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Erziehung und Heranbildung eines sittlich frommen, wissenschaftlich erleuchteten und patriotisch gesinnten Clerus für höchst ungeeignet.“ Im weiteren Ver laufe der Beratbung fanden alle Anträge betreffs der Bildung von Vereinen zur Fortpflanzung der Reformbewegung und der Bildung von Gemeinden durch die fast einstimmig angenommenen betref—
fenden Anträge der Professoren Zirngibl und Schulte ihre Erledigung. Nach Annahme dieser Anträge erfolgte die Mittheilung, daß Sonntag nach ertheilter Genehmigung des Magistrats Gottes— dienst in der Nicolaikirche abgehalten werde. Hierauf Schluß der Sitzung.
— Gutem Vernehmen nach werden Professor Michelis und Pater Hyacinthe die Vorträge für Frauen und Jungfrauen Montags im Museums- saale halten. Die Aus schließung der Frauen vom Congreß geschah nicht auf polizeiliche Inter vention, sondern nur in Folge eigener Erwägungen des Actionscomites.
— 23. Sepib. Die heute im Glaspalaste
stattgefundene erste öffentliche Katholiken Rochefort zur Deportation an einen befestigten ais bis man ihnen den Gebalt ausbessert.“
versammlung war ungemein zahlreich besucht. Es waren 6600 Eintrittskarten ausgegeben. Die Versammlung nahm die Vorträge mit gespannter Aufmerksamkeit und lebhaftem Beifall auf. Als Redner traten Huber(München), Anton(Wien), Schwicker(Ofen), Munzinger(Bern), von Til (Utrecht), Schulte(Prag) und Pater Hyacinthe auf, Letzterer dielt seinen Vortrag in französischer Sprache.
— Bei der Wahl zum Präsidenten des Ab- geordnetenhauses wurde von Ow(Patriot) von 145 Abstimmenden mit 79 Stimmen gewählt, v. Stauffenberg(Fortschritt) erhielt 63 Stimmen. Zum zweiten Präsidenten wurde v. Seinsheim (Patriot) gleichfalls mit 79 Stimmen gewählt.
Straßburg. Die„Straßburger Zeitung“ kündigt die baldige definitive Beseitigung des Zwangscourses der französischen Banknoten für das Elsaß an und theilt mit, daß die elsässischen Entschädigungsgelder fortan in Silber ausbezahlt werden würden.
Ausland.
Frankreich. Paris. Die Entwaffnung der Nationalgarde schreitet in den Departements ohne Störung fort. In diesen Tagen wird die Ent waffnung von Toulouse beginnen.— Thiers bleibt
wahrscheinlich während der Dauer der Ferien der] Buttermilch. Sie soll von hiesigen Butterfabrikanten
Nationalversammlung in Versailles. Saint-Denis, Pantin, Aubervilliers, Bobigny und Nogent sind am 20. d. von den deutschen Truppen geräumt worden. Von St. Denis rückten die bayerischen Soldaten(denn nur solche befanden sich noch in der Stadt) um 7 Uhr Morgens aus; die Bevölkerung enthielt sich jeder unfreundlichen Kundgebung. Kaum war der Abzug erfolgt, als auch schon erst auf dem Stadthause, dann in der Unterpräfectur und bald auch an vielen Privatgebäuden die französische Tricolore zum Vorschein kam und wenige Stunden später hatten auch die Stadtsergeanten ihren alten Dienst wieder aufgenommen. Wie hier geschah der Abzug der deutschen Truppen auch aus den übrigen Orten und Forts ohne störenden Zwischenfall. — Der Revisionsrath hat das über Rossel gesprochene Urtheil wegen Formfehlern annullirt und denselben vor das vierte Kriegsgericht verwiesen. Versailles. Das Kriegsgericht verurtheilte
Platz, Moirot zur einfachen Deportation, Maret zu 5 Jahren Gefängniß und 500 Frs. Geldstrafe. — Die von Ferré, Urbain, Ferrat, Verdure ein- gelegte Berufung wurde vom Revisionsrath vet— worfen.
Butzbach. Am Samstag Vormittag brach dahier in einem Stalle Feuer aus, welches rasch eine angrenzende Scheuer ergriff und deren reichen Inhalt verzehrte. Ein weiteres Umsichgreisen des Feuers konnte durch kräftiges Eingreisen schnell bereiter Hülfe verhindert werden.
Worms. Der am 21. Morgens um 9 Uhr von hier nach Mainz abgegangene Eisenbahnzug rannte auf der Station Bodenheim in Folge falscher Weichenstellung auf vier Güterwagen, wovon einer stark, vbeschädigt wurde; auch die Maschine wurde beschädigt. Die Passagiere und das Zugpersonal kamen durch rasches Anhalten des Zug—
sührers mit dem bloßen Schrecken davon.— Mit dem Nr. 57 gewann 30,000 Fr.
