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Jahres verflossen sind und bei dem großen Interesse, welches die neuen Ankömmlinge darbieten, dürfte es wohl gerechtsertigt erscheinen, hier mit einigen Worten auf die wichtigsten derselben hinzuweisen. In erster Linie ver⸗ dienen die beiden munteren bengalischen Königstiger Erwähnung und nächst diesen ein Paar Hyänen, so groß und in jeder Beziehung so tadellos, wie man diese be⸗ rüchtigten Räuder nur selten sieht. Ferner ist eine große Zahl von Affen der verschiedensten Arten angekommen. sowie eine aus fünf Köpfen destehende Familie von Murmeltbieten. Unter den Vögeln haben wir zu nächst zwei Königs geter hervorzubeben, sowie mehrere Adler und andere Raubvogel, sodaun ein Paar afrikanische Hornvögel, die durch ihre unverhältnißmäßig großen Schnäbel besonders merkwürdig sind, und ein Paar Kron⸗ tauben, die größte Taubenart, welche überhaupt existirt. Diese Thiere haben etwa die Größe und Gestalt eines welschen Huhnes und ihr Kopf ist mit einer Krone von seinen Federn geziert. Auch verschiedene neue Fasanen⸗ arten von besondeter Schönheit sind kürzlich einge roffen. Außerdem wurden bereits in diesene Jahre verschledene Thiere im Garten geboren, z. B. eine Elennantilope, Mufflons u. s. w. Die älteren Jusassen des Gartens baben meist den Winter prächtig überstanden, so nament⸗ lich der Löwe und die Löwin, welche jetzt ausgewachsen sind und sich zu ganz imposanten Thieren entwickelt haben und der allgemeine Liebling des Publikums, der Cbim⸗ panse, der mit fortschreitendem Wachsthum auch steis menschenähnlicher wird. Aus diesen kurzen Andeutungen dürfte sich ergeben, daß ein Gang durch den Zoologischen Garten, dessen Anlagen jetzt im schönsten Frühlingsschmucke prangen, ungemein viel Lehrreiches und Ansprechendes bietet und es sollte sich Niemand die Gelegenbeil dazu entgehen lassen. Auch in diesem Jahre wird der Garlen an den Vormittagen des ersten Sonntags jeden Monats gegen einen ermäßigten Efmriuspreis von 6 Kreuzer füt die. Person zugänglich und zwar zum etstenmal Sonniag den 5. Mat. 1
P. Frankfurt. Nach langen unfreiwilligen Pausen während der letzten zwei Jahre werden in dem so schöuen Gartenlocal des Cafs Concocdia regelmäßig wieder die beliebten großen Milifär⸗Concerte stalfinden. Um den Musikfreunden angenehme Abwechslung bieten zu können, bat sich Hert Simon mit mehreren der besten, in unserer Umgebung garnisonirenden Militärkapellen zu
diesem Zweck in Einvernehmen gesetzt. Daß berselbe Alles aufbieten wird, um den übrigen hiesigen feineren Etablisse⸗ ments auch in wir thschaftlicher Beziehung würdig an der Seite. stehen, läßt sich sicher annehmen. Wir wollen nicht versäumen, auch die zahlreichen Freunde und Gönner des Herrn Simon in der Umgegend Frankfurts, und namentlich in seiner alten Heimath Friedberg, auf Vor⸗ stehendes ausmeiksam zu machen.
Frankfurt. Nach mehrtägiger Verhandlung ist der wegen Mords des Viehhändlers Hamburger angeklagte Völker von den Geschworenen des„vorsätzlichen Mordes“ für schuldig befunden und vom Assisenhof zum Tode verur theilt worden. Nach den vorliegenden Berichten legte Völker in den dem Urtheil vochergehenden Momenten eine Frechheit an den Tag, wie sie bioher in ähnlichen Fällen nur selten vorgekommen sein dürfte.
