1* dine! dap nit einem Hehalt von 300 fl. bie evangelisch, Schulstelle N Idar zu Nn im Kreise eee mit einem Ge⸗ dabei felt von 3. die 1. edang. Schulselle zu Keister⸗ * kinn lach, im Kreise Groß Gerau, mit einem Gehalt von Lei mit fl 89 fl. 7% k.; die 2. evangelische Schulstelle zu Nau⸗ 105 Date derc eim, im Kreise Geoßs Gerau mit einem Gehalt von
ee d andelg 104 fl., ausschliezlich des Mow'ichen Legats.
Vaterland IX. Sterbefälle. Gestorben sind: am 22. August det nlabregrugz r Schullehrer Georg Adam Hornmann zu Velters heim; am f. Nov. ber Schullehrer Jacob Seibel zu Nieder-Brei⸗
senbach; am 19. Nopember der Schullehrer Georg Carl leich
Jackes zu Ober⸗Eschbachz am 21. Nov., der Schullehrer Farl Roth zu Niddaz am 23. Nov. der pens. Forstwart
ep hergogli dam Katzenmeier zu Stam mbeim; am 27. Nov, der
lache Reg zens. Landrichter Geh. Justizrath Ellenberger zu Lauter⸗ Sent gach; am 14. Dez. der evangelische Pfarrer Jakob Kern A Aude n Eich; am 18. Dezember der Kreisarzt Dr. Hirsch zu
den in
reffend Ober⸗Ingelheim.
Darmstadt. Der zur Verhandlung in Be⸗ reff der Aueführung der Militärconvention, ins- lesondere wegen des Uebertritts der hess. Offiziere ind Beamten in die preußische Armee kürzlich zach Berlin gereiste Oberst von Lyncker ist vor nigen Tagen von dort wieder hier eingetroffen. Was über die Resultate der in Berlin gepflogenen Unterbandlungen bis jetzt verlautet, ist geeignet as größte Aufschen zu erregen. Wie man näm- ch vernimmt, wird die preuß. Regierung, trotz es seit dem Jahre 1866 durch massenhafte Pen- onitungen und den letzten Krieg gelichteten besf.
sfizierstorps, keineswegs sämmtliche bess. Offi⸗ ere übernehmen und habe noch nachträglich eine deutende Anzahl derselben, welche sich zum eberttitt in die preuß. Armee entschieden hatten,
bing dere n urch sogen.„blaue Briefe“ die Aufforderung
0— sch pensioniren zu lassen erhalten. Unter den von
etelg n eser Maßregel Betroffenen werden mehrere als
en ber pig, Ihr tüchtig dekannte Offiziere genannt.
cken, bt bn Berlin. Die„Provinzial-Corresp.“ schreibt
eta feinem Artikel„Am Jahresschluß“:„Die Völker W s haben sich in der That einer rückhalts⸗
sen, erhebenden Zuversicht hingeben können, daß ter Austausch übereinstimmender Gesinnungen, wie in jüngster Zeit zwischen den Regierungen Deutschlands und der großen Nachbarreiche statt⸗ unden, auf dem festen Grunde wirklicher Ge- geinschaft des politischen Strebens ruht, und Aßhalb von wahrhaft ernster Bedeutung für den dauernden Frieden Europas ist. Wenn Frankreich
„ Prrrßen verliehen 10 r Sande— und ben Abntz zut Anzahnt
Wach beit bet
igt noch eine Ausnahme hiervon zu machen beint, so wird sich gewiß auch dort unklaren, regten Gefühlen gegenüber mehr und mehr die bee een, lte Macht der Wirklichkeit und damit ein ernstes 111 kedürfniß des Friedens geltend machen. Schon Wan let ist das aufrichtige Streben der französischen „ bin aach beten] gegierung darauf gerichtet, die Nothwendigktit en., ne, ener gewissenhaften Ausführung der Friedens be r 1 55 dingungen im Inttresse Frankreichs selbst in öffent- 1 11* ne immer 5 20 mehr zur An- 8h ben in den enaung zu bringen. e mehr dies gelingt, — welehen dito mehr wird der mildernde, heilende Einfluß „ e ee e er Zeit allmahlich auch die Bitterkeit der jetzigen aten n Etimmungen zurücktreten lassen. Unter allen Um⸗ rate, enn Andes aber bietet die friedliche Stimmung in ee ee, ben Europa, sowie der thatsächliche Stand der ee e litischen und militärischen Verhältnisse so starke 1 4 därgschaften für den Frieden, wie sie kaum je⸗ eee, Fils vorhanden waren.“ 2 15—— Es ist bemerkenswerth, wie viele Soldaten
es dem Kriege, über deren Verbleib bisher nichts
kannt geworden, noch vermißt werden. Neuer- Migs erläßt des Kriegsministerium wiederum Aufforderungen zur Ermittelung von 78 vermißten Folduten. Die Interpellation Richter hat dem- uch sicherlich ihre volle Begründung.