1. Nov. beginnt die hiesige Brauerschule den 8. Cur— sus; während der bisher gehaltenen wurden 310 junge Bierbrauer tbeoretisch und praktisch ausgebildet, und ge— reicht es dem Gründer und Leiter der Anstalt, Herrn Lehmann, zur Ehre, seine Kräfte gerade nur diesem wichtigen Zweige der Industrie gewidmet zu baben,
In Mannheim findet am 3. Oct. eine Versamm⸗
lang der deutsch-korgelitischen Lehrer statt. Zweck derselben ist die Gründung eines allgemeinen israelitischen Lehrer— vereins.
Köln. Anstatt„Naturbutter“ wird jetzt viel gefälschte Butter zu Markte gebracht. Dieselbe ist aus alter starker Butter und Pferdeschmalz zusammengesetzt und erhält um ihr die nöthige Frische zu geben, einen Zusatz von
sabricirt werden. Dieser Betrug ist besonders bei den hohen Butterpreisen sehr zu beklagen und mahnt allseits zur Vorsicht.
Düsseldorf. Ein am 18. d. von hier nach Hagen abgelassener Güterzug löste sich auf der Fahrt zwischen den Stationen Milspe und Gevelsberg in zwei Theile. Nachdem die Maschine mit dem einen Theile guf Station Gevelsberg eingelaufen wax, kam der andere Theil in dem ziemlich starken Gefälle daselbst an, und stieß auf den bereits in Gevelsberg angekommenen Train. Außer Beschädigungen an Wagen hat nur der Zugführer eigige leichte Contusionen davon getragen.
Aus Süddeutschland schreibt man: Nach dem Naturkalender sollen wir heuer einen strengen und schnee—⸗ reichen Winter zu gewärtigen haben. Für diese Ver⸗ muthung werden solgende Anzeichen geltend gemacht: Im Gebirge sind die Tannen außerordentlich reich- an Samen- zapfen; die Dachse haben ihre Winterbaue zeitlich einge— richtet; die Siebenschläfer waren schon im August bei ibren Winterwohnungen und die Störche, Kraniche und Wildgänse haben ihre Reise nach dem Süden heuer viel früher angetreten als sonst.
Pesth. Von einem seltenen Strike berichtet ein ungarisches Blat:„In Klausenburg haben die Lebrer der römisch-katholischen Elementar-Hauptschule erklärt, nicht eher den Unterricht wieder aufnehmen zu wollen,
Lüttich. Die herrenlosen 50,000 Frs. in hiesiger Communalcasse haben endlich ihren rechtsmäßigen Erben gefunden und zwar in der Person eines Brüsseler Bürgers, in dessen Besitz sich das betrefsende Loos befand.
London. Die cinesische Post bringt die Nachricht, daß der Respect, welchen der siegreiche Krieg Deutschlands gegen Frankreich selbst den Chinesen eingeflößt hat, einen besonders bemerkenswerthen Ausdruck darin finde, daß dem deutschen Kaiser jetzt in officiellen chinesischen Acten— stücken derselbe Titel beigelegt ist, welchen einzig und allein der chinesische Kaiser sührt, nämlich: Hwang- ti. Oesterreich babe es nur durchsetzen können, für seinen Kaiser den Titel Hwangs-hang zu erhalten.
Verloosung.
Mailand, 17. Sept. Gestern fand bier die 20. Ziehung der 10 Fr.⸗Loose des Prämien-Anlehens der Stadt Mailand vom Jahre 1866 statt. Gezogen wurden die Serien: 6345 4163 4611 5184 und 6604. S. 4611 S. 6604 Nr. 57 1000 Fr. S. 6604 Nr. 86, S. 4163 Nr. 52, S. 6345 Nr. 7 und 88, S. 5184 Nr. 89 je 100 Fr. S. 4163 Nr. 68, 13,
66 35, S. 6604 Nr. 61, S. 4611 Nr. 27 und 70, S. 5184 Nr. 77, S. 6345 Nr. 48 je 50 Fr. S. 4163 Nr 75 34 30 29 und 59, S. 4611 Nr. 33 und 87, S. 6345 Nr. 56 73 16 75 und 97, S. 5184 Nr. 69 68 94 und 78, S. 6604 Nr. 1 und 34 je 20 Fr. Alle anderen nicht gezogenen Nummern obiger Serien je 10 Fr.
2307 Nützliche Lectüre für alle Eltern und Kinder- freunde findet man unter den Anzeigen dieses Blattes.— [Der pädagogische Hausfreund wird von den gediegensten Schulmännern aufs wärmste empfohlen.
Po e Lam. 2301 Nachdem die Ueberschuldung des Vermögens des Kufermeisters Philipp Schmalz III. dabier sich er⸗ zeben hat, wird zur summarischen Liquidation der Forderungen und zum Guteversuch behufs Abwendung des förmlichen Concurses, sowie eventuell zur Wahl eines Massecurators Termin auf Freitag den 13. Oktober 5. J., Vormittags 10 Uhr(Cont. Zeit), an hiesige Ge⸗ ichlsstelle bestimmt. Die ausbleibenden Cbirographar⸗ zläubiger werden als dem Mehrheitsbeschlusse der erschtenenen Glävbige: bettretend angesehen werden. Windecken den 11. September 1871. Königliches Amtsgericht. Schwarzenberg.
