Ausgabe 
31.1.1871
 
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1871.

Dienstag den 31. Januar.

N 13.

Oberhessischer Anzeiger.

Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.

Friedberger Intelligenzblatt.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Betreffend: Die Statistik der Bewegung, bler die Register über die Weg⸗ und Zuzüge für 1870.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

Die kubricirten Register oder Bescheinigung nach Vorschrift, dei Meidung der Abholung anher einzusenden.

und Wisselsheim. daß Zu- und Wegzüge

Friedberg am 27. Januar 1871.

1 die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorn⸗Assenheim, Fauerbach bei Friedberg, Friedberg, Nieder-Mörlen, Rockenberg, Weckesheim

nicht vorgekommen sind, haben Sie umgehend

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Dien st nachrichten. Zu Burgermeistern und Beigeordneten wurden fur die Dleustpertode 1871 73 weiter ernannt:

1) Ju der Zürgeemelstetei Ilbenstadt der seuherige Gr. Bürgermelster Zwier und der seithetige Gr. Beigeordnete Haas. 2) In der Bürgermeisterei Melbach der seitherige Großherzogliche Bürgermeister Keil und das Gemeinderaths⸗Mitgtied

e Hahn IV. zum Beigeordneten. Friedberg den 29. Januar 1871.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tera p p.

Offizielle Kriegs nachrichten. An die Kaiserin-Königin.

Versailles den 29. Januar.

rale Sedentaire übernimmt die

bleibt cernirt und darf sich verpflegen, wenn die Waffen ausgeliefert sind. lach Bordeaux in 14 Tagen berufen.

Aufrechthaltung der Ordnung.

ßlesetzt mit Neutralitäts⸗Zonen zwischen sich. Dies ist der erste segensvolle Lohn für den Patriotismus,

Opfer

Versailles, 29. Januar, Nachts. Die Besetzung von St.

don Paris hat am 29. Jaunar ohne Zwischeufall stattgefunden.

Kriegs nachrichten. München, 29. Jan. An das Kriege⸗ ninisterium aus Versailles vom 28. Jan. Der e eee bis zum 21. Tage. Die ariser Forts werden deutscher Seits besetzt. 1 Stadt Paris zahlt 200 Millionen Francs. gelfort und die Armee Bourbaki's sind nicht in

in Wafsenstillstand eingeschlossen.(2)

Karlsruhe, 29. Jan. DieKarlsr. Ztg. bringt folgendes Telegramm; Versaillee, 29. Jan. un die Großherzogin von Baden, Karlsruhe, Die Forts von Paris capituliren. Wir besetzen ii am 29. um 10 Uhr Morgens. Waffenstill⸗ and bis zum 19. Februar. Pariser Garnison steckt die Waffen mit Ausnahme der National- garde. gez. Friedrich Wilhelm, Kronprinz.

Nach Berichten aus London vom 286. Januar hat Gambetta in Folge der Rachrichten über die Verhandlungen in Ver⸗

salles seine Demission gegeben.

London, 29. Jan. Im Anschluß an die Khrichten über Bourbaki's Rücktritt wird ge⸗ kildet, daß derselbe nach seiner Niederlage vor e einen Selbstmordversuch gemacht habe;

in Aufkommen werde bezweifelt.

Aus Versailles, 29. Jan., Nachts, wird über Brüssel telegraphirt: Die Capitulation ist abgeschlossen. Die Briefpost nach Paris wird vom 1. Februar ab ungehindert zugelassen. Ueber den Personenverkehr verlautet noch nichts.

Weiter wird über Brüssel gemeldet; Kaiser Wilhelm kehrk nächsten Dienstag nach Berlin zurück.

Der zwischen Frankreich und Deutschland abgeschlossene Waffenstillstand dauert bis zum 19. Februar. Die Unterschriften erfolgten gestern(den 28. Jan.) Abende. Die Pariser Garnison, mit Ausnahme der Nationalgarde, streckt die Waffen. Heute Vormittag um 10 Uhr besetzen die deutschen Truppen die Forts.

In Paris stellten sich am 103. Tage der Belagerung die Preise der nicht requtrirten Lebens- mittel an den Centralhallen, wie folgt? Frische Gemüse: Gelbe Rüben, das Stück 60 Cent., sonst 8 kostete das Dutzend 20 Cent.; eine weiße Rübe 80 Cent.; eine Runkelrübe, die sonst 30 Cent. kostete, 4 Fr.; ein Stück Sellerie 2 Fr., früher 30 Cent. werth: 1 Endivienkopf, der sonst Cent. werth war, 1 Fr. 25 Cent.; Kartoffeln nicht vor- handen; ein Blumenkohl 5 Fr.; ein gewöhnlicher Kohlkopf 6 Fr.; 1 kleiner Kohlkopf 1 Fr.; ein Pfund Kohlblätter, die man sonst wegwarf, 75 Cent.; ein großer und schöner Blumenkohl 8 Fr. Ge

Gestern Abend ist dreiwöchentlicher Waffenstillstand unter⸗ eichnet worden. Linie und Mobile werden kriegsgefaugen und in Paris internirt.

Garde natio- Wir besetzen alle Forts, Paris Eine Constituanute wird

Die Armeen im freien Felde behalten ihre resp. Laudstreten

den Heldeumuth und die schweren Ich danke Gott für diese neue Gnade, möge der Friede bald folgen.

Wilhelm.

Denis und sämmtlicher Forts v. Podbielsky.

trocknete Gemüse: Bohnen, Linsen, Erbjen ab⸗ wesend. Eingemachte kleine Erbsen 175 Fr., sonst 1 Fr. 25 Cent. Eingemachte grüne Bohnen 3 Fr., sonst 1 Fr. Charcuterie: Speck, sehr selten, 6 Fr. das Pfund; Schinken, noch seltener, 10 Fr. das Pfund, ungefahr 120 Fr. der Schinken, der sonst 18 Fr. kostete. Pferdeblutwurst(schreck⸗ liches Essen) 1 Fr. 20 Cent. Italienischer Käse, schreckliches Gemisch aus allen Arten Fleisch be⸗ reitet, 2 Fr. das Pfd. Frische Butter, sehr selten, 3540 Fr. das Pfund. Käse, fast nirgends zu finden, 1 Fr. 80 Cent. Ein Ei 1 Fr. Ein Pfund Chocolade 5 Fr. Der Kaffee ist nur um ein Fünstel in die Höbe gegangen. Geflügel (äußerst selten): ein Truthahn ohne Trüffeln 125 Francs; eine gewöhnliche Gans, die sonst 56 Fr. 1* 85 Fr.; ein Huhn 25 Fr.; eine Taube

Fr.(zehn Mal so viel wie früher). Wildpret: ein Hase 85 Fr.; ein Kaninchen 25 Fr.; eine

Ente 30 Fr.; eine wilde Ente 3 Fr.; ein Rabe 2 Fr. 50 Cent.; Ochsenfett kostet 3 Fr. das

Pfund; anderes namenloses Fett 1 Fr. 80 Cent. Oel, aus allen möglichen fettigen Producten fabri- tirt, 2 Fr. 50 Cent. Eingemachte Früchte gibt es nicht mehr; man hat aber solche aus Runkel⸗ rüben, getrockneten Trauben und Zucker, wie auch andere ähnliche Mischungen fabricirt, die man