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Generale zur Verfügung stellt, und eine zweite, welche den Regierungen eine Summe von mehreren Millionen zur Ausführung des Bunsen'schen An⸗ trages(Retablissementsgelder fär Reservisten und Landwehrmänner) überwesst.
Frankfurt. Die„Frkf. Pr.“ kann aus sicherer Quelle miktheilen, daß die deutsch⸗fran⸗ zösischen Nachtonferenzen, denen mehrere Blätter eine sehr lange Dauer versprechen, im Gegentheil sehr bald zu Ende sein werden, da die Haupt⸗ sachen ihre Erledigung gefunden haben dürften, andere Punkte aber so eingehende Studien tech- nischer Commissionen erfordern, daß sie in diesen Conferenzen nicht abgethan, sondern erst nach langer Zeit endgültig festgesetzt werden können, so z. B. die Frage der elsässischen Kanäle, resp. deren Speisung und Aehnliches.
München. Von den Mitgliedern des könig⸗ lichen und herzoglichen Hauses wohnte Niemand der Frohnleichnams Procession bei, auch kein Hof— beamter und Hofbediensteter. Dem vom Erzbischof getragenen Sanetissimum folgten die Staatsminister Graf v. Bray und v. Lutz. Diesen schlossen sich ungefähr 30 Beamten und Offiziere an. Die Universität war nur durch mehrere Professoren der Theologie und einen Professor der Juris-⸗ prudenz vertreten, der Magistrat nur durch drei rechtskundige Magistratsräthe.
Straßburg. Eine Verordnung des Ge⸗ neralgonverneurs, datirt vom 7. Juni, setzt die Zollvereinsgesetze, betreffend die Tabaksteuer für Elsaß⸗Lothringen, in Kraft. 85
Zabern. Beim Durchmarsch der 25, hessi⸗ schen Division von Frankreich nach der Heimath hatte Zabern nach der„Str. Ztg.“ die Prinzen Ludwig und Wilhelm von Hessen in seinen Mauern. Außerdem war der Stab der genannten Division daselbst einquartiert. Die umliegenden Ortschaften batten insgesammt Einquartierungen von derselben Division. Noch wird bemerkt, daß sämmtliche Truppenabtheilungen durch ihr gutes Aussehen, stramme militärische Haltung und properen Anzug den besten Eindruck dort gemacht haben; nicht, als kämen die Helden vom Schlachtfelde, sondern als kehrten sie von einer Parade zurück.
Ausland
Oestetrreich. Wien. Gutem Vernehmen nach hat in Folge der vorläufigen Avisirung des von dem italienischen Minister des Acußern er lassenen Circularschreibens über die Verlegung der Hauptstadt nach Rom der österreichische Gesandte am italienischen Hofe Baron Kübeck die Weisung erhalten, dem König von Italien nach Rom zu folgen.— Anläßlich des fünfundzwanzigjährigen päpstlichen Jubiläums wird sich der Obersthof⸗ meister des Kaisers, Fürst Hohenlohe, demnächst mit einem eigenhändigen Beglückwünschungsschreiben des Kaisers an den Papst nach Rom begeben.
Frankteich. Parie, 7. Junl. Das Leichenbegänguiß der von der Commune als Geiseln ermordeten Geistlichen, worunter der Erz: bischof, fand heute statt. Eine große Menschen⸗ menge bedeckte die Straßen in der Nähe des erz⸗ bischöflichen Palastes und die Straßen und Quais bis Notre⸗ Dame. Um 10 Uhr fing der Zug an, sich in Bewegung zu setzen. Fünf Katafalke waren in der Kirche errichtet, denn die Leichname der Pfarrer Deguerry und Becon und des Abtes Sabatier sollten bei der Ceremonie ssein, um später besonders bestattet zu werden. Um halb 1 Uhr zeigten drei Kanonenschüsse das Ende der imposanten Ceremonie an. Keine Rede ist gehalten worden. Um 4 Uhr wurde der Körper
des Erzbischofs in das Grabgewölbe der Erz- bischöfe von Paris beigeseßt.
— 10. Juni. Eine officielle Bekanntmachung der Telegraphen Direction erklärt, daß vom 16. Juni an der directe Telegraphen verkehr zwischen Frankreich und dem deutschen Reich zu gewöhn⸗ lichen Taxen wieder eröffnet ist.