— Zu dem Erlaß des Fürsten Bismarck an un Grafen v. Arnim in Paris vom 7. Dezember bemerkt die„Prov. Corr.“:„In Betreff der in em Erlasse erwähnten Erklärung des Belagerungs- i ist zu bemerken, daß dieselbe gleich beim
(ginn der Occupation erfolgt war, und daß der Hiegszustand von den Truppenbesehlshabern fort und fort, wenn auch mit thunlichster Milde, doch ugleich mit dem gebotenen vollen Ernst gehand⸗ 101 worden war. Für die occupirten Provinzen slost bedurfte es daher einer erneuten Verkündi⸗ fung nicht, wohl aber für die Bevölkerung im thrigen Frankreich, welcher es galt, den ganzen Gnst der Lage und das Gewicht unserer Stellung
in einem Theile des französischen Gebiets erneut zu klarem Bewußtsein zu bringen. Dieser Zweck scheint darch die Veröffentlichung des ernsten Er⸗ lasses in vollem Maße erteicht zu sein.“
— Am Mittwoch sind die ersten Goldmünzen neuer Prägung, und zwar Zwamig⸗Markstücke, bei den hiesigen Staatskassen zur Ausgabe an Privatpersonen gelangt. Dieselben tragen auf dem Avers das Bildniß des Kaisers und Königs mit der Umschrift:„Wilhelm, deutscher Raiser, König von Preußen,“ und auf der Rückseite den Reichs adler und darunter in kleiner Schrift die Werth— angabe der Münze. Die Randschrift lautet: Gott mit uns. Die ersten Goldstücke dieser Art, welche in der hiesigen Münze vollendet worden sind, gingen noch vor dem Weihnachtsfest direct aus der Münze zu dem Kaiser selbst.
— Der Reichskanzler Fürst Bismarck, der Kriegs- und Marineminister Graf Roon und der Feldmarschall Graf Moltke haben am Weihnachts abend eine Büste des Kaisers und Königs mit einem eigenhändigen Schreiben Sr. Majestät als Weihnachtsgeschenk erhalten.
München. Die Abgeordnetenkammer hat den Gesetzentwurf, betr. die provisorische Erhebung der Steuern mit 122 Stimmen angenommen.
— Mit der Prägung der Reichsgoldmünzen wird in der hiesigen Münzstätte sofort nach dem neuen Jahre begonnen; es steht zu erwarten, daß solche schon bis Mitte Januar in den Verkehr kommen werden.
Ausland.
Oesterreich. Wien. In der Sitzung des Herrenhauses des Reichsrathes wurde die drei— monatliche Forterhebuug der Steuern genehmigt, nachdem Neumann die Annahme als einen Beweis des Vertrauens für die Regierung befürwortet und Czartoryski erklärt batte, der Bewilligung in Folge der Nothwendigkeit der Bestreitung des Staatehaushalts beizutreten.— Der Antrag, die Thronrede mit einer Adresse zu beantworten, wurde einstimmig angenommen.
Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ dementift die Nachricht, daß die preu⸗- ßische Militärbehörde dit Festnehmung von vier Geiseln in den occupirten Departements angedroht babe, und sagt, es sei ebenfalls unrichtig, daß ein Notabler in dem Departement der Ardenen als Bürgschaft des friedlichen Benehmens der Bevöl- kerung gegen die bayerischen Soldaten verhaftet worden wäre.— Die Commission für die Reor- ganisation der Armee hat sich in ihrer gestrigen Sitzung für die Dauer des Militärdienstes auf 5 Jahre entschieden.
— Das Organ der Prinzen von Orleans „Journal de Paris“ kündigt an, daß bei der Dis- seussten über den Franksurter Vertrag die Kammer gegen die Depesche des Herrn von Bismarck protestiren werde. Wahrscheinlich wird ein solcher Antrag von den Orleanisten gestellt werden, die dadurch ihren Chef, den Herzog von Aumale, populär zu machen gedenken.
Versailles, 28. Dez. In der National⸗ versammlung fand eine Discussion über ver— schiedene, die theilweise Besteuerung der Ein— kommen betreffende Vorschläge statt. Bocher, Berichterstatter der Commission, kündigte an, daß die für das Bankgesetz gewählte Commission ihren Bericht vor Samstag einbringen könne. Thiers und Pouyer-Quertier erklärten hierauf, es sei durchaus nothwendig, die Frage vor dem 31. d. M. definitiv zu lösen. Eine Anleihe sei unmöglich, der Notenumlauf der Bank müsse erhöht werden und zwar ehe die Bank das Maximum desselben erreicht habe. Die Re— gierung würde die Verantwortlichkeit eines Verzugs, wie ihn die Commission beabsichtige, nicht auf sich nehmen. Bocher erwiderte, die Commission erfülle gewissenhaft ihre Pflicht und bitte die Versammlung, sie von ihrer Ver antwortlichkeit zu entbinden. Er zeigte schließ⸗ lich an, die Commission werde schon morgen ihren Beschluß der Versammlung, ohne Bericht, zur Kenntniß bringen.
