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Beginn des neuen Semesters als Simultan-Seminar wieber eröffnet werden, und setze ich die Eröff⸗ nung auf den 10. October c. fest.“
— Vor seiner Abreise hat Graf v. Bismarck— Bohlen für nöthig erachtet, der katholischen und
protestantischen Geistlichkeit von Elsaß und Lothringen eine Verwarnung zu ertheilen in Bezug auf deren politische Haltung. Anlaß zu dieser Maßregel gaben einige in Wörth, Weißenburg und anderswo in den Kirchen oder auf den Friedhöfen gehaltene Reden. Besagte Verwar— nung ist den einzelnen Geistlichen durch die betr. Behörden beider Kirchen mitgetheilt worden.
Ausland.
Oesterreich. Wien. Die„Wiener Abend— post“ dementirt die hier eirculirenden Gerüchte über eine Ministerkrists und betont neuerdings mit aller Entschiedenheit, daß das kaiserliche Reseript an den böhmischen Landtag die Verfassung voll— kommen intact lasse.— Die„Presse“ meldet: Kaiser Wilhelm hat dem Grafen Beust das Band des schwarzen Adlerordens verliehen; General v. Schweinitz hat dem Reichskanzler am 19. d.
die Decoration überreicht.
Schweiz. Eine Altkatholikenversammlung in Solothurn hat beschlossen die Kantonsregierungen zu ersuchen, das Unfehlbarkeitsdogma und den Syllabus für verfassungswidrig zu erklären, die Lehre derselben im Schulunterricht zu verhindern, den Altkatholikengemeinden Eigenthumsrecht an den Kirchengütern und das Recht ihre Geistlichen zu
wählen zuzusprechen. N
Frankreich. Paris. Nachrichten aus den Provinzen zufolge ist die Entwaffnung der Na- tionalgarden in den Departements Rhone und Loire nahezu beendigt. Ueberall herrscht Ruhe. — Die„Agente Havas“ meldet nun auch, daß
Zerstörung des Thiers'schen Hauses habe er nicht angeregt; bei seiner Gefangennahme in Meaux habe er die ihm angebotene Freiheit abgelehnt. Nach langer Beweisaufnahme forderte der Regie- rungscommissär zur strengen Anwendung des Ge— setzes auf. Hierauf wurde die Sitzung auf morgen vertagt.
Großbritannien. Prinz Ludwig von Hessen ist nebst Gemahlin zum Besuche bei der Königin in Balmoral eingetroffen.
Italien. Den französischen Freundschafts⸗ versicherungen gegenüber hat fast die gesammte italienische Presse einen sehr eisigen Ton ange— schlagen. Die Journale meinen, daß auf Worte wenig zu geben sei, wenn Thaten fortwährend mit denselben in Widerspruch stehen, und weisen darauf hin, daß der König nicht am Einweihungs— feste des Tunnels durch den Mont-Cenis habe Theil nehmen können, weil der Präsident der fran— zösischen Republik demselben fern geblieben sei, so wie darauf, daß Frankreich noch immer keinen Vertieter bei Victor Emanuel habe, wohl aber bei Pius IX.
Nordamerika Nach der„Köln. Ztg.“ hat sich seit Kurzem die Internationale auch in den vereinigten Staaten eingebürgert und besteben jetzt dort zehn Abtheilungen. Diese zehn Abthei⸗— lungen bilden einen innigen Verband, der seine besonderen Weisungen von London aus empfängt. Au jedem ersten und dritten Sonntage eines jeden F finden in einem mit schauderbaft gemalten Emblemen, unter denen Revolver und Dolch die Hauptrolle spielen, verzierten kleinen Saale einer obscuren Kneipe des zehnten Stadtviertels Sitzun— gen der in New-ANork ansässigen Seetionen der Internationale statt, zu welchem auch theilweise Delegirte von den auswärtigen Sectionen sich einfinden. Die Debatten sind der leidenschaft—
die Modisicationen, welche die französische National- lichsten Natur und drehen sich um den Umsturz versammlung beschlossen hat, den Abschluß des aller bestehenden Verhältnisse, welcher Art sie auch Vertrags um einige Tage verzögern könnten, dau sein mögen— social oder politisch. Bemerkens— sich Graf Arnim in Folge dessen genöthigt ge- wertb ist hierbei, daß bie jetzt die Abtheilungen
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sehen habe, vorher Bericht nach Berlin zu erstatten.
