8. Jo bost, lich beschworen
tattt Jpischen · dettt, Nertimer
tutdgtwalt zur 4
den Delegirle ider eint gu- baben. Die 1 beharrt auf 6. Hierdurch uc gtreiften i elch hingebe und getan, was dent, wenn vitmt den Dient. Dit uit umöglicht Dersannlung Iagurgts lan eirtet Botun i bereit chte Sit fich icht Freimuth. allicen Furt lung erfüllen Botwurs, daß 501g, Bethmonl bringen eint brsagl:„Die ben
* Nulli. 1 btrbek aich
abe Thier gent a en bit ene. n! und it a 21 großtt
2
— 4
1
*
—
7
„Das Land zollt euren Erfolgen Beifall und sieht darin das Vorzeichen von dem Ende des Kampfes,
den wir alle beklagen. Paris ruft uns, es von der vorgeblichen Regierung, welche es unterdrückt, zu befreien. Binnen Kurzem werden wir auf seinen Wällen das nationale Banner aufpflanzen und die Wiederberstellung der Ordnung erlangen, die von Frankreich und ganz Europa gefordert wird. Soldaten, Ihr habt die Dankbarkeit des Vaterlandes verdient.“
— 13. Mai, Morgens. Unsere Truppen baben diese Nacht das Seminar von Issy ge— nommen. Die Verluste der Insurgenten sind be— trächtlich. Bei der gestern erfolgten Einnahme des Klosters des Oiseaux wurden 8 Kanonen erbeutet.— Jules Favre und Pouyer-Quertier sind gestern Abend hier wieder eingetroffen.
— Die Truppen haben beute 8 Kanonen, welche sie bei Issy genommen haben, nach Ver— sailles gebracht. Unsere Batterien haben ein föderirtes Kanonenboot zum Sinken gebracht.— Die Verlesung des Friedensvertrages rief in der Nationalversammlung und dem Publikum eine große Bewegung hervor. Nachrichten aus Paris vom heutigen Tage bestätigen den Verfall der Commune. Ein großer Theil der Blätter der Commune klagen Rossel des Verraths an.
— Der Nationalversammlung wurde heute durch Jules Favre der Friedensvertrag vor⸗ gelegt mit dem Vorschlag, denselben den Bureaux zur Prüfung zu überweisen.
Annahme.
wir Folgendes hervor. Derselbe sagte:„Fürst Bis ö gien dc. ö ˖ marck bezweifelte unsere Fähigkeit, unsere Ange- wieder in den Besitz ihres Eigenthums treten und
legenheiten seibst zu verrichten und die Herrschaft des Gesetzes wiederherzustellen. Der Friedensschluß war wieder zweifelhaft geworden, es ist uns indeß jelungen, das Mißtrauen des deutschen Reichs anzlers zu zerstreuen und ihn zu überzeugen, daß Frankreich, nachdem es den Vertrag unterzeichnet habe, entschlossen sei, alle Bestimmungen desselben zu erfüllen. Die Bevollmächtigten begriffen, daß
der Friede im Interesse beider Länder geschlossen werden mußte.— Die Hauptbessimmungen des Ver trags sind von denen des Präliminarfriedens nicht ab— weichend. Wir haben einen Rayon von acht Kilo— meter um Belfort erlangt. Deutschland schlug vor, uns das ganze Arrondissement Belfort gegen einige Länderstriche abzutreten, welche unsere Grenze gegen Luxemburg bilden. Sie werden den Vor— schlag zu prüfen haben. Die Zahlung der ersten Milliarde wird bewirkt werden, sobald Deutsch— land die Wiederherstellung der Ordnung in Paris anerkannt hat. Die Zahlung der anderen Mil— liarde erfolgt bis zum 1. Mai 1872, die Zahlung der drei letzten Milliarden bis 1. März 1874. Die Zinsen der nicht bezahlten Summen werden mit 5 pCt. vom 2. März 1871 ab bezahlt. Die verkauften Eisenbahnen werden bei den ersten zwei Milliarden, welche wir zu zahlen haben, mit 325 Millionen angerechnet.— Die Departements Somme, Seine inférieure und Eure werden unver— züglich geräumt werden; die Departements Oise, Seine et Oise, Seine et Marne und das Seinede— partement, wenn die deutsche Regierung die Ordnung genügend wieder hergestellt erachten wird, aber erst nach der Zahlung der dritten Milliarde. Die deulschen Truppen werden keine Requisitionen vor— nehmen, außer wenn die Zahlung der Unterhalts- kosten sich verzögera sollte. Eine Herabminderung der Unterhaltskosten wird stattsinden, wenn die
Der weitere Antrag betragen wird. In a del! Favre's auf Dringlichkeit der Berathung fand Deutschland als eine der am meist begünstigten Aus den Mittheilungen Favre's heben Nationen behandelt werden, wie England, Bel—
Zahl der deutschen Truppen unter 500,000 Mann In Bezug auf den Handel wird
Die ausgewiesenen Deutschen werden in ihre Rechte, auf französischem Gebiet zu wohnen, wieder eingeführt werden.
