Ausgabe 
29.6.1871
 
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Bad Nauheim. Kursaal.

Freitag den 30. Juni 1871.

Docal-& Instrumental-Concert

von Frl. Marie Langenschwarz⸗ Hoffmann, Piansstin aus Paris, Frau Reger, Altistin aus Frankfurt a. M.,

Herrn Coloman Schmidt,

erster Tenorist des Frankfurter Stadt⸗Theaters und dem

Kurorchester unter Direktion des Herrn Edm. Neumann.

Aufang Uhr. Eintrittskarte à 1 fl. 45 kr. sind bei dem Portier des Kurhauses zu erhalten.

Prämien ⸗Anleihgesetz betr.

1671 Die Abstempelung der dem Prämien Anleibegesetz unterworfenen Anlehensloose, wie Freiburger, Mailänder und alle österreichischen Loose besorgt gegen kleine Provision

H. Grünbaum.

Bad⸗ Nauheim. Billigstes illustrirtes Familienblatt:

1676

Wöchentlich 2 Bogen. Vierteljährlich 54 kr., mithin der Bogen 1661 nur ca. kr.

Aus den vielen interessanten Beiträgen, welche der Gartenlaube für das 3. Quartal bereits vorliegen, heben wir, abgesehen von den fortlaufenden Kriegserinnerungen, sowie den Berliner Einzugs- bildern, nur die des novelltfiischen Tbeils hervor. Derselbe wird, außer den Schlußcapiteln der E. Werner⸗ schen NovelleEin Held der Feder, eine kurze Erzählung von E. Vacano unter dem Titel:Das Ge⸗ beimniß des alten Kärner enthalten und dann Anfang Aug ust mit dem Abdruck des längst erwarteten

Romans beginnen: Das Haideprinzeßchen von E. Matlitt. Alle Postämter und Buchhandlungen, in Friedberg Bindernagel& Schimpff, nehmen Besellungen an. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig.

Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha.

Versicherungsbestand am z. Juni 1871 69,369,600 Thir, Effektiver Fonds am 1. Juni 1871 17,300,000 Jahreseinnahme pr. 1870 3,170,037 Dividende der Versicherten im J. 18711 84 Proz., * 9. 1872 5 g 8 7. 1585 Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide bypothekarische Be⸗ legung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Vertheilung der Ueberschüsse an die Versicherten möglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Antragsformulare und neuester Rechenschaftsbericht werden unentgeltlich verabreicht in Friedberg i. d. W. durch Hofgerichts⸗Advokat G. Trapp II., Büdingen durch Ortseinnehmer Louis Höhler, Nidda durch Stadtrechner Mantel.

Prämien⸗Anlehen.

1670 Die Abstempelung der dem Prämien, Anleihe-Gesetz unterworfenen Anlehens-Loose, wie Freiburger, Mailänder, alle österreichischen Loose ic., besorge ich durch Einreichen bei der K. Pr. Ober⸗Post⸗Casse hier gegen kleine Provision.

Meier Schwarzschild, Frankfurt a. M. Zeil 58.

2 1675 Ein j kräfti Runkelrüben, Bur ch ächte Oberndörfer 1000 Stück fl. 1., Gemüsepflanzen 2

in diversen Sorten 1000 Stück fl. 2. 30 kr., empfiehlt findet dauernde Beschäftigung, Sommer wie Winter, bei

