Ausgabe 
7.11.1872
 
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1 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.

Donnerstag den 7. November.

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Oberhessischer Anzeiger

Friedberger Intelligenzblatl.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Fröffnung der etwa verschlämmten Mulden,

e sich selbst festgesetzt und eingefahren baben.

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begbaues vom 11. Juli 1838, Jutelligenzblatt Nr. 27 von 1838, 6 nuß für Hauptreparatur der chaussirten Ortsstraßen und Vieinalwege, o»bald anhaltend feuchtes Wetter eintritt, gesorgt werden. Es gehört hin Reinigung und Aushebung der während des Sommers mit FSras oder Unkraut(namentlich auch Disteln)

berstellung der beschädigten Böschungen mit Entfernung der Distel flanzen und der beschädigten Fußpfade, öfteres Abziehen des Kothes er Fahrbahn und endlich das Eindecken derselben mit nach Vorschrift serkleinerten Decksteinen, sowie Zusammenziehen dieser Decksteine, bis

detreffend: Die Unterhaltung der Ortsstraßen und Vicinalwege.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien des Kreises.

4 Nach§. 15 der Instruction für die Nusführung des Vicinal⸗

zeitig erfolgen kann. verwachsenen Gräben, Dohlen und Brücken,

detreffend: Die Lehr⸗ und Lectionspläne für die Volksschulen des Kreises Friedberg.

Orts schulvorstän de.

Friedberg am 5. November 1872.

Wir geben Ihnen auf, sofort den Vorschriften entsprechende Anordnungen zu treffen, namentlich auch für ungesäumtes Herbei fahren der Decksteine und Verkleinern derselben, womit noch eine große Zahl von Ihnen im Rückstande ist,

zu sorgen, damit das Eindecken

Wir erwarten, daß Sie nichts zur Erfüllung Ihrer Obliegen heiten in fraglicher Beziehung versäumen, die Bezirksbauaufseher werden angewiesen, Nachlässigkeiten hierin zu unserer Kenntniß zu bringen, und haben Sie sich die Folge davon selbst zuzuschreiben.

Trapp.

Friedberg am 5. November 1872.

Noch wenige von Ihnen haben der Aufgabe unseres Ausschreibens vom 10. v. M.(besonderes Amtsblatt) entsprochen, wir er⸗ Großherzogliche Kreis-Schul⸗Commission Friedberg.

rarten daher, daß dies baldigst geschieht.

B. e

Diejenigen Landwirthe, welche Zuckerrüben von ihren Vorräthen verkaufen wollen, mache ich auf die Fabrikanten Pfalz in Offen- bach und Engelhardt in Rüsselsheim, die solche anzukaufen beabsichtigen, aufmerksam.

ett effend: Zuckerrübenbau.

Friedberg den 5. November 1872.

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1 5 p.

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Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg.

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Deutsches Reich. Darmstadt. Sek.⸗Lt. Heim vom 4. Groß⸗ berzogl. Hess. Inf.⸗Regt., Prinz Karl, Nr. 118, burde zur Dienstleistung als Erzieher bei dem dadettenhause zu Berlin vom 1. November ab,

h ee e e, wrläufig bis zum 1. April 1873, kommandirt.

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e 4. Nov, Heute hielten beide Kammern Eitzungen. In der zweiten Kammer beschäftigte nan sich mit den von dem andern Haus gefaßten aeweichenden Beschlüssen über das Wahlgesetz. henehmigt wurde die von der andern Seite be lebte Bestimmung, daß in der ersten Kammer die Universität in Person des jeweiligen Kanzlers ver sseten werden soll. Dagegen wurde auf der Er hung der Zahl der von dem Großherzog zu amennenden lebenslänglichen Mitglieder erster fammer von 10 auf 12 beharrt. Dem Beschluß

ir ersten Kammer bezüglich der Nichtwählbarkkit in Mitglieder des Ministeriums wurde beigetreten,

suchdem die Regierung im Interesse des Zustande summens des Gesetzes auf ihre ursprüngliche Vor⸗ ge verzichtet hatte. Ferner hatte die erste Kammer de Streichung der Bestimmung beschlossen, wonach Abgeordneten gewählte Beamte keines Urlaubs Ioürfen sollen, welches insbesondere den Abg.

cker, Metz und Dumont Anlaß zu einer scharfen itik der in der ersten Kammer zu Tage ge tenen Auffassungen von der Stellung des Staats- deners gab. Es wurde nachdrücklichst betont, daß de Staatsdiener in erster Linie Diener des Landes, wer keineswegs des Hofes sei, daß seine Stellung ncht diejenige eines Lakaien wäre. Bei der Ab- tmmung entschied sich die Kammer fast einstimmig ir Beibehaltung des von der ersten Kammer ge⸗ kichenen Entwurfs. Die deßfallsigen Beschlüsse vurden alsbald dem andern Hause mitgetheilt, ollches auf die vorgeschlagene Erhöhung der von m Großherzog zu ernennen den lebenslänglichen

