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16. August, 16. November. Die Unterzeichnungen;
werden am 27. Juni eröffnet, und geschlossen, sobald das Anlehen gedeckt ist. Jedenfalls wird die Zeichnungsfrist nicht über den 30. Juni ver- längert.
Versailles. Das„Journal officiel“ zeigt an, daß die in Aussicht genommene Truppenrevue endgültig auf Sonntag, den 25. Juni, anberaumt ist.— Das amtliche Organ erklärt die angeblichen vom„Gaulobis“ veröffentlichten Depeschen Thiers' an Mac Mahon für vollständig falsch.
— Nächsten Montag wird die Unterzeichnung auf die neue Anleihe eröffnet. Der Emissions— cours soll sich mit Zurechnung der Bonificationen auf eirta 80 stellen, was eine Verzinsung von 6 ¼ Procent ergeben würde. Wie versichert wird, soll die Zahlung der nückständigen Zinsen in Lon— don erfolgen.
— 24. Juni. Nationalversammlung. Auf eine Anfrage Schölcher's erwiedert der Minister des Innern, Lambrecht, daß es die Regierung noch nicht für angezeigt erachte, den Belage— rungszustand von Paris aufzuheben, daß sie jedoch beschlossen habe, den Kundgebungen mittelst Anschlag und den öffentlichen Versamm— lungen keinerlei Hindernisse in den Weg zu stellen. Nur den Ausdruck aufrührerischer Doctrinen werde die Regierung nicht gestatten; dieselbe wolle, daß die Wahlen vollständig frei sowohl von administrativem Einfluß als vom Drucke der ordnungsfeindlichen Elemente vor
sich gingen.
Großbritannien. London. Die, Times“ melden aus Paris vom 24. Juni:„Das Verhör von Rochefort und Assy wurde in Folge der
Entdeckung von Papieren, welche deren Beziehungen zu der Commune und der Internationale betreffen, aufgehoben.“— Der„Daily Telegraph“ meldet aus Paris, daß das Haus Rothschild 1200 Millionen der neuen Anleihe zeichnen werde.
Italien. Florenz. Der Minister des Innern hat die Auflösung der italienischen Ab— theilung der internationalen Arbeitergesellschaft angeordnet.
— Ein vertrauliches Circularschreiben Thiers! beauftragt die französischen Gesandten, alle Ge— rüchte von einer feindlichen Gesinnung Frankreichs gegen Italien, sowie die Behauptung, Frankreich gedenke die weltliche Macht des Papstthums wieder herzustellen, entschieden zu dementiren.
Darmstadt. Aus dem nahen Brauns hard melden hiesige Blätter: Am 20. d. wurde dahier einer der heimkehrenden bessischen Krieger, ein Cavalerist des 2. Reiter-Regiments, Johannes Kloster aus Abenheim in Rheinhessen, zur letzten Rubestätte geleitet. Gesund und munter, verschont ge— blieben von seindlichem Geschoß, lehrte derselbe aus Frank⸗ reich in die Heimath zurück und wurde am Morgen des 20. d. mit einer Abtheilung seiner Kameraden dahier in die Wohnung des Ph. Heyd einquartiert, um den fol⸗ genden Tag(21. d.) den vereinten festlichen Einzug der hess. Truppen in Darmstadt mitzufeiern. Aber das Ge— schick wollte es anders! Nachmittags gegen 5 Uhr zog ein Gewitter über den hiesigen Ort und ein Blitzstrabl tödtete den gerade in seinem Quartier in der oberen Stube mit Mantelrollen beschäftigten Soldaten an der Seite zweier Kameraden, welche uur starke Erschütterungen er⸗ litten. Die Frau des Hauses erlitt in der unteren Stube nur eine leichte Erschütterung.
In Griesheim bei Darmstadt wurde am 23. d.
eine Frau vom Blitz erschlagen. Mainz. ie 16jährige Tochter eines hiesigen Be— wohners ist seit Sonntag mit einem jungen gefangenen Franzosen, welcher bei demselben arbeitete, spurlos ver— schwunden.
Metzger, Postsekretär Dr. med. Münch und Dr. Schneider, Vorstand der höheren Landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms, haben am 18. Juni, als am Tage der glorreichen deutschen Friedensfeier den Entschluß gefaßt, die vatrio⸗ tischen deutschen Dichtungen aus den Jahren 1870 und 1871 zu sammeln und solche als ein Zeitgemälde zum Besten des deutschen Invaltdensonds als Dichteralbum, enthaltend diejenigen nationalen Schöpfungen, die in Folge der Be⸗ geisterung, die sie erweckten, zum ruhmreichen Siege und zur Entstehung des neuen deutschen Reiches beigetragen haben, im Drucke erscheinen zu lassen. Sie haben an die gesammte öffentliche Presse Deutschlands das Ersuchen gerichtet, alle Nummern der Zeitungen, welche patriotische Dichtungen aus dem genannten Zeitraume enthalten, ge⸗ neigtest einzusenden und bitten auch um Zusendung der⸗ jenigen Dichtungen, welche im Drucke erschienen sind, obne in Zeitungen übergegangen zu sein.
