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vürste.
zelenweise öffentlich an den Meisibietenden verpachtet.
iel gung binnen 4 Wochen dahler anzuzeigen.
zosischen Unterbändler ermächtigt werden, sämmt- iche Friedensbedingungen anzunehmen, deutscher Seits auf den Einzug in Paris verzichtet werden
— Das„Journal de Bruxelles“ läßt sich zus Rom von einer lärmenden Demonstration terichten, die unter dem Fenster des belgischen Hesandten stattgefunden, um gegen die belgischen Sympathien für die weltliche Herrschaft des Vapstes zu protestiren.
Großbtitannien. London. Die Confe- enz hat beschlossen, das schwarze Meer den frem— en Kriegsschiffen zu öffnen und der Türkei das Recht zurückzugeben, in die Dardanellen Kriegs- chiffe aller Nationen zuzulassen. Rußland ist da— nit einverstanden, die Türkei hat sich aber noch icht dazu bereit erklärt und weigert sich auch, nehr als zwei Kriegsschiffe an der Donaumündung uzulassen.
— In hiesigen diplomatischen Kreisen spricht nan davon, daß neuerdings der Papst die Absicht egen soll, sich nach Belgien zu begeben.
Spanien. Auf den Präsidenten Zorllla ind Senor Hernandez ist geschossen worden. Die— ben blieben unverwundet. Sieben Kugeln wur— en in der Mauer des Hauses gefunden. Die Neuchelmörder blieben unentdeckt.
Friedberg. In der Generalversammlung des Lathildenstifts am 29. Juli v. J. wurde für dle An⸗ scöcigen der im Felde befindlichen Soldaten und Land— ehrmänner die ansehnliche Summe von 10,000 fl. ve⸗ ligt. Bis ende des Jahres sind hiervon aus der lasse in Friedberg 4231 fl. und aus der in Butzbach 133 fl. verwendet worden. Da dermalen monallich 1 gefähr 1400 fl. erforderlich sind, ist der noch vorhandene Cedtt nicht ausreichend, um die Unterstützung in der enherigen Weise zu gewähren, wenn auch Aussicht für i Frieden vorhanden ist. Die Ausschüsse beider Kassen ten deßhalb in einer hierüber stattgebabten Sitzung bachlossen, der Generalversammlung vorzuschlagen eine nätere Summe von 3000 fl. aus dem Reservefond des Sifts zu diesem Zwecke zu bewilligen und außerdem uch für die Verköstigung der mit der Eisesbahn durch—
In der am 10. Februar stattgehabten Generalversammlung wurde diese Summe bewilligt und hierbei bestimmt, daß es dem Ausschuß überlassen bleiben soll, falls der ersie Betrag nicht ganz erforderlich sein sollte, den Rest für Kranke und Verwundete oder für die in dem Kreise er⸗ richteten Lazarelhe zu verwenden. Auf diese Weise ist sür den Unterhalt der Angehörigen der aus dem Kreise Fried⸗ berg im Feld befindlichen Leute, ohne den Gemeinden zu Last zu fallen, entsprechend gesorgt; dieselben erhalten monatlich: die Frau eines Unteroffiziers 8 fl., eines Reservisten oder Wehrmanns 4 fl., jedes Kind der ersteren 1 fl. 45 ke., der letzteren 52½ kr.(Nachr. fr. H.) Frankfurt. Da die Steinkohlen so außerorbentlich theuer sind, zeitweise kaum zu erhalten waren, so sahen sich viele hiesige Industrielle und Familien nach einem andern und billigern Brennmaterial um und haben Ver— suche mit der Braunkohle gemacht, welche sebr befriedigten. Darmstadt. Am 19. und. d. wurden wieder mehrere schwache Erdstöße beobachtet.— In welchem Zustande die jüngsthin hier eingetroffenen Gefangenen von der Armee Bourbaki's gewesen sein mögen, erkbellt wohl daraus, daß ihre Kleider theilweise den Flammentod sterben mußten.— Die Mannschaften der Artillerie und Cavalerie, welche am 21. d. von hier auf den Kriegs- schauplatz abgeben sollten, haben plötzlich Contreordre u er— balten und bleiben vorerst noch bier. Hoffentlich ist deren Nachsenden nach Frankreich überhaupt nicht mehr noth⸗ wendig.— Am 20. d. wurden von dem hessischen An— theil an den Kriegstrophäen wieder eine Anzahl Kanonen und Mitrailleusen bierzer gebracht. Darmstadt. Wie man der„Fr. 31g.“ von hier meldet, haben Hauptmann Kattrein, Lieutenant Weber und Corporal Schmitt vom 4. Inf.⸗Reg. auf ihre Prämien— antheile für in Schloß Chambord erbeutete Pferde im Betrag von 271 fl. zu Gunsten des Hülfsvereins für
Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Soldaten verzichtet. Diese schöne That verdient gewiß allgemein bekannt zu werden.