% iutglieder der erssen Mitglieder von 10 auf 12

ummehr einging, aber mit allen gegen 5 Stimmen uf seinem Votum bezüglich der Urlaubefrage be

stand und so eine abermalige Recommunication an die zweite Kammer nothwendig machte. Diese beharrte wiederum auf ihrem Beschluß, machte ihn aber nicht zur Bedingung der Annahme des Ge setzes, da mehrseitig behauptet wurde, daß auch ohne eine solche Bestimmung die Regierung kein Recht habe, einem Abgeordneten den Urlaub zu verweigern. Hierdurch wurde eine Einigung zwischen beiden Kammern hergestellt.

Obwohl das Wahlgesetz noch nicht defi nitib vereinbart ist, so lassen doch die bereits sehr weit gediehenen Vorarbeiten der Behörden mit Sicherheit darauf schließen, daß die Urwahlen be reits Ende dieses Monats beginnen werden.

Aussichten des Herrenhauses für äußerst günstig und rechnen auf den schließlichen Sieg in der Kreisordnungssache. Fürst Bismarck ist für prin⸗

erfolgt erst nach der Berathung der Kreisordnung im Abgeordnetenhause. Der Ministerrath beschäftigt sich mit Ausarbeitung einer Kreisordnungsvorlage

Abgeordnetenhaus-Entwürfe. Des Grafen Stol berg Wiederwahl zum Präsidenten im Herrenhause soll als gesichert betrachtet werden können.

Die Fortschrittspartei des Herrenhauses, welche bisher aus Or. Becker(Dortmund) und Hausmann(Brandenburg) bestand, hat in dem Königsberger Stadtrath Fazius einen Zuwachs erhalten.

Bei dem 50 jährigen Jubiläum des Prinzen Karl als Inhaber eines russischen Regiments über- reichten Deputirte des Regiments ein Hündschreiben des Kaisers von Rußland mit dem St. Georg Orden dritter Classe. Das Handschreiben betont des Kaisers Sympathie für die preußische Armee und die Erinnerung an die ewig denkwürdige Zeit, wo Preußen und Russen vereint für die heilige

Sache kämpften. Er erinnert au die Großthaten,

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Berlin. DemFr. J. melvet man von hier: Bestunterrichtete Herrenhaus⸗Mitglieder halten die Osten weiter. Es sind neuerdings auch in Dirschau,

welche die preußischen Waffenbrüder Kriege mit Frankreich, an denen der Prinz an des Kaisers, Seite Theil genommen, vollbracht. Das Schreiben schließt: Ich hoffe, daß Sie meine Absicht, die uns vereinigenden Freundschaftsbande noch fester zu knüpfen, und den Wunsch erkennen, daß dieselben auch die künftigen Generationen umschlingen.

Nach demWestf. Merk. ist dem Ex⸗ Feldprobst Namezanowski von mehreren Mitglie- dern des rheinisch-westfälischen Adelsein kostbarer Bischofsstab und eine kunstvoll gearbeitete Mitra als Zeichen ihrer Sympathie gewidmet und am 1. November überreicht worden.

Aus Ostpreußen. Die Cholera greift im

Danzig und Thorn Fälle, sowie vielfache Er- krankungen im Kulmer, Schwetzer und im Gum binner Kreise und zwar nicht an Flößern, sondern

cipielle Reform des Herrenhauses; ein Pairschub Einwohnern constatirt worden.

Käassel. Ein Personenzug der Norbbahn ist zwischen Warburg und Liebenau am 3. d. Abends entgleist. 4 Passagiere wurden getödtet und circa

auf Grundlage der amendirten Herrenhaus- und 40 verwundet. Der Locomotirführer ist verbrannt,

das Zugpersonal theilweise schwer verletzt. Loco- motive und Wagen sind bis auf zwei sämmtlich zertrümmert.

Dresden. Der Rath und der Stadtbezirks⸗ arzt machen bekannt, daß in den letzten Tagen hier 6 Erkrankungen anBrechdurchfall vorge kommen sind, und 3 derselben mit tödtlichem Ver laufe geendet haben.

München. Die Staatsregierung hat an sammtliche Kreisregierungen eine Entschließung er lassen, welche sich auf die Beaussichtigung der Bauernvereine bezieht.

Zu Hengersberg, einem Flecken in Niederbayern, hat dieser Tage der Bischof von Passau die Firmung gespendet, und bei dieser Ge legenheiteine eindringliche Predigt gehalten, in welcher er als höchste Gefahr für den katholischen Glauben

im letzten

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