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Erbschaft mit der Rechiswohlthat des Inventars an⸗
biegen Rückgabe
An der Bergstraße sind die Trauben in schiedenen Lagen noch soweit zurück, so dickhäutig, so sauer, daß sie als Schweinesutter verwendet werden.
Rüdesheim. Von bier berichtet man dem Kur.“ folgendes Gaunerstückchen: Dieser Tage traf ein Fremder in einem hiesigen Gasthofe ein und bemerkte, wie der Gastwirth eben damit beschästigt war, zwei Briefe, darunter einen Geldbrief mit 72 Thaler, zu versiegeln. Der Wirth übergab diese beiden Briefe in Gegenwart des Fremden seinem Hausknecht, um dieselben zur Post zu bringen. Kaum war dieser weggegangen, so eilte der Fremde unter dem Vorgeben, er habe noch schnell Etwas in der Stadt zu bestellen, dem Hausknecht nach und er— bal sich von diesem den Geldbrief zurück mit dem Bemer— ken, er wolle an der Adresse noch etwas ändern. Der Hausknecht, nichts Böses ahnend, übergibt dem Fremden den Geldbrief und trägt den andern zur Post. Der Fremde aber entfernte sich mit dem Gelde und soll in dem betreffenden Gasthofe ein Päckchen mit zwei Tisch⸗ tüchern zurückgelassen haben, die vermuthlich auf ähnliche Weise in seinen Besitz gekommen waren.
Aachen. Kürzlich traf ein Personenzug der„Grand Central belge⸗Eisenbahn“ zwischen den Stationen„Nosse⸗ laer“ und„Lowen“ mit einem von letzterem Orte abge— lassenen Güterzug bei vollem Dampfe an einer an dieser Stelle befindlichen bedeutenden Curve mit großer Heftig⸗ keit zusammen. Der Anprall war so heftig, daß beide Locomotiven förmlich ineinander geschoben waren, und die beiden hinter den Locomotiven befindlichen Dienstwagen, sowie ein Viehwagen mit seinen Insassen sich über die— selben auftbürmten. Ein Maschinist soll todt, ein anderer schwer verwundet sein, Reisende und Zugspersonal kamen mit einzelnen wenig bedeutenden Verletzungen und dem Schrecken davon.
Bruchsal. Ueber den Tbäter und die Enstehung des Brandes im Zellengefängnisse werden folgende nähere Mittheilungen gemacht: Dem Sträfling Schwäble aus Würtemberg, wegen einer Reihe sehr schwerer Diebstähle zu langjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt, welcher schon wiederholt Fluchtvecsuche gemacht, war es gelungen, daß er aus seiner Zelle beraus in die verschlossene Zelle eines gerade an diesem Tage vom Nachtidienst befreiten Auf— sehers gelangte, dort sich dessen Dienstkleidung anlegte und eines Säbels und der Schlüssel zur Kirche bemäch⸗ tigte. Beim Austreten aus der Ausseherzelle von dem wachhaltenden Aufseher sofort bemerkt und verfolgt, eilte der Gefangene den Corridor entlang in die Kirche, öffnete die Thüre mit dem entwendeten Schlüssel, be— stieg die auf die Gallerie des Thurms führende Leiter, und befand sich so im Freien auf einer Höhe, von wo aus er die ganze Anstalt und ihre Umgebung beherrschen konnte, ohne der Gefahr der Verfolgung preisgegeben 1. ssein, da er die kleine zur Gallerie führende Lucke ge⸗ schlossen hatte. Nun begann er seine Thätigkeit mit einem Bombardement auf die Dächer und Oberlichter der Flügel, deren Gewandung und Scheiben prasselnd in die Gänge ber Zellenräume herunterfielen. Nachdem auf diese Weise
