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Mainz. Sept, hierher verlegten 21. Generalversammlung der kath. Vereine Deutschlands ist am 12. d. vom hiesigen Vorbe⸗ reitungscomite versandt worden. Es werden vier geschlos⸗ sene und vier offentliche Versammlungen statthaben. Diese Versammlungen finden im großen Saale des„Frankfurter
Hofes“, die Ausschußsitzungen im bischöflichen Seminar
flatt; daneben gibt ges Gottesdienst im Dom, Seelenmessen in der Seminarkirche, zum Schluß(am 14. Sept.) Zest⸗ mahl im katbolischen Casino.
Aschaffenburg. Am Sonntag Nachmittag ereignete
sich bei dem nahen Laufach ein schreckliches Eisenbahn⸗
unglück dadurch, daß von einem Gsiterzug, welcher dem von hier 3 Uhr 3 Minuten abgehenden Schnellzug voraus⸗
fuhr, sich auf der dortigen schiefen Ebene einige Wagen ablösten und dem nachkommenden Schnellzug entgegen⸗
folgte.
zertrümmert,
rollten, wodurch ein Zusammenstoß der stärksten Art er⸗ Der unmittelbar hinter der Locomotive des Schnell⸗ zuges gewesene Postwagen wurde in kleine Stückchen die zwei darin fungirenden Postbeamten
wurden herausgeschleudert und kamen wunderbarer Weise
bruch davon.
der Eine ganz unversehrt, der Andere mit einem Rippen⸗ Der dem Postwagen nächste Wagen erster
Classe wurde ebenfalls total zertrümmert, von den Rei—
senden wurden zwei getödtet, einer schwer und vier leicht verwundet. kamen mit Ausnahme
Die Reisenden in den folgenden Wagen
unbedeutender Contusionen mit
dem Schrecken davon, vom Dienstpersonale wurden der
verwundet.
Locomolivführer und drei Bremser, wovon einer schwer, Beinahe eine Stunde währte es, bis man
die Personen aus den Trümmern des ersten Wagens be⸗
freien konnte.
Die Mitreisenden, sowie die Bewohner von
Frohnhofen und der Umgegend waren bülfereichend zur
Stelle.
Der Anblick der beiden Züge war schrecklich, die Locomotive war ganz in die Kohlenwägen verfahren, die sich fünf Wagen hoch über ihr aufthürmten.
Heidelberg. Anfang September tritt eine vom Vor⸗ stande des Buchhändler⸗Börsenvereins nach Heidelberg berufene Commission von Buchhändlern zusammen behufs Berathung und Fesistellung einer nach Gründung des gewordenen gemeinsamen Literatur⸗Convention des deutschen Reiches mit den frem⸗ den Staaten. Das Ergebniß der Berathung wird dem Reichskanzleramie unterbreitet werden, welches vom Bör— lenvorstande eine eingehende Darlegung aller Mängel und wünschenswerthen Aenderungen der bestehenden inter⸗ nationalen Verträge zum Schutze der literarischen Pro⸗ ductionen erbeten hat.
Kassel. Von dem am 20. d. um 2 Uhr 12 Min. won hier abfahrenden Schnellzuge ist die Locomolive zwischen Grebenstein und Hofgetsmar enigleist und die Böschung hinuntergestürzt. Ein Feuermann soll hierdurch seinen Tod gefunden haben. Der Verkehr war noch am Abend auf dieser Strecke unterbrochen. f
Görlitz. Der„Vo sks⸗Z.“ wird vem 17. d. Adends 8 Uyr 5 M. telegraphirt:„Berlin-Görlitzer Mittagszug nach Berlin stürzte bei Cotibus den Damm hinunter. Von Passagieren sieben contusionirt, Niemand geiödtet.“
Das Programm der auf den 10. bis 14.
dapier, Tinte und Feder.
