Ausgabe 
7.9.1872
 
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obschon sie damals vollständig besiegt wurde, hier und da wieder auf und hat die Regierungen der⸗ jenigen Länder, welche von dieser Krankbeit heim gesucht wurden, veranlaßt, besondere Maßregeln gegen die Einschleppung derselben zu treffen. Die Krankheit ist neuerdings nach einer Anzeige der Regierung zu Schleswig in Eppendorf auf Ham- burger Gebiet ausgebrochen. Eine amtliche Mit⸗ theilung aus Oesterreich besagt, daß 4 Ortschaften in Galizien von der Seuche befallen sind.

Angesichts der neuesten Vorgänge in München erinnert dieSpen. 31g. daran, daß die An- regung, welche zu dem bekannten Strafrechts⸗ Paragraphen gegen den Mißbrauch des geistlichen Amtes zu politischen Agitationen führte, von Bayern ausgegangen ist. Mit Recht, fährt das Blatt fort, ist man darauf gespannt, wie sich zu der bisherigen Haltung Bayerns das seltsame Cabinet stellen möchte, welches dort in der Bildung be griffen ist, obschon dasselbe augenblicklich mit den allergrößten Schwierigkeiten zu kämpfen hat.

München. Noch immer ist es nicht zur Bildung eines neuen Ministeriums durch Herrn von Gasser gekommen. Es bestätigt sich indeß, daß das Justiz- Portefeuille auch dem Gerichts- Präsidenten Neumayer angeboten, von diesem jedoch abgelehnt worden ist. Ebenso soll Regierungs- Peäsident Zwehl neuerdings Bedenken tragen, das Portefeuille des Ministeriums des Innern zu übernehmen.

Wie aus guter Quelle mitgetheilt wird, ist eine wenn auch nur vorläufige Entscheidung in der Ministerkrisis vor Ende der Woche nicht zu erwarten.

Zur Ministerkrists geht derSpen. Ztg. die Notiz zu, der Kriegsminister v. Prankh wolle die von ihm angebahnte und nahezu vollendete Reorganisation der bayerischen Armee zum Ab- schluß bringen und dann, gleichviel unter welchem politischen System, Ministerium und Dienst quit tiren. Nach derAllg. Ztg. soll jedoch Herr v. Prankh gleich den übrigen Ministern seine Ent⸗ lassung gegeben haben.

Ausland.

Oesterreich. Ofen. Die feierliche Er- öffnung des ungarischen Reichstages durch den König hat am 4. d. in der Burg stattgefunden. Die Thronrede bezeichnet als Aufgabe des Reichs tages die Fortsetzung des begonnenen inneren Reformwerkes, wozu die Wahrung der Berathungs- freiheit erforderlich sei, zählt zahlreiche alle Zweige der Staatsverwaltung umfassende Gesetzentwürfe auf, welche zur Vorlage gelangen sollen, und er klärte schließlich, daß Ungarn seit dem Schluß der letzten Reichstagssession neue Bürgschaften für die Fortdauer und zunehmende Erstarkung der freund- schaftlichen Beziehungen zu den auswärtigen Staaten erhalten habe. 0

Schweiz. Bern. General Herzog, der Oberbefehlshaber der schweizerischen Bundesarmee, ist auf Einladung des Kaisers Wilbelm zu den Manövern der Garde nach Berlin abgereist.

Vom Bodensee. Der unglückselige(wahr- scheinlich durch Betrunkenheit des Steuermanns derConcordia zu erklärende) Zusammenstoß der DampferGotthard undConcordia auf dem Zürichsee ist das erste derartige Unglück auf diesem so viel befahrenen See. Die Gesellschaft erleidet sehr bedeutenden Schaden: derGotthard war nicht versichert und an eine Hebung ist wohl kaum zu denken; er liegt 25 Klafter tief und ist Allem nach so beschädigt, daß er kaum als Ganzes dem Wasser entzogen werden kann. Es ist dabei noch Glück; wäre dieConcordia mit ihren 450 Schulkindern an der Stelle desGotthard gewesen, man würde grauenhafte Scenen erlebt haben. Wie viel Menschen verunglückt sind, ist übrigens noch nicht ermittelt.