Darmstadt. Nachdem bei der Ausgabe der ersien Zwanzig Markstücke die mangelhafte Prägung vielfach Veranlassung zu Tadel gegeben, ist es erfreulich, jetzt con⸗ stauren zu können, wie trefflich die württembpergischen, badischen und hessischen Stücke dieser Münze geratben sind, von welchen jängst die ersten Abdrücke ins Publikum gelangten. Die Bildnißstempel sind von Herrn Professor Christian Schnitzspahn zu Darmstadt geschnitten. Die Feinheit der Ausführung, sowie die hohe Portraitähnlich⸗ keit in diesen wenig Relief baltenden Bildnissen läßt die Arbeit den desten Leistungen in diesem Kunstfache gleichstellen.
Karlsruhe. Man widerspricht von bier aus der Nach⸗ richt, daß ein Soldat des in Mannheim garnisoniten⸗ den Grenadier Regiments in Folge eines von einem Unteroffizier erhaltenen Fußttittes gestorben sei mit der Angabe, eine Brustfell-Entzündung mit starkem Exsudat have sich als die Utsache des Todes ergeben. Die Miß⸗ handlung des Verstorbenen durch den Unterofftzier mittelst Fußtritts ist indessen constatirt, und so speechen selbst die der Regierung nahestehenden Bläster die Erwartung aus, daß eine strenge Ahndung dieses unter allen Um⸗ ständen verdammungswürdigen Benehmens nicht aus- bleiben werde.
Aus Colmar wird gemeldet: Dieser Tage weigerte sich das Pferd eines Müllers aus der Umgegend, das bäusig von seinem Herrn mißhandelt ward, siy an den Wagen spannen zu lassen. Nach langem
ihn bei der Schuher und schleppte ihn in den Stall,
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Widersetzen stürzte dasselbe auf den Müller los, ergriff
indem es ihm die Kleider vam Leibe riß; während es dem Müller gelang, den angesaßten Arm zu befteien, wurde er am andern furchtbar gerquelscht un zerfleischt. Seine Nabe die zu seiner Hülfe herbeigeeüüt war, wurde zu
oden geworfen; ein Zimmermann, den sein Hülsegeschrei herbeigerusen, wurde ebenfalls vom Pferbe gebissen, so daß er den rechten Daumen dabei verlor. Endlich gelang es dennoch, es einzuspannen, wurde aber vorsichtshalber getödtet. Der Müller befindet sich im einem kläglichen Zustande.(Wenn den armen mtßhandelien wetierauer Braunsteinpferden einmal der Geduldesaden reißen wollle wie dem elsässer Collegen Müllergaul, es dürfte gewissen Unholden schlecht ergeben und zwar verbientermaßen.)
D. Frankfurt a. M., 30. April 1872. Israelitische Feiertage, schlechte Berliner Nachrichten, Mangel an Be⸗ theiligung Seitens des Privatpublikums, Alles wirkie zu⸗ sammen um der Börse anhaltend das Gepräge der Schwach⸗ beit zu geben. Auch heute war es wieder Berlin, das auf das hliesige Geschäft influirte, während Wien relalid sest kam. Zwar hatle das Geschäst in Speculatlonseffecten lebhaftere Färbung, was schon an den verschiedenen Schwankungen der Coutrse zu bemerken war; im Ganzen mußten die Preise aber doch wieder unter dem gestrigen Niveau bleiben. Die zahlreichen Blanco Verkäufe hier und in Berlin drückten eben doch zu stark. Auch die günstigeren Momente die in letzterer Zeit wieder für österr. Bahnen sprechen blieben unbeachtet und es sand fast gar kein Geschäft auf diesem Gebiet statt, da Käufer total mangeln. Das Gleiche gilt von Banken. Die Course fast sämmilicher Gattungen konnten nicht Stich halten. Am besten hielten sich die alten Wertbe dieset Kategorie wie Darmstädier und Meininger, während dagegen östert. Nationalbank etliche Gulden nachgeben mußte und bei 871 gebandelt wurde. Prioritäten und Pfandbriefe still. In kuhigem und festem Verkehr bewegten sich Staals⸗ papiere, wie österreich. Silberrente und süddeutsche Fonds. Loose sull, da heute jene Elemente fehlten, welche dieses Gebiet sonst besonders gern zu culttviren pflegen. or Loose waren etwas gefragt, ohne jedoch den Cours zu ändern. Genueser und Oldenburger sowie Köln- Mindener gekauft. Die Nachbörse brachte für Speculationswerthe wieder höhere Course, in Folge günstiger politischer Nach⸗ tichten. Creditactien 347 nach 344½ und Staatobahn 385 nach 383 ½.
