Ausgabe 
25.4.1871
 
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Neuilly und Clichy das Verlassen dieser Orte zu ermöglichen. Unter dem Arc de Triomphe wird eine starke Barrikade errichtet. Die Commune ließ das Silberzeug aus dem Invalidendome wegnehmen. Die Preußen bereiten sich vor, Charendon zu räumen.

22. April. Eine Escadron französischer Gendarmerie zu Pferde kam gestern durch St. Denis. Fünf französische Gendarmen wurden auf dem Bahnhofe in Dienst gestellt. Man ver sichert, St. Denis werde von den Preußen ge räumt und von den Franzosen besetzt werden, welche alsdann die Einschließung von Paris vollenden würden.Verié meldet, daß die Wiederbesetzung der Forts Charenton und Double Couronne durch die Truppen der Regierung morgen stattfinden wird. Andererseits wird in den mini- steriellen Kreisen der Commune positiv behauptet, daß von der Uebergabe der Forts an die Fran zosen keine Rede sei, sondern es sich nur um den Durchzug französischer, nach Gennevilliers gehen⸗ der Truppen handele. Heute begann die Action in Neuilly und Sablonville. Die Föderirten halten letzteren Ort mit 14 Bataillonen und zahl- reicher Artillerie besetzt. Die Versailler bedrohen die Porte de Courcelles mit sehr bedeutenden Streitkraften. Ein lebhaftes Kleingewehrfeuer wurde 100 Metres von den Stadtwällen unter balten. Man schlägt sich in den Häusern und Straßen. In der vergangenen Nacht erlitten die Föderirten empfindliche Verluste. Die Com- mune hat gestern in den Bureaux der Pariser Gasgesellschaft eine Durchsuchung vornehmen und auf die Kasse mit 20,000 Frs. Beschlag legen lassen. Das Gefecht um Neuilly und Asnieres dauert fort; beide kämpfenden Theile behaupten ihre Positionen. Die Versailler Armee schließt Paris enger ein und besetzt die von den Preußen geräumten nördlichen Positionen.

Versailles, 20. April. Die National- versammlung hat den auf eine Versöhnung gerich teten Vorschlag Brunet's abgelehnt. Der Triumphbogen in Paris ist bis jetzt noch nicht zusammengeschossen. Thiers hat den Marschall Canrobert auf's Freundlichste empfangen. Letzterer hat kein Commando erhalten. General Ducrot wird mit 32,000 Mann am Samstag erwartet. Die Pariser, auf das rechte Seine-User zurück⸗ geworfen, haben keinen Versuch gemacht, nach Asnieres zurückzukehren. Der Uebergang über die Brücke wird durch eine Batterie verhindert, welche von den Truppen der Regierung am Bahn- hof errichtet worden ist. Die Gendarmen haben gestern die Häuser in Asnieres durchsucht; die⸗ selben fanden nur Waffen, aber keine Insurgenten.

21. April, 9 Uhr Morgens. Die Truppen baben gestern einige Barrikaden und Häuser in Neuilly, sowie mehrere Kanonen genommen. Eine dieser Kanonen wurde gestern Abend nach Ver sailles gebracht. Thiers hat die Truppen beglück⸗ wünscht. Zahlreiche Gefangene wurden in Ver- sailles eingebracht. Preußen hat gegen die Zusammenziehung von Truppen, welche gegen die Insurrektion verwandt werden sollen, keine Ein- sprache erhoben, sondern nur verlangt, von der Zahl der täglich zur Armee von Versailles stoßen⸗ den Soldaten benachrichtigt zu werden.

21. April. Die Truppen von Versailles haben das rechte Seineufer besetzt.(Wahrschein- lich gegenüber Asnieres und Sevres; Neuilly liegt bekanntlich ganz auf dem rechten Ufer.) Die

Einschließung der Insurgenten zwischen dem linken Ufer und den Südforts ist wahrscheinlich. Pouyer⸗ Quactier hat von General Fabrice erwirkt, daß die Regierung so viele Truppen sammeln könne, als nöthig, um die Insurrection zu unterdrücken. Die Zahlung der ersten halben Milliarde soll prompt geschehen. Vanvres und Issy sind an- geblich von den Insurgenten geräumt. Ducrot ist in Versailles mit 8000 Mann und Clinchant in Poissy mit 32,000 Mann. Thiers ver sprach der Fünfzehner-Commission zwei entschei dende Pläne zum Angriff auf Paris vorzulegen.