Oesfentliche Aufforderung. 2357 Jacob Gerhard Bopp Eheleute in Assenpeim gaben zur Abwendung des über ihr überschuldetes Ver⸗ nögen zu erkennenden Concursprocesses um Zusammen⸗ erusung ihrer Gläubiger behufs Abschlusses eines Stundungs⸗ bezw. Nachlaßvertrags gebeten.
In dem Termin Mittwoch den 4. Oktober l. J., Morgens 10 Uhr,
aben die bekannten und unbekannten Gläubiger der⸗ elben ihre Forderungen anzumelden und etwaige Vor⸗ ugs rechte geltend zu machen, als sonst von den nicht zscheinenden Gläubigern unterstellt wird, sie stimmten en von der Mehrheit der erschlenenen, in obiger Be⸗ iehung gefaßten Beschlüssen bei.
zriedberg den 12. September 1871. 1.
Großberzogliches Landgericht Friedberg. Retz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts»Assessor.
An Magenkrampf, Uerdau- ungss⸗ chwäche etc. etc. Leidenden
wird das seit beinabe 50 Jahren segensreich birtende Dr. med. Doecks sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedllion d. Bl. Das Mittel it nur direkt zu bezlehen durch den Apotheker Docchs in Harpstedt b. Bremen(wohln derselbe
inen Wohnfitz von Barnstorf verlegt hat).
Main ⸗Weser⸗ Bahn. 2362 Es soll das Brechen von 250 Kubikmeter Bruch- steinen in dem fiscaltschen Steinbruche bei Vilbel in öffentlicher Submisston vetdungen werden.
Die Offerten find portofrei und versiegelt mit der Aufschrift:„Submission auf Steinbrecherarbeik zu Vilbel“ dis zum Submissionstermin am 6. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Inspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst die Bedingungen eingeseben werden können und die Submissions-Formulare velabsolgt werden.
Frankfurt den 21. September 1871. Köntgliche Betriebs-Inspektion,
Heyl.
Main ger,. g. b. n. 2363 Es soll die Anfuhr von 250 Kubikmeter Bruch- steinen aus dem Steinbruche der Bahnverwaltung bei Vilbel nach der Station daselbst in öffentlicher Soub⸗ mission verdungen werden. Die Offerten find portofrei und versiegelt mit der Ausschrist:„Submission auf Lelstung von Steinfuhren nach Station Vilbel“ bis zum Submissions-Termine
den 6. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Inspecttlon zu Fronk- furt a. M. einzureichen, woselbst die Bedingungen ein— gesehen werden konnen und die Soubmissions⸗Formulare verabfolgt werden. Frankfurt den 21. September 1871. Königliche Betriebs ⸗Inspeetlon. Heyl.
Arbeits Versteigerung. 2365 Samstag den 30. September, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Ratbhause zu Ockstadt die zur Her⸗ stellung des Vieinalwegs nach Pfaffenwiesbach erforder- lichen Arbeiten an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden, als: fl. kr.
1) Graben⸗- und Planirarbeit, laut Ueberschlag 179 10 2) Pflasterarbeiten. 15 3) Neferung und Aufsetzen von 8 Kbm. Steinen 13 20 4) Lieferung und Messen von 10 Kbm. Sand 18 40
Friedberg den 25. September 1871. Der Bezirls-Bauaufseher Schneider.
Vergebung von Bauarbeiten. 2364 Ote bei Erbauung eines zweistöckigen Wobnhauses auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk„Lud—
wigshoffnung“ dei Melbach vorkommenden Arbeiten und Baumaterialienlieferungen, nämlich: f. kr. Maurerarbeit, veranschlagt zu 1340 53 Steinhauerarbeit 972 12 Zimmerarbeit 1648 23 Dachdeckerarbeit 618 49 Schreinerarben 1164 57 Schlosserarbeit 413 9 Glaserarbeit 428 42 Weiß binderarbeit 1321 26 Spenglerarbeit 79 42 Materialien, als: Bruchsteine 284 Kubikmeter, Mauersand 120 3 Kalk 42* Russensteine 87000 Stück sollen auf dem Soumissionsweg in Accord gegeden
werden. Pläne, Votanschläge und Bedingungen koͤnnen in dem Büreau des Unterzeichneten in Bad-Naubeim
vom 26. September dis zum 4. Oktober d. J., Vor⸗ mittags von 8 bis 12 Uhr, eingeseben werden. Die
Soumisfionen find verschlossen an Großberzogliches Bergamt Dorbeim mit der Aufschrift:»Soumission⸗ versehen bis zum 5. Oktober c., Vormittags 10 Ur, einzusenden. Bergwerk Dorheim den 24. September 1871. Großherzogliches Bergamt Dorbetms. Tecklenburg.
Wilhelm Dernbech, Colonial-, Material-& Farbwaaren-Handlung in Friedberg
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