Ludwigshafen. Ein äußerst frecher Gaunerstreich wurde dieser Tage in Ludwigshafen verübt. Einem Fremden wurde sein Taschenbuch, das eine namhaf e Summe in Papiergeld enthielt, von 3 Strolchen, vor denen er es unvorsichtiger Weise geöffnet hatte, plötzlich mit Gewalt entrissen. Der Eile der nachsetzenden Poltzei gelang es, die Diebe trotz ihres nicht unbeträchtlichen Vor⸗ sprunges am diesseitigen Rheinufer zu erreichen und ding⸗ sest zu machen. Einen Theil des Geldes, den die Strolche, als sie nicht mehr entkommen zu können glaubten, fort⸗ geworfen halten, fand im Schloßgarten ein armes Kind, der Rest fand sich in dem Taschenbuch vor. Den Dieben, wie wir hören, 3 Ungarn, wird in der Pfalz der Proceß gemacht werden.
Vom Bodensee. Ueber die Wassernoth im schweiz'ri⸗ schen Rheinthal lauten die Berichte höchst traurig. Bei Buchs, Burgerau, Sevelen kamen Dammbrüche vor, von der Bahnstation Au bis Rüthi ist der größere Theil des Tbals überschwemmt. Der Schaden soll in manchen Orten größer sein, als bei der Ueberschwemmung im October 1888. Der Eisenbahnverkehr von Au bis Särgans ist unter- brochen, da die Bahnlinie an verschiedenen Orten beschädigt ist. Seit zwei Tagen ist der See um 0,46 Meter 16“ württ. gestiegen; einer Wasserzufluß von beiläufig 700 Millionen württ. Eimer.
Mobiliar- Versteigerung.
1617 Donnerstag den 29. Juni d. J., Vormittags 9 Ubr anfangend, sollen in der Behausung der ver⸗ storbenen Leopold Bucheckers Wittwe dahier die zu deren Nachlasse gebörenden Mobilien, bestebend in Tischen, Stühlen, Bänken, Tommoden, Schränken, Bertftellen, Kleidern, Weißzeug, Bettwerk, Glue und Porzellan sowie verschiedenen Haus- und Küchengerätben öffentlich meist⸗ bietend gegen Baarzablung versteigert werden. Friedberg den 22. Juni 1871. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou car.
Seil Aer ste ig e x u, urg. 1609 Freitag den 30. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Freiherrlich von Ritter'schen Waldungen zu Pof passelheck versteigert werden:
4 Stecken Eichen⸗Scheitbolz,
35½„ 5 Prügelbolz,] Schälholz,
4727 Wellen Reiserholz,
4 Läfse Allerketholz,
255 Stück geschälte Eichen⸗ Stangen zu Baum⸗— flützen ꝛc. geeignet, 2 Zoll Durchmesser und 20-25 Zuß lang.
Die Zusammenkunft ist Ufinger Straße.
Friedberg den 22. Juni 1871.
In Auftrag der Freiberrlich von Ritter'schen Gutsver⸗
waltung zu Rüdesheim. .
Güterversteigerung und Verpachtung. 1649 Montag den 3. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Elisabetha Möhling deren nachbeschriebene Güterflücke: Gemarkung Friedberg.
im Lohschlag nächst der
Flur. Nr. Kiftr.
9. 91. 165. Acker Großwartfeld,
10. 33. 240 Acker Lachenseld das Eychen, 14. 150. 219. Acker hinter der Töpfenkaut
oͤffentlich meistbietend verstelgert und die Stücke Flur. Nr. Klstr. 10. 79. 208. Acker Lachenfeld, 13. 276. 330. Acker am Dachspfad, 14. 80. 177. Acker Großgalgenfeld auf 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg am 24. Junt 1871. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar.
1614 Ein kräftig gebautes Chaischen,
elnspännig und nur für zwel Personen eingerichtet, bal zu verkaufen F. Jacoby in Vuldel.
Ein braves Dienstmädchen,
1651 welches kochen kann, wird sofort in Dienst gesucht. Näheres bei der Expeditlon d. Bl.
Oeffentliche Aufforderung.