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Amerika. Die„Chicago⸗Tribüne“ enthält einen detaillirten Ausweis über die durch den großen Brand in Chicago verursachten Verluste. Demzufolge wurden 250 Personen getödtet und 98,500 obdachlos gemacht. Der pecuniäͤre Ver- lust beziffert sich auf 290 Millionen Dollars, von welcher Summe 100 Millionen muthmaßlich durch Versicherung gedeckt sind, aber die Versicherungs⸗ Gesellschaften waren nur im Stande 30 Millionen zu zahlen.
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Darmstadt. Theaterdirektor Grünewald aus Worms wird am 31. d. mit seiner aus 42 Personen bestehenden Gesellschaft in der Halle der hiesigen Turngemeinde am Woogsplatz seine theatralischen Vorstellungen beginnen und am genannten Tage, sowie die beiden folgenden Tage sogenannie Probevorstellungen veranstalten, um alsdann ein Abonnement zu eröffnen. Das Orchester wird aus der Capelle des Leibgaroeregiments unter Leitung des Herrn Capellmeisters A am bessehen.
Vom Taunus. Die Königsteiner Burgruine ist, wie bestimmt verlautet, in den Besitz der Herzogin von Nassau übergegangen.
Stuttgart. Vorigen Mittwoch fand in der Zucker⸗ fabrit dahier bei einem der acht in Betrieb stehenden Dampfkessel eine Explosion statt. Leider mußten 4 Arbeiter, darunter der erste Heizer, schwer verletzt in's Hospital gebracht werden, zwei davon sind bereits ihren Wunden erlegen, die drei anderen Heizer kamen mit leichten Brand⸗ wunden davon. Mehrere Umstände deuten mit Bestimmit⸗ beit darauf hin, daß Wassermangel, also Unachtsamkeit der Heizer das Unglück herbelfübrte.
In Metz bat nach längeren Verhandlungen der Stadtrath das dortige Theater für 10,000 Fr. jährlich an die Präfektur vermiethet und zugleich einen Credit von 10,000 Fr. zur Herstellung des Hauses votirt, der ihm vom Staate zurückbezahlt wird.
London. Die letzte englische Volkszählung ergibt, daß außer London 17 Stäste in England und Wales eine Einwohnerzahl von mehr als 100,000 Köpfen haben. Die wirkliche Bevölkerung der größten Städte stellt sich folgendermaßen: Manchester mit Salford 792164, Liver⸗ pool 581,203, Birmingham 444515, Leeds 259.201, Sheffield 239,947, Bristol 198,730, Neweastle mit Gates⸗ bead 186,700, Wolverhamton 163 408, Plymonth mit Devonport 134.095, Stoke⸗upon⸗Trent 130,507, Ports⸗ mouth mit Gosport 128,461, Hull 123,111, Northing⸗ dam 120,392. Wodnesburg 116,768, Oldvam 113,092, Sundeitand 101,490 und Brighton 103,760.
Frankfurt a. M., 29. Dez. Börsenbericht. Die deim Schluß des gestrigen Geschäfts eingetretene günstige Stimmung hielt auch heute vollständig an, trotz⸗ dem die Wiener Cours ⸗Notirungen bedeutend schlechter eintrafen. Man laborirt beute dorten gleichfalls an großer Geldnolh; hier zeigte sich heute Geld viel flüssiger und war zu 5% solches erhältlich. Einen außerordentlichen Ausschwung nahmen Lombarden. Von Berlin aus sind dieselben 121 angezeigt, was dem hiesigen Cours von 211½ entspricht und wurden dieselben hier bis 211 be⸗ zahlt. Creditactien sehr fest 328 ½¼. Staatsbahn 393¾. Silberrente und 60er Loose gleichfalls sehr gesucht. Das geflrige Telegramm wegen der 50 Mill. Deficit soll neueren Nachrichten nach in Wirklichkeit kaum die Hälfte vetcagen. Lebhaftes Geschäft war in 7%; Oregon und Calisornier Prior., dieselben wurden von guter Seite auf⸗ gekauft. Die Frankfurter Wechslerbank soll den noch in erster Hand sich befindenden Rest der Oregon ⸗ Prioritäten an sich gebracht baden, wodurch das disherige floltante Malerial in feste Hände übergegangen ist.
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