Ausgabe 
18.7.1871
 
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Sie zäblt jetzt 30 Schüler. Was diesen musikalischen Ge decent Ire Einzelunterricht besonders aus zeichnet, das ist die br egung des Wetteifers und die Mög⸗ lichkeit von mehr Abwechslung der Uebungen. Andere Vorzüge haben wir früher angegeben. Ein die Schule besuchender Geist⸗ licher sagte neulich ganz richtig, daß die Unterrichtsstunde den Eindruck eines Concerts mache. Daß die Violine, meisterbaft gehandhabt, als begleitendes Justrument be nutzt wird, hilft jenen Eindruck wesentlich hervorbringen und erhöhen. Möge diese Schule auch ferner gedeihen!

* Friedberg. Der Bischof von Mainz wird nächsten Dienstag in hiesiger Stadt zum erstenmal die Firmung vornehmen. Die Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde bereiten demselben den üblichen feierlichen Empfang vor, auf dem Wege nach der Kapelle werden Ehrenpforten erbaut und sonstige Dekorationen angebracht. Die kirchliche Feier beginnt Morgens 9 Uhr.

D. Friedberg. Die von dem Mittelrheinischen Garten bauverein im Saale zu den drei Schwertern dahier ver⸗ anstallete Rosenausstellung hat eine über Etwarten große Betheiligung von Seiten der Rosenzüchter gefunden und wurde dieselbe auch vom Publikum seyr zahlreich besucht. Nur eine Summe der Befriedigung herrschte bei allen Besuchern über die äußerst geschmackoollen Gruppirungen der verschiedenartigsten Pflanzen und über die sehr gelungene Dekoration des Ausstellungssaales, welche Herr Hofgärtner Welle von Assenheim zu arrangiren die Güte hafte. Dem Be⸗ schauer präsenzirie sich eine sehr reiche Collection der schönsten und prachtvollsten Rosenarten, welche vornämlich von der Großherzoglichen Hofgärtnerei dahier, den Gräflichen Hof gärtnereien zu Assenheim und Arnsburg, den Herren Pfarrer Becker und Lehrer Maul in Bruchenbrücken, Major Bichmann, Hauptmann Hofmann, Reniamtmann Lindeck, Schloßverwalter Dönges dabier, Obergäxlner Ostermeier in Nauheim. Gebrüder Schultheiß in Steinfurt, Pfarrer Hofmann in Lindheim und von det v. Berna'schen Gärtnerei in Büdesheim ꝛc. ꝛc. ausgestellt waren. Hoffen wir, daß der Gartenbzuverein, dem wir diesen herrlichen Genuß zu verdanken hatten, in dem erfreulichen Resultate seines ersten Versuches eine Aufmunterung zur Wiederholung deraxliger Ausstellungen erblicken möge. Das Publikum wird den Veranstaltern dankbar dafür sein.

Frankfurt. DasFr. J. schreibt: Der allge meinen Anerkennung gegenüber, welche die Nation dem Componisten des NaionalliedesDie Wacht am Rhein zollt und die in dem jüngsten Erlaß des Reichs⸗ kanzleis einen so würdigen Abschluß gefunden, dürfte es für das Pudlikum nicht unintetessant sein, zu erfahren, daß das Lied auch einmal verboten war. Im Anfang des Jahres 1866 nämlich verbot der Poltzeiverwalter Bürger⸗

meister Hochbaum zu Treffurt an ber Werra bessen öffent⸗ lichen Vortrag, a Paterborn. Am 8. b. Nachmittags 5 Ubr erschlug auf dem in unmittelbarer Nähe der Stadt liegenden Schützenhose ein Soldat des hier erst vor vier Wochen in Garnison gelegten 2. Bataillons des 5. westphälischen Infanterie Regiments Nr. 58 eine adelige Dame aus Duisburg, wesche nach dem Bade auf demInselbade ihren Weg über den Schützenplatz nach der Stadt zurück nahm. Die Leiche sah schauderhaft zugerichtet aus und lagen große Blutlachen neben ihr z 9 bis 11 Hieb- resp.