— An der Börse waren Gerüchte sehr ernster Natur verbreitet. Man erzählte von einer ent— deckten bonapartistischen Militär-Verschwörung und fügte sogar das Detail an, daß General Douai, Commandant der Pariser Division, an ihrer Spitze stehe. Factisch ist, daß in den Casernen und
namentlich in den Hotels Verhaftungen, angeblich
aus London gekommener bonapartistischer Agenten vorgenommen wurden.
— Der„Agence Havas“ zufolge österreichische Geschäftsträger dem Präsidenten der Republik eine Depesche seiner Regierung übergeben, welche darlegt, daß in der Annäherung Oestexreichs an Deutschland keine Bedrohung Frankreichs oder des Friedens überhaupt liege. Diese Annäherung lasse dem Kaiser von Oesterreich die Freiheit, die Beziehungen der Freundschaft und des Vertrauens gegen die französische Republik fortzusetzen. N Rochefort lehnte vor dem Kriegsgericht die Soli darität mit den Männern der Commune ab, sagte, daß er dieselben nicht einmal kenne, und verthei— digte sich lebhaft gegen die in der Anklage gegen ihn erhobenen Beschuldigungen. Die ineriminirten
Journal- Artikel rührten nicht von ihm her; er
habe stets der Commune Opposition gemacht; die
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Aus Bornheim meldet das„Fr. J.“,
der Internationale aus Arbeitern der niedersten Gattung besteben, nur die Führer gehören den bessern Ständen an; zusammengesetzt siad sie aus allen Völkerschaften und Ragen, selbst der Neger ist darin vertreten.
E. Bad⸗Nauheim. In dem Garten des Herrn Bittong dahier befindet sich ein Kastanienbaum, welcher die Blätler verloren, Früchte trägt und dabei in voller Blüthe steht. Auch blühen in dem Weinberge des Herrn P. Aletter die Trauben zum zweitenmal.
Aus Gießen wird gemeldet: Wie wir vernehmen, ist am 19. d. die an dem Bahnhof Wetzlar gelegene Phosphorilfabrik durch Explosion in die Luft geflogen. Man spricht von 4 Todten, welche gräßlich verstümmelt worden sejen und 4 Verwundeten. Unachtsamkeit des Heizers soll Schuld an diesem Unglück sein.
daß der Verkauf der der dortigen Gemeinde gehörigen Bornheimer Haide an ein Frankfurter Consortium(als Theilnehmer nennt man die Herren Oppenheim und Well, sowie die
— Bau- Unternehmer Gebr. Holzmann) zum Abschluß ge⸗ kommen.
Die verkauften 72 Morgen erzielten einen Preis von 504000 fl. Es kommt somit der Morgen auf 7000 fl. zu stehen. Die Käufer übernehmen felostverständ⸗ lich die Herstellung und Pflasterung der Straßen, sowie die Kosten für die beabsichtigte Canalisation. Frankfurt. Auf der Hanamer Bahn erscholl dieser Tage der Ruf:„Feuer, die Spritze brennt!“ Alles stürzie nach dem Spritzenhaus und überzeugte sich von der voll⸗ ständigen Wahrbeit des Rufes. Das Feuer soll durch
die Unachtsamkeit eines Arbeiters, welcher auch entlassen wurde, entstanden sein.
In Limburg ist am 19. Sept. Nachmittags in der der Bergwerkschaftsgesellschaft Victor Meyer u. Comp. ge⸗ hörigen Fabrik der Dampfkessel explodirt, wobei 4 Arbeiker todt geblieben und eine größere Anzahl leicht und schwer verletzt worden sein sollen.
Düsseldorf. Eine neue kolossale Locomotive aus der Borsig'schen Fabrik(Nr. 2686.„Wörth“) kam vor einigen Tagen von Berlin hier an und fuhr sofort nach Deutz, um den Courierzug nach Berlin zu bringen. Die Locomolive soll den Weg von Köln nach Berlin in acht Stunden zurücklegen. Das Räderwerk war kaum zu hören.
