Ausgabe 
18.2.1871
 
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schau hat General Faidherbe den General Lecointe beauftragt, den Truppen seine Befriedigung aus- zusprechen über die ungtmeinen Dienste, die sie namentlich bei Amiens, Ponk-Nopelles, Bapaume und St. Quentin geleistet; bei der schmerzlichen Lage des Landes müsse die Hingebung sich ver doppeln, um schlagfertig zu sein, set es gegen den Fremden, sei es gegen die Gefahren im Innern. Prinz Napoleon ist als der Vorletzte auf der Liste in Corsika gewählt worden. In Corsika macht sich eine separatistische Bewegung bemeiklsch. Lyon. DerSalut public meldet aus Bordeaux, daß Tbiers und Genossen bereits die neue Cabinetsliste festgestellt haben: Thiers, Prä- sident ohne Portefeuille; v. Decaze, Auswärtiges; Dufaure, Inneres; Barthelemy, Unterricht. Nizza. In Folge der neuesten ernsten Ruhe störungen ist der Minister Arago bierber gereist, Eine Proklamation des Präfeklen droht die Untet drückung der Unruhen durch Waffengewalt an. Belgien. Brüssel, 14. Febr. Das hier verbreitete Gerücht, daß Unruben in Paris aus- gebrochen seten, ist laut den darüber eingetroffenen Nachrichten aus guter Quelle nicht begründet. Diesen Nachrichten zufolge ist die Stimmung in Paris sebr aufgeregt; obgleich man eine Emeute fürchte, so seien doch Gerüchte von ausgebrochenen Unruhen falsch oder wenigstens verfrüht. Großbritannien. Londor. Unter den Deutschen in England circulirt eine Glückwunsch Adresse an den deutschen Kaiser zur Unterschrift. Dieselbe schließt mit folgendem Passus:Während despotische Macht und Gewaltthätigkeit den galli⸗ schen Kaiser auf einen Thron setzte, der unter dem teutonischen Schwerte zusammenbrach, bat die Nallenalkraft Deutschlands Ew. Majestät zur Führerschaft eines Kaiserreiches erhoben, das so⸗ wohl materiell wie geistig mächtig, für alle Zeiten ein Thurm der Freiheit und des Rechtes sein wird. Auch wir, obwohl in einem fremden Lande lebend, begrüßen Sie als Kaiser, begrüßen die Stunde, in welcher die Bande zerrissen wurden und der Zauber gebrochen wurde, der das große teutonische Volk von seinem eigentlichen Platzt und Einflusse in der Welt ausschloß, und wir bitten den Allmächtigen, der unsete Waffen segnete, Ew. Majestät eine lange und friedliche Regitrung über ein wiedergeborenes Vaterland zu gewähren. Ein Telegramm aus Bordeaux meldet: Das Parlament ernennt nach der Präsidenten vahl eine Commission von 3 Mitgliedern, welche nach Versailles gehen soll. Die Wablprüfungen verden hierauf fortgesetzt. Nach Rückkehr der Deputation aus Versailles soll über den Friedens

wohl berechtigt ist, vor die Oeffenttichkrit zu freien.

vertrag verhandelt und im Annahmefalle das Par- lament vertagt und in Paris wieder eröffnet wer⸗ den. DieTimes melden aus Berlin, daß die französischen Wahlen dem Frieden scheinbar günstig seien. Bismarck habe die Verlängerung des Waffenstillstands um eine Woche vorbehaltlich gewisser militärischer Bedingungen zugestanden. Hier eingetroffener Nachricht zufolge hat Garibaldi Bordeaux verlassen und sich nach Marseille begeben, von wo er sich nach Caprera einschiffen wird.

16. Febr DemReuter'schen Bureau wird aus Versailles von heute gemeldet: Belfort: hat capitulirt. Die Besatzung zieht mit Waffen und Gepäck ab.

Friedberg. Es ist zwar dem Gedeihen einer guten Sache nicht immer förderlich, wenn sie zu oft öffent lich berufen wied; indessen würde les ein Unrecht sein, das am letzten Sonntag abgehaltene Concert des biesigen Musikvereins hier mit Stillschweigen zu übergehen. Schon um seines edlen Zweckes willen. Der Reinertrag desselben ist nämlich für unsere verwundeten und ktanken Krieger bestimmt, und jede Veranstaltung für solch' edlen Zweck ist der Sympathien der palriotischen Bevölkerung unserer Stadt und Umgegend gewiß. Der biesige Musik verein har aber mit seinem letzten Concert abermals den Beweis gellefert, daß er auch ohne solch' schützende Deckung Der Chorgesang des jungen Vereins hat sich troß der kurzen Zeit seines Bestedeus bereils zu sehr auertennenswer ther Tüchtigkeit berangebilder, und wenn die einzelnen Mit⸗ glieder, die in ihret Gesammtbeit einen hübschen Fonds von Stimmmitteln und musikalischem Verständniß zur Verfügung stellen, auch fernerhin umer der Fübrung ihres gewandten und kunstverständigen Olrigenten mit Lust und Eifer sich der so mühsamen als uncrläßlichen Arbeit des gründlichen Einstudirens hingeben, so kann es nicht fehlen, daß der Verein durch allmählige Vorführung der gediegenen Gesangscomposilionen für gemischten Chor cin besondercs Verdienst sich erwirbt.

