Ausgabe 
11.5.1872
 
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Festkater wohlversehen kehrte dann bald auch der setzte der auswärtigen Gäste aus dem lenzge scbmückten Thale zu der Alltäglichkeit seiner Be⸗ zufspflichten zurück. Möge der Himmel auch ferner iber dem friedlichen Städtchen und seiner gelehrten Schule gnädig walten!

Eingesandt.

Vom 6. bis 8. d. M. wurden die Prüfungen der lassen der hies. Stadischule abgebalten. Wer denselben seigewohnt hat, muß sich davon überzeugt haben, daß die 155 Stadilebrer, obgleich sie mit mancherlei Schwierig⸗ ten zu kämpfen baben, ganz Außerordentliches leisten ind solche darum mit Recht sagen können:Das thun

vir für Euch, was ibut man sür uns? In sehe vielen

Gemeinden unseres Landes, darunter außer den größeren Slädien die Städichen Alzei, Bingen, Bessungen, Bens eim, Hepp nbeim ꝛc., hal man in richtiger Würdigung der Wikrsamleit der Lehrer die Besoldungen derselben zei semäß erhöht. Von Friedberg läßt es sich noch nicht sagen, ß es den Verpflichtungen, die es gegen seine Lebrer bat, n ausreichendem Maße nachgekommen wäre. Hier müssen wie uns mitgetheilt wurde die Lebrer noch mit nem sehr geringen Gehalte fürlied nehmen, mu einem Zehalte, womit kaum ein Einzelner, geschweige eine Fa⸗ milie, ausreichen kann. Es isl freilich eine traurige Tbat⸗

noch soviel aufgebracht werden könnte als nöthig ist, um auch den hiesigen Stadtlehrern eine ihren Leistungen und den Lebensbedürfnissen einigerwaßen entsprechende Besoldung zu gewähren. Es ist nicht genug, daß man an maßgebender Stelle die Unzulänglichkeit der frag lichen Besoldung zugibt und sein Bedauern darüber aus⸗ spricht, auch in Redensarten bestehende Belohnungen reichen nicht hin; es muß zur That geschritten, materielle Unterstützungen müssen gewährt werden, wenn nicht Nabrungssorgen der Lehrer die Enwicklung unseres städtischen Schulwesens hemmen sollen. Möchten darum bald auch unsere Stadtlehrer mit einer ansehnlichen Besoldungszulage erfreut werden.

D. Frankfurt a. M., den 8. Mat 1872. Ohne bestimmter präcisirte Gründe, als schlechte auswärtige Nolirungen trat gestern Abend eine weitere Abwärtsbe wegung ein, welche füt einzelne Speculationseffecsen gleich mehrere Gulden betrug, beute Mittag halte sich darin noch nichts geändert, im Gegentheil machte sich Tendenz zu noch weuerem Sinken bemerkbar. Und das alles warum? Bestimmte Gründe lassen sich, wie gesagt, nicht angeben; man muß nach wie vor die allgemeine Lage dafür ver antwoctlich machen, welche sich so gestaltet hat, daß sobald für irgend ein Effect sich Käufer zeigen, von anderer Seite gleich ans Realisiren gegangen wird, und daß wo Ver käufer slärker sich zeigen, die Käufer mißtrauisch zurück halten. So kommt natütlich kein oder nur sehr wenig

ache, daß die bhies. Communalverbältnisse in einem ziem- Geschäft zu Stande und diese Leblosigk in des Verkehrs

ich ungünstigen Zustande sich befinden.

Allein so schlecht schadet natürlich zunächst den Coursen. beinen uns dieselben doch noch nicht zu sein, daß nicht

l a Namentlich die internationalen Speculationswerthe müssen dieß in erster

Linie empfinden und Creditactten wurden beute bei 339 ¾ bis 340, Staatsbahn bei 369, Lombarden bei 2033¾ bis 204, Nationalbank bei 855 gebandelt. Die übrigen Werthe konnten sich natürlich der allgemeinen Deprimirung auch nicht entzieben und so verzeichnete heute selbst die in den letzten Tagen so seste Silberrente eine kleine Einbuße wie ihre Schwester Papierrente. Bahnen, Banken größtentheils offerirt, ohne Abnehmen. Prioritäten relativ fest, aber auch still. Von Loosen waren österr. 60 r. und Raab Grazer mehrfach gefragt, ebenso Köln-Mindener. Mebr Geschäft als sonst machte sich heute in amerikanischen 8 1c. Slaalenbonds geltend, welche ziemlich stark für Petvate gekauft wurden, was abet auch von Central⸗Vacific⸗Bonds

gilt. Im Uebrigen war aber auch bas transallanlische Gebiet flau.

Literarisches.

Das Mai⸗Heft derMusikalischen Welt entbält: Ausgabe A. Clavierstücke. Theodor Giese, Dornröschen. Aldert Jungmann, In der Schmiede. Joseph Löw, Der Bleicherin Nachtlies. Richard Metzdorff, Auf den Lagunen. Heinrich Lichner, Dein ist mein Herz! Mazurka. Musikalische Rundschau. Ausgabe B und C. Lieder für bobe resp. tiefe Stimme. Franz Abt, Mein Himmel. Richard Metzdo eff, Der Lenz. Walter von Rosen, Ich hab' dir geschaut in die Augen. Ernst Methfessel, Viebst du um Schönheit? R. Müller, Wenn deine Lieben von dir geb'n. Wilbelm Franz, Nun kommt der Früyling wieder. Richard Metzdorff, Sonnenunter⸗ gang. A. Schüsz, Am Sarge. Musikalische Rundschau.

