt. Durch Entschließung S. K.
9. des Großherzogs wurden zu Vorsitzenden der
eangel. Decanatssynoden und somit zu Dekanen der entsprechenden nachverzeichneten Dekanate er nannt: 1) für Darmstadt der dritte Stadt- harrer Ewald zu Darmstadt,— 2) für Eber⸗ lad t der Pfarrer und seitherige Dekan Müller % Pfungstadt,— 3) für Erbach der Oberpfarrer Netz zu Beerfelden,— 4) für Groß⸗Gerau ur Pfarrer Habicht zu Rüsselsheim,— 5) für Hroß⸗Umstadt der Pfarrer und seitherige Dekan rug zu Groß- Umstadt,— 6) Reinheim der Marter Weiß zu Sandbach, seitheriger Dekan ds Dekanats Neustadt,— 7) für Offenbach dir 1. Pfarrer und seitherige Delan Bonhard, — 8) für Zwingenberg der Pfarrer und seit⸗ hrige Dekan Dornseiff zu Bickenbach,— 9) für Ließen der 1, Pfarrer und seitherige Dekan bandmann zu Gießen,— 10) für Alsfeld t 1. Pfarrer und seitherige Dekan Dingel⸗ in zu Alsfeld,— 11) für Büdingen der 1. Nartrer und seitberige Dekan Meyer zu Büdingen, „ 12) für Friedberg der Pfarrer unb seit⸗
herige Dekan Buchhold zu Ossenheim,— 13) für Grünberg der Pfarrer Eckhard zu Londorf,— 14) für Hungen der Pfarrer und seitherige Dekan Cellarius zu Griedel,— 15) für Lauterbach der Oberpfarrer und seitherige Dekan Trautwein zu Lauterbach,— 16) für Nidda der Pfarrer und seitherige Dekan Marx zu Echzell,— 17) für Rodheim vor der Höhe der Pfarrer und seitherige Dekan Fertsch zu Kaichen,— 18) für Schotten der 1. Pfarrer Kullmann zu Schotten,— 19) für Mainz der Pfarrer Walther zu Nieder⸗Ingelheim, seit⸗ heriger Dekan des Dekanats Ober-Ingelheim,— 200 für Alzey der Pfarrer Fitting zu Biebeln⸗ heim, seitheriger Dekan des Dekanats Wörrstadt, — 21) für Oppenheim der Pfarrer Weitzel
zu Gimbsheim, seitheriger Dekan des Dekanats
Osthofen,— 22) für Wöllstein der Pfarrer Schlich zu Eichloch,— 23) für Worms der Pfarrer Briegleb zu Hohen-Sülzen. Die neue Eintheilung der evangel. Dekanate tritt vom 1. December d. J. an in's Leben und sind von diesem Tage an von den ernannten Dekanen und Vorsitzenden der Dekanatssynoden die denselben zukommenden Dienstverrichtungen zu übernehmen
Berlin. Die gesammte Staatsschuld Preu— ßens stellt sich für Ende 1872 mulbmaßlich auf 429,092,931 Thlr. 24 Sgr. 1 Pf.(9,202,648 Thlr. 27 Sgr. 4 Pf. weniger als Ende 1871), davon 410,842,931 Thlr. 24 Sgr. 1 Pf. ver⸗ zinslich und 18,250,000 Thaler unverzinslich. Von diesen Schulden sind 214,746,126 Thlr. 2 Sgr. 3 Pf.(fast genau die Hälfte) Eisenbahn⸗ schulden, nach deren Abrechnung 214,346,805 Thlr. 21 Sgr. 10 Pf. als eigentliche Staatsschuld ver— bleiben, was einer Belastung von 8,8 Thlr. auf den Kopf der Bevölkerung enispricht.
— Nach den Beschlüssen des Bundesraths soll am 10. Januar k. J. im Gebiete des deutschen Reiches eine allgemeine Viehzählung stattfinden. Die zur Ausführung derselben erforderlichen In- structionen sind jetzt vom Minister des Innern den Behörden zugestellt worden. Das Verfahren bei der Zählung schließt sich im Allgemeinen dem- jenigen an, welches für die Volkszählung des Jahres 1871 vorgeschrieben war.
— Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ erklärt: Die Conferenzen über die sociale Frage tragen einen
vertraulichen Character. Die Bevollmächtigten haben über das Ergebniß demnächst ihren Regie⸗ rungen zu berichten; die vorherige Veröffentlichung des Inhaltes des Gedankenaustausches ist selbst— verständlich unstatthaft.
— Präsident Forckenbeck ist am 9. d. einge⸗ troffen.— Dem Vernehmen nach sollen die Con- ferenzen bezüglich der Kreisordnungsvorlage mit dem Ministerium unmittelbar beginnen. Die„Spen. Ztg.“ glaubt, daß, da die meisten übrigen Com⸗ misstonsmitglieder in Berlin anwesend seien, auch nur wenige Puncte zu ernster Discussion und zu neuen Partei-Entschließungen Anlaß geben dürsten, die parlamentarische Verhandlung über die Kreis⸗ ordnung im Abgeordnetenhause ohne Schwierigkeit in kürzester Zeit erledigt werde.— Der„Reichs- Anzeiger“ meldet die Ernennung, des Obersten zum Maydam Generaldirector der Telegraphie.
— Wenn man die Gehaltsverhältnisse näher kennen lernt, so muß man es sehr begreiflich finden, daß Beamte den Staatsdienst quittiren, um als Directoren hiesiger Creditinstitute placirt zu werden. In Bezug auf die von solchen Instituten gezahlten Gehalte ꝛc. wird hervorgehoben, daß der Director einer Privatbank beim letzten Jahresabschlusse an Gehalt und Tantièmen 83,000 Thaler erhielt und in diesem Jahre bis auf 130,000 Thaler steigen wird, während der Direetor des größten hiesigen Credit- Instituts jährlich über 600,000 Thaler einnimmt. Es wird berechnet, daß fünf unserer Ministerien mit allen Gehalten nur dieselbe Summe in Anspruch nehmen.
— Die„Corr. St.“ will von einem Prome⸗ moria des Fürsten Bismarck wissen, in welchem die Nothwendigkeit einer Reform und zwar einer weitgehenden Reform des Herrenhauses der eigent- liche Gegenstand der Erörterungen sei.
— In dem am 8. d. abgehaltenen Ministerrath wurden unter Vorsitz des Königs definitive Beschlüsse über den Pairsschub gefaßt. Derselbe erfolgt in der Richtung einer prineipiellen Reform. Das Ministerium des Innern hat die Ausarbeitung einer Vorlage zur Reform des Herrenhauses angeordnet.
— Der„Staatsanzeiger“ meldet die Theil nahme des Kronprinzen an dem Ministerconseil.
— Es finden Verhandlungen der Regierung mit Abgeordneten zum Zwecke der Erzielung eines neuen Kreisordnungs⸗Compromisses statt.