Worms. Kürzlich wurde hier ein Individuum ver—
haftet, welches die Kriegszeit benutzte, um sich auf einige Monate ein angenehmes Leben zu verschaffen. Dasselbe gab sich für einen königl. preußischen Hauptmann aus der in der Schlacht bei Gravellotte verwundet worden und bis zut gänzlichen Wieberherstellung beurlaubt sei. Es gelang ihm, seine angenommene Rolle während eines halben Jahres spielen zu können, ohne entlarvt zu werden, bis ihn denn hier die Nemesis erreicht hat. Das Merk- würdige bei der Sache ist übrigens, daß es kein Militär war, seither aber stets mit Militärpersonen in Berührung gekommen ist und doch so lange Zeit sein Wesen ungeniert
tmmenden verwundeten und kranken Krieger 2000 fl.
treiben konnte.
Bescheinigung.
Bei dem Rechner des Comités für die Unterstützung ber verwundeten und erkrankten Soldaten sind vom 1. bis 20. Februar eingegangen unb werden dankbar be⸗
scheinigt:. für Knochen 3 55½ durch Herrn Bürgermeister Wagner von Florstadt
aus einem Vergleich 2—
von Herrn E. Hessenberger in Staden und Herrn
H. Maley in Reichelsheim aus einem Vergleich 1 45
Kirchenopfer aus Dorheim 5 6 durch Herrn Conrad Appel aus Bauernheim für
das Gedicht des Herrn Tönges 32
Kirchenopfer aus Beienheim 6— durch Herrn Regierungsrath Trapp:
1) durch Herrn Bürgermeister Gröninger ge⸗ sammelt bei der Feierlichkeit der Pariser Capitulation zu Ockstadt 12 30
2) von Herrn C. F. W. Keller in Ossenheim 10—
3) von Heryn Cbristian Schäfer in Ossenheim 10—
anläßlich der silbernen Hochzeit des Herrn Lud—
wig Grödel 5—
von A. H. Steten in Reichelsheim aus einem
Vergleich 2 30
Kirchenopfer aus Ossenheim 10— Kirchenopfer aus Baueruheim 2—
Malertallen: durch Herrn Kreisassessor Haas: von Herrn Gencral-Consul Stiefel in Frankfurt a. M. 25 Flaschen feinen Weins; von Herren Lehrer Epple in Ockstadtel Meste Winterbirnen, 5 Pfund Dörrobst; von Herrn Gemeinderath Ruths 1 Päckchen Dörrobst.
Friedberg den 20. Februar 1871.
Für das Comité: J. Huber, Rechner.
Verloos ungen.
Brüssel, 15. Febr.(100 Fr.⸗Loose von 1867.) Bei der heute statigehabten Ziehung fielen auf folgende Nummern höhere Gewinne: auf Nr. 220,736 25,000 Fr.; auf Nr. 55,573 2000 Fr.; auf Nr. 173.040 und 216,477 je 1000 Fr.; auf Nr. 212,627 und 234.895 je 500 Fr.; und auf Nr. 136822, 200,867, 222.707 und 232,740 je 250 Fr. Die Zahlung ersolgt am 2. Juli.
In der Kölner Dom bau⸗Lotterie hat Nr. 61,284 den höchsten Preis mit 25,000 Thlin., Nr. 41,987 den zweiten mit 10,000 Tolrn. gewonnen. Letzterer fiel
*
an den Dom in Köln.
Guts ⸗ Verpachtung. I Nächsien Samstag den 25. Februar d. J., Nach⸗ netags 2 Ubr, wird auf biesigem Ratbbaust das den einigten Armenfonds zu Friedberg in Naubelmer Onmarkung zustebende s. g. Hoepitalgut— 158 Morgen 4 Klafter— von Petri v. J. ab auf 12 Jahre par-
Bad-⸗Nauheim am 18. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad Nauheim. Schutt.
Holz- Versteigerung. 35 Freitag den 24. Februar 1871, Vormittags 9 Uhr Mangend, sollen in den Freiherrlich v. Rüler'schen Bildungen zu Hof Hasselheck: 4 Siecken Kiefern⸗Scheltholz,
1 i* 95 K Liefern. Prugelbon, 0* K Stockholz ellen Birken⸗ 6655„ Kiefern⸗ Reiserholz, 200 Gebund Ginstern,
4 Stämme Klesern⸗ Bauholz von 6“ Durch⸗ messer und 30“ Länge,
375 Stück Kiefern⸗Bohnenstangen,
12⁵ 1„ Stangen zu Baumstützen von 2“ Düirchmesser und 117 Länge,
71*„Stangen von 5“ Durchmesser
und 25 bis 30“ Länge, zu Dach⸗ sparren geeignet, entlich meiftbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Sh ag Nr. 1. Friedberg den 16. Februar 1871. In Auftrag der Freihertlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim dei dt.