2 ber Serie 11309; drei Gewinne zu 10,000 Rbl. fielen auf Nr. 36 der Serie 13495, auf Nr. 26 der Serie 13879 und auf Nr. 3 der Serie 2796; fünf Gewinne zu 8000 Rbl. fielen auf Nr. 48 der Serie 505, auf Nr. 23 der Serie 3453, auf Nr 42 der Serie 17607, auf Nr. 22 der Serie 11839 und auf Nr. 8 ber Serie 4050; acht Gewinne zu 5000 Rbl. fielen auf Nr. 19 der Serie 3559, auf Nr. 25 der Serie 6380, auf Nr. 21 der Serie 10921, auf Nr. 23 der Serie 3998, auf Nr. 25 der Serie 16652, auf Nr. 6 der Serie 16563. auf Nr. 2 ber Serie 3579 und auf Nr. 26 der Serie 8593.

Stichwunden im Gesichte und am Kopfe, ein Backen, knochensplitter nebst Ohrring daneben ꝛc. Was den erst

scheußlichen Morde getrieben, ist unbekannt. gelang es, denselben zu arretiren.

Nur schwer

Literari sches.

Die bei Eduard Hallberger in Stuttgart erschienene aroße illusteirte Kriegszeitung Vom Kriegsschauplatz liegt jetzt abgeschlossen und vollendet vor uns. Wenn diese Zeitung bet ihrem Be ginne versprach, ein getreues Bild des großen Völkerkampfes geben zu wollen, so ist sie diesem Versprechen im Verlaufe ihres Erscheinens und bis zur letzten Nummer in ganz vorzüglicher Weise nachgekommen. Indem wir die nun mehr als staltlicher Band vor uns liegenden Blätter nochmals durchgehen, erhalten wir den lebhaftesten und interessantesten Gesammteindruck über alle Ereignisse des Riesenkampfes, einen Eindruck, der auch in diesen Blättern auf Kind und Kindeskind vererbt zu werden verdient. Wir wüßten daßhalb auch für unsere heimkehrenden Krieger kein schöneres Erinnerungszeichen, als diese Kriegszeitung, welche durch die Fülle und Trefflichkeit der Illustrationen, durch die reiche Zahl der Einzelschilderungen und vor züglich durch die fortlaufende Kriegsgeschichte von dem berühmten Geschichtsschreiber Prosessor Müller, unter der Kriegsliteratur einen der ersten Plätze einnimmt. Wie wir hören, ist noch eine, kleine Anzahl kompleter Exemplare vorhanden, welche auch in schönem Einbande abge geben werden.

Verloosungen.

Petersburg, 3. Juli. Bei der heute statigehabten Ziehung der 1864er Prämienanleéißhe fiel der Haupt⸗ gewinn von 200,000 Rubel auf Nr. 34 der Serie 31103 75,000 Röl. fielen auf Nr. 11 der Serie 16339; 40,000 Rol. auf Nr. 28 der Serie 13921; 25,000 Rbl. auf Nr.

Mittags von der Wache gekommenen Soldaten zu diesem

Gingesandt.

Die Festpredigt, welche Herr Professor Diegel am Friedensfeste in unserer Stadt kirche gehalten, ist bei Bindernagel und Schimpff im Druck erschienen. Der Festprediger hat damit vielen an ihn ergangenen Wünschen entsprochen. Wer am Friedensfeste diese von Theologen und Laien als klassisch bezeichnete Predigt gehört hat, wird sie gerne noch einmal lesen, um sich durch die Fülle ihrer großen Gedanken wiederholt zu erheben und zu erbauen und Viele von Denen, die sie nicht gehört haben, werden ste ebenfalls nicht ohne Befriedigung und Nutzen aus der Hand legen. Von all' dem, was in der großen Zeit der Erhebung unseres Vaterlandes gethan, ge⸗ sprochen, gedacht worden, bleibt in dieser inhalt vollen Predigt Nichts unberührt. Wer sich für 6 kr. in den Besitz derselben setzt, der hat eine gehaltvolle Arbeit, die ihm reichlichen geisligen Gewinn bringt, nicht zu theuer bezahlt, der hat aber auch dem Autor Anerkennung gezoht und den edlen Zweck unterstützen helfen, den der Erlös aus derselben nach der Bestimmung des Festredners haben soll. Die ganze Einnahme soll den In⸗ validen des Kreises Friedberg unverkürzt über wiesen werden, da Herr Professor Diegel die Koͤsten der Herausgabe selber bestritten hat. Der Druck der einen Bogen umfassenden Predigt ist groß und schön und der Preis dafür von 6 kr. auch aus diesem Grunde gering.