Rouen, 11. Mai. Einem biesigen Blatte sandte Pouper-Quertier folgende Depesche aus Mainz:„Der definitive Frieden mit Deutschland ist unterzeichnet worden. Der Handelsvertrag zwischen Frankreich und Deatschland ist aufgehoben. Die bei den anderen meistbegünstigten Nationen
geltenden Tarife werden gegenseitig angewandt. Deutschland kauft die in den abgetretenen Ge— bietstheilen belegenen Bahnen für 325 Millionen unter der Bedingung, daß Deutschland auch in den Besitz der Linie Thionpille Luxemburg tritt. Die Ostbahn kann nach Wahl die Linie St. Louis Basel behalten oder zwei Millionen Zahlung nebmen. Frankreich behält commercielle Freiheit. Die Kriegsgefangenen kehren baldmöglichst zurück.“
— 11. Mai. Pariser Avusgewanderte, die heute hier angekommen sind, versichern, daß die Commune in den letzten Zügen liegt und nicht mehr den folgenden Tag erleben könne. Rochefort fordere dringend, daß irgend Jemand die Dic— tatur übernehme, um die Commune zu retten, und vertheidigt die Ehrenhaftigkeit Rossel's, dessen Entlassungsgesuch zugleich die Rechtfertigung seines Charakters sei. Die Commune habe keinen Tag mehr zu verlieren.
Belgien. Brüssel. Jules Favre und Pouyer⸗Quertier passirten am 12. d. Verviers und begaben sich über Namur nach Versailles.
Aus Oberhessen. Die Strecke der Oberhessischen Bahn Salzschlirf-Großenlüder ist soweit fertig, daß dieselbe in einigen Tagen mit Materialzügen bis Großenlüder, wohl auch bis Bim bach befahren werden kann. Dem all⸗ gemeinen Verkehr gürfte dieselbe jedoch nicht vor der Er⸗ öffnung der ganzen Strecke Gießen⸗Fulda, welche zu Anfang Juli d. J. erfolgen wird, übergeben werden.
Darmstadt. Die Odenwaldbahn ist nunmehr bis Reinheim vollendet. Die neue Sttecke ist den Regierungscommissären übergeben worden. Auch auf der weiteren im Bau begriffenen Linie der Bahn schreiten die Arbeiten rüstig voran und man barf sich der Hoffnung bingeben, daß die Bahn bis zum Herbst bis Erbach vollendet sein wird.
Karlsruhe. In Betreff des Diebstahls bei Gold⸗ arbeiter Stein erfährt man, daß die in Spag verhafteten Gauner bereits ein Geständniß abgelegt haben. wornach sie die That in der Weise verübten, daß die Frau das Kästchen, worin die Goldwaaren verpackt waren, mit dem andern verwechselte, während der Mann die Aufmerksam⸗ keit des Herrn Stein durch Fragen nach einer anderen Partie des Magazins ablenkte. In ihrem Besitz fanden sich unter einem Möbel im Schlafzimmer versteckt mebrere der Stein'schen Waaren im Werth von eiwa 900 fl., etwa 300 Franken baares Geld und auch das Käsichen; die übrigen Sachen wollen sie in London verkauft haben.
Holz⸗-Versteigerung
im Domanialwald der Oberförsterei Hoch-Weisel. 185 Mittwoch den 17. d. M., von Morgens Ubr an, werden in dem Distrikt„vorderer Köppel iffentlich verfleigert!
3% Stecken Buchen ⸗Prügelholz,
51
4 2„ Stockbolz, 16550 Wellen„ Durchforstungs⸗Retsholz, 150 3 Eichen⸗Reisholz, 22⁵5 2 Nadel- 5 14 Nadelholz⸗Stämme, 176 Cubikfuß enhaltend, 28 Stangen, 119 5 1
Butzbach den 8. Mai 1871. Großberzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. Dittmar.
Bekanntmachung.
1191 Mittwoch den 17. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, kerden auf dem Rathhause dahter die nach der ein— maligen Erndte d. J. fälligen fiscallschen Grundstücke, erca 93 Morgen haltend, in einzelnen Parzellen öffent— ch an den Meistbietenden auf 9 Jahre anderweit ver— hachtet. Friedberg den 10. Mat 1871. Großberzogliches Rentamt Friedberg. ee.
Bekanntmachung.
228 Mittwoch den 17. d. M., Nachmittags 2 Ubr, wird die diesfährsge Gras- und Kleenutzung um den Hurgberg öffentlich an den Meisibletenden verfleigert. Anfang am dicken Thurm. Friedberg den 13. Mai 1871. Großberzogliches Rentamt Friedberg. L in de g.
Cencralversammlung des Armenvereins.