Edictalla dung. Die Anna Marie Meier, ledige Tochter des thenn Wilhelm Conrad Meier von Bruchenbrücken bdegen Geifleskrankbeit unter Curatel gesttllt, was ter dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß sie ohne un mmung ihres Curators, des Oeconomen Philtpp 9% II. zu Bruchenbrücken, sich nicht weiter rechtlich erplichten kann.
Etwaige noch nicht angemeldete Forderungen oder dige Ansprüche sind bel Meidung der Nichsberück—
Langenschneise,
Friedberg den 11. Februar 1871. Großberzogliches Landgericht Frledberg. Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts Assessor.
Bekanntmachung. 400 Forderungen und sonstige Ansprüche an den Nach— laß der Philipp Roß Wittwe von Ober Rosbach und ihres vorber verstordenen Ehegatten sind binnen Rrist von 14 Tagen dahier oder bei dem Großberzogl. Ortsgerichts⸗Vorsteher Blecher in Ober⸗Noosbach so gewiß spec esicirt anzumelden, als sonst sie bei der Regu; rung des Nachlasses obne Berücksichtigung bleiben. Friedberg den 13. Februar 1871. Groß berzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
Holz-Versteigerung. 398 Dienstag den 28. Februar J. J. sollen im Mock
tädter Markwalde, District Krebsberg, nachfolgende Holtzsorten zur öffentlichen Versteigerung kommen: 1
19 Stecken Eichen⸗Werk Scheitholz I. Classe 2 16*** 7 II. 7 33 8⁰„ Prügel bolz,
12 5 Stockholz,
5) 700 Eichen-Wellen,
6) 11 Stämme Eichen-Bauholz von 25— 537
Länge und 13—23“ Durchm., 842 Cubik⸗ fäͤß haltend. Die Zusammenkunft findet statt Vormittags 9 Uhr am Krebsberg beim Küchenwäldchen. Nieder⸗Mockstadt den 20. Februar 1871. Der Markmelster Reuther.
** Holz-Versteigerung. 404 Donnerstag den 2. März l. J. werden im Nsen—
burg⸗ Stammheimer Walde verstelgert: 100 Stecken Buchen Scheitholz, 12 0 Eschen⸗ 1 17 8 Buchen-Prüge holz, 4350 Stück 5 Stammwellen, 1050,„ Astwellen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im Osstrict Kühmark.
Büdingen den 18. Februar 1871. rich, Fürstl. Zorstmeister. 350 ßür ein 5 großes Gut bel Frankfurt a. M. wird ein erster Feuerschmied gegen guten Lobn und sortigen Eintritt zu engagiren gesucht. Die Stellung ist eine selbsiständige und dauernde. B. Mettenheimer, Gutleuthof bei Frankfurt a. M.
Holz ⸗Versteigerung. 395 Montag den 27. l. M., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, soll das durch den Abirteb des Lutherhain sich ergebene Stammbolz an Ort und Stelle meisl⸗ dietend versteigert werden, als: 105 Stamme Eichen- und Fichten-Bau-, Werk- und Nutzholz, 4 Lastanten-Stämme und 136 Stück Fichten Stangen. Buß bach am 21. Februar 1871. Großberzogliche Bürgermeisterei Butzbach.
Wehn, Ewsg, kinn
Gestrickle Kamisoler
bel Konrad Heß
gegepüber dem Ratbbause.
296
Ein schwarzer Metzgerhund
397 mit weißer Brust ist zugelausen und kann in Empfang genommen werden bet N
Fr. Wagner III. in Söͤdel. A 5 D* 2 85 85 85 hk 28 5 8 88 85 85 5 Die Nr. 21, die neueste 5 2 Kriegenummer, enthält: 8 8 8 85 Aus dem Leben Makfulschis. Mit Illustration von E. Hünten.— Die letzten Falkenburger. Erzählung von F. Bodenstedt.— Vor und um Partg. IX. Oer
Ausfall am 30. November. Heimführung einer Leiche.
Von Georg Hiltl.— Die Von Dr. Karl Stieler.—
Die Helden der Arbeit.(Fortsetzung.) Roman von Max von Schlägel.— Ein Liebesgadenzug. Zu dem gilde von Nikutowoky.— Am Familtentische: Aus der
Bildermappe unsers Schlachtenmalers. Wit 2 Skizzen von W. Friedrich.— Die Ehrentage des Werder'schen Armeecorps. Zu dem Bilde von F. Kaiser.
Preis pro Nummer 9 kr. Zu Bestellungen empfehlen sich! Bindernagel&
Schimpff in Friedberg.


