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Betreffend: Die öffentlichen Schulprüfungen in 1872.
Die Großherzogliche Kreisschulcommi
ir erinnern Sie an Vornahme der
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„Ban Nachdem in verschiedenen Ortschaften Hornvieh zu dem am Dienstag, 2. April
Auf Ersuchen des Königlichen Amts Usin
Friedberg den 28. Marz 1872.
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Von Seiten des landwirthschaftlichen
Sachsen vermittelt werden, nach eingetroffenen Nachrichten von
Ich bringe absichtigt hatten. Friedberg den 28. März 1872.
Vorlage der Protokolle hierüber(8.
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dies zur Kenntniß derjenigen Landwirthe des Krei
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Schulprüfungen während der Zeit pos. 2 der Instruction für
„ d nee des hiesgen Amtsbezirks die
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1 Maul- und Klauenseuche ausgebrochen, so ist der Zutrieb von
Friedberg den 28. Marz 1872.
ssion Friedberg an die Ortsschulvorstände des Kreises.
zwischen Ostern und Pfingsten und sehen dem⸗
die Ortsschulvorstände vom 20. Juni 1832) entgegen.
Trapp. 119.
e. zu Usingen stattfindenden Markte untersagt worden.
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Bezirks- Vereins
dorten sind solche Kartoffeln
Friedberg sollte der Bezug von Zwlebelkartoffeln mit gelbem
gen wird dies zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Großherzogliches Kreisami Friedberg. Ter a v p.
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Fleisch aus aber nicht mehr zu haben.
ses, die eine Betheiligung bei dem Ankauf fraglicher Kartoffeln be⸗
Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks Vereins Friedberg.
Trapp.
Deutsches Reich.
Darmstad t. Die Abgeordneten Dumont und Oechsner haben bei der zweiten Kammer den Antrag gestellt: die Regierung zu ersuchen, noch auf diesem Landtage Vorlage zur Errichturg einer höheren Handelsschule in Mainz zu machen, sowie einen weiteren Antrag dahin gestellt: die Kammer wolle Großb. Ministerium ersuchen 1) im Bundesrathe dahin zu wirken, daß eine den jetzigen Verhältnissen entsprechende Regelung, resp. Er⸗ böhung der Entschädigung für Quartierleistung und Verpflegung der Truppen erfolge; 2) daß noch auf diesem Landtage eine Vorlage wegen Ausgleichung der Kriegskosten vom Jahr 1870
auf 1871 in Hessen gemacht werde. N
— Am 2. EI 11 Uhr kam der Kronprinz des Deutschen Reichs mit seinem ältesten Sohne, 855 Prinzen Wilhelm, dahier an und wurde am Bahnhof von Prinz und Prinzessin kudwig und Prinz Heinrich empfangen. Abends etzte der Kronprinz seine Reise nach Baden- Baden fort.
Mainz. Wie der hiesige„Anzeiger“ be⸗ richtet, hat der großh. Bürgermeister, Hr. Racks, stin Amt niedergelegt, wahrscheinlich in Folge der in neuester Zeit gegen ihn gerichteten Agi⸗ rationen feiner früheren Parteigenossen.
— Set der vorigen Woche sind bier ver- schiedene Schlägereien zwischen Artilleristen und
Infanteristen vorgekommen und herrscht in Folge
gervon große Gährung unter den Soldaten der Jestungsgarnison. Von der Ausdehnung und der
Behemenz der Excesse gibt die Zahl der in das
Sazareth aufgenommenen Soldaten einen Begriff. Es waren gegen 36 Mann, von denen zwei den Zerletzungen erlegen sind. nassenhastes Strasexerciren sind an der Tages-
irdnung, und es scheint die längst beabsichtigte
Zerlegung des 118. Regiments im Hintergrund u schlummern.
Berlin. Nach einer vom„Militärwochen- latt“ veröffentlichten Statistik des eisernen Kreuzes (nach der Rangliste für 1870/71) war die Ge⸗ sammtzahl der bis zur Zeit der Herausgabe der Kangliste zur Bertheilung gelangten eisernen Kreuze 40 his 45,000, von denen 3 bis 4000 auf die siddeutschen Contingente entfallen. Auf preußische Offiziere, Aerzte und Beamte kommen hiervon 12,200 Kreuze.