22. April, Morgens. Bis zur Stunde hat sich nichts von Belang auf dem Schauplatze des Kampfes zugetragen. Zahlreiche Truppen bewegungen deuten darauf hin, daß eine Schlacht nahe bevorsteht.

Aus Versailles wird gemeldet: An gesichts der Bedeutung, welche die Stadt Versailles vielleicht noch lange Zeit haben wird, ist Befehl gegeben worden, unverzüglich die Arbeiten behufs Erbauung eines neuen großen Bahnhofes und behufs Herstellung von Gürtelbahnen zwischen sämmtlichen Eisenbahnlinien der West-, Ost⸗ und Nordbahn zu beginnen, damit die Nothwendigkeit, Paris zu passtren, vermieden werde. Fast sämmt- liche finanzielle Gesellschaften richten Suctursalen in Versailles ein.

22. April. Bourg la Reine(im Süden von Paris, auf der Straße nach Montrouge) wurde durch Versailler Husaren besetzt. Dir In surgenten zogen sich zurück. Die Gerüchte von ministeriellen Veränderungen werden unterrichteter seits für unbegründet erklärt. Thiers besuchte gestern die Verwundeten im Militärhospital. Das Gerücht, wonach die Ergänzungswahlen zur Nationalversammlung auf den 25. Mai festgesetzt wären, ist grundlos.

Rouen. Unter den deutschen Garnisonen des unteren Seinedepartements herrscht freudige Bewegung auf die Ankündigung, daß die Räumung des Departements am 30. April beginnen soll. Man bringt dies mit dem Besuch Pouyer-Quer- tier's bei Fabrice in Soisy in Verbindung.

21. April. Heute Morgen aus Paris entkommene Personen berichten, daß die Anarchie dort im Zunehmen sei. Es mangle bereite an Fleisch. Der Preis eines Kilo Butter betrage 90 Francs. Die Barrikaden würden vermehrt. Es seien überall Zeichen vorhanden, daß die Auflösung des bestehenden Regimes mit raschen Schritten nahe.

DerNouvelliste, Organ von Pouyer Quertier, schreibt:Die halbe Milliarde Kriegs-: entschädigung liegt zur Verfügung der Regierung bei dem Finanzminister bereit. Es ist noch keine Entscheidung getroffen, ob die Ablieferung an Deutschland erfolgen soll, da Deutschland nach Zahlung dieser Summe doch nicht sämmtliche Forts des rechten Seineufers Angesichts der Er eignisse in Paris räumen, sondern 2 Forts be setzt halten wolle.

Belgien. Brüssel, 21. April. Berichte, welche gestern in demJournal officiel von Paris veröffentlicht wurden, gestehen endlich zu, daß die Versailler Truppen das linke Ufer bei Asnieres besetzt halten. Personen, welche soeben von Paris hier eintreffen, versichern, daß der größere Theil der Nationalgarden der Marsch bataillone zu Hause bliebe; einzelne Bataillone,

welche gestern ausmarschirten, bestanden jedes nur aus ca. 400 Mann.

22. April Nachmittags. Französische Be⸗ richte versichern, daß die Truppen der Regierung St. Denis besetzt hätten(2) und der Verkehr auf der Nord⸗Eisenbahn unterbrochen sei.

Großbritannien. London, 21. April. DerStandard meldet aus Paris vom gestrigen Abend:Die Versaillisten ziehen sich vor dem halbzerstörten Maillot-Thor zusammen, als wenn sie eine Erstürmung desselben beabsichtigten. Die Kanoniere der Föderirten sind ohne Deckung. Sie unterhalten trotzdem mit bewunderungs würdigem Muthe ein starkes Feuer. Die Umgegend des Triumphbogens ist unterminirt. DasJournal de Havre meldet, daß auch das Palais de Luxem- bourg und der Industriepalast unterminirt seien.

DerStandard meldet aus Paris vom 21. d.:Der angestrengte Versuch der Föderirten, Sablonville wiederzunehmen, war bis 4 Uhr Nachmittags noch ohne Erfolg. Die Batterien des Maillot- und des Ternes⸗Thors zerstörten die wenigen Ueberbleibsel von Neuilly. Es macht sich bei den Föderirten ein großer Mangel an Leuten, namentlich an Kanonieren, fühlbar. Die Bourgeoisie wird ihre Verstecke nur nach Beseiti gung der Gefahr verlassen. 60 Procent der Waffenfähigen der Ordnungspartei sind versteckt oder entflohen.

