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Darmstadt. Für den fünften deutschen Protestanten⸗ Tag, welcher vom 3. bis 6. October J. J. dahier statt⸗ finden soll, ist jetzt das Programm ausgegeben. Dasselbe umfaßt für Dienstag den 3. October: Nachmittags eine Sitzung des engeren und eine solche des weiteren Ausschusses im Gasthof zur„Traube“. Abends 6 Uhr: Abendgottesdienst in der Stadtkapelle, Predigt; Pfarrer Dr. Karl Manchot aus Bremen. 8 Uhr: Gesellige Zu— sammenkunft und Begrüßung der Gäste im großen Saale des„Schützenhofs“. Am Mittwoch den 4. October findet um 9½ũ Uhr die Eröffnung der Verhandlungen in der Stadtkirche durch Gottes dienst statt. Die Predigt hält Oberhosprediger Dr. Schwarz von Gotha. Um 10½ Uhr folgt die öffentliche Verhandlung in der Stadtkirche über: „Die Stellung des deutschen Protestantismus gegenüber dem Vorgehen Roms.“ Referent ist Geheimerath Dr. Bluntschli von Heidelberg. Nachmittags 3 Uhr: Fßestban⸗ kett im Saale des Gasthoses zur„Traube“. Donnerstag den 5. October. Morgens 9½ Uhr: Oeffentliche Ver— handlung über:„Dit Stellung des deutschen Protestanten— Vereins gegenüber den clericalen Bestrebungen in der protestantischen Kirche.“ Referent: Professor Dr. Baum— garten von Rostock. Am Freitag den 6. October folgt ein gemeinschaftlicher Ausflug in die Bergstraße. Darmstadt. Die„H. V.“ bringen folgende Mit⸗ theilung: Es dürfte gewiß für unsere Leser die Mittheilung von Interesse sein, daß der an dem letzten Krieg so ruhm— vollen Antheil habende bayerische General v. d. Tann mütterlicherseiis einer Darmstädter Familie entstammt. Der Großvater des Generals war nämlich der verstorbene hessische Minister v. Rathsamhausen, der das nunmehr Kürschner Gräs'sche(früher Kametzki'sche) Haus an dem Markt bewohnte. Der tapfere General lebte bis zu seinem zehnten Jahre im großelterlichen Hause hier in
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Darmstabt und erinnert sich derselbe, wie er unlängst einem höheren hessischen Offtzter versicherte, mit großem Vergnüngen an die Zeit seines hiesigen Aufenthalts.„Es freue ihn stets,“ äußerte sich der General bei dem erwähn⸗ ten Darmstädter Offizier,„wenn er mit einem Landsmann zusammentreffe.“ Auf einen solchen Landsmann dürfen die Darmstädter stolz sein.
In Gimbsheim hat in den ersten Tagen des Sep⸗ tember die Hauptversammlung des Gustav Adolf-Vereins unseres Landes stattgesunden. Im reichsten Schmuck der Fahnen, Kränze, Guirlanden und Bilder prangten Straßen und Häufer; Ehrenpforten bezeichneten den Weg des Festzuges. Das ganze Ort betheiligte sich an der Feier; alle Arbeit ruhte. Gegen 9 Uhr bewegte sich der sehr zahlreiche Festzug in die neu erbaute herrliche Kirche zum Gottesdienst, bei dem Prof. Dr. Köhler die Predigt hielt. Die zwei Sängervereine des Ortes hoben durch ihre ge— lungenen Vorträge die Feier. Später wurden die Ver- handlungen geführt, ebenfalls vor einem zahreichen Publi— kum aus Fern und Nah; wir vernahmen daraus, daß der Verein über 12000 fl. an bebrängte, in der Zerstreuung lebende protestantische Gemeinden verwenden konnte. Eine Collecte ergab 65 fl., die nach Heppenheim und Castel gewendet wurden. Der Nachmittag vereinigte die meisten Gäste im Saale des Rathhauses zu einem Fest⸗Essen, dem eine Reihe sinniger Toaste die geistige Würze ver— lieh, bis der Abend die fremden Gäste und Deputirten theilweise wegführte. Eine am folgenden Tage ausge— fübrie Lustfahrt nach der Schweden-Säule beschloß das schöne Fest.