16414 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche Concurs über das Vermögen des Wilbelm Westpbal und dessen Ehefrau Katharina geb. Schäfer zu Oberissig beim erkannt und Termin zur Schuldenliquidation beim Rechtsnachtheil der Ausschließung auf den 25. Juli d. J., Vormittags 9 bis 10 Uhr, als Contamazirzeit 1

vor das unferzeichnete Gericht Schloßstraße Nr. 260 anberaumt worden. Das demnächst ergebende Präclusiv⸗ decret wird nur durch Anschlag im Gerichtslocal be kangt gemacht. Hanau am 22. Juni 1871.

Königliches Amtsgericht Abtheilung II.

ste r. vdt. Störckel

Hofraithe⸗Versteigerung. 1813 Dienstag den 18. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die zum Nachlasse der Leopold Bucheckers Witlwe dahler gehörenden Immo bilien Flur. Nr. Klftr.

1. 49. 25,6. Hofraithe in der Stadt,

1. 50. 37,8. Grabgarten daselbst nochmals öffentlich meistbietend erbabtheilungshalber ver- steigert werden.

Zriebdberg den 14. Zuli 1871.

In Auftrag: a Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foce.

Heugras-Versteigerung. 1790 Donnerßag den 20. d. M., Morgens 9 Ubr, soll das Heugras der Gemeinde Wenings vom Wirthwasem, großen Hübers, Alten⸗See, Peehwald und Bleichenbach, circa 232 Morgen haltend, und

Freitag den 21. d. M., Vormittags 9 Uhr,

vom Dietrich, Wetzberg, Roßbacherhecke, Hechel und Sauwasem, 70 Morgen haltend, versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist in loco Wenings. Der An⸗ fang der Versteigerung ift Donnerstag den 20. Juli um die bestimmte Stunde am Wirth swasem und Freitag den 21. Jult am sogenannten Dietrich zwischen Wenings und Nieder ⸗Seemen.

Gegen Bürgschaft wird den Steigerern Zahlungs: frist bis Martini d. J. gegeben.

Wenings am 10. Juli 1871. 6

Großherzogliche Bürgermeisterei Wenings.

Ker u m m.

4 1 e Ein braver Junge, 1825 welcher das Saller und Tapeziler-Geschäft zu

erlernen wünscht, kann sogleich eintreten bei But bach. Ludwig Ferber.

Bekanntmachung. 1817 Im Firmen Register des unterzeichneten Gerichts wurde beute folgender Eintrag vollzogen; Sußmann Moses von Steinfurth detreibt daselost vom 16. Juni l. J. unter der FirmaS. Moses eine Dielen- und Steinkohlenbandlung en gros und en detail und hat seinem

Bad⸗Nauherm am 5. Juli 1871. ö Großherzogliches Landgericht Bad- Nauheim. Ulrich,

Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.

Heugras-Versteigerung.