Lieferung für das Landeszuchthaus. 1175 Mittwoch den 8. Mai l. J., Vormittags 10 Udr, werden dabier 14 Cenmer frische Butter und an dem⸗ selben Tage, Vorm ttags 10½ Ubr, 11 Centner weiße und 1 Centner naturschwarze Dammelwolle zur Liefe⸗ rung öffentlich versteigert. Marienschloß den 24. April 1872. Großherzogliche Landes zuchtbaus⸗ Direktion. e ri da.
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Main ⸗Weser⸗ Bahn. 1203 Die Zimmer⸗ und Anffreicher⸗Arbeiten zur Her⸗ sieüung von 10 Stück Schiebebarrieren für die Bahn⸗ strede Friedberg ⸗ Bockenheim, einschließlich Lieferung der Materialien, sollen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden.
Die Offerten find portoftet und versiegelt mit der Auf⸗ schrift:„Submisston auf Ausführung von Schiebebar⸗ rieren“ bis zum Submissionstermine, den 13. Mat d. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs⸗ Inspektion zu Fraukfuxt a. M. einzurelchen, woselbst auch die Zeichnungen Kosten-Anschläge und Bedingungen eingesehen und die Submissions- Formulare in Empfang genommen werden kängen.
Frankfurt a. M. den 23. April 1872.
Königliche Betriebs ⸗Iuspektion. Dell.
Vergebung von Bauarbeiten. 1201 Die zur Herffellung des hinteren Burgthores zu Friedberg erforderliche i.
Maurerarbeit, veranschlagt zu 343 59 Stein hauerarbelt 92 18 Zimmerarbeit 120 54 Dachdeckerarbeit 47 35 Schkeinerarbelt 20 6 Schlosserarbeit 104 6 Glaserarbeit 424 Weiß binderarbelt 16 36 Spenglerarbeit 100—
sollen im Submisstonswege vergeben werden.
Die Submittensen haben ibte Offerten mit dem Angebot in Prozenten der Voranschlagssumme und der Ausschrist:„Sudmisston zur Uebernahme der Arbeiten zur Herstellung des binteren Burgthores zu Friedberg“ verseben bis längstens Freitag den 10. Mal l. J., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Stelle elnzureschen, woselbst Vorarschlag, Zeichnungen und Bedingungen zur Ginsicht offen liegen.
brtebberg den 27. April 1872.
Großberzogliches Kreisbauamt Frkedberg. Re
„666666 Eulen türk. Zwelschen- Honig 1182 empfiehlt Carl Bauer . in Asseu beim. a 1176 Ich habe mich in Ober-Mörlen als prakilscher
Arzt nledergelassen und wen, bel Perrn Bürgermeister Jede. r. Engelbach.
Vergebung von Bau⸗Arbeften. 1209 Die zur Hertzellung einet neuen Einfrledigungs⸗ maurr des Gartens am Polizeiamtegebaude zu Bad- Nauheim vorgesebene nachstehend verzeichnete Arbeit, soll auf dem Sub missionswege vergeben werden.
Diese ist veranschlagt:
Maurerarbeit 263 fl. 30 kr.
Voranschlag, Accord und Accords bedingungen liegen auf unterzeichnetem Kreisbau amt zur Einsicht offen. Die Offerten, welche die Abgebote nach Procenten der Vor ⸗ anschlagssumme enthalten müssen, find spätestens dis Montag den 6. Mai, Vormittags 10 Uhr dafeldst ver⸗ schlossen und mit der Aufschrift„Submisston zur Ueber⸗ nabme der Maurerarbeit an dem Polizeiamtsgebäude zu Bad Nauheim“ abzugeben.
Friedberg am 29. April 1872.
Groß herzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u ß.
Holz-Versteigerung in den Domanialwaldungen der Ober⸗ försterei Nidda.