Wie derselbe aber die Pflege ernster klassischer Musik

Frankfurt. Der berühmte Sänger Wachtel gab am 14. d. dahier eine Gastvorstellung, zu welcher der Andrang des Publikums ein ganz außerordentlich großer war. E. wird gemeldet, daß ber erste Dienstmann, welcher sich am Thealer einstellte, um eine Karte zu bieser Vorstellung des Herrn Wachtel zu erhalten, um 3 Uhr Morgens kam, um 5 Uhr waren bertits 8 da und um 7 Uhr 22, welche alle zusammen bis 11 Uhr bastanden. Jeg macht übrigens die Theaterbirection bekannt, daß Bestellungen auf Plätze durch Dienstmänner und sonstige unbekaunte Persönlichkeiten nur gegen Abgabe eines von dem Besteller unterschriebenen Zettels entgegen genommen werden.

Offenbach. Wie dasFrkf. J. mittheilt, besuchte ber alte Mazzini auf seiner Reise von London nach Italien die Söhne einer ihm befreundeten Familie, welche in der Dr. Nägler'schen Handelsschule hier ihre Ausbildung er⸗ halten. In seinen Acußerungen über Politik drückte er, abweichend von vielen italienischen Publicisten, eine hohe Bewunderung für die Deutschen und ibte Führer aus. Den Framzosen, meint er, sei auf lange Zeiten die Leitung der Geschicke Europas entwunden, zumal sie planmäßig seit mehreren Menschenaltern demoralisirt worden seien.

Darmstadt. Die Darmst. Zig. meldet die statt⸗ gefundene Tause des am 7. Oct. v. J. geborenen Sohnes des Prinzen Ludwig von Hessen. Pathen waren die Kaiscrin von Deutschland, das deutsche Kronprinzenpaar, Prinz Friedrich Karl von Preußen und Prinz Leopold von England.

Dank.

Im Namen und Auftrage sämmtlicher beim II. Stoßb. Hessischen Regimente befindlichen Friedberger bescheinige ich den Empfang des uns durch die Herten des Lieder⸗ kranzes und die Mitglieder der Theater gesellschaft gewor⸗ denen Geschenkes. Wir sagen allen unseten Wohlihätern besten Dank und werden nicht verfehlen bei unserer dem⸗ nächstigen Heimkehr unseren Dank auch persönlich abzustatten.

Gien den 9. Februar 1871. Adam Hofmann.

Ne u e st e 8. ö Officielle militärische Nachrichten. Versailles, 16. Febr. Der Kaiserin

überhaupt sich zur Aufgabe gemacht, so war auch sein letztes Conceriprogramm außer den Chören noch reichlich ausgestattet, und waren ca da namentlich die hertlichen Streichquartelte, die die Zuhörerschaft entzückten. Es ist übrigens hier nicht unsege Sache, einzelne Leistungen be sonders hervorzuheben, wo alle Beteiligten mit gleichem Eifer zum Gelingen des Abends im schön geschmückten Scal beizutragen bemüht gewesen; es möge darum im Namen Bielet nur der Wunsch ausgesprochen sein, der Musikverein wolle der Oeffentlichkeit bald wieder einen ähnlichen musikalischen Genuß bereiten.

Nach beendigtem Concert waren viele Theilnehmer noch für einige Stunden in heiterer Geselligkeit beisammen ge blieben. Die dabei ausgebrachten Trinksprüche galten dem deuischen Kaiser und dem neu erstandenen Reich, dem Aus druck des Dankes und der Anerkennung für die mitwir⸗ kenden Gäste, Herrn Concerimeister Ruhl aus Kassel, Herrn Renker aus Ossenbach und Herrn Fritsch dahier, der geschätzten Mitwirkung der Fräulein Sehrt und des Herrn Dr. Lorenz, det Thätigkeit des Dirigenten, Herrn Seminarlehrers Schmidt, und fanden ebenso allgemeine Zustimmung, wie die noch aufgeführten Mufik

stücke reichen Beifall.

und Königin in Berlin. Heute hat Belfort capitulirt unter freiem Abzug der 12,000 Mann starken Garnison. Der Waffenstill⸗ stand ist bis zum 24. Februar verlängert. Wilhelm.

Versailles, 16. Febr. Der Waffenstill⸗ stand ist bis zum 24. Febr. Mittags 12 Uhr ver⸗ längert und auf den südöstlichen Kriegsschauplatz ausgedehnt. Unsere Truppen behalten die De⸗ partements Doubs und Cote d'or, sowie den größten Theil der Jura⸗Departements besetzt.

Die Festung Belfort wird mit dem zur Armirung des Platzes gehörenden Material über- geben und am 18. Februar durch die diesseitigen Truppen besetzt. Der circa 12,000 Mann starken Garnison wird in Anbetracht ihrer tapferen Ver⸗ theidigung freier Abzug mit militärischen Ehren

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354 Nächsten Dienssag den 21. Februar, Nachmlttags 1. Uhr, läßt der Unterzeichnete folgende Gegenslände öffentlich meistbietend versteigern, als: 1 Kob 2 Wagen, 1 Haäͤckselmaschine, mehrere Bütten und circa 200 bis 300 Centner Korn, Walzen, Gersten- und Haferstrob. Bemerkt wird, daß gegen genügende Bütascheine Zablungefrist bie 4, September d. J. gestattet ist.

Assenheim den 16, Februar 1871.

Adolph Poths.

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