Ausgabe 
14.2.1871
 
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bisder gewütbet, könnte möglicherweise in wenigen Tagen wieder beginnen, wenn nicht Mäßigung die Hindernisse des Friedens beseitige. England babe strenge Neutralität beobachtet und jede aus- sichtslose Intervention vermieden. Der gegen- wärtige Waffenstillstand lasse endlich eine voll- ständige Verständigung hoffen, welche mit der Sicherheit und der Ehre beider Nationen ver einbar wäre. Zu der Annahme des Kaisertitels durch den König von Preußen habe die Königin Glückwünsche abgestattet. Die Wiederherstellung der deutschen Kaiserwürde bezeuge die Festigkein und Unabhängigkeit Deutschlands, welche der Stetigkeit der europäischen Staatenverhältnisse nur zuträglich sein könnten. Die Königin spricht die Hoffnung aus, das Resultat der Couferen: werde die Principien des öffentlichen Rechts betreffs der

Verträge aufrechterhalten und andererseits ein berzliches Einvernehmen der Mächte bezüglich der Orientfrage herbeiführen. Schließlich hebt

die Thronrede die freundschaftlichen Beziehungen zu allen civilisirten Mächten hervor; zu den innern Angelegenbeiten übergebend, verspricht die Thron rede eine Reihe von Gesetzesvorlagen, darunter über die Heeresorganisatin.

Die Municipalität hat 2000 Pfund zur

Unterstützung von Paris gezeichnet. Der Lord mayor hat die Mittbeilung gemacht, daß der Nothstand in Paris fortdauere. DieSituation, das bonapartistische Organ in London, vom 4. Febr. ist mit dem Gtafen Bismarck sehr unzufrieden, daß er mit Jules Favre unterbandelt hat. Graf Bismarck ist in den Augen derSituationder Schöpfer wider Willen des größten Heerdes der Anarchie, der jemals die Welt mit Entsetzen erfüllt hat; noch mehr:Die Souveräne Europa's haben sich nur noch zu fragen, was aus ibren Thronen werden wird, wenn die Unklugheit dee Herrn v. Bismarck nicht rasch durch ihn selbst wieder gut gemacht wird. Die Sympathien der Bona partisten hat demnach Herr v. Bismarck verscherzt; er wird sich darüber zu trösten wissen. In der⸗ selben Nummer fährt dieSituation wüthend über die Orltans her.

Eine deutsche Massenversammlung, von bitsigen Arbeitern berufen, bat unter Herrin Degenhardt's Vorsitz Protest erhoben gegen ein neuliches Schreiben zweier Vereine, welche Gari- baldi's Auftreten gegen Deutschland billigten. Gleichzeitig wurde beschlossen, eine Adresse an Karl Blind zu erlassen und demselben zu danken für seine vortreffliche und ächt patriotische Ver⸗ theidigung der gerechten Sache des Vaterlandes in dem gegenwärtigen uns aufgedrängten Kriege, wie er solche besonders in der Presse und in seinen Vorlesungen u. s. w. geführt habe.

Italien. Aus Genua meldet man, Gari⸗

baldi schicke sich an, so bald als möglich nach

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Caprera zurückzukehren; in Florenz will man wissen, er habe die Candidatur als Deputirter für Nizza angenommen. Am 4. d. Morgens ist Garibaldi mit seinem Stabe in Chalons-sur-Saone angekommen.

Florenz. Aus Nizza werden vom 11. d. ernste Ruhestörungen gemeldet. Es hat ein Zu sammenstoß zwischen Volk und Militär stattgesun- den; die Präfectur wurde unter dem Rufe:Es lebe Italien! umringt. Das Militär machte einen Bajonnet- Angriff, es fielen mehrere Ver- wundungen vor. Das in Nizza erscheinende JournalDiritto ist unterdrückt worden. Gari daldi wurde daselbst in die Constituante gewählt.