Frankrei n. Paris. Der Jahrestag der Proclamation der Republik von 1870 ist, soriel bis jetzt hekannt, ohne alle Ruhestörung vorübergegangen. Nur durchzogen viele Banden von Reeruten, darunter auch viele Elsaß Lothringer, die hierher gekommen

alle Blätter besprechen den Tag und bringen Er⸗ zählungen über die Ereignisse von 1870, die einen mit Verfluchungen, die anderen mit Lobpreisungen. Von einer Aufregung war keine Spur zu bemerken, und die von den Behörden ergriffenen großen Vorsichtsmaßregeln werden sich als vollständig überflüssig erweisen. Die Nachrichten aus den Departements besagen, daß dort ebenfalls keine Rubestörungen zu befürchten sind. Alle Bankette sollen abbestellt worden sein. In Lyon herrscht vollständige Ruhe.

Nachdem Pater Hyacinthe kürzlich ein Schreiben veröffentlichte, durch welches er die Absicht ankündigte, in den Stand der heiligen Ehe zu treten, hat er diesen Act bereits am Dienstag vollzogen, und zwar, wie aus einer Mittheilung derTimes hervorzugehen scheint, in London. Seine Gattin ist eine Wüttwe Edwin Ruthven Merivan, geborene Emilie Jane Butter field, aus den Vereinigten Staaten.

Großbritannien. London. Ein Tele- gramm derTimes aus Paris meldet, daß die Unterbandlungen zwischen Frankreich und Eng land über den neuen Handelsvertrag eine günstige

Wendung nehmen, da die Handelskammern beider Länder Unterhandlungen zugeneigt sind. Man bofft, daß die Rückkehr des Cabinets nach London die Verhandlungen beschleunigen werde.

Italien. Neapel. Bei den hiesigen Munici⸗ palwahlen haben von 20,000 Stimaberechtigten 9307 Stimmen abgegeben, die meist der klerikalen Partei günstig ausfielen.

Gießen. Nachdem dem Vernehmen nach vor einigen Tagen ein Pistosen⸗Duell zwischen einem Reservelieutenant und einem Studirenden bei Lich stattgefunden, wobei dem einen der Arm zerschossen wurde, fand am Dienstag gegen Abend ein solches im Schiffenberger Walde mit tödtlichem Ausgange statt. Wie man bört, hatten die Duellanten 5 Schritte Distance und ging die Kugel des einen dem andern mitten durch die Stirne, worauf sofortiger Tod erfolgte. DemFrankf. Journ. schreibt man hierüber: stud. pharm. Reuling aus Darmstadt, Mitglied der VerbindungAlemannia, wurde von einem Corpsstudenten im Duell erschossen. Reuling selbst soll das Duell auf die tadelnswertheste Weise provocirt haben. Sein Gegner ist ein studirender Südamerikaner, Fayette, erster Char girter des CorpsTeutonia.

Gießen 2. Sept. Die Sitzungen des Schwurgerichts vom 4. Quartal 1872 werden Montag den 7. October d.. Vormittags 9 Uhr, unter dem Vorsitze des zum Präsiden⸗ ten des Schwurgerichtshofs ernannten Großherzoglichen Hofgerichtsraths Herrn Buff, beziehungsweise des zu dessen Stellvertreter ernannten Großherzoglichen Hofge⸗

halb in der heute staltgehabten öffentlichen Sitzung Groß herzoglichen Hofgerichts der Provinz

Haupt- und Er änzungs-Geschworenen Ordnung ausgeloosf wurden. Haupt-Geschworene: 1) Jacob Himmelreich, Bürgermeister in Ober-Eschbach, 2) Friedrich Diehm II., Fabrikant in Lauterbach, 3) Karl

Oberhessen

Hofgerichtsadvocat daselbst, 5) Johann Christian Retter, Ellenwaarenhändler daselbst, 6) Wilhelm Faber, Oeconom daselbst, 7) Adam Appel, Papierfabrikant in Kesselbach, 8) Heinrich Dietz II., Müller in Griedel, 9) Johannes Möbs III., Bürgermeister in Nieder⸗Mörlen, 10) Ludwig Lauer, Hofger.⸗Advocat in Gießen, 11) Andreas Widig III., Bierbrauer daselbst, 12) Karl Friedrich Wicke, Müller in Harheim, 13) Friedrich Barib, Hofgerichtsadvocat in Gießen, 14) Ludwig Hofmann, Pachter in Hof⸗Gill(Muschenhelm), 15) Heinrich Linz, Oeconom in Groß⸗Karben, 16) Fritz Karl Bückung, Lederhändler in Alsfeld, 17) Georg Münch J., Bürgermeister in Harbach, 18) Heinrich Diebl, Landwirth in Münch⸗Leusel, 19) Friedrich Philippi, Müller in Büdes⸗ beim, 20) Arnold Kleinen, Packtuchhändler in Altenschlirf, 21) Pvilipp Reimer, Müller in Gambach, 22) Franz Otlo, Hofgerichisadvocat in Gießen, 23) Leopold von Deines, Pachter in Büdingen, 24) Valenun Mai, Müller in Massenbeim, 25) Johann Tröller, Müller in Angerod, 26) Karl v. St. George, Landwirth in Altenburg, 27) Rein⸗ hard Prinz, Posthalter in Grünberg, 28) Georg Brück⸗ mann, Pachter in Ilbenstadt, 29) Heinrich Kalbfleisch, Müller in Billerishausen, 30) Heinrich Korell II., Land⸗ wüth in Lusel.