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die Gefangenen, schaft etwa eine Stunde allarmirt waren, brach in de m Dachraum der Kirche Feuer aus, welches um so rascher um sich griff, als dort eine Menge Holzwerk verwendet ist. An ein Löschen war nicht zu denken. Trotz aller An⸗ strengung der Morgens 2 Uhr herbeigekommenen Feuerwehr brannte der ganze Mittelbau bis auf zwei Gewölbe in sich zusammen. Was während dieser Katastrophe aus Schwäble geworden, war unerklärlich, er war nirgends zu entdecken. Erst am folgenden Mittag um 2 Uhr jan⸗ den sich die Spuren des Vermißten und zwar auf dem höchsten Punkte der ausgebrannten Mauer, auf der Gal⸗ lerie, von wo aus der vom Dache aus mittelst angelegter hoher Leiter verfolgte Gefangene einen Hagel von Steinen auf seine Verfolger schleuderte. Gegen die Schüsse der Schildwachen durch den Mauervorsprung gedeckt, war es schwer, ihm beizukommen und sich auf der hohen schmalen Mauer seiner zu bemächtigen. Plötzlich veränderte sich die Scene zu einem grauenercegenden Schauspiel. Ein Sträfling, der beim Wegräumen des Schuttes beschäftigt war, kleiterte auf der schwankenden Leiter hinauf bis zu der Zinne, schwang sich über dieselbe, und trat Schwäble entgegen. Dieser wehrt sich mit dem Säbel, der Sträf— ling ringt mit Schwäble, bemeistert ihn trotz seiner Rie— senstärke, entwindet ihm den Säbel und versetzt ihm damit einen wuchtigen Streich auf den Kopf. Schwäble wehrt sich wie ein Löwe, der Sträfling gleichfalls. In— zwischen dringen noch von der andern Seite der Mauer
zwei Soldaten vor und der Kampf endet damit, daß
Schwäble von der Höhe über das Dach herab auf den Boden geworfen wird, wo er zwar noch lebend, aber mit schweren Wunden bedeckt aufgehoben wurde. Die sofort eingetretene ärzeliche Behandlung konute ihn nicht retten. Er starb Abends 6 Uhr, nachdem er vorher noch dem Amlsgerichte verständliche Angaben über den Verlauf seiner Fluchtvorberettungen und der Brandlegung gemacht hute.
Stuttgart. Seit mehreren Tagen bildet hier das plötzliche Verschwinden des Obersten des 7. Infanterle— Regiments, v. Rampacher, das Tagesgespräch, und erregt nicht geringe Sensation. Er gehörte mit seinem Regi— ment zur 1. Infanterie-Brigade, welche an dem Treffen von Paris am 30. November und 2. December 1870 rühmlichen Autheil genommen. Oberst v. Rampacher hatte vom deuischen Kaiser die Auszeichnung des Eisernen Kreuzes 1. Classe erhalten. Seit einigen Wochen erschien derselbe, was auch schon früher vorgekommen sein soll, in einer starken nervösen Aufregung, doch dießmal in so hohem Grade, daß man es sich nicht zu erklären ver— mochte. Da mit ihm seine Pistolen verschwanden, so vermuthete man von Anfang an, er möchte in seiner trüben Stimmung selbst Hand an sein Leben gelegt haben. Dies hat sich denn auch bestätigt, indem man seine Leiche in einem Walde bei Feuerbach mit zerschmetlertem Haupte auffand. Ueber die Motive zu dieser räthselhaften That schwebt noch ein geheimnißvolles Dunkel.