1823 Freitag den 21. d. M. soll das diesjäbrige Heu⸗ gras in den hiecsigen gemeinheitlichen Wiesen, circa

18 Morgen, der Wellboden genannt, in Abtheilungen auf Ort und Stelle meiftbieteyd versteigett werden. Der Anfang der Versteigerung wire Morgens 8 Uhr an der sogenannten Pforte gemacht. Fauerbach v. d. H. den 15. Juli 1871. Großherzogliche Würgermeisteter Fauerbach v. d. H. Philipps

Hal z P. t ei r up 1830 Donnerssag den 20. Jult d. J werden von Morgens 9 Uhr an im Domantalwald Burgwald, Schlag II

7 Stecken geschältes Eschen-Scheitbolz,

423¼* 7 7 Prügelholz, 15970 Wellen 8 Relsholz,

62 ungeschältes 5

112 Läste Späne,

Stück geschälte Eichen⸗-Stangen von 3 Zoll

Dicke und 12 Fuß Länge versteigert.

Ober⸗Rosbach den 16. Jult 1671.

Großberzogliche Oberförsterel Ober-Rosbach. Strack.

ObligationsVerloosung. 1821 Bei der beute dahier ftattgefundenen Verloosung hiefiger Partial- Obligationen sind die Nr. 45 und 93 mit je 100 fl. rückzablbar geworden, was dem Inhaber derselben mit dem Anfügen mitgetheut wird, daß der Betrag bis zum 1. September l. J. gegen Rückgabe der quittirten Schuloverschreibung uad der nicht fälligen Zingcoupons bei hiesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da eine weitere Verzinsung von jenem Tage an nicht mehr stattfindet. Ossenheim den 14. Juli 1871. g

Großherzogliche Bürgermeisterei Ossenheim.

a u l.

Ein schwarzseidener Negenschirm, 1832 an dem GriffCh. Seriba gezeichnet, ist abhan

den gekommen. Der Wledererstatter erbält eine gute Belohnung. Näheres bet der Exped. d. Bl.

30

Sohne Moses Moses von Steinfurth Procura ertheilt.

Schnitespahn,

Bekanntmachung. 1820 Die am 5. Juli 1871 im Nieder-Weiseler Ge⸗ meindewald abgebaltene Holzversteigerung bat die Ge nehmigung nicht erhalten und soll nun Donnerstag den 20. Juli l. J., des Morgens 10 Uhr anfangend, einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Nieder⸗Weisel den 15. Julr 1871. Großherzogtiche Bürgermeisterei Nieder⸗Weisel. Rey ite

1

Holz⸗Versteigerung. 1822 Mittwoch den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im diesigen Gemeindewald, Düstrikt Steinbühl, versteigert werden: 15 Stecken Scheitholz. 152½ Prügelbolz. Eichen⸗Schälbolz, 3919 Wellen⸗Relserholz, 7630 Wellen Aftbolzreiser, 78 Läste Allerletbolz. Zahlungstermin 1. Dezember 1871. Ober-Mörlen am 13. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeifterei Ober-Mörlen. E cke

5 & 5 2 28

8 28. 2 S. 3 3* 25 22 5 8 g 2 8. 8 Die soeben erschienene Nummer 42 S 2 2 817 22 5 entbält: S 850 3

Der Münztburm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(Fortsetzung.) Der Halle'sche Stu⸗ dentenprosessor. Mit Dr. Tboluck's Portrait. Ein Besuch in den sudafrikanischen Diamantfeldern. Von Missionar A. Merenskp zu Botsabelo in der Transvaal Republik. Aus dem Einzuge der Truppen in Pots⸗ dam. Zwel Scenen von unseem Specialartisten H. Lüders. Am Famitientische: Ein deutscher Riesen⸗ baum. Zu der Abbildung der großen Eiche bei Leipzig von R. Pütiner. Das deulsche Theater in St. Denis. Paul Konewka, der Silhouettenzeichner. Von L. Pietsch. Zwei Opfer der Commune. Mit den Por⸗ traits des Erzdischofs Darbop und des Abbe de Guerry. Schlüter's Gießhaus in Berlin.

Zu Besellungen empfehlen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg.

Im Bettfedernreinigen, sowohl in biesiger Stadt als auch über Land, empfiehlt sich Katharina Nees, wohnhaft in der Judengasse.

1804