Aus Veutimiglia, 10 Febr., erhält die A. A. Z. von unbekannter Hand nachfolgendes italierisch abgefaßte Telegramm:Nizza ist in Revolution. Viele Verwundete. Die Bevölkerung belagert die Präfektur und verlangt den Anschluß an Italien unter dem Rufe:Es lebe Deutschland!

» Friedberg. Aus den vielen vorltegenden Berichten über das auch hier und an verschiedenen Orten der Provinz beobachteten Erdbeben am Morgen des 10. d. gebt hervor, daß sich die Erschütterung erstreckte südlich bis Stuttgart, östlich bis Aschaffenburg, westlich dis Wiesbaden, nördlich bis Gießen hinauf. In Stuttgart bod die Erschütterung die Beitstellen empor, ließ die Zimmerglocken anschlagen, Gläser kirrten 2c. In Karlsruhe war der Sioß von einem dumpfen Geiräusch begleitet. Am stärksten scheint der hin⸗ und herrüttelnde Stoß in Darmstadt empfunden worden zu sein; er ging von unten nach oben. In ver⸗ schiedenen Orlen des Odenwaldes hörte man ein starkes Gebrause, unicrirdisches Getöse, mächtigen grollenden Donner ꝛc. In Aschaffenvdurg verspürte man nicht Stöße wie im vorigen Jahre, sondern Schwanken der Häuser. Von Ludwigshafen schreibt man: Die Betten schwankten, die Wände des Hauses erziiterten, die Tapeten klachten, von der Decke lösten sich dicke Stücke Kalk los, die Fenster⸗ scheiben klirrten, auf dem Waschtische geriethen verschiedene Gege stände in Bewegung, und im oberen Stocke des Wohnhauses, wo die Wirkungen des Erdbebens stärkere waren, läutete die Thürschelle und die Wanduhr blieb stehen. Ein gegen Osten gerötbeter Himmel, wie von einer sernen Feuersbrunst herrührend, schien dieses Erd⸗ beben zu degleiten. Außerdem liegen noch viele Notizen aus Starkendurg und Rheinhessen, aus der Pfalz, Baden, Württemberg und auch aus dem Elsaß vor, welche ähnliche Schilderungen geben.

B. Büdingen, 10 Febr. Heute Morgen 20 Minuten vor 6 Uhr wurde unsere Bevölkerung in unangenehmer Weise durch eine heftige Erderschütterung geweckt. Ueber⸗ einstimmend wurden folgende Beovachtungen verzeichnet: Die Erschütterung bestand aus eiwa 812 rasch auf einander folgenden Stößen von im Ganzen etwa 4 Sckunden Dauer, mit der Richtung von Nordwest nach Südost. Schwach beginnend erreichten diese Stöße etwa in der Mitte ihrer Gesammtdauer den Hoͤhepunkt- ihrer Stärke, von dem zurückgehend sie nach und nach verschwanden. Die Bewegung war so slark, daß viele Personen, nament lich in höheren Stockwerken wohnende, in ihrem Bette hin⸗ und hergeworsen wurden; kleinere Gefäße, wie Lampen u. s. w., schwanklen sichtbar hin und ber und wurden zum Theil sogar von dem Tisch auf die Erde geschleudert. Auffallend ist, daß, während es bis nach Mitternacht thaule, kurz vor der Erschütterung Frost mit No eiutrat. Es wäre interessant zu erfahren, welche Beobachtungen man von anderen Orlen über diese immerhin nicht ganz unbedeutende Erschütterung gemacht bat.

Frankfurt. Die Kälte im nordösilichen Deuischland ist seit Mitte voriger Woche in stetem Steigen. Am Donnerstag zeigte nach den Witterungstelegrammen den niedrigsten Temperaturgrad auf der Linie zwischen bier und Riga(das sich auf 21 erhält), das Thermometer in Königsberg(unter 220.) dann folgen Memel und Danzig mit 20, Posen und Köslin( 16½), Ratibor( 16), Stettin und Breslau( 15), Putbus ( 13), Berlin( 11), Kielerhasen( 10½½).