Frankfurt. Kürzlich fand man beim Bau der neuen Schule in der alten Rothenhosstraße das Gerippe eines Knaben im Alter von 14 15 Jahren. Dasselbe war elwa 3 Fuß tief, ohne daß Spuren eines Sarges gefunden wurden, gebettet. Ein Kirchhof war, soviel man weiß, nie an dieser Stelle, sondern nur ein Garten. Die Unter⸗ suchung wird Licht bringen.

Mainz. Mit nicht gewöhnlicher Raschheit werden die französischen Kriegsgefangenen aus den verschiedenen kleineren Depots hier zusammengebracht. Seit 3 Tagen sind in verschiedenen Zügen gegen 10,000 Mann hier ein⸗ getroffen und wird die erwartete Anzahl von unterrichteter Seite auf 28,000 Mann angegeben.

Alzey. Ein gräßliches Unglück fand am 16. d. M. hier an dem Bahnhof Alzey-Kirchheim statt. 5 Arbeiter wurden von rutschender Erde überschüttet, wobei 2 das Leben einbüßten, die man aus der Erde todt hervorbrachte; die 3 anderen sind mehr oder weniger verstümmelt.

Die Absendung von Liebesgaben dc. au die Großherzogliche Dipision. Die am 9. d. M. von hier an die Groß-

herzogliche Diviston abgegangenen Liebesgaben ꝛc. sind nach einer vorliegenden Empfangsbescheinigung Gr. Intendantur vom 14. er. an ihrem Be⸗ stimmungsort glücklich angelangt. Eine größere Sendung ist heute abgegangen. Die nächste Sendung wird am 28. d. M. von hier abgehen. Darmstadt, den 20. April 1871. Großherzogliche Etappen-Commandantur Der Verpflegsbeamte. Köhler, Stabsquartiermeister.

Aufforderung.

Wer noch eine Forderung an den Hülfsverein verwundeter und kranker Soldaten für das Lazareth Turnhalle hat, wird ersucht seine Rechnung bis längstens den 1. Mai einzusenden.

Für das Comité J. Huber.

RNirchenvorstandswahl.

1014 Zur Einsicht der Mitglieder der biesigen evang. Kirchengemeinde liegt die Liste derjenigen, welche bei der demnächst zu vollziehenden Wahl von 10 Mitgliedern des evang. Kirchenvorstandes stimmberechtigt find, vom 24. April an 8 Tage lang auf dem Rathbause offen. Während dieser Zeit können Reclamattonen gegen den Inhalt der Liste bet uns vorgebracht werden.

Der evang. Kirchenvorstand zu Friedberg.

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flein'schen WalddistriktenAn der Viehtrieb ꝛc. ꝛc. und in dem Straßheimer Hübner schaftswalde abgehaltene Holzverfseigerung ist genehmigt. Erster Fahrtag Freitag den 28. April. Ockstadt den 24. April 1871 Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförsler Rumpf.

Aecht bayr. Malzzucker

Bekanntm ach g. 1016 Mittwoch den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen 50 Centner, der Gemeinde Nieder- Florstadt ge hörendes deu meißbietend verstelgert werden Nieder⸗ßlorstadt ten 22. Apriei 1871. Großherzogliche Bügermeisteret Niedet-Florstadt. Wagner.

933 ift wieder angekommen bei Georg Groß.

Ein braver Junge

935 kann in die Lehre treten bei Friedberg. A. Winkler, peugehülfe.

Sunne

1027 Die am 20. d. M. in den Fretherrlich v. Francken⸗ 1020 Mitwoch den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, Viehunter,,Am

sollen auf biefigem Rathbause eirea 50 Centner der Gemeinde gehöriges Heu öffentlich meifibietend in Ab theilungen versteigert werden. Ossenbelm den 22. April 1871. Großherzogliche ee Ossenbeim. Non

Portland Cement

01 bidligst dei Witbelm Bernbeck.

Ein zuverlässiger Hausbursche, 998 der mit Pferden umgeben kann und auch schon servirt hat, wird in ein Höten gesucht. Näberes bet der Exp. d. Bl.