Bekanntlich grub man in den ältesten Zeiten, und zwar nur bei wichtigen Gelegenheiten, die Schrift auf Felsen, Stein- oder Metalltafeln. Die mit Inschriften versebenen Felsen im nördlichen Europa zeigen uns, daß es noch im 10. Jahrhundert üblich war, auf diese Weise Nachrichten aufzube— wahren. Die Werke Hisiod's sollen zuerst auf Bleitafeln geschrieben sein; später bedienten die Griechen und Römer sich der hölzernen mit Wachs überzogenen Tafeln, doch dienten dieselben nur zu vorübergehenden Zwecken, nicht zu dauernden Urkunden; zum Schreiben selbst verwendete man Metallstifte. Die Egypter und wohl auch die Griechen nahmen in den frühesten Zeiten Baum- blätter zum Schreiben in Gebrauch, wie denn auch die Indier noch vor wenigen Jahrhunderten sich derselben bedienten und selbst in unseren Tagen Bücher von Baumblättern im südlichen Indien und auch auf der Insel Ceylon nichts Ungewöhn— liches sind. Die Blätter einiger dort einhetmischen Bäume eignen sich ihrer Größe und Glätte wegen so vortrefflich dazu, daß das Papier den alten Gebrauch dort noch nicht ganz verdrängt hat. Der römische Name für Buch— liber, Rinde — deutet ferner darauf, daß die innere Baum- rinde, die man überdieß zusammenrollen konnte, ebenfalls seit den frühesten Zeiten zum Schreiben benutzt wurde; vielleicht auch ist ihr Gebrauch so alt, als die Kunst des Schreibens selbst. Noch häufig findet man unter den mexikanischen Alter— thümern ein aus den Fasern der Agave(eine Alosart) bereitetes und mit Talkerde überzogenes Schreibmaterial. Die Chinesen gebrauchten vor der Erfindung des Papiers Seide und Baumwolle und in den egyptischen Mumiensärgen findet man nicht selten Handschristen auf Leinwand vor. Der Gebrauch der letzteren Stoffe machte natürlich eine Veränderung in der Art des Schreibens noth— wendig; man bedurfte eines flüssigen, färbenden Stoffes, der eine dauernde Spur hinterlassen konnte, und Dies führte zur Erfindung der Tinte und Feder. Höchst wahrscheinlich bestand die erste Tinte aus einem Gemisch von Lampenruß und Gummiwasser, die den Vortheil einer unveränder— lichen Farbe besaß. Wenigstens sind die in Her— culanum aufgefundenen Handschriften, obgleich sie seit Jahrhunderten vergraben und fast verkohlt
sind, noch ganz lesbar, weil die Tinte gleichsam erhöht auf der Oberfläche erscheint. Als Werk⸗ zeug zum Schreiben bediente man sich in vielen Gegenden des Morgenlandes häufig des Rohres, das in Form einer Feder zugeschnitten wurde. Der Gänsekiel scheint erst um das 7. Jahrhundert in Brauch gekommen zu sein. Die uralten Ab- schriften der biblischen Bücher, welche die Juden in Cochin büsitzen, sind auf Leder gefertigt, welches als der Vofläufer des Pergaments anzuseten ist. Die Erfindung dee Letzteren geschah 300 Jahre vor Christus, gleichzeitig mit der Einführung des Papyrus aus Egypten. Dieses bestand aus der inneren, mittelst eines scharfen Instruments von der Pflanze getrennten Haut, die in mehreren Lagen zusammengeklebt, gepreßt und geglättet wurde. Im ersten christlichen Jahrhundert verfertigten die Chinesen Papier aus der inneren Substanz des Bambusrohres, zuweilen auch des Maulbeerbaumes oder aus Baumwolle Um das Jahr 716 brachten die Griechen das erste in Mekka bereitete Baum- wollenpapier nach Konstantinopel, das nunmehr alle anderen Schreibstoffe verdrängte und bis zu Ende des 13. Jahrhunderts in ganz Europa ver⸗ breitet war, nachdem um die Mitte des 11. Jahr⸗ hunderts die ersten Papiermühlen in Spanien entstanden. Bevor das heutige Linnenpapier zu Ende des 13. Jahrhunderts verfestigt wurde, vermischte man Linnenlumpen mit Baumwolle, bis das Verhältniß der ersteren immer über⸗ wiegender und endlich allgemein gebraucht wurde. Die ältesten bekannten Urkunden auf reinem Linnen⸗ papier datiren aus dem Anfange des 14. Jahr- hunderts. Die Stadt Treviso erhielt im Jahre 1366 ein ausschließliches Recht, Linnenpapier zu verfertigen, während die erste englische Papiermühle zu Dartfort in der Grafschaft Kent durch einen Deutschen angelegt wurde. Frankreich und Genua versorgten lange Zeit fast ausschließlich das übrige Europa mit den feinen Papierarten, bis es end- lich den Holländern gelang, den ersten Rang in der Fabrikation zu behaupten, trotzdem es ihnen an Lumpen und an gutem Wasser mangelte. Die Ehre der Erfindung, Papier seit dem Jahte 1800 in jedem beliebigem Format zu verfertigen, und nicht wie bisher in einzelnen Bogen aus dem Brei zu schöpfen, gebührt dem französischen Buch⸗
drucker Didot.
Jagd ⸗ Verpachtung. 2079 Die am 21. August d. J. abgehaltene Verpach⸗ kung der der Berstädter Märkerschaft in dem Berstädter Markwald zustehenden Jagd ist nicht genehmigt worden; es wird deßbalb genannte Jagd Montag den 28. August b. J., Vormittags 10 Uhr, auf unserem Büreau noch⸗ mals öffentlich meisbietend verpachtet, wozu Pacht“ liebhaber eingeladen werden. Berstadt den 23. August 1871. Großherzogliche e Berstadt. e
Chaussir⸗ Arbeit.
2073 Samslag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, wird auf hiesiger Grube die Chaussirung einer 35 Klafter langen Wegstrecke öffentlich an den Mindestsordernden dergeben. Grube Weckesheim den 21. August 1871. Fürstliche Bergverwaltung. Mr ben.
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