München. Seit einigen Wochen wohnte in einem hiesigen Hotel ein nobel auftretender junger Mann, ein
die Beamten, Ausseher und Wachmann ⸗
angeblicher Baron M. aus Wien, der durch Geldaufwand, zweideutige Gesellschaft und namentlich sein markirtes, durch eine Narbe gekennzeichnetes Aussehen die Aufmerk⸗ samkeit der Sicherheitsbehörde auf sich lenkte, da dieselbe in ihm einen ehemaligen Zuchthaussträfling zu erkennen glaubte. Nachdem sich dleser Verdacht als fest begründet und zugleich dringende Muthmaßung herausgestellt, daß sich der Pfeudo-Baron seit seiner Entlassung aus dem Zuchthause an verschiedenen Einbruchsdiebstählen in öffen t⸗ liche Kassen ꝛc. betheiligt hatte, wurde derselbe von der Table d'hôte weg trotz seiner energischen Proteste verhaftet und unter selbstverständlich nicht geringem Aufsehen zur Polizei geführt, woselbst er sich alsbald herbeiließ, die Baronsmaske fallen zu lassen und sich als den ehemaligen Hausknecht und Sträfling G. B. zu erkennen zu geben. Ein Spießgeselle desselben, welcher Gelegenheit zur Flucht gefunden hatte, wurde nebst seiner Begleiterin in Stutt— gart, wohin dem sauberen Paar ein Telegramm voraus- geeilt war, festgenommen. Die s. Z. schwurgerichtlichen Verhandlungen werden voraussicht ich interessante Details über das Treiben der Verbrecherbande, deren Haupt der angebliche Wiener Baron zu sein scheint, zu Tage fördern. Straßburg. Nächster Tage wird bier, nach An⸗ gabe der„Straßb. Zig.“, ein deutsches Theater eröffnet werden. Die mit vielen Unterschriften aus dem Civil⸗ und Militärstande bedeckten Abounements⸗Subscriptions⸗ listen garanttren schon jetzt das Gelingen des Unternehmens. Die Truppe, welche auch mehrere Sängerinnen unter ihren Mitgliedern zählt, wird unter der Leitung des Hrn. Schmitt Schauspiele, Possen und Operetten zur Aufführung bringen und wenigstens einen vorläufigen Ersatz bieten für den Mangel eines großen Theaters. Aus Batavia schildern die Zeitungen eine entsetz⸗ liche Naturbegebenheit, die sich auf der im malayischen Inselmeer, 50 Meilen nordöstlich von Celebes, gelegenen Insel Tagolanda zugetragen. Der dortige, seit langer Zeit ruhende Vulcan Burrang hatte nach einem vorherge⸗ gangenen Erdbeben, das an sich schon bedeutende Ver⸗ wüstungen angerichtet, wieder zu speien angefangen. Sein Ausbruch war ein überaus heftiger. Unter dumpftollen⸗ dem weithin auf den Nachbarinseln hörbarem Getöse hatten sich mehrere Krater zugleich geöffnet, das Meer war plötzlich in die wildeste Aufregung geratben, und als Folge davon eine 40 Ellen hohe Wasserwoge mit rasender Schnelligkeit herangewälzt gekommem, auf ihrem Weg Menschen, Häuser und Thiere von der Oberfläche der Insel wegfegend. Aus jedem Krater qualmten ungeheure von elektrischen Flammen durchleuchtete Rauchsäulen, in deren Umhüllung glühende Felsstücke ꝛc. boch in die Luft geschleudert wurden. Um den Berg herum bildeten sich tiefe Erdrisse, an andern Stellen häuften sich die ausge⸗ worfenen Lavamassen zu thurmhohen Hügeln. Auch wurde während dieses Kreißens des Erdinnern ein kleines Ei— land aus dem Meer emporgehoben. Bei der Ueber— fluthung kamen 416 Menschen um's Leben, so daß die Insel jetzt ganz menschenleer ist.
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Güter ⸗Versteigerung. Freitag den 13. October d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Ralhhause auf wiederholt frei⸗ willigen Antrag der Ehefrau des August Dillenburger, Tlise, geborene Müh ling, die derselben in Friedberger Bemarkung zuftehenden 6 Parzellen nochmals unter dem Anfügen öffentlich meistbietend verfteigert werden, daß Hei annehmbaren Geboten die Genehmigung alsbald eriheilt werden soll. f Friedberg am 6. Octo er 1871.. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar.
—m. i 88 Die Erben des Lehrers Nicolaus Hufnage — Ober⸗Issigheim haben dessen anscheinend überschuldete
etreten. 0 Es wird deßhalb zur Feststellung des Inventars und
zum Güteversuch, Zwecks Abwendung förmlichen Con— wurses Termin, a 5 7 den 24. Oktober d. J., Vormittags
9 bis 10 Uhr, N unher— Schloßfiraße Nr. 26— bestimmt, worin die Sidabiee des Verstorbenen ihre Ansprüche bei Meidung ber Nichtberücksichtigung bezüglich des Inventars und „es anzunehmenden Zulritts zum Beschluß der Mehrheit 1 melden haben. 3 am 23. September 1871.
Königliches 1 Abthellung II. Eb
ste r. vdt. Störckel.
Obligations- Verloosung.