1642 Nachdem zwischen dem überschuldeten Leopold Halberstadt dadier und der Mehrzabl der bekannten Gläubiger desselben am 17. Mai d. J. ein gütliches Abkommen zu Stande gekommen ist, dessen Einsicht auf unserem Actuartate gestattet ist, werden etwaige un⸗ bekannte Gläudiger des L. Halderstadt aufgefordert, Einwendungen gegen dieses Arrangement sogewiß bis zum 25. Jult d. J. bei dem unterzeichneten Gericht vor⸗
zubringen, als sonst dasselbe gerichtoseitig bestätigt und in Volzug gesetzt werden wird.
Butzbach den 17. Juni 1871. Großberzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.
Steinkohlen-Lieferung für die Garnisonverwaltung Butzbach. 1638 Die Lieferung von 1500 Centner Steinkohlen und 8 Stecken Kiefern- Scheitholz wird Donnerstag den 13. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, im Soumissions- weg vergeben. Die Lieferungsbedingungen können auf unserem Büteau, Zimmer Nr. 4 der Reitercaserne, in
den Nachmittagsstunden eingeseben werden. Butzbach den 20. Juni 1871. Großherzogliche Garnisonsverwaltung Butzbach. Bauer, Stabsquartiermeister.
1644 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche Concurs über das Vermögen des Wilhelm Westphal und dessen Ehefrau Katharina geb. Schäfer zu Oderissig⸗ beim erkannt und Termin zur Schuldenliquidation beim Rechtsnachtheil der Ausschließung auf den 25. Ju lind. J., Vormittags 9 dis 10 Uhr, als Contumazirzeit vor das unterzeichnete Gericht— Schloßstraße Nr. 26— anberaumt worden. Das demnächst ergebende Präclufiv⸗ decret wird nur durch Anschlag im Gerichtslocal de- kangt gemacht. Hanau am 22. Juni 1871. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. Cö st leer. vdt. Störckel.
Koehrlingsgesuch.
1473 Ein mit tüchtigen Schulkenninissen versebener junger Mensch aus guter Familte kann in eine biesige Handlung als Lehrling eintreten. Näheres bei der Expedition d. Bl.
1627 Seine Rückkehr nach Bad-Naubeim bringt zur Kenntniß Bad-Nauheim den 22. Junt 1871.
Dr. Eredner,
prakt. Arzt. 1434 Ein zu⸗ findet
verlässiger Bückergeselle gegen
guten Lohn dauernde Beschäftigung auf dem Lande.
ö Die billigste u. deste Modenzeitung ist unstreitig Die Moden-
welt. preis für das ganze Viertel- jahr 36 kr. In Deutschland hat die Modenwelt an Ruf und Verbreitung allen anderen Modezeitungen deu Rang abgelansen, was sie ihrem vortreff- lichen Inhalte, ihrer grossen Reich- haltigkeit und ihrem billigen Preise zu verdanken hat. Vornehmlich nimmt die Modenwelt Rücksicht auf die Bedürfnisse in der Familie, weniger auf die der grossen Welt. Sie empflehlt sich deshalb vorzugsweise allen Müttern und Töchtern, die Gefallen daran finden, ihte eigene und der Kinder Toilette, wie die gesammte Leibwäsche selbst herzustellen. 1647 Abonnements werden jederzeit augenommen bei Bindernagel& Sehimpff in Friedberg.
Wilhelm Jerubeck,
Colonial-, Material-& Farbwaaren-Handlung in Friedberg
1487 nächst det Burg.
Lager in allen Sorten Tabaken und Cigarren.
Das Hessische Wochenblatt,
1645 welches das einzige Organ in unserem Lande ist, welches die christlich conservativen Interessen in der er- giebigsten Weise wahrt und in seiner Ruündschau einen Ueberblick der politischen Tagesereianisse dietet, muß jetzt wieder bei allen Postanstalten und Landdriefträgern des In- und Auolandes bestellt werden, wenn in der Zusendung desselben keine Störung eintreten soll. Es kostet vom 1. Juli bis zum 1. October d. J. frei ins Haus nur 29 Kreuzer. Ortenderg im Grob. Hessen, 16. Juli 1871.
Unstreitig das beste Mittel,
worüber eine große Anzahl Atteste vorliegen. 1484 Alle, auch veraltete rheumalische und Gicht⸗Krank⸗ beiten durch Einreibungen beilbar: Flaschen 4 1 Thlr. 5 Sgr.— fl. 2— inel Verpackung nedst Gebrauchs anweisung gegen Posteinzaplung oder Nachnahme durch das Haupt⸗Depot Mainz zu dezieben.
Undemtttelten senden wir gegen Nachwels ihrer Behörde ader nur durch das Haupt- Depot obige Prä— parate gratis.
Bei Leichtkranken genügen 2 Flaschen. Uebernehmer erhalen Rabatt.
J. Egener& Frey,
Depots⸗
Wo? sagt die Exp. d. Bl.
503 biligst dei K. Friedrich neben der Post
Worms. Die Herrn Hensing, Hauptzollamts Rendant,