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(Aus den Berliner Zeitungen.)

Zum Königtrank!

1361 Der Köniatrank, eine mit vielen milden Pilanzensäften dereitete Limonade, größtes hpgisnisch⸗

diätetisches Labsal far Kranke, Genesende und Gesunde

ist nichts weniger alsMedizin oder Geheim-

mittel; er heferf, dem Organismus eine Fülle von Gesundbeitsftoffen, durch welche die Natur(durch Blut⸗ und Säftebesserung) so umgewandelt wird, daß die Keankheus-Ursachen und dadurch die Krank⸗

hellen selbst verschwinden.

Seit Panemann upd Prießnitz ist nichts so Erstaunliches auf dem Gebiete der Naturheilkunde ge

schrben wie die wunderbaren Kuren, welche durch den Königtrank bewirkt werden.

Früßber lächelte Zeder

mann über so unglaubliche Dinge und dachte, daß wieder eine großartige Täuschung des Publikums beabsich tigt würde. Dir Thatsachen aber beweisen, daß wirklich eine großartige Erscheinung an den Tag getreten, welche die Lehren der tausendiährigen Medizinwissenschaft Lügen straft und schon als der Anfang einer neuen Acta der Heilkunde zu betrachten ist. Es ist unläugbar, daß zweidrittef der Bevöikerung schon in den Jugendjahten durch den Mißbrauch berolscher Mitiel, wo nicht zu Grunde gerichiet, doch zeitlebens siech gemacht werden. Son Kindern werden Gifte gegeden, welche erst spät oder nie ausge schieden werden, die Knochen angreifen das Blut verderden und zersetzen, den ganzen Organismus auf lösen. Zahllose Gichtbrüchige, an Kaochenfraß, Venofität, Fallsucht, Wassersucht, Schleimschwinosucht, Lungentuberkulose, Flechten und an tausend andern Uebeln leidende alte Menschen sind durch heroische Mittel in ihrer Gesundhett zu Grunde gerichtet worden. Dem gegenüder muß nun eine neue Theorie Bewunderung erregen, welche den Generationen Schutz gegen den Mißbrauch der Arzeneien bietet und die uralte Wabrbeit daß die Natur der beste Arzt ses, bestätiat.

Der echte Königtrauk, zur Auszeichnung asso genannt und aus mebr als bundert Pflanzen berestet, wird in wenigen Zahrzebnten als die lang ersehnte, wirkliche Universal⸗Mediein allge⸗ mein anerkannt werden.(daben wit nicht all Ein Blut? und liegt nicht allen den verschtedenen Krankbeiten mebr oder weniger eine Universalkrankheit zu Grunde?) Wir brauchen nur geschickte Opera⸗ teure, Chirurgen, und zur Uaterflütung in allen Heilptozessen der Natur den Königtrank.

Die Natur will nur unterstützt werden in der Selbsthüfe und zwar durch Darreichung der mannig⸗ fachen Gesundheilsstoffe, welche die Pflanzenwelt darbietet; daher die mehr als hundert Pflanzensafte im Königtrank, welcher seit einem Jabre in sseben Nummern, in siebenfach verschtedener Mischung derselden Pflanzensäfte bereitet wurde. Da aber die Nr. 1 zu solcher Vollendung gekommen ist, daß die Nummern 44 nur äußerst selten die Gencsung um etwas beschleunigten, oft aber die Patienten durch dieselden zu irtiger Auffassung veranlaßt wurden, so sind diese Nummern eingestellt, dagegen Nr. 527, die sich bei den betreffenden Leiden sehr bewährt, beibehalten werden; nur wolle man diese Nummern erst dann wählen, wenn eine Anzahl von 8 12 Flaschen Nr. 1 obne wesentlichen Erfolg getrunken ist; und zwar tist dann zu brauchen Nr. 5 bei Gicht, Reißen, auch Kopfkollk, Nr. 6 bel Bauchwassersucht, Nr. 7 bei Krämpfen, auch Fallsucht(Epilepfie). Diese Nummern sind direct zu beziehen.

Derselbe bringt der Natur auch die Stoffe zur Verbinderung und Ueberwindung des Brandes (dier auch äußerlich ayzuwenden); dieser wird von tbr abgestoßen, das brandige Fleisch vereitert, und die Wunden beilen schnell auch die größten faft ohne Schmerzen, weil Entzündung schnell weicht. Ee ist also nicht wahr, doß die Fortschritte sm Heilen denen im Verwundennachhinken;z ßets eilt der Fürst des Lebens dem des Todes voran.. 5

In allen Lazarethen, auch in allen anderen Pellanstalten, selbst in Blinden⸗ und Taub⸗ stummen⸗Instituten und in Jerenhäusern müßte der Königtrank olficiell gebraucht werden; denn auch Blindheit und Taubbeit vermaß die Natur mituater noch zu überwinden, auch das Gehirn zu regene tren, selbst bet Gehirnerweichung!

Erfinder und alleiniger Fabrikant des Kövigtranks: 5 a Hygisist(Gesundbeitsratb) Karl Jacobi in Berlin, Friedrichstraße 208. Die Flasche Konigtrank⸗ Extrakt zu dreimal so viel Wasser kostet in Berlin einen halben Thaler,

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