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dem Kaiser bereits festgestellt.
Dienstag den 28. Februar.
* 25
berhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Itiedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samslag.
Offizielle Kriegs nachrichten.
An die Kaiserin-Königin in Serlin. Versgilles, 26. Februar. Mit tiefbewegtem Herzen, mit Dankbarkeit gegen Gottes Gnade zeige ich Dir au, daß socben die Friedenspräliminarien unterzeichnet sind. Nun ist noch die Ein⸗ willigung der Nationalversammlung in Bordeaux abzuwarten.
Die Friedeus⸗Präliminarien enthalten: Die Abtretung von Elsaß außer Belf
Lothringen,
Wilhelm.
ort, von Deutsch⸗
einschließlich Metz; eine Contribution von 5 Milliarden Fraucs wird in 3 Jahren
gezahlt, und so lange bleiben Theile Frankreichs außerhalb der ucuen Gränzen besetzt.
.
Kriegs nachrichten.
Aus Versailles wird dem„Fr. J.“ vom 21. d gemeldet: Gestern sind 10 schwer beladene Wagen voll Geld, die Pariser Contridu- ion, bereits von Versailles nach Deutschland (via Lagny) abgegangen. Während Allee Frie- den athmet, setzt ein großer Theil der französischen Presse die Angriffe auf Deuischland fort. Man will immer noch Krieg à outrance in diesen Blättern.„Zwölfbundert Kisten mit Gewehren, Munition und Artilleriematerial sind aus New— Jork in Bordeaux angtlangt“, meldet der„Ami de la France“ triumphirend seinen Lesern.„Unsere
Fabriken im Süden stellen wöchentlich das Mate—
rial einer Batterie her, die Kriegswerkstätten am Ocean gießen Kanonen und bauen Laffetten. Wir ziehen die Trümmer unserer Herre bei Bourges zusammen; die Deutschen ibrerseits concentriren ühre Armeen bei Tours.“ Die Schlächterei kann also im Sinne dieser Herren gleich wieder losgehen.
Versailles, 22. Febr. Bei dem Besuch,
den Thiers dem Kaiser Wilbelm abstartete, war
auch General Chanzy gegenwärtig. Der Einzug ird wahrscheinlich am nächsten Sonntag, ganz Lill, ohne jede feierliche oder formelle Triumph⸗ kremonie vor sich gehen. Die Armee wird nicht ange in Paris bleiben. Die Orsinibomben, die von der Pariser Polizei in Beschlag genommen vurden, sind hierher gesandt worden.
Versailles. Graf Henkel v. Donnersmark ind der Geh. Commerzienrath Bleichröder sind ier eingetroffen, um an den Verhandlungen über die Kriege kosten-Entschädigung Theil zu nehmen.
Versailles. Der„Moniteur“ veröffentlicht inen Artikel der„Spener'schen Zeitung“, der die Forderung von zwei Milliarden Thaler Kriegs- intschädigung rechtfertigt. Frankreich werde sich sehr bald erholen— heißt es darin— wenn es beine militärischen Rüstungen einschränken und das Eriegsspiel aufgeben wolle.
Versailles. Eine Privatdepesche der„Ber— ner Börsen-Zeitung“ vom 24. Febr. meldet: Die Grundzüge der Friedenspräliminatien baren vor dem Empfange des Hrn. Thiers bei Nach den bis- berigen Die positionen wird der Einzug und Lufenthalt der Truppen in Paris drei Tage, 26 „e 28. Februar oder 27. Februar bis 1. März, „ Anspruch nehmen. Als dann reist der Kaiser
nach Deutschland ab, um zunächst der Einladung der sür deulschen Reichs fürsten zu folgen. Er trifft wahrscheinlich Sonntag, 5. März, in Berlin ein.