7441 Bet der heute flattgehabten Verloosung von. Partlal-Obligatlonen der israel. Gemeinde Bilbel wurde die
Nr. 27 über 50 fl. N ückzahlung gezogen. N 8 22— derselben wird hierdurch aufgefordert, dieser Obligation und 5 f nicht Alli ingcoupons den vorerwähnten Betrag am k. ne d. J. bei dem Rechner der israel. Ge⸗ neinde Vülbel in Empfang zu nehmen, indem von diesem Cage an die Verzinsung aufbört.
Vilbel am 29. September 1871.
Der Vorsta nd israel. Gemeinde Vilbel.
der
Gasthaus- Versteigerung.
2502 Dienstag den 17, d. M., Nachmittags 3 Ubr, wird das den Gottlieb Stamm' schen Kindern dahier zustebende Gastbaus zum„Darmstädter Hof“:
Pmb. 1246= 34½j Rtb. Wohnhaus, dreistöcktg mit 20 Zimmern, Trinkhalle, Schlacht⸗ baus, Pferdeställe und Hofraum in der Reinhardsstraße,
in welchem eine frequente Wirtbschaft betrieben wird, auf biefigem Ralhhause nochmals öffentlich meistbietend versteigert.
Kaufltebhaber werden hierzu mit dem Anfügen ein— geladen, daß diese Verfleigerung die dritte und letzte ist, daber unter Vorbehalt obervormundschaftlicher Ge⸗ nehmigung der definitive Zuschlag erfolgt, übrigens nur eine Anzahlung von 3000 fl. verlangt wird.
Bad⸗Nauheim am 10 Oktober 1871.
Großberzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt.
Beginn des neuen Jahrganges!
8 2 9 91 2 2 E z Beste Zeit zum Abonnement. 85 85 7 8 — 5 E
8 3 5 Am 1. Oktober beginnt der neue Jahrgang 8 8 85 mit Nr. 2. Dieselbe enthalt: 32
Im Hochland. Novelle von Hans Tharau.(Fort⸗ setzung).— Randglossen zu einem Studienkopfe. Zu dem Bilde von Breitbach.— Aus der Welt der Börse. Neue Folge. 1) Gründungen.— Der gestörte Poli⸗ tiker. Zu dem Bilde von Leisten.— Geschichten vom Wüstenkönige. Zu dem Bilde von Paul Meperheim.— Der Sturz des Melsterg. Vaterländischer Roman von Georg Hiltl. GFortsetzung.) Am Famtlientische: Bismarck und Thiers.— Am Ilsenstein. Gedicht von Sturm.— Kleine Zeitung der Liebhabereien und Kurio— fltäten.
Zu Beslellungen empfeblen fich
Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg.
Hemden,
Leib binden,
Unter jacken
und Unterhosen
zu verschiedenen Preisen bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg.
Die Gartenlaube. Nr. 40
Inhalt: Die Sühne durchs Leben. Goufried Kinkel. Der Heerwurm. Zur Enthüllung eines beimischen Walfpschreckens. Mit Abbildungen: Der Heerwurm. Nach der Natur gezeichnet von Emil Schmidt;— der Heerwurm als a. Larvez b. Puppe; e. weibliche Heerwurmfliegez d. natürliche Größe derselbenz e. Hinterleib⸗ ende des Männchens; f. ein vergrößerter Theil des Fühlers.— Unter den Tropen. II. Ein Tiger⸗ gefecht. Von K. de C.— Kaiser Wilbelm und seine Paladine. Eine Erinnerung an den 16. Juni 1871. Von H. S. Mit Abbildung: Die drei Paladine des deutschen Kaisers. Ein Erinnerungsdlatt von Prof W. Camphausen in Düsseldorf.— Das Haide⸗ prinzeßchen. Erzählung von E. Marlitt.(Fortsetzung.) — Pariser Bilder und Geschichten. Die Armen und Elenden. Von Ernft Eckstein.— Blätter und Blüthen: Eine geheimnißvolle Geschichte Von Corvin.—„Aus der Jugendzeit!“— Warnung. Von Friedr. Gerstäcker.
22⁵7
Wollene
1802
Erzählung von
Soeben traf ein
Die Spinnstube
für das Jahr 1872. Preis: 48 kr. a 5 Bindernagel& Schimpff in Friedberg.