Versailles, 8. J ni. Die Nationalver- sammlung berieth heute über die, Aufhebung der Verbannungsgesetze und die Gültigkeitserklärung der Mandate der Prinzen don Orleans. Thiers erklärte, er sei züerst gegen die Aufhebung der Verbannungsgesetze gewesen, weil er geglaubt habe und noch glaube, daß dieselbe gefährlich sei und in dem Lande, in weschem der Bürgerkrieg wohl beendigt, aber die Leidenschaften nicht be— schwichtigt seien, Unruhen erregen könne. Er habe indeß später, gegenüber der Verpflichtung der Prinzen, daß sie ihren Sitz in der Versammlung nicht einnehmen und überhaupt die gehegten Be— sorgnisse nicht rechtfertigen würden, den Vorschlägen der Commission zugestimmt. Thiers betonte sodann die Nothwendigkett, im Interesse der Ordnung, und des Credits alle aufregenden Fragen zu ver tagen, und fügte hinzu:„Ich habe die Republik in meinen Schutz erhalten, ich werde sie nicht ver- rathen.“ Derselbe schloß mit der Versicherung, er werde Niemand täuschen. Bei der Abstimmung wurde die Aufhebung der Verbannungsgesetze mit 484 gegen 103 Stimmen angenommen und die Wahlen des Herzogs von Aumale und des Prinzen von Joinville mit 448 gegen 113 Stimmen für gültig erklärt.
— 9. Juni, Der Bericht des Finanzmi- nisters, welcher dem Gesetzentwurf über das An- leben beiliegt, erklärt es für dringlich, zwei Mil- liarden der Kriegsentschädigung sofort zu bezahlen, damit die Occupation aufhöre. Um den Erfolg des Anlehens zu sichern, rechnet der Finanzmi⸗ nister auf das Vertrauen der flemden, Völker, hauptsächlich aber auf die energische Beihülfe Frankreichs selbst. Er hebt hervor, wie sehr die Ordnung und Ruhe nöthig ist, um Frankreich in den Stand zu setzen, seinen Verpflichtungen nach- zukommen.
— Das„Journal offiziel“ veröffentlicht ein Rundschreiben Jules Fapre's d. d. 6. Juni, über die Ursachen des Paxiser Aufstandes. Als die hauptsächlichsten werden darin bezeichnet; die An⸗ häufung von 300,000 durch die Bauten des Kaiserreiches nach Paris gelockten Arbeitern, die Umtriebe der am 31. October v. J. und 22. Ja⸗ nuar d. J. besiegten jakobinischen Aufwiegler, und die Thätigkeit der internationalen Arbeiterver— bindung, deren Lehren und Gefahren das Rund- schreiben darlegt.
— 10. Juni. Der Prinz von Joinpille und der Herzog d. Aumale trafen gestern hier ein und haben Thiers und Grevy einen Besuch abgestattet. Man versichert, daß die Haltung der Prinzen sehr zufriedenstellend sei; dieselben hätten Thiers und Grevp die beruhigendsten Versicherungen gegeben
— Das amtliche Blatt bringt eine Kund— machung, worin den Interessenten mitgetheilt wird, daß alle in der Bank von Frankreich hinterlegten Wertbpapiere oder sonstigen Werthe unangetastet geblieben sind.
Belgien. Srüssel. Das„Echo du Nord“ in Lille meldet: Die Exkaiserin Eugenie hat jede Schilderhebung zu Gunsten des kaiser— lichen Prinzen mit den Worten zurückgewiesen: „Ich will nicht in die Faßstapfen Marie Antoinette's treten und nicht meinem Sohne das Schicksal Ludwig's XVII. bereiten.“ Der Kaiser verhält
sich schweigsam. Prinz Napoleon will eine Schild- erhebung auf eigene Faust versuchen.
— Wie die„Etoile belge“ meldet, hat Jules Favre außer seinem Circular die diplomatischen Agenten Frankreichs beauftragt, den auswärtigen
(Regierungen gemeinschaftliche Maßregeln gegen die
„Internationale“ vorzuschlagen.
Italien. Florenz. Hiesigen Blättern zufolge haben die fremden Gesandtschaften in Florenz ein Cirtulac Visconti Venosta's erhalten, welches officiell anzeigt, daß die Verlegung des
Reglerungssitzes nach Rom am 1. Juli d. J.
erfolgen soll.
Frankfurt. Eine sehr unliebsame Ueberraschung wurde einem hiesigen Bankhause zu Theil. Demselben ging von Berlin ein Geldpaquet zu, dessen Inhalt 10,000 Thlr. betragen sollte. Bei Eröffnung desselben enthüllten sich jedoch statt dieser Summe nichts Weiteres als äußerst werthlose, nicht einmal als Maculatur zu verkaufende Papier⸗ schnitzel. Der von dieser Uebertaschung betroffene Banquier reiste sofort mit dem nächsten Schnellzuge nach Berlin, um dort mit Hülfe der Behörde den Thalbestand festzustellen.
Frankfurt. In den nächsten Tagen wird eines der größten und zliesten hüsigen Promgssengeschäfte, welches seinen Loosen-Umsatz nach Millionen berechnet, Kunden in Indien, England, Frankreich, Spanien und Italien hat, vor der Strafkammer unter der Anklage des verbotenen Promessenhandels erscheinen. Dieser Prozeß bildet indeß nur den Anfang einer ganzen Reihe ähnlicher.