Cannstadt. Mit dem diesjährigen Volksfeste(27. Sept.) wird auch eine Hundeausstellung verbunden werden. Da in Württemberg der Hundezucht große Ausmerksamkeit zugewendet wird(Ulmer und Leonberger Race), so darf eine interessante Ausstellung mit Recht erwartet werden.
Sind doch erst kürzlich aus unserem Lande ein Hund nach
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England für 600 fl. und ein anderer in ben Orient fü 400 Thlr. verkauft worden.
Stettin. Als ein Beispiel französischer Frechheit biene folgender Auszug aus dem Geschäftsbriefe eines französischen Handlungshauses, datirt Paris, 9. September, welcher der „Ostsee⸗Z.“ mitgetheilt wird. Es heißt:„Wir haben nicht im Mindesten unsere Gefühle des tiefsten Hasses gegen Preußen abgelegt— aber wir haben darüber nachgedacht, daß die Geduld besser ist, als ein unfruchtbarer Zorn, und daß, um für Frankreich die Rache vorzubereiten, sein Handel und seine Industrie floriren müssen. In diesem Hinblick beginnen wir unsere Correspondenz wieder.“
Königsberg. Die Königsb. H. Ztg.“ bringt folgendes„Eingesandt“:„Obwohl die Cholera in den von ihr zuerst befallenen Stadttheilen dem Exloschen nahe war, ist sie von Neuem und mit sehr großer Heftigkeit aufgetreten. In acht Fällen schwerer Erkrankung habe ich als Ursache mit Bestimmtheit den längeren Aufenthalt auf den Kirchhöfen nachweisen können. Derselbe ist dort bei der Masse der jetzt beerdigten Leichen höchst gefährlich. Man möge daher die Pietät gegen die Verstorbenen in späterer Zeit erfüllen und den Aufenthalt auf den Kirch⸗ höfen nur auf das Nothwendigste beschränken. Dr Heinrich Borgien.“
Karlsbad hat seit seinem Bestehen in keinem Sommer so viele Kurgäste gehabt, als in dem diesjährigen. Die Zahl der eigentlichen Kurgäste(denn nur diese werden in den Kurlisten aufgeführt) beträgt bereits gegen 17,000. Noch sind 2600 hier und noch kommen läglich viele an.
2307 Nützliche Lectüre für alle Eltern und Kinder⸗ freunde findet man unter den Anzeigen dieses Blattes.— Der pädagogische Hausfreund wird von den gediegensten Schulmännern aufs wärmste empfohlen.
Lieferung für das Landeszuchthaus. 2293 Mtttwoch den 20. September 1871, Vormittags 10 Ubr, werden in dem Landes zuchthaus Marienschloß
1) 600 Malter Kartoffein,
2) 20 Centner unkererdige Kohlraben,
n Zwiebeln zur Lieferung öffentlich ver⸗ steigert nud
Mittwoch den 27. Sepfember(. J., Vormittags
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2306 Vom 1. Oktober ab erscheint im Verlage Buchhandlungen und Postämter zu bezteben:
vereine und Organ für die Verbindung von Schule männer, herausgegeben don Dr. S. Dessau.