ö * 18 0 5 Anzeige X Empfehlung. Einem geehrten biesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß sich meln Schreibmaterialten⸗ 0 Geschäft und Buchbinderei nunmehr auf dem Marktplatz zwischen den beiden Apotheken befindet und bitte um f serneren geneigten Zuspruch. Friedberg den 16. Jund 1871. 5 e 1552 Wilhelm Weis. 1 kann in die Lehre Ein braver Junge aan be. 100 1672 Wilhelm Reuß, Metzger. Enthä 0 Nachricht. Zur Nachricht. 1667 Meine durch den Feldzug unterbrochene Praxis nehme ich mit dem Heutigen wieder auf und bin in meiner Wohnung, im Hause des Herrn W. L. Vogt Donne in der Haingasse 2 wie Ne Morgens vor 9 Uhr, am sichersten zu Hause anzutreffen. 9 Reichelsheim dei Friedberg am 27. Juni 1871. jährl. Dr. med. vet. G. Schäfer, prakt. Thierarzt. Wilhelm Bernubeck,* helm Colonial, Material-& Farbwaaren⸗Handlung in Friedberg* 1487 nächst der Burg. b Lager in allen Sorten Tabaken und Cigarren. * 1 2 Betre eue Aatjes-Häring 1436 bei Wilh. Fertsch. 2 Ein Logis, 1666 welches sogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen G. Magnus in der Vorstadt. . Versteigerung. 1669 Dienstag den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden d dahier folgende Lazarethutensilien gegen baare nahm Zahlung versteigert; a wieder 3 Drahischienen, 4 Irrigateure, 9 Pincetten, 10 Ets⸗ ist vor beutel, 5 Elterbecken, 8 Thermometer und verschledene ö chtrurgische Instrumente; ferner: 43 elserne Bettstellen zu erw mit Strobsäcken, Keilkissen und Fußbrettern, 74 wollene bob die Decken, 25 Nachttische, 7 Leibstühle, 10 Regulirösen ung d mit Nohr, 2 Milchkannen, 4 große Blechtöpfe, 2 Tische, daten g 2 Wasserständer, eine Partie Bretter, 1 Badbütte 5 von Zink, 1 Seegragmatratze, 6 Kübel, 1 Eiskiste, Hülssve 1 Schubkarren, 1 Kaffeebrenner, 1 Brodschneidmaschine Zu erseh und andere Haus- und Küchengeräthe. befürwo Klopper beim den 27. Juni 1871. unseren Großherzogliche Reserve-Lazareth⸗Commission: di! Freih. d. Leonhardi. Landmann. Dr. Mom⸗ le in berger. Dr. Hauser. Stahl. Krieg 90 Großherzoglicher Bürgermeister Roßmann. Staat, 1 1434 Ein zu⸗ B 1 findet an die R verlässiger ückergeselle gegen jahung b guten Lohn dauernde Beschäftigung auf dem Lande. wüch u Wo? sagt die Exp. d. Bl. W rufen Versteigerung dan brdnung von Werkholz und Schreinerwerkzeug. Ehm 1494 Wegen Aufgabe des Geschäfts lätzt der unter- kigzunge zeichnete gegen gleich baare Zahlung Mittwoch den daß der 5. Juli, Vormittags 9 Uhr anfangend, Folgendes ver⸗ Sghulun steigern: ö 8 1) Eine große Partie Ki sch⸗, Nußbaum⸗, Eichen⸗ balwac und Kiefern⸗Boblen. ab seith 2) Verschiedene Nußbaum⸗ Stämme. 1 ur das 3) 5 Hobelbänke mit sämmtlichem, dazu gehörigen kurzer d Schreinerwerkzeug. 1 Donnerstag den 6. Jull, Vormittags 9 Uhr anfangend: genom 4) Verschiedene vollständige Betten, Kleiderschränke, Rinde) Tische, Stühle ꝛc., Weißzeug, Betiwerk und Haus⸗ st ein 9 geräthschaften. hitsen Butzbach im Juni 1871. 1 10K J. Krauß. 15. uw Ein Lehrling dn d 7 4 ihne 1674 der sofort Lohn erhält, wird gesucht von lützunge Seligmann, Weißgerber. ntragst ein Faden mit Comptoir, 1 ei füt 1612 in der besten Lage der Stadt, zu jedem Geschäft 1 ahnte 8 geeignet, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen kunnen. werden. Auch können auf Verlangen einige Zimmer Aüͤche i dazu gegeben werden. 5 5 rwe l S. G. Katzenstein's Wittwe. big 5 f t Verantw. Red.: Hermann Schimpff. ibanez Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Agtsord

die Gräfliche Gärtnerei Assenheim. 1477 H. Gonder.