Frankfurt. Der Durchzug der französischen Ge⸗ fangenen ist seit den letzten Tagen der verflossenen Woche ein ganz enormer. Neben den täglich auf eigene Kosten mit den gewöhnlichen Zügen reisenden Hunderten kamen durch: am Mittwoch gegen 1100, am Donnerstag 2 Züge mit je 1270, Freitiag 2 Züge mit je 1300, erwartet werden Sonnabend 2 Züge mit je 1300 Mann und ebenso Sonn⸗ tag 2 Züge mii je 1300 Mann.
Wiesbaden. In der Nacht vom 8. zum 9. Juni ward ein Einbruch in die hiesige katholische Kirche verübt. Es sind Monstranzen, viele Kelche, Pokale, Ciborien, Statuen, mehrere Tausend Thaler in Werth, gestohlen worden, Die Thäter sind noch unermittelt.
Worms. Die„W. Ztg.“ schreibt: Einen hübschen Zug von Edelmuth bewies einer der hier durchgekommenen Gardeschützen. Derselbe hatte nämlich einen 10jährigen hübschen Jungen bei sich, dessen Mutter vor zwei Jahren gestorben und dessen Vater bei den Kämpfen in Paris ge— fallen war. Der deutsche Krieger will dem jungen Fran⸗ zosen eine gute Erziehung mit seinen eigenen Kindern zu Theil werden lassen.
Literarisches. Die Aaiser-Uummer
von„Ueber Land und Meer“.
„Ueber Land und Meer“ bringt zum Frieden und zum Einzug der Truppen in Deutschland eine Fest⸗ Nummer, die eine wirkliche Pracht⸗Nummer dieses an sich schon so schönen und eleganten Journales genannt zu werden verdient. Es schließt damit gewissermaßen die große, an gewaltigen Ereignissen so reiche Zeit, der es mit dem ganzen Aufwand seiner artistischen und literarischen Kräfte zur Seite gegangen, auf eine überaus würdige Weise ab, indem es aus der Feder Wilhelm Jensen's einen Gesammiüberblick über die Exeignisse des Krieges gibt, wie er nicht gedrängter, nicht wärmer geschrieben sein könnte, und daran die sämmtlichen telegraphischen Depeschen aus dem Felde reiht— die kürzeste Geschichte des Kriegs, die wir kennen. Ein schwungvolles Gedicht Emanuel Geibel's, das die Stirnseite des Blattes schmückt, feiert den Kaiser und das neue Reich, Still- fried von Alcantara die Hohenzollernburg. Die ganze Nummer aber wird durch den glänzendsten Bilder⸗ schmuck illustrirt; sie bringt die Porträts des Kaisers und der Kaiserin, des Kronprinzen und der Kronprinzessin, den Kaiser vor Paris mit großem Gefolge, den Einzug in Paris, das erste Parlament, die Hohenzollenburg, die allegorischen Bilder der Wacht am Rhein und des Friedens. Dieß herrliche Blatt ist vom Verleger unter dem Titel „Die Kaiser⸗Nummer von Ueber Land und Meer“ in besonderem Umschlag ausgegeben und dieser Separatdruck noch durch eine Karte von Paris und Um⸗ gebung, der genauesten und vollständigsten die erschienen, mit allen Belagerungsarbeiten und einem erklärenden Rahmen, bereichert. Wahrlich das schönste Gedenkblan des glorreichen Krieges, das in keinem deutschen Hause fehlen sollte.
“LLoehrlingsgesuch.
1473 Ein mit tüchtigen Schulkenntnissen versebener lunger Mensch aus guter Familie kann in eine hiesige Handlung als Lehrling eintreten. Näheres bei der Expedition d. Bl.
Das Heugras
1475 von etwa 11 Morgen Pfarrwiesen zu Münfler bel Butzbach soll Freisag den 16, Junt, Vormittags um 9 Uhr, meifibietend an Ort und Stelle öffentlich verfleigert werden.
Ein elegantes Halbyerdeck,
1459 ein viersitziges Jagdwägelchen mit Federn, eine vierfitzige Präck, zwei leichte Spazierwägelchen find pretowürdig zu verkaufen in der landwirthschaft, lichen Maschinen- und Geräthewerkstätte von Fauerbach b.§. K. Häuser.
Ein braver Junge,
1491 welcher das Bäckergeschaft erlernen will, kann in
1 Runkelrüben, ächte Oberndörser 1000 Stück fl. 1., Gemüsepflanzen in diversen Sorten 1000 Stück fl. 1. 30 kr., empfieblt dle, Gräfliche Gärtnerei Aendern. 1477 1434 Ein zu. d* findet verlässiger Bäckergeselle gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung auf dem Lande. Wo? sagt die Exp. d. Zl.
10 12,000 Naugenpflanzen
die Lehre treten bei Friedberg.
W. Schreiber, Bäckermeißer.
1489 bat zu verkaufen 0 Karl Söllner, Hofmetzger.


