Ausgabe 
25.11.1871
 
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Samstag den 25. November.

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Enthält die amtlichen Erlasse für den Kzejs Friedberg.

Stirdberger Inttlligenzblatt.

20 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstaß und Samsag

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Amtlicher Theil.

Betrestend; Die Volkszäblung am 1. Dezember 1871.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl. Bürgermeistereien, den Großherzogl. Polizei⸗Commissär zu Wickstadt und

Umer Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr. 11 von diesem Jah zäblung aufmerksam und erwarten, dat solche pünktlich nach Vorschrift stattfindet und genaue

Ergänzungen und Verbesserungen vermieden we

rden.

Friedberg am 23. November 1871.

den Großherzogl. Beigeordneten zu Oes.

re machen wir Sie auf die am 1. k. Mets. stattzufindende Volks.

Arbeit geliefert wird, damit nachträgliche Ter a pvp.

Oeffentliche Bekanntmachung.

Betreffend: Anstellung eines Bezirksbauaufsebers sm Kreise Frtedderg.

Im Kreise Friedberg ist die Stelle eines Bezirksbaugufsehers

in Erledigung gekommen und es soll diese mit wieder besetzt werden.

Diejenigen, welche sich um fragliche Stelle bewerben wollen, baben Zeugntsse ihres Leumunds, ihrer Kenntnisse, ihrer Leistungen bei seüheriger Verwendung u, s. w. längstens bis zum 15. Dezember l. J. bei uns einzureichen und sich darüber, daß sie das Examen als

dem 1. Januar k. J.

Friedberg den

Geometer, wenigstens der III. Klasse, bestanden baben, auszuweisen.

Der Gehalt besteht in 400 fl. Schreibmaterialien und Bezug von Taggeldern bei Verwendungen von unter Leitung des Großherzoglichen Kreisbauamts Friedberg ausgeführt werdenden Neubauten oder Hauptreparaturen.

jährlich, einer Vergütung für

22. November 1871.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. T Fach bun

Deutsches Neich. Darmstadt. Am 10. November wurde dem Rentner August Schenck zu Darmstadt, dem Guts besitzer Dr. Josepb Gros zu Hof Kolnhausen, dem e l e auf der Hohenau und esderrn Dr. Friedrich Lurwig Dael von Köth.⸗Wanscheid zu Sörgenloch die goldene Medaille für Wissenschaft, Kunst, Indystrie und Landwirthschaft verliehen. In der jüngsten Sitzung des Handels vereins war die Steuerfrage auf die Tagesord⸗ nung, gest⸗Ut. Der Reserent, Steuercommissär Rau, kedeie warm dem den Ständen des König, reichs Sachsen vorgelegten neuen Steuergesetzent⸗ wurf das Wort. Der Redner sprach sich für die Herbeiziehung der, Actiengesellschaften zu der, Ein⸗ kommensteuer, gleichwie für die des gesammten Einkommensteuercapftals zu den Communallasten als allein der Gerechtigkest entsprechend aus. Der Vertreter unserer Resldenzstadt, Hofgerichtsrath Hallwache, nahm Veranlassung, der Versammlung gegtrüber seine Sympalbien für die angestrebten Ziele auszudrücken und sicherte feine Mitwirkung zu. In Bezug auf das Deficit von 1,000,000 fl., welches unser Staatsbudger für 1872 aufweist ind welches leriglich rurch vie vom Staat 1868 e Eisenbabnzinggarantien veranlaßt ist und obne welche ein Ueberschuß von 171,291 fl. vorbanden sein würde, sagt die Vorlagt der Re⸗ gletung; Die dem Staat durch vie Eisenbabn: garantzen ewachsende Last ist abet eine solche, die sich allmählig vermindern und hoffentlich mit rer Zeit ganz verschwinden wird. Sie ist ge⸗ wissermaßen der in abnehmender Skala zu bezab⸗ lende, unter günstigen Umssänden spättt duch wieder zum Ersatz kommende Preis für das Zustande⸗ kommen der betreffenden Eisenbahnen, die für alle Zukunft dem Lande großen Vortheil bringen. Daß die heben Beträge der ersten. Jahre dusch die laufenden Staatstinnahmen gedeckt werden, ist nicht zu verlangen; vielmehr würde es gerecht⸗ fertigt sein, den größten Theil derselben auf dem Wege von Ace zu bestreiten, wenn es an andern Mitteln, dazu sehlte, und um so weniger wird es einem begründeten Bedenken unterliegen können, die vorhandenen Ueberschüsse der Haupt⸗ stdatskasse dafür in Enspruch zu nehmen. Von einer Steuerberminderung, die ohne dit Ausgabe

man aber mit Rücksicht auf das bedeutende Desi⸗

cit, welches sie jetzt verursacht, und voraussichtlich,

wenn auch in minderem Grade, in den nächsten,

Jahren verursachen wird, abseben müssen.

Prinz Ludwig von Hessen ist von London *

hter wieder eingetroffen.