Frankfurt. Da viele französische Geschäfte in Paris beschlossen haben, keine Deulsche mehr anzustellen, so hat, wie wir vernehmen, eine Anzahl hiesiger Firmen, welche mit Paris Geschäfte machen, beschlossen, ihre Correspondenz mit den dortigen Häusern nur deutsch zu führen.

Berlin. Es gibt wenige Familien, denen der jetzige Krieg nicht ein oder das andere schwere Opfer gekostet hätte, aber gewiß hat keine so schwere Opfer zu beklagen, wie die des preußischen Obersten v. Werdhern, denn dessen sechs Söhne, die als Offiziere dienten, sind auf dem Felde der Ehre umgekommen.

Weißenburg. Am 7. d. entgleiste zwischen Sultz und Wallburg in Folge eines Schienenbruchs ein aus 21 Wagen bestehender Militärzug. Glücklicherweise ist kein Menschenleben zu beklagen; in wenigen Stunden war die Bahn wieder frei gemacht. Schienenkrüche kommen übrigens auf dieser, vom Kriegsverkehr so außer⸗ ordentlich in Anspruch genommenen Bahnstrecke bäufig vor, nicht immer aber mit so glücklichem Ausgange wie der geserige.

Ver loosunge n. Wiesbaden. Bei der am 2. und 3. Febr. fortgesetzten Ziehung der nassauischen 25⸗fl.⸗Loose wurden nachfolgende Treffer gezogen: Nr. 60399 73918 und 96429 je 60 fl.,

Nr. 38635 100 fl., Nr. 21273 200 fl., Nr. 98465 20,000 flo, Nr. 74000 1000 fl., Nr. 34466, 35182,

43981, 74425, 90625 je 60 fl.

Gräflich Pappenheim sches Prämien⸗An⸗ lehen. Serienziehung am 1. Febr. Serien: 202 311 331 552 570 672 701 744 877 893 916 1044 1079 1086 1301 1515 1568 1608 1785 2050 2179 2381 2492 2620 2629 2737 2738 2785 2909 2931 2943 3019 3024 3082 3343 3354 3446 2526 3569 3626 3817 3820 4050 4097 4280 4594 4678 4685 4951 5128 5164 5288 5412 5549 5673 5776 5911 5951 6109 6160 6217 6224 6412 6460 6685 6940 6953 6991 7014.

Bra unschweiger Thlr. 20⸗Loose. Am 1. Febr. gezogene Serien: 3229 4445 4624 5369 7067 7538 7731 8257 8599.

Genfer Loose. Ziehung am 1. Febr. Haupttreffer: Nr. 41019 50,000 fl., Nr. 42671 à 5000 fl., Nr. 7630 d 2000 fl., Nr. 73447 à 1000 fl

Antwerpener Loose von 1867. Ziehung am 1. Februar: Nr. 256623 à 50,000 Fres., Nr. 219049 à 5000 Fres., Nr. 42497 und 246828 à 1000 Fres Nr. 68636 76653 132519 143537 187376 uud 273497 500 Fres.

Fendungen zur Hessischen Division.

Unsere Expedition Nr. 12, welche wir heute, unter gütigem Beistande des Großherzegl. Etappen⸗Commandos Darmstadt, von bier absandten, bestand aus 2200 Collis an einzelne Soldaten und aus einer allgemeinen Liebes⸗ gabe von 2500 Liter Rum.

Da es ungewiß ist, ob wir noch eine folgende Expe dition abgehen lassen, so bitten wir, uns bis auf gegen theilige Bekanntmachung keine Päckereien mehr zugeben zu lassen.

Darmstadt, 11. Februar 1871.

Das Comite zur Versorgung Hessischer Feldtruppen Obly. Blumenthal.