10 Ubr, sell im Soumissionswege vergeken werden für das Jahr 1872 die Lieferung von
1) ctrca 15 Centner Reiß,
2 9 0 7 geschälte Gerste, 30 8 5 Kaffee, 5 8 Nudeln, 5 5 gedörtte Zwetschen, 6)„ 23 Kilogramm Pfaffer,
7)„ 7 Faß(à 50 Maas) Essig,
8)„ 9 Centner Kernseife,
99„ 1½„ Schmierseife, 10)„ 100 Litet Leinöl, F„ Rübötl, 12)„ 39 Faß(à 50 Maas) Petroleum 13)„ 32 Centner Bohnen, l 5 Erbsen,
„ 2 5 Linsen und
16) 40 8 Salz.—
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Die unter pos. und 11 aufgeführten Gegenstände werden zusam men, diejenigen unter 12, 13. 14, 15 und 16 aufgeführten, aber einzeln vergeben. Lieferungsbedingungen und Proben siud täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags in dem Dlirectortal Bureau einzuseben und müssen die Soumissiouen bis den 27. September, Vormittags 10 Uhr, in den vor diesem Bureau aufgehängten„Soumissionskasten“ verschlossen eingelegt werden.
Marienschloß den 12. September 1871. Großherzogliche Landeszuchthaus Direction.
Scriba.
2280 Die Bezahlung der am 1. Seplember l. J fällig gewesenen Holzgelder wird hiermit in Erinnerung ge— bracht. Schloß Ilbenstadt den 14. September 1871, Gräflich Leiningen⸗Westerburgsische Rentei. Blera u.
Proeclam. 2301 Nachdem die Ueberschuldung des Vermögens des Aüfermeiflers Philsppy Schmalz III. dabier sich er⸗ geben hat, wird zur summarischen Liquidation der Forderungen und zum Guteversuch behufs Abwendung des förmlichen Concurses, sowie eventuell zur„Gabi eines Massecurators Termin auf Freitag den 13. Oktober d. J. Vormittage 10 Uhr(Cont. Zelt), an hlesige Ge. richlsstelle bestimmt. Die ausbleibenden Cpirographar⸗ gläubiger werden als dem Mehrheitsbeschlusse der erschtenenen Gläubiger bettretend angesehen werden. Windecken den 11. September 187. Königliches Amtsgericht. Schwarzenberg.
Faselochs-Versteigerung. 2304 Freuag den 22. September, Vormittags 11 Ubr, soll ein zum Schlachten sehr gut geelgneter, der hiesigen Gemeinde gehöriger Faselochs öffentlich meistbietend im hiesigen Ratbhause versteigert werden. a
Horn⸗Assenheim den 14. September 1871.
Groß berzogliche Vürgermeisterei Dorn-Assenbeilm. N a
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Natura ausgefolgt werden.
oder 3½ Gulden südd. W. In gleicher Weise verkaufen wie ferner
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B. ri ferne 2308 Donnerßsag den 21. September 1871, Vormit⸗ tags 10 Uhr, wird die Lieferung des Brodbedarfs pro 4. Quartal für die hier flationirte Stammmannschaft des 2. Bataillons des 2. Landwehr-⸗Regiments und das gegenwärtig bier stallonirte Commando des 2. Infanterie— Regiments auf dem Soumisfionswege in Accord gegeben. Das Soumissionskäsichen ist vor dem Bezirks üreau aufgehängt und die Bedingungen liegen auf dem Bezirks büreau zur Einsicht offen.
Friedberg den 16. Septemder 1871. Si Major und Bezirks Commandeur.
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Bekanntmachung.
2297 Montag den 25. September e., Mittags 1 Ubr, sollen auf dem Rathbause zu Cransberg zum Neubau der katholischen Kirche vorab folgende Arbeiten:
1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 7681 fl. 2 ke. 2) Steinmetzarbeit 8493 vergeben werden. Dle andern: Zimmer-, Dachdecker⸗, Schreiner, Schlosser⸗, Glaser-, Anstreicher⸗ Arbeiten werden später an einem noch näher dekannt gemachten
Termine vergeden werden Pläne, Kostenüberschlag und Bedingungen liegen im Pfarrhause vom 15. bis zum 25. d. M. zur Ein⸗ sicht offen Cransberg den 14. September 1871. Der Kirchen vorstand.
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