haln, welcher wegen Diebstahl in Untersuchung sich be. Der Polizei gelang es, denselben in Pfungstadt

hier geschlossen wieder eingeliefert. Den Völker haben sie indessen 91 95

findet. zu erwischen, und wurde derselbe heute

noch nicht. Während der letzten Tage befanden sich so viele Fremde in hiesiger Stadt, daß viele derselben die Nacht über obdachlos waren.

Frankfurt. am 18. September 1848 gefallenen hiesigen Bürger und Einwohner bestimte Denkmal hier ein. steht in einem Obelisken aus rothem Sandstein, welcher neben entsprechender Inschrift die Namen der Gebliebenen trägt. Am 18. Sept. d. J. findet die Einweihung des Denkmals statt.

Offenbach. Der hiesige Gemeinderath hat ursprüng⸗

lich beschlossen, den Tag von Sedan festlich zu be⸗ geben, diesen Beschluß jedoch, nachdem sich ergeben daß die Feier des 2. September keine allgemein deutsche werden würde, zu Gunsten eines etwa später noch zu vereinbgrenden gemeinsamen Nationalfesttages wieder auf⸗ gehoben. Doch waren viele Häuser beflaggt und die Schulen geschlossen. Die Stimmung dahier neigt sich immer mehr einer Feier des 10. Mai als des definitiven Friedensschlusses zu. Alsfeld. In dem nahen Heidelbach vernichtete ein bei der großen Trockenheit und ungünstigem Winde rasch um sich greifender Brand über ein Dritttheil dieses Dorfes, zerstörte trotz rasch herbeigeeilter Hülfe in wenigen Stunden 26 Gebäude, aus denen nichts als das nackte Leben der Einwohner gerettet werden konnte, und raubte den betreffenden, meist unversicherten und zum Theil armen Familien all' ihre Habseligkeiten. Kaum war dieser Brand gelöscht, als die Feuersignale einen neuen Brand ankün⸗ diglen. Hierbei gelang es indeß der rasch herbeigekommenen Hülfe, den wahrscheinlich durch Bosheit angelegten Brand bald zu bemeistern, so daß nur eine große Hofraithe, mit reicher Ernte gefüllt, ein Raub des Feuers ward.

Darmstadt. Wie aus den jüngsten Mittheilungen der Centralstelle für Landesstatistik zu ersehen, kamen im Jahr 1871 bei sämmtlichen Poßsstellen 10,360,336 Brief⸗ postgegenstände an, und zwar bei den Poststellen: Darm⸗ stadt 1,398,690, Gießen 517 932, Mainz 2 944,368, Offenbach 655,578, Worms 494,694. Die Zahl der abge⸗ sandten Briefpostgegenstände ist der Zahl der angekommenen annähernd gleich. An Zeitungen wurden bei sämmt⸗ lichen Poststellen aufgegeben bezw. befördert 4,715,698 Nummern, bei der Poststelle Darmstadt 1,602,328, Gießen 115,596, Mainz 1,189,215, Offenbach 37,596, Worms 692,400. An außerhalb des Großherzogthums erschei⸗ nenden politischen Zeilungen sind im 4. Quartal 1871 un Ganzen 6850 Exemplare durch die Post bezogen worden und zwar Frankf. Journ. 2155 Exempl., Fr. Pr. 1076 E., Fr. Z. 908 E., Fr. Anz. 650 E., Köln. 3 368 E., Augsb. A. Z. 155 E., Nordd. A. Z. 90 E. Germania 68 E., N. Fr. Pr. 62 E., Volksstaat 52 E., Kreuzztg. 44 E.,

N. Socialdem. 41 E. Sonstige Zeitungen 1141 Exempl. Darmstadt. Die Zahl der im Jahr 1871 im Groß⸗

herzogihum gehaltenen Hunde betrug 25,172, wofür

48,557 fl. 45 kr. Steuern bezahlt wurden.