Die Spar- und Leihkasse zu Lich betreffend. 283 Zu der alljährlich abzuhaltenden Haupt- Versamm; lung werden hiermit alle Mitglieder und dle Rechte der Mitglieder besitzende Gläubiger der blesigen Spar- und Leibkasse auf Mittwoch den 1. März l. J., Morgens 10 Ubr, in ven Nathhaussaal blesiger Stadt mit dem Bemerken eingeladen, daß Anträge von Seiten der Mitglieder oder Gläubiger in dieser Haupt Versammlung nur dann Be⸗ rücksichtigung finden können, wenn solche längstens bis zum 20. l. Mis. bel dem Unterzeichneten schristlich ein⸗ gereicht worden sind. Lich am 4. Februar 1871. Namens des Auffichts⸗Ausschusses Spar⸗ und Leihkasse zu Lich o lv.

Holz- Versteigerung.

903 Freltag den 17. d. M., Vormittage 10 Ubr, kommen in dem Weningser Gemeindewald, Diffrikt Wolssteinchen, zur Versteigerung: 1

158 Stück Stammholzabschuttte, von 11 ½ mittlerem Durchmesser und 4080 känge, mit 6272 Cubiksuß, Stangen, von 5 Durchmesser und 3040 Länge, mit 28 Cubiksuß.

Ole Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im Olfirikt Wolfsteinchen.

Wenings den 7. ßebruar 1871. f

Groß berzogliche Bürgermeisterei Wenings. Krämer.

5*

7 3 Holzversteigerung im Fürstl. Doruthal bei Wölfersheim. 314 In obigem Oistrikte kommen Donnerstag den 16. d. M., Morgens präcie 9 Ubr,

287 Stück Eichen und 10 gichten⸗Stämme, gleich 6456 Cubikfuß, darunter 10 Stück von 150 Cubik⸗ fuß, sowie

29 Stück Eichen⸗Stangen, gleich 92 Cubikfus. Ferner Frcdige den 17. d. M. edendaselbst:

11 Stecken Eichen c. Prügel,

29 gewöhnliche urd 159 Stecken gemischte Niederwaldftöcke,

168 Etlchen⸗Oberholz.

375 Schichten gemischte Schlagreiser zum öffentlichen Verkauf. Hungen den 9. Februar 1871. Fürstliches Rentamt. De mme.

2 1 Eine Fichte, 2908 von 116 Cubikfuß, zu Durchzügen geeignet, ist zu einem billigen Preise zu verkaufen. Nähere Aus kunft ertbeilt Johannes Schneider, Langenbaln bel Butzbach.

206 Einige achte

Harzer Canarienvögel,

Roller mit Flötentönen, find zu verkaufen, Vorstadt 148 in Friedberg.

Mobiliar-Versteigerung. 913 Nächsten Donnerstag den 16. d. M., von Morgens 9 Uhr ab, werden die zum Nachlasse des Salzam:s⸗ diener Jakod Klingemeler bier geboͤrigen Mobiliar gegenstände und Moventten, namentlich; 2 Sopba, 2 Kommoden, 2 Kleiderschränke, 5 Tisch⸗ 14 Stüble, 2 Sessel, 4 vollständige Betten, 2 Nacht⸗ kommoden, 1 Küchenschrank, 1 Waschkessel, 2 Wasch⸗ bütten, 1 kleine Schnellwaage, 2 Steigleitern, 1 Ztege, 1 Hahn und 5 düdner, sodann Haus- und Küchen⸗ gerätbschaften, eine Partie Stroh und Heu

auf biesiger Saline, im Hause Pr. 433, öffentlich au

den Meistbtetenden freiwillig versteigert.

Bad⸗Naubeim am 9. Februar 1871.

Großberzogliches Ortsgericht Bad- Nauheim. Schutt.

Faselochs- Versteigerung. 324 Donnerstag den 16. Februar, Vormittogs 10 Ur, soll ein zu schwer gewordener gemeinbettlicher Faselochs auf dem Bürgermeisterel-Büreau meifidletend verstetgert werden.

Bruchenbrücken den 10. Februar 1871.

Großherzogliche Bürgermeisteret Bruchendrücken. Ga.

Braunkohlenklein,

43 als Brennmatertal zum Vermsschen mit Stein-

kohlen, verkauft billigst

Die Ziegelei am Bahnhof zu Bad Nauheim.