Baden⸗Baden. Es ist hier eine namhafte Anzahl verwundeter Militärs aus allen deutschen Staaten, welche stets, wenn sie den Weg des Kaisers kreuzen, angesprochen werden; mit den Offizieren unterhält sich der Kaiser dann besonders freundlich; Krüppel aller Arten gibt es, leider! unter diesen jungen Männern viele.
Vom Bodensee. Ein nach Romanshorn abge sahrenes Segelschiff mit Steinen geladen versank in der Gegend von Horn in ziemlicher Tiefe mit sämmtlichen 3 Schiffsleuten; bis jetzt hat man merkwürdiger Weise gar keine Spur vom Schiff und dessen Requisiten.— Am Abend desselben Tages suhr ein Bahnzug von Romans⸗ horn auf einen stark besetzten Personenzug ein, welcher zwischen Bahnhof und Kornhaus stand. 4 Personenwagen wurden aus dem Geleise geworfen und ziemlich stark be⸗ schädigt, glückticherweise wurden nur wenige Personen hierbei verletzt.
Metz: Auf der Station Bettembach sticß der von Luxemburg kommende Güterzug unb der von Metz kom⸗ mende Personenzug zusammen, die Güterwagen wurden auf das Kitrsch'sche Haus gestoßen und das Haus fast voll⸗ ständig zertrümmert, 12 Personen wurden mehr oder minder verletzt. Der zweite Vorsteher des Bahnhofs und der preußische Locomolipfübrer sind verhaftet.
Oeffentliche Zekanntmachung.
Da auf dem fünften deutschen Protestanten-Tag die Verhältnisse der einzelnen deutschen Staaten nicht zum Gegenstand spezieller Verhandlung und Beschlußfassung gemacht werden können, so erscheint es zweckmäßig, daß an den Plotestanzen-Tag anschließend der protestantische Landesaussschuß für Hessen, sowie die Delegir-⸗ ten, Mitglieder und Freunde der hessischen Protestanten-Vereine zu einer besonderen Berathung über die kirchlichen Verhältnisse in Hessen zusammentreten. Für die Tagesordnung sind vorläufig zwei Fragen in Aussicht genommen:
1) Wie die Großh. Regierung zu einem Einschreiten gegen die verfassungswidrig vollzogene Verkündigung des Dogma's der päpftlichen Unfehlbarkeit und gegen den Jesuitenorden zu bestimmen;
2) wie sich von 8 der Protestanten Vereine in der protestantischen Verfassungssache zu verhallen und mit welchen Mitteln insbesondere die Aufhebung der Präsentationsrechte zu erzielen sei.
Außerdem wird für den in Folge seiner Wahl zum
Ober-Pfarrer zu Eisenach aus dem Landesausschuß aus⸗ tretenden Herrn Pfarrer Dr. Marbach von Obbornhofen ein neues Mitglied in den Landesausschuß zu wählen ein. Ich lade hiermit die Mitglieder des Landesausschusses, die Delegirten, Mitglieder und Freunde der hessischen Pro testauten⸗Vereine zu einer Versammlung auf Donnerstag den 5. October, Nachmittags 3 Uhr, in den großen Saal des Schützenhofs dahier ein und rechne mit Zuversicht auf zahlreiches Erscheinen.
Die Einttitiskarten zu den Verhandlungen des Pro— testanten⸗Tags legitimiren auch zum Eintritt in den Saal.
Darmstadt, 19. September 1871.
A. Ohly, Hofgerichts⸗Advocat.
Eingesandt.
Wenn auch Friedberg eben keine Krieger herandildet, so bat es doch den höheren Beruf„Männer des Friedens und Volksbitdner“ heranzubilden und damit die Bildung ein Gemeingut werde, möchten wir die tüchtigen Fach⸗ männer Friedbergs höflichst gebeten haben, die während des vorigen Winters durch den Krieg unterbrochenen Vorträge etwas vermehrt srühzeittg ins Leben zu rufen.
Mehrere Bürger.
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Friedberg am 23. September 1871.
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