1214 Freitag und Samstag den 10. und 11. Mat d. J. sollen in den Distrikten Klingelwald, Eul⸗ obenkeyf und Laiserstraße(½ Stunde von Nipda
entfernt) versteigert werden: ar Raummeter Buchen⸗Scheitholz,
Eichen⸗ 1
2 Aspen ⸗ 5 724* Buchen Stammprügelhbolz, 312 77 Eichen⸗*
6 15 Nadel- und
16 5 Aspen Prügelbolz 139 5 Buchen ⸗Stockholz,
58* Eichen⸗„ 832 4 Buchen Reisholz, 210 75 Eichen⸗ 6 188 4 Fichten⸗ und Aspen-Reioholz,
19 Eichen Stämme für Wagner geeignet, 18 Fichten⸗Bauffämme, N 12 Raummeter Eichen- Werkscheitholz für Kufer zc.,
46 Eichen⸗Stangen für Wagner geeignet und
376 Fichten Stangen zu Leiterbäͤumen, geringen Sparren c. geeignet.
Die Eichen Stämme und Stangen kommen am erflen, das Eschen⸗Werkschellbolz und die Fichlen⸗Stangen am zwelten Tage zum Ausgebote.
Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im Oislrikt Klingelwald det Polznummer 1 nad am zweiten Tage in dem angrenzenden Difiritt Eulobenkopf.
Nidda am 29 April 1872.
Oroßberzogliche Oberfͤrsterei Nidda. 0
Irische Reps⸗ und Keinduchen
228 billiaß bei Ph. Dan. Kümmich.
Glaser,
„Nerstei Holz Versteigerung
in der Oberförsterei Ortenberg. 1213 Dienstag den 14. und Mittwoch den 15. Mai kommen aus den Disirikten Paindach, Krugederg und Groß ⸗Otlitz(Neuwiesenkopf,
Hainkobl, Sparrnwald und Stickes) zur Ber⸗ fleigerung:
Scheitd. Prügelh. Stockh. Reish. Buchen R.⸗M. 5357 4 313 528 Eichen 5— 224 75 114 Nadelholg 9 2— 4
Darunter 200 Raummeter Buchen⸗, 224 Raummeter Eichen ⸗Stammprügel. 45 Eichen- Stämme von 15— 26 Centimeter Durch ⸗ messer und 8— 11 Meter Länge, 5 Buchen⸗Stäͤämme von 58— 72 Centimeter Durch⸗ messer und 5—7 Meter Länge, 23 Eichen Stangen von 13— 14 Centimeter Durch⸗ messer und 6—9 Meter Länge, 6 Buchen- Stanger von 12 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge. Die Buchen Stämme kommen am ersien Tage, die Stammpiügel im Oflitz, sowie das üdrige Slamm⸗ und Stangenbolz am zwelten Tage zut Versteigerung.
Donnerstag den 16. Mai aus den Dißfrikteg Koblhaag. Sauerwiesen rain, Raumerts⸗ wald, Raumertezipfen:
Scbeith. Prügelh. Stockh. Relsh.
Buchen R. M. 720 210 253 1256 Nadelholz„ 4 4— 28 Aspen* 4 14— 38 Darunter 500 Raummeter Stammreiser. Ferner:
1 Eichen-Stamm von 24 Centtmeter Durchmesser und 122 Meter Länge,
3 Nadel Stämme von
und 8 Meter Länge,
1 Buchen Stamm von 54 Centimeter Durchmesser
und 6 Meter Länge,
9 Nadel Stangen von 12— 14 Centimeter Durch⸗
messer und 8—12 Meter Länge.
Das Holz im Neuwiesenkopf, Halnkohl, Sparrn⸗ wald und Stickes(Buchen-, Eichen, und Nadelgolz, Scheit und Piügel, sowie 2 Eichen Stämme] und Sauer wilsenrasn(Buchen Scheit. und Prügelpeiz) wird det der Verflelgerung nicht vorgezeigt. a
Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikle Dainbach, am zweiten Tage im Distrikte Krugenberg, om dritten Tage im Disirikte Kohlbaag, fedesmal um 9 Ubr Vormittags.
Ortenberg am 20. April 1872.
Großvyerzogliche Obersörfferet Oienberg. Taler.
Ein junger Mann, 1200 welcher fich der Oekonomie widmen will, sucht
eine Stelle auf einem größeren Gute. Näberes dei der Erxpeditlon d. Bl. zu erstagen.
15 Centimetet Durchmesser