Lorsch. Am Samstag Miktag gegen 12 Uhr wurden

wir durch ein furchtbares Gewitter mit Hagel heimgesucht.

richtsraths Herrn Völcker ihren Anfang nehmen, 80

in folgender

Frankfurt. Bei dem Brückenbau an der neuen Mainzerstraße wurde kürzlich etwa 4 Fuß lief im Sand ein wohlerhaltener, mehrere hundert Jahre alter Kahn aufgefunden. Die Spitze desselben sowohl als seine Seiten sind stark mit Eisen beschlagen, ebenso führt durch die Mitte eine eiserne Stauge. Möglicherweise hat man es hier mit einem der Sperrmittel, welche zur Zeit der Be lagerung Frankfurts durch Albrecht von Brandenburg (1552) zur Vertheidigung des Stromes angewendet wurden, zu thun. Das Schiff kann erst mit nächster Woche voll⸗ ständig frei gelegt werden. Wie man übrigens versichert, werden mit Ende October sämmtliche Pfeiler an der neuen Brücke vollendet dastehen.

sind, um an der Ziehung Theil zu nehmen, unter dem Absingen der Marseillaise die Straßen. Fast

führer ein Schreinergeselle Namens P. Jockel von Eschel⸗

Frankfurt. Dieser Tage entsprang einem Vor

Der größte Theil unserer Tabaksernte ist verwüstet, unfere Hoffnung auf eine gesegnete Ernte zu Grabe getragen. Der entstandene Schaden enorm. Gleiches Unglück

die traf auch die Bewohner der Umgegend.

Moinz. Nur noch wenige Tage und unsere Stadt wird wieder eine größere Versammlung in ihren Mauern tagen sehen. Die Generalversammlung der landwirthschaft⸗ lichen Vereine des Großherzogthums Hessen findet, wie

Muhl, Hofgerichtsadvocat in Gießen, 4) Ferdinand Reatz, bereits gemeldet in den Tagen vom 17. bis 19. d. M.

hier statt. Der landw. Verein für Rheinhessen hat bei dieser Veranlassung eine Ausstellung von Vieh, Producten des Land- und Gartenbaues, sowie von Maschinen und Geräthen aller Art für den Gebrauch der Landwirthe unternommen. Auf dem Schloßplatze erheben sich die Hallen zur Aufnahme dieser Ausstellung und die bereits geschehenen Anmeldungen lassen ein recht günstiges Resultat für die Durchführung erwarten. Die Verwaltung der Hess. Ludwigsbahn hat auch hier wieder ihre Liberalität eintreten lassen und den mit ihrer Bahn zur Ausstellung Kommenden, bei gleichzeitiger Lösung der betreffenden Ein⸗ teittskarie 3 18 kr. freie Rückfahrt gewährt. Auch die Oberhessische und Main⸗Neckarbahn, sowie die Hess. Lud⸗ wigsbahn haben ferner gestattet, daß Retourbillete auf mehrere Tage Gültigkeit behalten, wenn Mitglieder der landw. Vereine dies wünschend, bei dem Ausstellungs⸗ Comité davon Anzeige machen. Wir bürfen hoffen, daß dieses Unternehmen den Ruf, welchen Mainz sich bei ähnlichen Veranlassungen erworben, neu bestärken wird und sehen einem recht zahlreichen Besuche entgegen.. Vom Rhein. In der Gemarkung Horchheim bei Worms sind in diesem Jahre nicht weniger als 63 Morgen Feld mit Gurken angebaut. Der Ektrag pro Morgen berechnet fich durchschniltlich auf etwa 250 fl., also eine Einnabme von nahezu 16,000 fl. für Gurken. Osthofen. In unserer 8000 Morgen entbaltenden Gemarkung wurden bis jetzt für Rechnung der Gemeinde⸗ kasse vertugt: 339640 Stuck Mäuse für 3160 fl., 3671

Hamster für 79 fl. 1 kr. Summa 3239 fl. 1 kr. und kann

angenommen werden, daß bei dem Fleiße der hiesigen Landwirtbe im Ersäufen, Ersticken und Vergiften der Mäuse mindestens ebensoviel vertilgt wurden, die nicht ans Tageslicht kamen. Also über eine halbe Million! und werden trotzdem noch eiwa 30 40000 per Woche abgeliefert. Unter Lettung von Specialaufsehern werden Gisilegungen an den Rainen und Säumen der öffentlichen Wege vorgenommen und die Eisenbahnverwaltung ist wiederholt angegangen worden, die Böschungen des Bahn

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