— Unter den telegraphischen Glückwünschen, nelche dem Kaiser an seinem Geburtstage zu⸗ ngen, befindet sich auch einer des Schahs von Jersien, der ein Telegramm von Teheran aus auf der europäisch-indischen Telegrapbenlinie einschickte. Der„Börsenkurier“ will wissen, daß die Jegierung entschlossen sei, eine directe Bahn von kerlin nach Frankfur“ a. M. aus vornehmlich wr ategischen Rücksichten sel bst zu bauen.
Köln. Der Lokal⸗Verein der Altkatboliken schloß eine Petitlon an den Reichstag zu richten in Ausweisung der Jesulten aus Deutschland d um eine Modification der Btreinsgesetze in irsem Sinne.
Wlesbaden, um 1. Ostersonntag hat dahler
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Strenge Maßregeln,
der erste alikatholische Gottesdienst in der evange⸗ lischen Kirche stattgefunden. Die Messe wurde von Pfarrer Küber aus Kaiserslautern celebrirt, die Predigt von Professor Reinkens gehalten. Es waren ungefähr 4000 Menschen anwesend.
Fulda. Auf der Tagesordnung der nächsten Bischofs-Conferenz steht außer Maßregeln wegen des Schulaussichtsgesetzes auch die Frage der Ex⸗ communication der Anti-Infallibilisten.
Straßburg. Eine Verordnung des Ober— Prasidenten entzieht der Bonner„Deutschen Reichszeitung“ vom 1. April ab den Postdebit für Elsaß-Lothringen.
Ausland.
Frankreich. Versailles. Die Nalional⸗ versammlung hat beschlossen, daß die Ferlen vom 30. März bis zum 22. April dauern sollen. Die Commission für die Berathung des Postvertrags mit Deutschland hat ihre Arbtiten bis nach dem Wie derzusammentritt der Nationalversammlung vertagt.
— Thiers erklärte in der Commisßon, daß man das Budget nicht durch Aushülfsmittel in's Gleichgewicht zu bringen suchen dürfe. Er bestehe auf der unmittelbaren Einführung eines soliden Steuertpstems, welches Vertrauen einslöße und Angesichts einer zum Zwecke schnellerer Räumung des occupirten Gebiets zu machenden Anleihe ernst⸗ liche Garantien biete.
— Die Commission für den Postvertrag zwischen Frankreich und Deutschland hat die Prüfung des Entwurfes beendigt und denselben angenommen. Der Dep. Fourton ist beauftragt, den Bericht, welcher am Tage des Wiederzusammentritts der Nationalversammlung vorgelegt werden soll, zu redigiren. Die Commission hofft, die Berathung des Entwurfes werde so schnell zu Ende geführt sein, daß der Vertrag am 1. Juni in Kraft treten könne.
Belgien. Brüfsel. Der„Moniteur belge“ meldet: Der Präsident der frauzösischen Republik hat mittels Note vom 28. März den Handels vertrag mit Belgien vom 1. Mai 1861 gekündigt. Vom 28. März 1873 an wird diese Kündigung in Krast treten.
Großbritannien. London. Wie hierher berichtet wird, haben in den Kohlengruben zu Atherton, unweit Bolton, schlagende Wetter statt- gefunden, in Folge deren 28 Arbeiter getödtet und 11 verletzt wurden.
Spanien Madrid. Der nach Madrid fahrende Zug der andalusischen Eisenbahn wurde von Uebelthätern mittelst Aufreißens zweier Schienen angehalten. Dleselben raubten die auf dem Zug befindlichen, der Eisenbahngesellschaft und Privat- leuten angehörenden Geldsummen.
armstadt. Der Gemeindergth hat jedem Schul⸗ 11 faber ala elne jährliche Gehallszulgge von 100 fl. und jeter Lehrerin eine solche von 25 fl. verwilligt. Ebenso wurden auch wehreren anderen släotischen Ange⸗ stellten namhaste Gehaltsgufbesserungen zu Theil. Darmstadt. Specerethändler A. hler verstarb kürz— lich eines plötzlichen Todes. Derselbe wollte sich mit
einigen Schlücken Rum staͤrken und ergriff in einem Zu—
stande, in dem dies leicht vorkommen kann, aus Irrthum die zur Wichsfabrikation bereit stehende Vitriolflasche.
Harreshausen, Kreis Dieburg. Am 22. d. Mts. wurde in einem biesigen Hause, dessen Besitzer sich gera be im Wirthshause defand, ein frecher Einbruch verübt und Werthpapiere im Beirag von ca. 2000 fl. entwendet. Der Tbäligkeit der Polizei gelang es, schon am folgenden Tage in 2 Dragonern, welche in Babenhausen garnisoniten, die Thäler zu ermitteln und das gesammte gestohlene Gut wieder zu Stande zu bringen. Die Thäter sind gesländig und befinden sich natürlich in Haft.