Von Paris, 17. Febr., wird der„N. fr. Pr.“ geschrieben:„Der Waffenstillstand ist von deutscher Seite in einer Weise benützt worden,
tehe ein größerer Krieg denn je zuvor in
cht, und bis zum 19. wird die Completirung aller Heeresbestandtheile beendigt sein. Nicht minder hat auf den Forts rings um Paris eine wahre Ameisenthätigkeit geherrscht. Wer jetzt beispielsweise Fort Romainville besucht, staunt über die in so kurzer Zeit bewerkstelligte Front— veränderung des ganzen Werkes. Belleville würde im Verlauf eines Tages völlig zusammengeschossen werden können. Zum Glücke wird uns eine solche
Verwüstungsauf gabe erspart werden.“
Aus Belfort berichtet der„Jura“: An Samstag war großes Defiliren von etwa 6000 Mann vor dem Generel Tresckow, der auf dem Platze vor dem Starthause, von einem glänzen—
den Stab umgeben, sich aufgestellt hatte. Die Musik spielte und die Regimenter sangen die „Wacht am Rhein“. Am Sonntag früh 11 Uhr ist das Pulvermagazin bei der Reitschule in die Luft geflogen; ein Mobilgardist wurde getödtet, mehrere verwundet. In der Sladt sind die Häuser des Maires Meny und des Hru. Nizole am meisten zerstört; die Spitäler und Ambulanzen haben ebenfalls gelitten.“
Vom Oberrhein schreibt man dem„Schw. Merk.“:„Dem Vernehmen nach sind die Grund— züge der deutschen Justizorganisation für das Reichsland Elsaß⸗Lolhringen festgestelt. Es sell die Errichtung von 6 Collegialgerichten, zu Straßburg, Colmar, Mülbausen, Zabern, Metz und Saargemünd, beabsichtigt sein.— Für die zu gründende Universität Straßburg interessiren sich schon weile Kreisez es ist zu hoffen, daß eine Hochschule ersten Ranges geschaffen werden kann. Die Mittel bietet das wohlhabende Reichsland in vollem Umfange; für die Wiederbelebung deutschen Wesens in dem Elsaß ist das Geliagen des Planes von höchster Bedeutung.“
Deutschland. § Friedberg, 28. Febr. Die geslrige Debatte der 2. Kammer der Landstände würde in
anderen Zeiten mit Recht die Aufmerksamkeit der
Bewohner Friedberge und der Um⸗ gegend auf sich gezogen haben. Da jedoch im Augenblick Aller Augen sehnsüchtig nach Versailles gerichtet sind, von wo uns der langersehnte Friede werden soll, so beschränken wir uns vorläufig auf die Mütheilung, daß in der Sitzung vom 25. Februdt die oberhessischen Eisenbahnprojekte zur Berathung stenden(Anträge der Abgg. Curt- man und Genossen, Eingabe des Handelsvereins zu Friedberg, des Eisenbahntomite's zu Schotten). Der Ausschuß hatte die Linie Alsfeld⸗Hersfeld befürwortet, dagegen die Linie Alsfeld(Möcke, Laubach, Ober- Widdersheim, Echzell, Reichels⸗ beim) ⸗Friedberg als ungttignet bezeichnet und Ver werfung des betreffenden Antrags empfohlen. Nachdem jedoch der Kammer durch die Antrag⸗ steller Curtman, Kolb, Wadsack und Zimmer in scharfer Darlegung nachgewiesen worden war, daß der Antrag des Ausschusses auf völlig irrigen Motiven beruhe, und nachdem sich der Regierungs-Commissär, Geheimerath von Bechtold, für die Sache ausgesprochen hatte, wurde der Antrag des Ausschusses zurückgezogen und der An- trag des Abg. Curtman das Projekt der Regierung dringend zu empfehlen, nahezu einstim⸗ mig angenommen. Bezüglich einer weiteren Bahn nach Schotten konnte nur eine Empfehlung dahin zur Annahme gelangen, die Regierung wolle dieselbe zur geeigneten Zeit in Erwägung ziehen.
Mainz. Am 23. Februar wurden hier 79 Kriegsgefangene entlassen.
Berlin. Der„Staatsanzeiger“ veröffent- licht die Verordnung über die Geltung des Ge⸗ setzes, betreffend die Verpflichtung zum Krlegs diensle, vom 9. November 1867 in Würtemberg, Baden und Hessen südlich des Maines.
Hannover. General v. Bose ist mit seinem Sehne wieder nach dem Kriegsschauplatze zurückgekehrt, um das Commando des 11. Armee⸗ Corps wieder zu übernehmen.
Kassel. Auch die„Hess. Morgenztg.“ mel⸗ det:„Auf Wilbelmshöbe trifft man Vorbereitungen zur Abreise. Kommt der Friede zu Stande, so wird L. Napoleon das ihm angewiesene Schloß alsbald verlassen.“
Bremen. Die hier untergebrachten franzö⸗ sischen Geißeln sind auf telegraphischen Befehl aus Versailles am 24. d. M. sämmtlich in Frei⸗ geit gesetzt worden.