Die Regierung hat den Ständen eine Vorlage wegen weiterer Anstellung von Revisoren à 1400 fl., zwei Probatoren erster Classe à 1200 fl. und zwei zweiter Classe à 800 fl., sämmtlich bei der zweiten Justificatur Abtheilung der Oberrechnungekammer, gemacht. Eine weitere Vorlage betrifft die Erhöhung der Dota- tion der landwirtbschaftlichen Vereine von 12,000 auf jährlich 20,000 fl. Die zweite Kammer wird Mitte December zusammentreten.

Wie von bier berichtet wird, bereitet sich unter der protestantischen Bevölkerung des Landes eine Agitation vor, welche ein gesetzliches Betbot des Jesuitenordens bezweckt. f

Offenbach. Nachdem die hiesigen Maschinen⸗ fabrikanten an ihre strikenden Arbeiter die Kund⸗ machung gerichtet batten, daß alle Arbeiter, welche bis zum Montag den 20. d. die Arbeit nicht wieder aufnehmen würden, unnachsichtlich von den Fabriken ausgeschlossen blieben, erschienen, am Montag in der einen der hiesigen Maschinen⸗ fabriken nach und nach wieder beiläufig, vier Fünftel, in anderen dagegen nur eine kleine An⸗ zahl, in noch anderen gar keine der darf deßhalb wegen der

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Arbeiter und Wiederaufnahme der

sttionen des Marine Etats genehmigt, ebenso die von den Reichstagscommissarien beantragten Reso⸗ lutienen, ausgenommen der Passus bezüglich der Abkürzung der Gründungsperiode. Die Ausgaben für die Besoldungs⸗Berbisserungen werden ohne Debatte genehmigt, Finanzwinister Camphausen bezeichnete die vorgeschlagene Maßregel als eine

Radikalkur, welche durch eine Erhöhung aller Be⸗

amtengehälter um 16½ pCt. den bestehenden Miß⸗ verhältnissen für längere Zeit abhelfen soll. Eine gleiche Gehaltserhöhung stehe für die preußischen Beamten bevor. Es folgt die dritte Berathung des Reichs münzgesetzes. Nach Schluß der Gene⸗ raldebatte vertagt sich das Haus auf morgen.

22. Nov. Reichstag. Die Gesetzentwürfe, betreffend den Nachtrag zum Haus haltsetat von 1871, die Einführung des Quartierleistungsge⸗ setzes und des Gesetzes des norddeutschen Bundes über die Unterstützung bedürftiger Familien von Ersatzreservisten in Baden, werden ohne Debatte nach dritter Berathung genehmigt, ebenso der Ge⸗ setzentwurf über die Einführung des Gesetzes des nerddeutschen Bundes, betreffend die Kriegsdienst⸗ verpflichtung in Bavern. Die§§. 1 und 3 werden unverändert genehmigt,§. 2 in der Fas⸗ sung der Regierungsvorlage wiederbergestellt. Ir⸗ Lauf der Diecussion betonte der würtembergische Minister Mittnacht gegenüber den Anführungen Hölder's, daß die würtembergische Regirrung sich das Recht wahre, bei der, Aufgabe von Reservat⸗ rechten auch ohne Einvernehmen mit der Kammer

Arbeit seiteng einer ansehnlichen Minorität der vorzugeben. Nach den Bündnißverträgen komme

Arbeiter die Coalition des Maschinenbauervereins

als gesprengt angesehen werden. Uebrigens ere fährt man, daß eine Deputation der feiernden

Maschinenarbeiler vorige Woche guch in Darm-

stadt war, um bei der Regierung über die Schließung der Fabriken Beschwerde zu führen. Als ihnen aber dort entgegnet wurde:Wenn die Arbeiter Strikes machen, kann dies den Fabrikanten doch auch nicht verboten werden, vermochten sie gegen diese Logik Nichts weiter vorzubringen. Zwei Redner aus einer am ver- flossenen Sonntag abgehaltenen Arbeiter-Versamm⸗ lung sollen übrigens wegen Schmähung des Reichs- oberhaupts gesänglich eingezogen und nach Darmstadt verbracht worden sein.

Berlin, 21. Nov. Reichstag.(Schluß.)

für die Eisenbahn-Garautien zulässig wäre, wird

Bei der Specialdiscussion werden sämmtliche Po

nur die Zustimmung des Bundesratbs in Betracht. Das Gesetz, betreffend den Geldbedarf für die Reichs ⸗Eisenbahnen in Elsaß Lothringen, wurde in dritter Berathung ohne Discussion genehmigt. Darauf folgten Wahlprüfungen. Schließlich folgte der Bericht der Geschäftsotdnungs-Commission über die Auslegung des§. 43 der Geschäftsord⸗ nung. Nach längerer Debatte wurde der Antrag Winothorst's angenommen, die Entscheidung der Frage in die Commisston zurückzuverweisen und dieselbe aufzufordern, Vorschläge zu machen, um über das Verfahren bei Entziehung des Wortes feste Bestimmungen zu treffen.

23. Nov. Reichstag. Fortsetzung der dritten Berathung des Reichs münzgesetzes. Staats- minister Delbrück erklärt, die Regierung sei mit den Beschlüssen des Hauses im Allgemeinen ein-