Viernheim. Düngerfabrskant Rückert, welcher vor einigen Tagen durch eine per Post zugesandte Höllen⸗ maschine verwundet wurde, ist seinen Wunden erlegen.
Weinheim. In dem nahen hess. Orte Birkenau wurde Fabrikarbeiter Gölz verhaftet und geschlossen dem Landgerichte übergeben. Vor etwa s Jahren starb plötz⸗ lich dessen Ehefrau, was schon damals zu verschiedenen Gerüchten Anlaß gab; jetzt wird die erfolgte Verhaftung mit jenem Vorgang in Verbindung gebracht.
rier. Im abgelaufenen Jahre 1871 wurden im Regierungsbezirk Trier im Ganzen 25 Wölse erlegt, darunter 14 männliche Wölfe, 8 Wölfinnen und 3 Nest⸗ wölse, wofür zusammen 260 Thlr. Prämien von der Königlichen Regierung gezahlt murden,
Oeffentliche Vorträge.“)
Die Reihe der öffentlichen Vorlesungen für diesen Winter schloß Herr Dr. Schott mit einem am 19. März gehaltenen Vortrag über„das Leben in Natur und Organismen im Sinne einheitlicher Entwickelung.“
Der Redner, der über ebenso umsassende als gründ⸗ liche Kenntnisse auf allen Gebieten der gesammten Natur⸗ Wissenschaft verfügt und mit der Gewandtheit eines ge⸗ wicgten speculativen Denkers die Summe der Einzel⸗ Erscheinungen zu systematisiren verstebt, deutete Eingangs seines Vorirags darauf hin, daß die neuere Naturwissen⸗ schaft eine Menge von Thatsachen konstatirt dabe, welche unsere Ansichten vom„Leben in der Natur“ nicht un⸗ wesentlich zu modistciren geeignet seien. Der Mensch in der Kinohettsperiode unseres Geschlechts sah in den Er⸗ scheinungen der Natur nur die Wirkung übernatütlicher Kräfte. Seine Phantasie belebte darum die ganze Natur mit geistigen Wesen. Blitz und Donner, Sturm und Wogengebrause, Feuer, Sonne, Mond und Sterne er⸗ schienen ihm als bdöhere Wesen, Götter, die er verehrte.
Mit sortschreitender Entwickelung gestartete sich das Verhälinit anders. Der Mensch fühlte. sich allmählich als dewußtes Wesen im Gegensaß zu dem wie es ihm schien, blinden Walien roher Kräfte in der Natur. Er fing an, die Natur zu entgeistigen. Diese Enigeistigung der Natur findet ihren Gipfelpunkt in dem Materialismus. Da nun der Mensch als Lebewesen an den Fragen über das Leben in der Natur allezeit das hoͤchste Interesse nehmen muß, so stellt der Redner, der übrigens dei seinen Unter⸗ suchungen zu vom Materlaliomus weit abliegenden Zielen deung die Frage auf: Was sagt die heutige Wissenschaft dazu
Der Vortrag entrollte nun in großen Zügen eln Bild von dem Leben der höver organisirten Lebewesen, zunächg dem eines Säugethiers. Großartige Bewegungsorgane sind eg de zunächst, die uns auffallen Welter bin nehmen vor Allem die Athmungss, Blutumlaufs- und Verdauungs⸗ Organe unsere Aufmerksamkeit in Anspruch. Die Lunge ist der kunstvoll eingerichtete Elasebalg, der von zweckmößig augebrachten Muskeln in Bewegung gesetzt. em Blute den Sauerstoff zugeführt. Das Herz ist die Centralpumpt, die das mit Sauerstoff versehene Blut in großen Ader⸗ stämmen in die einzelnen Theile des großen Organismus binaustreibt, auf welchem Wege durch die mannichfachsten Aderverzweigungen der Sauerstoff mit den kleinsten Par⸗ keln des Gesammtorganismus in Berührung tritt und da als Zünder zur Einleitung des Verbrennungsprogesses whk. Das rücksibmende Biut pült die Schlacken ieses Verbrennungseprozesses zur Ausscheidung mit sich fort.
„) Die verspätete Zusendung dieses Referats wollen
die Leser mit Ueberhäufung anderweitiger ungusschiebvarer Geschäfte entschuldigen. Der Einsender.


