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1871.
Dienstag den 14. Februar.
M 19.
berhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Amtlicher Theil.
Belreffend: Die Ausführung des Gesetzes über die Portofreihelten im Gebiete des Norddeutschen
Bundes, hier die Averstontrung
der von den Großherzoglichen Behörden
in Nordbesssen zu zablenden Porto- c. ꝛic. Beträge. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großherzogliche Polizei-Verwaltung Bad-Nauheim, Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt, die Kirchenvorstände und die Schulvorstände des Kreises. oder unfrankirt angekommene— Sendungen, sei es an Porto
Sie wollen baldigst berichten:
1) ob von Ihnen für die Frankatur von portopflichtigen dienst⸗
lichen Postsendungen während des Jahres
angewendet worden sind oder eine Contirung stattgefunden hat;
oder Bestellgeld
1870 Dienstfreimarken
2) weiche Beträge für derartige— frankirt abgegangene und frankirt
Oef fe
Betreffend: Hebung der Obstbaumzucht.
Nach Beschluß der Geueral⸗Versammlung des landw. Bezirks vereins Friedberg vom 10. l. M. sind 50 fl. zur Unterstützung eines jungen unverheiratheten Mannes, welcher in den am 16. Marz l. J. in dem pomologischen Institute zu Reutlingen beginnenden Lehrcurs für Obstbaumwärter eintreten will, zu verwenden, ich fordere daher Lusttragende zur baldigen schriftlichen Anmeldung bei mir unter dem
ntliche Bekannt m a
Weise veröffentlichen.
Anfügen auf, daß den Anmeldungen Bescheinigungen über einige
oder Recommandatsons gebühr bestellgeld, wahrend des Jahres bezw. Ihnen creditirt worden sind.
—
Friedberg am 11. Februar 1871.
oder Landbrief⸗ 1870 von Ihnen aufgewendet,
Tra p p.
chung.
Uebung in der Baumcultur und besondere Liebe zur Erlernung der Obstbaumzucht, sowie guten Ruf und über das Alter anliegen müssen. Die Herren Bürgermeister wollen Vorstehendes in geeigneter
Friedberg den 11. Februar 1871. Der Director des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg
„a.
Kriegs nachrichten.
Nachrichten aus Versailles zufolge hegt man dort die besten Hoffnungen auf den baldigen
Abschluß des Friedens und schmcichelt sich, mit der Anzeige davon bereits die für den 9. März angesagte Eröffnung des Reichstages inauguriren zu können.
Aus Versailles wird mitgetheilt: Der amerikanische Gesandte in Paris, Herr Washburne, der sich in der französischen Hauptstadt der Deutschen sehr angenommen hatte, soll vom Reichskanzler ein Danksagungsschreiben erhalten haben.
— Der Prinz Friedrich Karl weilte am 6. d. besucheweise mit General Stlehle, seinem Stabs- chef, in Versailles.
— Der„Bad. Landeszig.“ wird aus Ver⸗ sailles, S. Febr., geschrieben:„Um, im Falle die Assemblée nationale nicht friedlich gestimmt sein sollte, die Operationen sosort wieder auf⸗ nehmen zu können und dann auch den Süden die Lasten des Krieges fühlen zu lassen, vielleicht auch nur, u durch die bloße Nachricht von dem Ab- marsche eines neuen Armeccorps den Franzosen des Südens Friedensgedanlen beizubringen, hat das 5. Corps Marschordre nach dem Süden erhalten.
Aus Versailles schreibt man der„Köln. ig.“;„Am 4. Februar Nachmittags langte die erste Sendung von Lebensmitteln, welche die Stadt London der Stadt Paris zum Geschenk machte, auf dem pariser Nordbahnhof an. Der Oberst Stuart Wortlay und Herr George Moore be— gleiteten den Wagenzug, dessen Inhalt in 20 Theile für die 20 Axrondissements getheilt wurde. Man hielt darauf, daß nicht nur die Classe der wirklich Armen, sondern auch hauptsächlich die der Verarmten und verschämten Armen aus den mittleren Ständen der Gesellschaft bei der Ver- (heilung bedacht würde, weshalb man die aus- gegebenen Fleischkarten zur Basis der Austheilung ahm. Die erste Sendung, der eine zweite und
ritte binnen Kurzem folgen soll, bestand meist zus condensirter Milch, Käse, Speck, Liebig'schem Fleischextralt, Biscuits aus feinstem Mehl, Suppen aus Conpserven ic, Aus Lille langten gestern benfalls 6000 Centner Mehl und ein Waggon
mit Steinkohlen an, während von Dieppe aus 37,000 Kilo Mehl, 23,000 Kilo Käse, Butter und Biscuit, 30,000 Kilo Salz, Reis und Kaffee, 21,000 Kuo frische Fische, 4000 Kilo Kartoffeln, 16,000 Kilo Hafer und 300 Hammel eintrafen.“ Dem Versailler Correspondenten des „Standard“ zufolge verlangt der Kaiser die Aus— lieferung des Generals Ducrot, um ihn vor ein aus französischen und deutschen Offizieren zu— sammengesetztes Ehrengericht stellen zu lassen.