132 Nächsten Mittwech den 17. d. M., Abende 8 Uhr, wird die diesfährige Generalversammlung des Armen—
vereins im Local des perrn Karl Walz abgehalten werden, zu welcher wir sämmtliche Müglieder mit dem merken einladen, daß
1) die Rechnung für 1870 vorgelegt,
2) die statutenmäßige Ergänzung des Vorstandes vor—
genommen, ) Über etwaige Anträge berathen werden soll. Friedberg den 13. Mai 1871. Für den Vorstand:
Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei
Eichelsdorf.
Montag den 22. Mai 1233 werden im Oistrikt Kißnersrothskopf ver⸗
steigert:
A. Brennholz.
Scheitholz. Prügelbolz. Stockbolz Reisholz.
Holzart. S ac en. Buchen⸗ 8 151¼ö8 4¼ 1247 Eichen⸗— 6— 35 Birken⸗— 21 ½— 16 Nadelbolz⸗— 42—— Aspen⸗— 11½ 179
B. Bau 2c. Holz.
6 Eichen Stämme von 5½— 12 Zoll Durchmesser
und 15 Fuß Länge mit 66 Cubikfuß, 1 Lärchen⸗Stamm von 6 Zoll Durchmesser und 40 Fuß Länge mit 11 Cublstfug,
1 Kirschbaum von 10 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge mit 16 Cubikfuß.
19 Birken Stämme von 5½—11 Zoll Durchmesser und 15—50 Fuß Länge mit 295 Cubikfuß,
35 Buchen-Stangen zu Lenkwieden geeignet.
Die Versteigerung beginnt Morgens präcis 9 Uhr, Zusammenkunst im Holzschlag bei den ersten Holz ⸗ nummern.
Eschelsdorf am 7. Mai 1871.
F e Eichelsdotf. e per.
Lieferung für das Landeszuchthaus. 1236 Mittwoch den 24. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden dahter 5 Centner Hammelwolle, in Aus geboten von se 1 Centner, öffentlich verstelgert. Marienschloß den 14. Mal 1871. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Direktlon. Sertba.
Wohnhausverkauf.
1192 Unterzeichneter verkauft sein in der Mitte der Stadt
belegenes Wohnhaus, in welchem seit einer Relhe von
Jahren ein sehr frequentes Specereigeschaft, verbunden
mit einem Dlelen- und Stetykoblen-Lager, betrieben
worden ist. Das Haus kann alobald bezogen werden
und steht jedem Kaufliebhaber zur Einsicht offen. Bad⸗-Naubhelm im Mal 1871.
Arbeits ⸗Versteigerung. 1230(Gemeinde Wölfers beim) Mittwoch den 24. Mai, Vormittags 9 Ubr, sollen auf dem Rathhause zu Wölferobeim nachstehende Arbeiten öffentlich an den
Wenigstnebmenden versteigert werden: fl. kr. 1) Weißbinderardeit, It. Kostenüberschlag 112— 2) Glaserarbeit 10— 3) Steinbrechen, Fahren und Aufsetzen, sowie
Zerschlagen derselden 100— Gambach am 12. Mat 1871. Schneider,
Bezirks⸗Bauaufseher.
Arbeits⸗Versteigerung. 1231(Gemeinde Dorbeim.) Mittwoch den 24. Mal, Nachmittags 12 Uhr, sollen auf dem Rath⸗ bause zu Dorbeim nachstehende Arbesten einer öffent—
lichen Versteigerung ausgesetzt werden: fi. ke. 1) Pflaßererarbeit, It. Koftenüberschlag 90— 2) Chaufstrarbeit 65—
3) Brechen von Pflastersteiven in den Dor— heimer oder Schwalheimer Brüchen 215 4) Anfahren und Aufsetzen derselben 5) Liefern von Pflastersand Gambach am 12. Mai 1871. Schneider, Bezirks Bauausseber,
Gebäude ⸗Versteigerung. 1234 Dlenstag den 30. d. M., Vormittags 10 uhr, sollen auf dem Büreau der Unterzeichneten folgende der Gemeinde Wisselsbeim geboͤrige Gebäulichkeiten oͤffent⸗ lich meiftbietend versteigert werden:
1) Die alte Schulbosraltte, bestehend in Wohnhaus, Stallungen und Schoppen.
Auf den Abbruch:
2) Eine Scheuer von 42 Fuß Länge und 30 Fuß Breite. Dieselbe ist von Eichenholz erbaut und befindet sich in einem guten Zustande.
3) Ein einstöckiger Stall von 44 Fuß Länge und 19 Fuß Breite.
Wisselsbeim den 14. Mal 1871.
Großberzogliche Bürgermeisterei Wissels beim. r.
Hosapolhehe zum Engel
in Friedberg 1218 empfiehlt Mittel zur Zerstörung ansteckender Krank⸗ beitsstoffe(Blattern) mit Gebrauchsanwktisung.
eib St, er,
Jacob Schimpf II.
C. Görtz.