— Am 8. d. waren die commandirenden Generale Trochu, Chanzy, sowie als Vertreter Faidherbe's der General Farre zu einem großen Kriegsrath in Paris versammelt, um über die Frage zu entscheiden, ob eine Fortsetzung des milttärischen Widerstandes überhaupt noch möglich sei oder nicht. Das deutsche Hauptquartier scheint die augenblickliche Situation ziemlich ernst auf— zufassen, da an drei Armeecorps(das 4., 5. und 6.) der Befehl gegangen ist, sich marschbereit zu halten. Die 22. Division ist am 7. d. hierher zurückgekehrt, so daß das 11. Armeecorps nun wieder vor Paris vereinigt ist.
— In Paris waren im Ganzen 914 deutsche Gefangene, die am 31. v. M. in Creteil gegen eine gleiche Anzahl französischer Gefangenen aus— getauscht wurden. Es findet jetzt eine starke Aus-
die verhältnißmäßige Schwierigkeit, die erforder— lichen Papiere zu erhalten und die nächste Eisen— bahnstatton, von welcher die Personenbeförderung stattstudet, zu erreichen, einigermaßen in Schranken gehalten ist. Sehr viele scheinen sich der Gefahr einer neuen Beschießung und Aushungerung auf alle Fälle entziehen zu wollen.
— Der„N. Stett. Ztg.“ ist das nachfolgende Telegramm zugesandt worden: Das 2. Armee Corps marschirte vom 3. Januar bis 4. Februar von Paris über Fontainebleau nach Montargis durch die unwirthbare Cote d'or, die Bourogne und Franche Comte und durch das Juragebirge bis über Pontarlier hinaus, ½ Meile von der Schweizer Gränze, in fast beispielloser Schnellig— keit. Kleine und größere Gefechte bei Bliguy,
woch, bei Sabine, Champagnole, Dompierre,
Raeßfeld
wanderung aus Paris statt, die nur noch turch
Frasne, Vauy, La Planee und Pont arlier geben Zeugniß von dem unaufbaltsamen Vordringen des pommerschen Armee-Corps, über 10,000 Ge⸗ fangene, 2 erbeutete feindliche Adler, 6 Geschütze und viele 100 Wagen von seinen Erfolgen. In dem Gefechte bei Pontarlier am 1. Februar, in welchem besonders die Regimenter Nr. 9 und 49 fochten, verloren dieselben 19 Offiziere und 400 Mann. — Das 61. pommersche Regiment bat be⸗ kanntlich bei Dijon seine Fahne verloren. In einer von dem Regimentsführer Oberstlieutenant Weyrach erlassenen Todesanzeige heißt es: Am 23. Januar siel bart vor den Mauern von Dijon in dem Sturme auf ein stark besetztes Gehöft der Secondelieutenant Schultze mit der Fahne in der Hand, und nach ihm der Secondelteutenant und Adjutant des 2. Bataillons von Puttkammer I., die Fahne ergreisend und dem Feinde entgegen— stürmend. Von demselben Regiment fielen am 21. Januar Premier-Lieutenant Küster, Premier- Lieutenant und Compagnieführer Graf Schwerin, Scconde-Lieutenant Raschke I., Vicefeldwebel von und Oberstabsarzt Dr. Born. Von Verwundeten, die aus Dijon bier angelangt sind, erfahren wir, daß das dort den 40,000 Mann Garibaldi's gegenüberstehende Detachewent des 2. Armeecorps den weit überlegeneren Feind in weit ausgedehnten Positionen anzugreifen hatte. Um denselben die Meinung beizubringen, als habe er eine starke Macht vor sich(die Garibaldi'schen Berichte sprachen von 30,000 Preußen), wurde auf den verschiedensten Punkten vorgegangen, freilich nur in äußerst dünnen Linien und mit sehr schwachen Kräften. Bei einem dieser zerstreuten Kämpfe erbeutete der Feind die Fahne des 61. Regiments, nachdem die wenig zahlreichen Mann- schaften, welche sie zu bewachen hatten, getödtet oder verwundet worden waren. Uebrigens wurde der Zweck, Garibaldi in Dijon festzuhalten, be— kanntlich erreicht.
Aus Orleans schreibt man der„W. Ztg.“ unterm 3. d. M. Mit dem Eintritt des Waffen— stillstandes ist unter dem Gestrigen wieder eine
um Dijon, bei Gray, Pesmes, Dole, am Loue- veränderte Dislocation unserer bessischen Di—
*
vision angeordnet worden. Derzufolge verbleibt


